Mac OS X Lion: Uninstaller wie bei iOS

So, jetzt komme ich endlich mal dazu, den Text zu verbloggen, der seit ein paar Tagen in Form eines Links in meinen Orbvious Interests lag. Mac OS X Lion, also das nächste Apple-Betriebssystem, wird ein Launchpad bekommen, so wie es einige vielleicht vom iPhone oder iPad kennen. Programme lassen sich wie eine App am Rechner anklicken. Auch soll es möglich sein, Programme wie beim iOS-Gerät zu deinstallieren. Quasi: länger Launchpad drücken und das Programm per Klick auf X ins digitale Nirvana befördern.

Obwohl ich Windows 7 momentan für das beste Betriebssystem halte, liebe ich die Möglichkeit des Programme Installierens / Deinstallierens, wie sie Mac OS X bietet. Momentan ist es so: Programm in den Programmordner ziehen: fertig. Deinstallieren: in den Papierkorb ziehen 🙂 Mac OS X Lion soll noch diesen Sommer auf den Markt kommen. Features & Co sind ja schon bei Amazon gelistet, Vorbestellung und Ansehen des Preises ist leider noch nicht möglich.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei LinkedIn, Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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36 Kommentare

  1. Wieso hältst du Windows 7 für das beste OS? Dachte eher, dass du zu 70% am Mac sitzt und zu 30% am PC. 🙂

  2. Man sollte aber nicht verschweigen, dass Mac-Programme gerne auch mal Dateien außerhalb des „Programme“-Ordners abladen. Meist zwar nur kleinere Sachen unter „User/Library“, aber auch größere Dateien, die selbst bei der mitgelieferten Deinstallationsroutine übrig bleiben.

    Ein Traum wäre es, wenn es wirklich irgendwann in einem Betriebssystem möglich wäre, ein Programm zu deinstallieren und dann ist auch wirklich alles weg, was es in Registry, Systemordnern und sonstwo abgeladen hat.

    Aber das wird’s wohl nie geben. Leider…

  3. Ich finde Windows 7 auch das beste OS 🙂

  4. Da kann ich NetzBlogR nur zustimmen. Wer mal versucht hat eine neue Version eines Programmes zu installieren, bei dem das blöde Dingen ewig meldet er hätte noch Reste einer alten, obwohl man wirklich gründlichst entfernt hat was zu finden war – der weiß dass auch auf dem Mac nicht alles so schön ist wie es im ersten Moment aussieht. Es gibt eben doch immer auch eine dunkle Seite der Macht 🙂

  5. Nippelnuckler says:

    schön für dich weisser tiger…
    klingt gut und deckt sich mit den äusserungen, das macosx dem ios ähnlicher werden soll.

    @caschy: was wurde eigentlich aus dem riessigem gewinnpaket was vor paar monate startete? gabs da schon die auslosung? hab ich irgendwie verpasst :/

  6. @NN: schau doch in den Beitrag 🙂

  7. MARS3142 says:

    @NetzBlogR Ich habe mir mal die Richtlinien von Microsoft zum Thema Installer/Deinstaller angesehen. Dort heißt es (sinngemäß), dass ein Programm nur Dateien entfernen soll, welche auch bei der Installation hinzugefügt wurden.

    Jeder weiß nun aber, dass Programm temporäre Dateien erzeugen oder gar Usercontent. Speziell der Usercontent darf nicht gelöscht werden und die temp. Dateien sollten eigentlich beim sauberen Beenden des Programmes gelöscht werden, was bei einem „Beenden über den Taskmanager“ (kenne die entsprechenden Tools von MacOS nicht) nicht gewährleistet werden kann.

  8. Habe momentan die aktuelle Developerversion von Lion da. Es sind viele nette Funktionen hinzugekommen.

    @NetzBlogR dies sind meist Programm die über eine Installationsroutine installiert werden, wie z.B. Adobe Photoshop und co. Diese Programme muss man mit der mit gelieferten Software deinstallieren, oder ein kleines Tool dafür verwenden, damit eben auch diese Ordner und Dateien gelöscht werden!

  9. Ich glaube ich werde langsam zum Mac-Fan obwohl ich noch nie einen hatte :).

    @NetzBlogR: Mich nervt auch, dass Programme ihre Dateien nicht ordentlich löschen bei der Deinstallation, aber daraus zu folgern, dass jedes Programm sämtliche Dateien/Einstellungen löschen sollte find ich falsch. Ich finde unter Linux sehr, sehr sinnvoll, dass Programme ihre Einstellungen und sowas im Home-Ordner speichern und die auch standardmäßig nicht gelöscht werden. Bei einer Neuinstallation des Programms oder Betriebssystems sind somit alle Einstellungen im Benutzerordner drin. Da man aber auch die Option „purge“ bei der Deinstallation wählen kann, wird alles (naja, zumindest soweit ich das gemerkt habe und mehr als bei Windows) gelöscht, was zum Programm gehört.
    Ich finde den Ansatz sehr sinnvoll, ähnlich wie generell die Paketverwaltung unter Linux :).

  10. Das Problem mit dem deinstallieren liegt weniger an Windows eher an den Programmen selbst.
    (Das Programm liegt unter X:\Program Files\Name, die Userdaten, welche der User nicht sehen muss unter %APPDATA%\Name, die globalen Einstellungen liegen in der Registry unter HK_LM\Software\Name, die Usereinstellungen unter HK_CU\Software\Name)
    Leider halten sich die wenigsten Programme daran, daher gabs z.T. auch Probleme bei der Umstellung von WinXP auf Windows 7.
    Wenn Windows diese Strukturen jedoch bei der neuen Version erzwingen würde, wäre das Geschreie aber auch groß, da viele alten Programme nichtmehr richtig laufen würden.

  11. „Obwohl ich Windows 7 momentan für das beste Betriebssystem halte, …“
    Sommergrippe oder wat los?

  12. Hi Cashy,

    gibt’s einen Paketmanager für den Mac?

    Ich hasse die Updateverwaltung.

    Gruß

    linux

  13. „Obwohl ich Windows 7 momentan für das beste Betriebssystem halte…“

    UUUUUUUPS, und das in diesem Blog… Was bin ich froh, Windoof den Rücken gekehrt zu haben. Aussehen (was du ja immer wieder so lobst) ist nunmal nicht alles. Ganz im Gegenteil: Mir gefällt OS X wesentlich besser und das, was einem an Windoof 7 so gefällt hat vor einiger Zeit (z. B. bei Einführung von VISTA) die ganze Welt gestört, ist nunmal Kindergeburtstag diese ganzen Effekte.

  14. @linux Ja, den gibt es: Macports ( http://www.macports.org/ )

  15. ich bin überrascht, dass da jemand sla mit apple ignoriert und fleisig lion features veröffentlicht…
    in den lizenz steht eindeutig was alles unter nda fällt und bei nicht beachtung droht die schliessung des accounts…
    so ein developer account sollte einem doch nicht so egal sein.
    also mir ist mein account nicht egal daher schweige ich zum crash reporter mit dem continue button und den app state saving function, welche leider vom chrome nicht unterstützt wird…

    @linux
    besser als macports und fink ist brew
    http://mxcl.github.com/homebrew/

  16. sommersonnesandstrand says:

    ha ha ha!

    jetzt kommen sie wieder herangekrochen, diese osx-flenner.

    „uiuuiiiizuiiiiizii! warum denn win7 und nicht osx „bestes“ system? du hast dich vertan, ketzer! widerrufe! uiuiiiiiuiiiiiiiuiiiiiiii!“

    ha ha ha!

    🙂

  17. JürgenHugo says:

    Jeder, der sagt das Win oder OS X jeweils
    eindeutig/viel/überhaupt besser ist als das andere, das ist ein Schwachkopf – das sag ich hier so ganz deutlich.

    Jedes von beiden hat Vorteile, jedes hat Macken – es wäre müßig, die hier alle aufzuführen.

    Ich bin ungefähr der selben Meinung wie Caschy, obwohl ich meine Comps ganz anders nutze als er: Win7 ist für mich insgesamt, wenn man alles betrachtet am „rundesten“.

    OS X ist nicht schlecht, wers mag soll nur das benutzen, aber nich sagen: „Windoof is eh Scheiße!“ – weil das einfach objektiv nicht stimmt.

    Zum Aussehen: Snow Leopard mag im „Urzustand“ besser rüberkommen als Win7 – dem stimme ich zu. Wenn man aber (wie ich) gerne am Design/Icons/Wallpaper „rumfummelt“, dann verschwimmen die Unterschiede.

    Bei mir hat Win7 designmäßig einen kleinen Vorsprung, weil ich mich da schon deutlich länger und öfter mit beschäftige als mit OS X. Da hab ich aber auch einiges? geändert, z.B. die „serienmäßig“ fies blauen Ordner (wenigstens die, die ich oft sehe – im System lass ich die „fies“, da guck ich nicht so oft hin…)

  18. @Helge:
    “Was bin ich froh, Windoof den Rücken gekehrt zu haben.“
    😥
    Deine Entscheidung, aber nur deshalb ist es noch lange nicht doof.

  19. also die eigene meinung als object zu bezeichnen ist schon arg dreist…
    ich sage ganz bewusst dass windows scheisse ist und nach itunes das mieseste stück software was je erfunden wurde (wenn man von diversen enterprise shice mal so absieht).

    warum ich das sage? weil das meine meinung ist und ich habe das recht eine meinung zu haben 🙂

    „windows ist objectktiv betrachtet das beste“ kann man getrost als meinung der kategorie „“subjectiv“ einordnen.

    es wäre grausam wenn jeder die selben ansprüche hat. aber nur mit absolut den selben ansprüchen lässt sich beurteilen ob für alle „windows das beste“ ist oder eben nicht.

    und so lange nicht für auf der welt die ansprüche absolut gleich sind, wird es bei diesen ewigen flamewars bleiben und jeder aus seinem lager wird auch weiterhin versuchen, seine eigene meinung als faktum oder objektivum zu verkaufen.

    los verbieten wir die meinungsfreiheit damit keiner mehr sagen kann mein os das is einzig wahre 🙂

    btw
    meine meinung ist und bleibt seit 2001 (konvertiert von windoofs zu osx), dass windiws für mich nicht geeignet genug ist, um damit prpduktiv zu sein. es sei denn ich würde spielen und softwareklau als arbeit betrachten 🙂

  20. JürgenHugo says:

    Wer Windoof schreibt is selber doof.

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