McDonald’s setzt nächstes Jahr verstärkt auf Bestellungen per App

Bewusste Ernährung, eigentlich so etwas wie ein Trend in den letzten Jahren. Da passt Fast Food nicht wirklich rein, was dem Erfolg der entsprechenden Burgerbuden aber nicht wirklich schadet. McDonald’s ist wohl eine der bekanntesten. Aber auch so ein altes Unternehmen muss mit der Zeit gehen, um seine Kunden zu halten oder im Idealfall den Kundenkreis sogar zu erweitern.

Während es heute in den modernisierten Filialen schon kaum noch Kassen gibt und sehr vieles einfach über die Bestell-Terminals erledigt wird, ist das McDonald’s anscheinend noch nicht genug. Die Bestellung per App soll den Aufenthalt noch bequemer gestalten. Man bestellt und bezahlt mit der McDonald’s-App, bekommt dann die Pappburger direkt an den Tisch gebracht.

Im Laufe des nächsten Jahres soll dies in 900 der 1500 Filialen in Deutschland möglich sein, so Deutschland-Chef Holger Beeck. Er möchte auf diese Weise auch neue Kunden gewinnen, ohne die Anzahl der Filialen zu erhöhen. 2021 soll bereits jeder fünfte Kunde digital sein.

Ich muss zugeben, aus Mangel an Alternativen zieht es mich auch manchmal dorthin und ich finde, dass die Bestellautomaten eine der besten Neuerungen bislang waren (was viel aber auch an mega unfreundlichem Personal hier liegt), gerade wenn man mal eben nur einen Kaffee oder so holt. Darüber hinaus sehe ich aber keinen Vorteil bei Bestellung via App. Mal sehen wie das von den Kunden angenommen wird.

Wäre eine Bestellung per App für Euch angenehmer als die jetzigen Möglichkeiten?

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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42 Kommentare

  1. Na hoffentlich funktioniert dann die App auch, denn bei mir crasht die direkt sobald ich mich einloggen möchte und das haben laut Google Play Store sehr viele aktuell und seit Wochen

  2. Wenn die App nur dazu dient, das Terminal/Kartenleser einzusparen, ist das ja kein Fortschritt.
    Wenn ich aber den Burger / das Menü bereits unterwegs konfigurieren kann, und es wird ausgelöst, sobald ich in der Nähe bin (z.B. im WLAN oder via GPS, oder Google Maps sagt: nur noch 2 Minuten) dann ist das ein Fortschritt. Nochmal schnell auf’s Örtchen und fertig ist die Bestellung.
    Nächster Schritt: Ich kann mir dann meine Konfiguration (Burger ohne Zwiebeln, Salat statt Pommes) hinterlegen.
    Damit’s perfekt wird: Das für BurgerKing.

  3. App Vorteil – müsste den unhygienischen Bestellautomaten nicht anfassen

  4. Und noch eine weitere App auf dem Phone, die ich alle paar Monate vielleicht mal brauche. Nee, für mich nix.

  5. Von drei Automaten mit je zwei Screens sind mindestens 2 defekt. Konnte bis heute nicht rauskriegen wo der nfc verbaut ist. Obwohl das Kontaktlos-Logo drauf ist. Weder Smartphone noch Bankkarte per NFC.
    Also eine App würde das verbessern.

    • Der NFC Reader ist Teil des Payment-Terminals. Überwiegend ist der NFC Reader dort hinter/um dem Display, falls es NFC kann. (Hab auch schon Automaten ohne gesehen…)

  6. Die Automaten sind das schlimmste was sie machen konnten. Immer defekt und dann gibt es nur noch eine Kasse. Ich hoffe die Bestellung per App funktioniert dann besser. Ich bezweifle es jedoch

    • seitdem gehe ich nur noch zu Burger King. Ich war das ewige warten leid. Zumal die Burger auch Welten besser sind

      • Rene Flemming says:

        Nur das Burger King leider ein dünnes Netz hat 🙁
        6 McD im 20km Umkreis, Nur 2BK, der nächste 15km weg. Selbst an meiner Lieblingsraststätte gibts statt BK jetzt McD. 🙁

        • Eines der zahlreichen Vorteile vom Leben in der Stadt, da gibt es BK überall 😉

          • phrasemongerism says:

            Wenn man Mampfketten als Vorteil sehen möchte sicherlich.
            Ich bleibe lieber auf dem Land, da habe ich deutlich weniger Menschen um mich herum, das allein wiegt schon so manchen „Vorteil“ der Stadt auf.

  7. ich muss sagen ich finde das eine gute idee – auch wenn ich da ungerne meine bankdaten hinterlassen möchte in der app

    ich nutze hier auch lieber die automaten statt die kasse zum bestellen und lasse mir das essen dann an den tisch bringen – einfach aufgrund der mega unfreundlichen mitarbeiter

  8. Die Automaten finde ich schon gut vor allem wenn man im Ausland is(s)t bzw. für Nicht-deutschsprachige Gäste hier => kein Problem genau das Menü zu kriegen, was man wirklich möchte. Wenn man sich dann künftig direkt an eine freien Tisch setzen kann und sich das Essen per App bestellt umso besser: Kein Problem, dass man beim Nachbestellen den Tisch verlassen muss und dabei alle seine Sachen mitnehmen sollte bzw. der Tisch dann sogar von anderen besetzt werden könnte. Von den defekten Standautomaten mal ganz zu schweigen.

  9. Klar, für Menschen mit latenter Sozialphobie mag so ein Automat oder App eine Erleichterung sein, wenn sie so Kontakt zu anderen Menschen vermeiden können, ich mag dann aber doch lieber die verbale Bestellung am Tresen. Und ein anderer Vorteil von unserem McD: Hier füllst du dir deine Becher selbst und kannst auch immer noch nachfüllen, wenn du noch durstig bist. Leider gibt es das nicht in jedem McD 🙁

  10. Ist doch nett, so spart man sich Wartezeit. Zu Hause bestellen, im Restaurant anhalten und Bestellung abholen und weiter geht’s. Super auch, wenn die hungrige Familie am Fastfoodfreitag wartet, dass ich mit ner Tüte voller Leckerlis von der Arbeit nach Hause komme. 🙂

  11. Hat Mäcces eigentlich die Milchshakes rausgeschmissen? Die finde ich an den Touch-Automaten nicht mehr..

  12. Sascha Du hast es schon auf den Punkt gebracht, wieso ich in die Fastfood Schuppen nur um Ausnahmefall gehen. Die Burger sind Pappburger, wer mal wirklich gute Burger gegessen hat macht in der Regel um die Pampe in den Fastfood Läden einen Bogen.

    Mal ganz davon abgesehen, dass das Preis- Leistungsverhältnis dort mittlerweile unterirdisch schlecht ist.

  13. Die Automaten finde ich schon super, kenne die aus Düsseldorf schon bestimmt 5 Jahre und bin froh, dass es die mittlerweile fast überall gibt. Das mit dem unfreundlichen oder schlecht-geschulten Personal kennt man ja leider.
    App Bestellung würde ich definitiv nutzen! Nur die Wartezeiten auf die Bestellung müssen sie dann noch in den Griff bekommen…

  14. Hier bei uns im ländlichen Raum werden die Automaten sehr schlecht angenommen, der örtliche McDonalds hatte am Anfang versucht gänzlich auf die Touchscreens umzustellen musste aber binnen Tagen sich der randalierenden Meuter ergeben und hat wieder vier Kassen im Dauerbetrieb.
    Die Bestelldisplay können natürlich weiterhin genutzt werden, das passiert aber hauptsächlich bei Kindern und Jugendlichen.

  15. Matthias Lange says:

    Wenn es dann endlich mal etwas schneller gehen würde wäre das schon von Vorteil, das per app zu nutzen …. allerdings keinesfalls bei McDonalds sondern natürlich bei Burger King.
    Man könnt zu Hause bestellen wär in n paar Minuten da und ab gehts wieder ….
    Allerdings würde mir dann wohl auch schnell der Kontakt zu den freundlichen Mädels von Burgerking.pl recht schnell fehlen.
    In D ist ja weder burger king noch McDonalds so recht die Wucht ….

  16. Diese Bestellapp gab es in Österreich bereits. Ich habe sie gerne genutzt, um zum Beispiel größere Bestellungen vorzubereiten (Bürokollegen, …) oder die Warterei im Restaurant abzukürzen.
    Leider wurde der Service wieder eingestellt.

  17. Also trotz allen Hass den McDonalds immer abkriegt, die Läden sind doch meist voll. Ich bin dort auch eher selten aber war zuletzt wirklich überrascht… die Bestellautomaten kenn ich schon aus UK. Letzens auch in Deutschland auf einer Reise ausprobiert und mal einen sogenannten „Signature“ Burger ausprobiert und was soll ich sagen, das Ding war echt lecker, der stand diesen „Mode“ Burgerläden in den Fußgängerzonen in nichts nach.

  18. Displays gibt’s im Ausland ja schon seit Jahren… Aber bei uns im Ort ist der Laden echt unterirdisch. Neulich Preis für Getränke falsch ausgezeichnet an der Wand. Statt wie an der Wand 2,20 Euro hat das Zeug 2,60 gekostet, nahmen wir so nicht hin. Das würde halt mehr kosten hieß es. Das nehmen wir nicht hin. Also hat die Olle ne Kollegin gerufen, die meinte, es kostet halt mehr. Das ist nicht in Ordnung und nehmen wir nicht hin. Irgendwie ging’s dann schon, konnten aber nur bar zahlen. Die Getränke waren aber geschmacklich beschissen…
    Ansonsten oft kaltes Zeug, ewig warten,…

  19. Es gehen echt noch Menschen zu Mc Donalds oder BK?

  20. Da können sie ne App oder Automaten anbieten, bringt nix wenn man dort essen will. Da kriegt man nebenbei gratis ein Piepsbimmel Trauma. Beim letzten Besuch liessen sie mind. 1 Stunde einen Alarm bimmeln, ähnlich so als wenn man sich neben einem Telefon befindet und einfach nicht abheben will. Sowas nennen sie Restaurant?

  21. ja, unfreundliche abwicklung wird vermieden und die endlose frage nach weiteren extras die man gar nicht will entfällt

  22. Heute habe ich das erste mal per McDonald’s App bestellt und bezahlt.
    Da hier in der Nähe eine dieser Flagship-Beta-Filialen ist, wo immer alles als Erstes eingeführt wird, bin ich hingefahren.

    In einem Wort: Großartig.

    Bereis unterwegs kann man die Bestellung zusammensetzen. Die App läuft dabei nicht so träge wie das Terminal. Dank der Favoriten geht es von mal zu mal schneller.

    Es lässt sich alles darstellen inkl. der Sonderwünsche (doppelt Fleisch, zusätzlich Ei, keine Tomate, keine Gurke usw.)

    Weiterhin lässt sich gleich in der App bezahlen, wobei die Kreditkarte nur einmal hinterlegt werden muss.

    Bei Ankunft im Lokal erkennt die App dann, dass die Zubereitung beginnen soll. Man kann dann mitnehmen oder an den Tisch bringen lassen.

    Aus vielen Gründen undenkbar, auf diese App zu verzichten, darunter der bereits im Artikel angesprochene, unerfreuliche und unnötige Kontakt zu unfähigen Mitarbeitern. Einfach in Ruhe ohne Zeitdruck bestellen, konfigurieren, bezahlen und hinsetzen, fertig.

    • Kannst du näher beschreiben, wie der Tischservice per App funktioniert? Das ist noch so ein Punkt, der mir Kopfzerbrechen bereitet. Woher wissen die, an welchen Tisch sie das Zeug bringen müssen?

    • Harald Schneider says:

      super Kommentar, freue mich darauf, fühle mich da nicht so gehetzt am Automaten oder inder App und im Ausland keine Sprachschwierigkeiten, da oft auch adere Produkte

      • Andere Produkte?

        Also im Ausland gehe ich doch nur deswegen zu McDoof, wenn ich gerade erst angekommen bin und noch nicht weiß, wo die lokale Küche wie schmeckt und schnell was mampfen will, da die Burger und Pommes weltweit sehr einheitlich sind.

  23. Musste der „Pappburger“ wirklich sein? Welchen Mehrwert bietet so ein unsachlicher Seitenhieb für den Artikel?
    Aber zum Thema: Ich sehe massenweise Vorteile ggü. der Bestellterminals.
    Man kann schon auf der Fahrt oder sogar bevor man überhaupt entschieden hat, wo es hingeht, das Menü inkl. Preisen durchgucken, alles zusammenstellen, wie man es gerne haben möchte, gucken welche aktuellen Specials es gibt, etc.pp.
    Das sind alles Dinge, für die man sonst schon vor Ort sein musste. Dann per Klick bestellt und fertig. Keine akrobatischen Übungen mehr vor diesen überdimensionierten Schmier-Displays, deren Software lahmer läuft, als ein 20€-Android-Smartphone aus der Grabbelkiste.
    Eine andere Situation ist die, wenn man am Tisch sitzt, schon was gegessen hat und dann noch Lust auf ein Eis o.Ä. aufkommt. Wie cool wäre es, wenn man das Eis per App ordern könnte? (Jaja, Faulheit, blah blubb.)
    McDonalds hat mit den Terminals schon eine echte Revolution ausgelöst – zumindest kann ich das in meinem Umfeld beobachten. Wir gehen merklich öfter zu McD und seltener zu BK und Co., weil das Bestellen bei letzteren im Vergleich einfach immer ein riesen Geschiss ist. Mir war immer klar, dass die stationären Terminals nur ein Zwischending sind, das wahre Bestellterminal tragen wir alle in unseren Hosentaschen. 🙂

  24. Na da bin ich aber froh das ich mich gesund ernähre und den Ekelsfraß meide. Kein Ärger mit „Bestellautomaten“ oder Apps. Leute, warum tut ihr euch so einen Dreck an?

  25. Die Bestellautomaten sind zwar nicht schlecht, aber eine Mini Bestellung, z.B. für einen Kaffee ist eine ewige Wisch- und Klickorgie…
    Da würde ich sofort auf die App umschwenken, wo ich z.B. die letzte Bestellung einfach „nochmal“ bestellen kann. Das ist dann wirklich ein Fortschritt.

  26. Ich finde diese Terimals relativ schrecklich, weil die Software vergleichsweise wenig intuitiv ist und man absurd viele Schritte braucht, bis man bezahlen kann. Das lohnt sich nur, wenn an der Kasse eine Schlange ist. Wenn dort niemand steht, geht es deutlich schneller. Vielleicht bin ich auch nicht versiert genug, weil ich selten dort bin. Mit der App könnte man tatsächlich richtig Zeit einsparen und die Mitarbeiter bei McDonald’s sind beinahe immer derartig unfreundlich, dass mir da nichts fehlen wird.

  27. Da frage ich mich doch, ob man sich bei McDonalds im Management keine Gedanken zur möglichen Belastung der Touchscreens mit Schmutz und Keimen gemacht hat. Schließlich kostet das mehrfache Reinigen Arbeitszeit und Infektionsmittel. Auch dürfte das Gerät und dessen Unterhalt nicht gerade günstig sein. Es wäre doch ziemlich übel im Schnellrestaurant mit Darmgrippe-Viren oder Kotbakterien infiziert zu werden.

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