Meizu Pro 5 offiziell mit Exynos 7420, USB Typ C und 4 GByte RAM

meizu 5 proMeizu hat den Gerüchten ein Ende gemacht und das neue Smartphone Pro 5 heute offiziell vorgestellt. Zeitgleich präsentierte der Hersteller aus China sein neues Flyme 5 als Android-Aufsatz. Ob das High-End-Smartphone aber direkt mit dem Betriebssystem ausgeliefert wird oder zeitnah ein Update erhält, scheint noch offen zu sein. Das Design des High-End-Smartphones ähnelt auf den ersten Blick stark dem bereits erhältlichen MX5, die Unterschiede sind bei näherem Hinsehen jedoch erfreulich.

So verwendet das Pro 5 leicht gebogenes 2.5D-Glas und ein Display mit 5,7 Zoll und 1920 x 1080 Bildpunkten als Auflösung. Ähnlich Samsung setzt man auf Super-AMOLED-Technik. Das ist nicht die einzige Inspiration, die man sich bei den Südkoreanern geholt hat: Im Inneren steckt nämlich als Herzstück tatsächlich das SoC Samsung Exynos 7420.

Jenes werkelt auch im Samsung Galaxy S6 / S6 Edge. Im Gegensatz zu den meisten Herstellern von Android-Smartphones, die auf reine Software-Buttons setzen, implementiert Meizu beim Pro 5 einen physischen Home-Knopf. Dieser dient zugleich auch als Fingerabdruckscanner. Laut Hersteller soll der Scanner in der Praxis nochmals deutlich schneller arbeiten als beim MX5.

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In Meizus Heimatland China wird das Pr0 5 in zwei Versionen erscheinen: einmal mit 3 GByte RAM und 32 GByte Speicherplatz zum Preis von umgerechnet ca. 395 Euro und einmal mit 4 GByte RAM und 64 GByte Speicherplatz für umgerechnet etwa 436 Euro. Als weitere Spezifikationen hat Meizu bereits USB Typ C, microSD zur Erweiterung des internen Speicherplatzes sowie einen Akku mit 3050 mAh bestätigt. Letzterer lässt sich dank Meizus eigener Technik „mCharge“ laut Hersteller in 30 Minuten von 0 auf 65 % aufladen.

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Gegenüber dem MX5 hat man auch die Kamera aufgewertet und setzt für das Pro 5 auf den Sensor Sony IMX230 statt IMX220. Es sind Fotos mit 21 Megapixel möglich und innerhalb von 0,7 Sekunden sei ein Bild geschossen. Für die Webcam steht der Sensor OmniVision OV5670 mit 5 Megapixeln zur Verfügung. Was die Audio-Fähigkeiten betrifft, hat sich Meizu den marketingwirksamen Namen „HiFi 2.0“ ausgedacht, um damit die verbauten Audio-Chips ES9018 und OPA1612 hervorzuheben.

Und das war es dann auch zum neuen Meizu Pro 5. Für mich klingt das angesichts des Preises nach einem sehr interessanten Gerät: Ich selbst bin OLED-Fan und lege auf einen microSD-Kartenslot wert. Beides bietet das Pro 5 und nutzt dann auch noch das gleiche, potente SoC wie das Samsung Galaxy S6. Auch ein Metallgehäuse ist mit von der Partie, was dem ein oder anderen sicher als Pluspunkt zusagt. Schade, dass das Smartphone natürlich wieder nur in Asien erscheint. Wer also hierzulande Interesse am Meizu Pro 5 hat, wird zu einem Import greifen müssen.

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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6 Kommentare

  1. Kleingeldprinz says:

    Der Preis mag nett sein, aber 5,7″? Mein Nexus hat 7″…. Da fehlt nicht mehr viel. Schade dass der Trend zu immer größeren Geräten leider anhält:(

  2. André Westphal says:

    Ich nutze aktuell ein Honor 6 Plus und 5,5 Zoll sind für mich nun auch so die Grenze, die ich mir setze. Wobei ob 5,7 oder 5,5 dann auch kaum noch einen Unterscheid macht. Aber generell hast du recht. Wenn man so ein Smartphone in dieser Größe nutzt, benötigt man zumindest kein 7-Zoll-Tablet mehr.

  3. Zum Glück gibts ja für Freunde jeder Größe passende Geräte. Wäre euer Geschmack repräsentativ würden die Hersteller keine solchen Geräte bauen

  4. Es wäre noch zu erwähnen, dass das Pro 5 Dual Sim hat, für viele sicher interessant.

  5. Hört sich interessanter an als die meisten Mainstream Geräte die im Moment so raus kommen oder angekündigt werden. Auch wenn ich 5.7″ etwas groß finde. Die eigentliche Frage ist dann natürlich auch Verfügbarkeit und Support in Deutschland. (Und ob die ersten Praxistests so gut ausfallen wie sich die Specs lesen)

  6. Wozu 4 GB RAM?

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