Magic Leap: NBA-Partnerschaft, Headset wohl in verschiedenen Größen und preisintensiv

Von Magic Leap habt Ihr sicher schon gehört, falls Ihr Euch für die Bereiche VR, AR oder Mixed Reality interessiert. Die Bereiche überschneiden sich bekanntlich, alle drei haben aber zum Ziel, die echte Welt mit virtuellen Dingen zu befüllen, am besten so, dass der Nutzer kaum noch einen Unterschied merkt.

Der Nachteil von bisherigen Geräten: Sie sind in der Regel sperrig auf dem Kopf, alles andere als schön anzusehen und schon gar nicht alltagstauglich. Das ist auch der Ansatz von Magic Leap nicht wirklich, allerdings ist das Headset das bisher wohl kleinste seiner Art und erinnert noch am ehesten an eine halbwegs normale Brille (Steampunk-Design, das kann man schon einmal tragen).

Magic Leap CEO Rony Abovitz hat nun auf der Code Media ein Interview gegeben. Das verrät ein paar mehr Details zu Magic Leap, lässt aber weiterhin viele Dinge offen.

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Video-Link: https://youtu.be/m-Tp8-CAxPI

Neue Erkenntnisse? Rar, aber vorhanden. So zum Beispiel die Einordnung, ob Magic Leap nun ein VR-, AR- oder Mixed-Reality-Device ist. Um die Verwirrung komplett zu machen, nennt Abovitz das Ganze ein „Spatial Computing“-Device, also ein Gerät für räumliche Berechnungen. So sei es beispielsweise möglich, eine virtuellen TV-Bildschirm in einem Raum anzuheften, auf dem dann NBA-Highlights angezeigt werden – eine entsprechende Partnerschaft wurde ebenfalls verkündet.

Klar scheint nun auch, dass Magic Leap in verschiedenen Größen kommen wird. Dazu gab es bereits Gerüchte. Shaquille O’Neal trägt in einem Promo-Video laut Abovitz eine Magic Leap Large, das lässt doch sehr stark vermuten, dass es auch andere Größen geben wird.

Das war es dann aber auch schon so fast an neuem Wissen. Magic Leap ist weiterhin für 2018 geplant, genauer wird das Datum nicht. Aber es werden bereits solche Brillen (unter NDA) an diverse Entwickler und Partner verschickt, sie sollte also schon so halbwegs fertig sein.

Spannend wird natürlich auch der Preis, hier gibt es vermutlich erst einmal einen Dämpfer für alle, die einfach einmal ausprobieren wollten. Zum Start soll sich der Preis der Magic Leap One an dem eines High-End-PCs bewegen, auf Dauer dann auf den Preis eines High-End-Smartphones fallen.

Das ergibt preislich (leider) durchaus Sinn, denn ultimativ möchte Magic Leap eben Dinge wie Smartphone oder PC ersetzen, nicht als Erweiterung für diese dienen. Es wird also noch eine ganze Weile dauern bis solche Geräte für die Massen kommen.

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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