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Memory Booster: Arbeitsspeicher frei machen

So, nun bin ich auf eure Kommentare gespannt. Der Oliver hat mir eben per Messenger einen Tipp zu einer kostenlosen und portablen Software gegeben: Rizone Memory Booster. Das Programm schaufelt automatisc in Intervallen euren Arbeitsspeicher frei. Ich selber brauche solche Tools nicht, stelle sie aber trotzdem einmal gerne vor, um die Diskussion anzuregen. Und zwar: braucht man Programme, die den Speicher frei machen?

Ich selber bin immer froh, wenn unter Windows 7 der Speicher gut ausgelastet ist. Wozu sollte ich x GB brauchen, wenn sie eh brach liegen? So, nun bin ich gespannt: wer findet das Programm nützlich und wer verzichtet völlig auf solche Spielereien?

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei LinkedIn, Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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65 Kommentare

  1. Solche Programme finde ich Blödsinn! Ich will mal einen kennen lernen, bei dem das wirklich was gebracht hat…

  2. Früher habe ich auch diverse Tools ausprobiert – nichts hat wirklich spürbaren Erfolg gebracht. Ich verzichte auf so etwas.

  3. Solche Programme braucht die Welt nicht, Leute investiert lieber in mehr RAM!

  4. Dirk Schulze says:

    Das Programm selbst braucht ja auch noch Speicher. Unter Windows XP Waren solche Programme Sinnlos und unter Windows Vista/7 Sollte mit dem Speichermanager das von selbst funktionieren.

    Zum Spass könnte man es ja mit Wine unter Linux zum laufen bringen. Dann gibt es vielleicht unter Linux mal ein Systemcrash.

  5. Zu Win95/98 Zeiten ein absolutes MUSS für mich gewesen. Unter XP und Vista noch gehabt, aber nicht genutzt. Mit dem Speichermanagement von Win7 bin ich hochzufrieden!

  6. oh klasse das hab ich schon ewig für meine 8gb ram gesucht!

    /ironie aus, wer braucht so etwas wenn ram heut nurnoch en paar euronen kostet

  7. Solche Programme haben immer Vor- und Nachteile. Der Vorteil an so einem Programm ist wirklich spürbar bei älteren PC´s und Laptops & Netbooks die nur mit 1-2GB oder weniger sogar arbeiten. Dort ist jedes MB an RAM-Speicher sehr wichtig.
    Dies merk ich selber bei meinem Netbook was zur Zeit nur 1GB RAM hat und wenn ich dort eine Java Anwendung laufen habe dazu noch Firefox ohne dem RAM-Speicher Plugin z.B. habe ich dort schnell mal 600-700MB an RAM Verbrauch nur durch diese 2 Anwendungen.
    Mit so einem Programm kann man RAM-Speicher der nur vorübergehend gebraucht wurde leer machen.
    An einem Desktop PC mit 8GB und mehr machen solche Programm nicht sonderlich Sinn, aber auch dort ist es besser wenn man lieber etwas mehr freien Speicher hat falls man eine neue Anwendung startet und diese somit schneller geladen werden kann.

    Im großen und ganzen muss aber jeder für sich selber entscheiden ob solche Programme was bringen oder nicht, aber ich bin zur Erkenntnis gekommen das sie bei richtiger Anwendung einen spürbaren Fortschritt bringen.

  8. Sowas nennt man SchlangenÖl bzw. SnakeOil.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Snakeoil
    Kennt noch jemand „SoftRAM 95“?
    Und ohne das Produkt zu kennen bin ich mir zu 99% sicher, dass es sich auch bei diesem Programm um solches handelt.

  9. Alleine schon über solche Programme zu schreiben ist Pfui. Die ct (finde grade leider keinen passenden Link)hatte bereits vor vielen, vielen Jahren klar gemacht, dass solche Programme im besten Fall nichts bewirken und im schlimmsten Fall den Rechner sogar ausbremsen, weil sie dem Betriebssystem in die eigenen Speicher-Management-Routinen pfuschen. Im Prinzip funktioniert das „Optimieren“, indem sich das Programm selbst allen vorhandenen Speicher kurz reserviert -> Blödsinn.

  10. Seit es das schon gibt benutze ich Cleanmem:
    http://www.pcwintech.com/cleanmem

    Wieso/Weshalb?
    Auf der Webseite nach unten scrollen und folgendes durchlesen:
    – PLEASE READ: How Cleanmem Works
    – Personal note (09-26-2008)

    Geht hin liest und bildet euch eure eigene Meinung 😉

    Ein gutes Anwendungsbeispiel war unter anderem das Spiel damals Test Drive Unlimited, für Einzelheiten bitte selbst googeln war zu oft in solchen Diskussionen, obs wirkt oder nicht mir half es und ich benutze es 🙂


    Am Rande:
    Solche Programme als Freeware-Alternativen sind ok, aber kommerzielle die damit Geld verdienen wollen pfui.. wie meine Vorredner bereits sagten macht einen großen Bogen herum.

  11. absoluter käse, freier speicher hilft keinem, windows vista und win7 füllen den ram aus gutem grund mit daten, die sie für wichtig halten, denn leerer ram heist ja ungenutzter ram, wenn der ram anderweitig gebraucht wird, gibt ihn das OS so oder so frei, diese Ram booster sind, als hätte ich ein 200 PS auto und würde das gaspedal dann am berg nicht durchdrücken

  12. Ich halte davon auch nicht viel. Ich hab in meinem PC 8GB RAM, fragt mich nicht warum, als Arbeitsspeicher inflationär billig waren hab ich mir fürn paar Euro noch nen 4GB Kit gekauft. Jedenfalls hab ich da nie das Bedürfnis, ihn freizuschaufeln.

    Die Technik würde mich ja auch interessieren. Kriegt Windows 7 seinen Speicher nicht selbst einigermaßen brauchbar verwaltet?
    Die Performancevorteile sind sicherlich im (niedrigen) 1-stelligen Prozentbereich. So wie defragmentieren. Wenn es überhaupt noch was bringt, dann nur wenig.

    Hat jemand schonmal Messungen gemacht und kann berichten?

  13. Hannes Rannes says:

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass solche Tools jemals geholfen haben sollen. Diese können ja den benötigten Speicher anderer Programme auch nicht einfach reduzieren, sie zwingen die Speicherseiten lediglich in die Auslagerungsdatei, was dann dazu führt, dass der Zugriff auf diese wesentlich länger dauert.

    Am besten sind dann aber noch die Tools, die ab einer bestimmten Untergrenze freier Speicher automatisch Speicher „freigeben“. Wenn man sich mal genauer überlegt, was das tatsächlich bedeutet wird man bemerken, dass einem damit diese festgelegte Untergrenze an Speicher weniger zur Verfügung steht -> Schuss nach hinten.

  14. Oha, von solchen Tools lass ich lieber die Finger.

    Windows Vista und 7 laden häufig genutzte Programme in den freien Arbeitsspeicher um diese schneller starten zu können.

    Da würde ich mit irgendwelchen Tools nicht reinpfuschen.

    PS: Ein hoch auf die niedrigen Speicherpreise 🙂

  15. Braucht kein Mensch! Also dein Blog entwickelt sich langsam zu ner Müllschleuder :-\

  16. Hier wird doch sehr schön erklärt, dass das künstliche Freischaufeln des Arbeitsspeichers einen gravierenden Nachteil hat: http://de.wikipedia.org/wiki/Seitenfehler

  17. Also ich lass da lieber Windows selbst machen, als mir merkwürdige Programme dafür runterzuladen 🙂

  18. Kann mich nur anschließen. Heute steht genug Arbeitsspeicher zur Verfügung und damals habe ich nur negative Erfahrungen mit solchen Programmen gemacht.

  19. Da ich nicht gerade den neuesten Rechner habe, nutze ich sporadisch solle Tools, wenn ich merke, dass es mal nötig wäre. Aktuell bin ich noch bei RAMIdle, vielleicht werde ich zu den Rizone Memory Booster wechseln. Der bekommt auf jeden Fall einen Platz in meiner Sammlung portabler Tools, da ich so ein Tool ohne Installer noch nicht hatte. Da mir die Leistung meines Rechners meist ausreicht, egal ob mit oder ohne RAMIdle, sehe ich keinen wichtigen Grund für mehr RAM. Man kann zwar nicht nie genug haben, aber man kann auch Aufgaben zeitlich sinnvoll planen bzw. einteilen. Wenn man nicht gerade der Power-Gamer oder Profi-Videoschnittprogramm-Nutzer, dann kann auch mit dem klar kommen was man hat. Und ein wenig Strom und Geld spart man auch. Einsatzgebiet muss zu der Rechenleistung (und umgekehrt) passen, das ist die Zauberformel. Die Festplatte könnte evtl. auch ein wenig größer sein oder man mistet aus. Es ist alles nicht so schlimm, dass man das vor dem nächsten Rechnerwechsel nicht anders in den Griff bekommen könnte, also spare ich mir den Aufwand und das Geld. Das ist meine Ansicht, der nicht jeder zustimmen muss.

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