Media Markt und Saturn: Data-Sharing für mobile Nutzer im o2-Netz

saturn logoVodafone hat gerade erst mit „Red One“ eine neue Tarifstruktur angekündigt, die ab November gilt. Ein besonderes Merkmal ist die Option „Red+“, welche es Kunden erlaubt, Flatrates und Datenvolumen an mobilen Endgeräten miteinander zu teilen. Mehrere SIM-Karten zehren quasi vom gleichen Angebot. Und schwupps: Schon haben wir das zweite Angebot dieser Art, denn Media Markt und Saturn führen schon ab heute Verträge mit Data-Sharing ein. Sie kommen Vodafone also zuvor. So wirbt man  damit „erstmals Data-Sharing für mehrere Nutzer über nur einen Vertrag “ zu bieten.

Die Tarife fokussieren sich auf die Datennutzung und sollen Kunden „höchstmögliche Flexibilität bei voller Kostenkontrolle“ bieten. Ab heute laufen die Angebote unter den jeweiligen Bezeichnungen „Media Markt Super Select“ bzw. „Saturn Super Select“. Genau wie Vodafone möchten Media Markt und Saturn mit den Postpaid-Tarifen Familien und Mehrpersonenhaushalte (z. B. WGs) ködern. Dadurch, dass mehrere Menschen einen Vertrag nutzen, soll mehr Übersichtlichkeit für die Kunden entstehen.

Partner von Media Markt und Saturn ist für das Tarifmodell Telefónica Deutschland. Buchbar sind die facettenreichen Tarife, welche potentielle Kunden modular anpassen können, ab 6,99 Euro. So kann jeder einstellen, welches Datenvolumen und welche Flatrates er / sie benötigt. Media Markt und Saturn versprechen im O2- /E-Plus-Netz die Verwendung von bis zu sechs SIM-Karten mit eigenen Nummern unter einem Vertrags-Dach. Es sollen Breitbandgeschwindigkeiten von bis zu 42 Mbit/s buchbar sein. Je nach Wahl beträgt das Datenvolumen 0,55 bis 11 GByte (S, M, L, XL bzw. XXL).

media markt logo

Weitere Leistungen wie Telefon- und SMS-Flat bzw. EU-Roaming sind ebenfalls hinzubuchbar. Alle weiteren Informationen zu den Preisen und den einzelnen Tarifbausteinen bekommt ihr ab heue in den Filialen von Media Markt und Saturn. Falls ihr Interesse habt, könnt ihr die Angebote dort auch direkt buchen und mal die Preisgestaltung mit der von Vodafone vergleichen.

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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13 Kommentare

  1. Hmm interessant aber so ganz passt das nicht. ich würde gernen einen Vertrag haben aber den auf 2 Sim-Karten mit der gleichen Nummer nutzen. Dann müsste ich zum testen nicht immer die Sim aus meinem Hauptgerät entfernen und der wechsel zwischen geräten, wenn eines nano und das andere micro sim benötigt wäre auch einfacher.

  2. PerfectBlue says:

    Sie verbieten einem also sein Mobiltelefon als Hotspot zu benutzen um auf dem Tablet zu surfen und wollen einen dann damit locken das ich Daten mit mir selbst „Sharen“ kann. Geile Sache…

  3. Marie-Luise Orland: So etwas habe ich schon seit Jahren bei O2, nennt sich Multicard, bis zu 3 SIM-Karten mit einer Nummer und der Tarif gilt für alle Geräte (auch der Datentarif).

  4. Gibz doch bei der Telekom schon ewig.
    Kostet pro karte 5€ im Monat glaub ich.
    Früher wars mal kostenlos…

  5. Marie-Lusie und PerfectBlue haben das Angebot hier leider überhaupt nicht verstanden.
    Was ihr meint und was ihr wollt nennt sich Multisim (->für eine Rufnummer, mehrere Simkarten, aber ein Vertrag). Das Data-Sharing Angebot hier von Mediamarkt bedeutet mehrere Rufnummern mit jeweiligen Simkarten, aber auch nur ein Vertrag.

    In 5 Jahren wird kein Mensch mehr eine eigene spezifische Rufnummer benötigen. Man telefoniert über die jeweilige App mit Benutzerkonto und bezahlt die anfallenden Daten nach Nutzung. Mobilfunkunternehmen heute basieren auf einem Geschäftsmodell von 1995. Die melken die Cashcow bis zum letzten Tropfen und gehen dann bankrot, wie alle anderen auch die sich nicht an den technischen Fortschritt anpassen.

  6. @PerfectBlue
    Ich hab in meinem Tarif Tethering mit drin. Was das angeht, kenne ich mich nicht ausreichend mit sämtlichen Tarifen aus, jedoch gab es bei O2 mal die Möglichkeit, das über Zusatzvolumen zum Tarif hinzu buchen zu können. Wäre bei meinem alten Tarif möglich gewesen. Hat dann lediglich etwas mehr gekostet, als nur das Volumen hinzu zu buchen. Dafür monatlich kündbar. War lange Zeit für mich die beste Wahl (allerdings ohne Tethering, weil nicht benötigt).

    @Frank Cordes
    Stimmt. Und je nach Tarif ist bei O2 auch schon eine Multi-SIM-Karte kostenlos mit drin. Muss man sich nur schicken lassen.

  7. @Philip
    Dein Humor gefällt mir! Fünf Jahre… 🙂
    Was glaubst du, warum hier das Geschäftsmodell von 1995 noch funktioniert? Weil wir Verbraucher es immer noch kaufen. Als wenn sich das in den nächsten fünf Jahren ändern würde…
    Das Geschäftsmodell im Festnetz ist sogar noch älter. Und umso mehr veraltet. Und umso weniger wird da investiert oder sich etwas ändern.
    Dass die Unternehmen sich damit irgendwann zwangsläufig ins eigene Fleisch schneiden, steht natürlich außer Frage. Aber fünf Jahre? Nein, das reicht bei weitem nicht.

  8. PerfectBlue says:

    @icancompute

    Das man Tethering dazu buchen kann ist doch ein absoluter Witz. Dabei fallen dem Anbieter keinerlei kosten an. Es macht einfach keinen Unterschied ob ich die Daten auf meinem Mobiltelefon oder auf irgend einem anderen Gerät verbrauche.

  9. @icancompute
    genau das haben sich die mobilfunkmanager auch eingeredet, kurz bevor die sms einnahmen eingebrochen sind 😉
    sagen wir 5-10 Jahre, dann telefoniert kein mensch mehr über rufnummern, genauso wenig wie heute noch sms geschrieben werden. Dann gibt es nur noch daten. Und sollte die netzneutralität bestehen bleiben, rechne ich den verbrauch mit demjenigen ab, der mir das datennetz standortbedingt grade zur verfügung stellt.

  10. Etwas OT, aber wer sollte mich daran hindern einen Hotspot mit meinem Handy auf zumachen? Dafür extra zählen tue ich nicht.

  11. NEU ist daran GAR NICHTS!

    Ich bin Unitymedia Kunde (= o2 Telefonica Deutschland) und habe das dort bereits auch. Habe 2 Karten (geht bei meinen Tarif bis zu 3), die sich das Datenvolumen teilen… hab ich schon etwas länger und auch bevor ich das nutzte, hat es UM schon einige Zeit angeboten… also min.- schon 2 Jahre oder länger.

  12. André Westphal says:

    @ Scaver

    Meinst du SIM-Karten mit unterschiedlichen Nummern? Dass es bei der selben Nummer schon lange geht, ist klar.

  13. @Philip Du glaubst gar nicht, wie viele SMS noch geschrieben und versendet werden. Klar war es früher mal mehr, aber tot ist das noch lange nicht. Gerade in einem Land wie Deutschland, in dem noch wahnsinnig viele Menschen normale Handys und keine Smartphones haben (das sind sogar nach Zahlen von Anfang des Jahres, Link finde ich gerade nicht, noch die meisten!).

    Das Problem bei der Sache… Rufnummern sind universell. Egal welches Gerät, egal wie alt, wie neu, ebenso per Festnetz… man kann jeden von überall anrufen.
    Anrufe per Datennetz sind nur über Dienste ala Skype und Co. aktuell möglich. Jeder nutzt etwas anderes und alle sind inkompatibel und das wird sich auch nie ändern.
    Eine neuen Standard hier zu finden der für alle gilt… da gibt es nicht mal Pläne, geschweige denn ist was in Arbeit. Alleine die Evaluierung damit es Standard werden kann ist auf mehrere Jahre per Gesetz festgeschrieben. 5 Jahre sind deswegen schon unmöglich!

    Des weiteren kommt die Inkompatibilität zum Festnetz dazu. Ich kann vom Festnetz aus nur Rufnummern anrufen, keine Accounts. Und hier nehme ich nicht nur den privaten Sektor, sondern Unternehmen und Co. mit dazu. Dass die auf ein abweichendes System umstellen bedarf mehr als 10 Jahre ab Einführung! Die meisten Unternehmen laufen noch mit XP durch die Kante. Von da an bis etwas neues kommt und es großflächig im Unternehmensbereich umgestellt wird, vergehen grundsätzlich etliche Jahre und selten unter 5! Das heißt es müsste dieses Jahr die Umstellung noch anfangen, damit in 5 jahren es abgeschlossen ist!
    Ich spreche da aus Erfahrung. Komme aus dem Öffentlichen Dienst. Windows XP und Office 2010. Mehr sag ich dazu nicht!

    „Und sollte die netzneutralität bestehen bleiben, rechne ich den verbrauch mit demjenigen ab, der mir das datennetz standortbedingt grade zur verfügung stellt.“
    Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun.
    Netzneutralität: Alle Daten werden gleich behandelt und keine von einem Service, z.B. wegen Zahlung, bevorzugt.
    Abrechnung: Das Provider Modell wird bestehen bleiben! Allerdings wenn die Rufnummern wegfallen und die Gebühren und alles über Daten geht, wird sich da der Preis durchweg mindestens verdoppeln! Die Provider holen sich das wegfallende Geld schon wieder. Günstiger wird DAS für den Kunden auf Jahrzehnte gesehen nicht!

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