Medium 2.0: Blogging-Plattform mit umfangreichen Änderungen und neuen Apps

artikel_mediumMedium ist eine noch recht junge Blogging-Plattform. Seit zwei Jahren kann jeder dort veröffentlichen und in diesen zwei Jahren hat sich viel getan. Das Konzept ging für Medium gut auf, man kann sich mittlerweile mit prominenten Nutzern schmücken, welche die Plattform nutzen, um andere zu erreichen. Nach zwei Jahren startet nun Medium 2.0, eine Runderneuerung des Dienstes, ohne dabei auf die ursprünglichen Ziele zu verzichten. Passend zum großen Update gibt es auch gleich ein neues Logo, das die Plattform besser repräsentieren soll.

Medium setzt vor allem auf mobile Apps. Das hat auch einen guten Grund. In den letzten sechs Monaten hat sich die Lesezeit in den Medium-Apps verdreifacht. Die Nutzer konsumieren Beiträge mehr über die verfügbaren Apps als über die Webseite. Die Apps wurden in der neuen Version, verfügbar für Android und iOS, mit allerlei Neuerungen versehen. Es gibt Entdeckungsmöglichkeiten, umfangreichere Profile, einen Activity-Feed und natürlich das Erstellen und Editieren von eigenen Posts.

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Neu sind auch die Mentions. Man kann nun andere Medium-Nutzer in den eigenen Posts erwähnen, diese werden dann automatisch verlinkt. Die Erwähnung erfolgt über das mittlerweile im Netz etablierte @user-Schema, also sehr einfach. So soll eine noch bessere Vernetzung der Medium-Nutzer erreicht werden. Der Text-Editor hat ebenfalls umfangreiche Änderungen erhalten, Details dazu gibt es in diesem Post.

Eine neue Publishing-Schnittstelle soll mehr Content zu Medium bringen, sie kann auch von bekannten Diensten wie Blogger oder WordPress genutzt werden. Zudem ist es nun für alle möglich, eigene Domains mit Medium zu nutzen. Das Feature war bisher eingeschränkt als Beta nutzbar, ist nun für alle verfügbar.

So viel zu den Neuerungen, die man durchaus als sehr umfangreich bezeichnen kann. Aber Medium gibt auch bereits einen Ausblick auf künftige Änderungen. Während Medium künftige Features sehr vage formuliert, gibt es einen Punkt, der vor allem für die „Professionals“ da draußen interessant sein wird. Medium will einen Weg finden, der Publisher, Marken und Leser näher zusammenbringt, sprich es den Erstellern von Inhalten ermöglicht, ihre Inhalte einfacher zu monetarisieren. Hier wird es spannend zu beobachten wie Medium vorgeht, zu oft hat man Dienste an solchen Versuchen scheitern sehen.

Alle Informationen zu den heutigen Neuerungen findet ihr auch in diesem Medium-Post, die neuen Apps sind bereits bei Google Play und im Apple App Store verfügbar.

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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Ein Kommentar

  1. Medium ist absolut großartig. Das was sie machen ist prinzipiell keine Neuerfindung, aber wie es umgesetzt wird und wie es von Menschen aufgenommen wird, macht es für mich persönlich zu einer der wertvollsten Editorial Quellen im Netz.

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