Linksfraktion fordert 365-Euro-Ticket ab 2023

Rein von den Verkaufszahlen ist das 9-Euro-Ticket ein Erfolg. Bereits früh zeichnete sich ab, dass es wohl aber bei den 3 Monaten Juni, Juli und August bleiben wird, in denen man das Ticket anbietet. Vielfach wurde betont: Eine Verlängerung sei nicht geplant. Als Nachfolger werden da derzeit das Klima-Ticket, aber auch das 365-Euro-Ticket debattiert.

Die Linksfraktion hat diese Thematik mit einem Antrag an die Bundesregierung nun wieder in den Bundestag getragen. Man fordert eine Verlängerung des Neun-Euro-Tickets für den ÖPNV bis Ende des Jahres und eine Ablösung durch ein 365-Euro-Ticket ab 2023. Man fordert den vergünstigten Preis des 365-Euro-Tickets auch auf Tages- und Wochenkarten umzurechnen. Zudem sollen Menschen ohne eigenes Einkommen oder gar nur mit geringerem Einkommen (z.B. Schüler, Auszubildende, Hartz-IV-Empfänger) den ÖPNV komplett kostenlos nutzen. Man erhofft sich zudem ein, mit den Ländern abgestimmtes, Konzept zur Ausweitung des ÖPNV im ländlichen Raum. Bis 2030 wolle man die Anzahl der Fahrgäste im ÖPNV verdoppeln.

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65 Kommentare

  1. Wenn die Linken, das fordern, wird es garantiert nicht kommen.
    Schade, dass keine andere Partei sowas vorschlägt, dann hätte es in der einen oder anderen abgeschwächten Form eine Chance.
    Mit der FDP wird sowas sowieso nicht kommen.
    Und für Menschen mit schwachem Einkommen den ÖPNV kostenlos zu machen, löst beim Lindner sowieso einen Würgreiz aus, daher hätten die das erst recht nicht vorschlagen sollen.
    Solche Leute gehören nicht zu den Wählern Lindners und werden sicherlich nicht bedient.

    • Klassischer Reboundeffekt. Für das Klima gäbe es nichts Schlimmeres als ein Klimaticket. Je mehr Leute zu Hause bleiben, die sich ein Ticket nicht leisten können, desto besser fürs Klima. Insofern wäre eine massive Verteuerung das Beste für Natur und Staatshaushalt.

      • Matthias E. says:

        Dein Ernst?
        Wenn ich daheim bin läuft viel was Strom verbraucht. Fahre ich raus an den See verbrauche ich das nicht. Und vom Winter brauchen wir nicht reden, gerade mit heizen und Gas, bist du nicht daheim verbrauchst du auch weniger.
        Andererseits fahren die Bahnen immer, ob da 3 Menschen drin sitzen oder ob die sich reinquetschen, das ist egal. Die verbrauchen immer Strom und Treibstoffe.

        • Bleibst du daheim, verbrauchst du Energie beim Kochen und in die Glotze zu starren, im Winter zum Heizen.
          Fährst du raus, verbrauchst du Energie für die Fahrt.
          Bist du irgendwo angekommen, verbrauchst du dort Energie bzw. lässt sie verbrauchen, um dir Pommes zu frittieren etc. und im Winter für die Heizung.
          Es kommt auf das gleiche hinaus, plus die Fahrt.

          • Matthias E. says:

            Nein. Falls es dir nicht aufgefallen ist, es geht um das 9€-Ticket. Bus und Bahn fahren trotzdem, auch dann wenn die Leute daheim hocken. Die fahren, ob leer oder voll.
            Sind die Menschen also in der Bahn und nicht daheim, dann brauchen sie auch keine Energie.
            Du kannst dich ja auch zum Lesen unter eine Straßenlaterne setzen, die leuchtet auch immer und du sparst daheim Energie.
            Egal was du draußen unternimmst, in fast jedem Fall wird die Energie trotzdem verbraucht. Musik und Licht laufen in einem Club ob der nun zu 10% oder zu 100% gefüllt ist. Denke(hoffe)niemand ist zu hohl und lässt daheim in Abwesenheit Licht und Musik an. Falls ja, dann hättest du recht.
            Und dein Beispiel mit den Pommes. Kein Imbiss schmeißt nur für eine Person das Gerät an. Daheim machst du es für dich und 1, 2 andere. Sogar da dürfte der Energieverbrauch in der kurzen Zeit um einiges höher sein als im Dauerbetrieb.
            Es kommt nicht auf das Gleiche raus.
            Gerade jetzt im Sommer nicht. Badeseen haben keine Steckdosen also in dieser Art kein Energieverbrauch. Geh wandern oder mach sonst etwas und was verbrauchst du? Da findest du nicht einmal großartig etwas um was frittieren zu lassen, da heißt es was einpacken und mitnehmen und auch das verbraucht dann keine Energie.

      • chilibrenntzweimal says:

        Nach deiner Logik sollte der Individualverkehr also das Tausendfache Kosten, damit dieser Reboundeffekt eingegrenzt wird. Sorry, sowas wird niemals kommen.

        • Der Individualverkehr ist aufgrund des 9 Euro-Ticktes aktuell so hoch wie nie. Kein Mensch, der ein Auto hat, tut sich die Bahnen voll mit h4ern aktuell an.

          • Matthias___ says:

            Au ja. Ich fahre sofort noch ne extra Runde Auto, weil die Bahnen so voll sind!
            Also ich merke das momentan anders. Ab 8 Uhr sind unter der Woche die Straßenbahnen deutlich besser gefüllt, die Straße gefühlt etwas leerer.

            • „Gefühlt“ ist das Modewort der Tatsachenverweigerer. Die Straßen sind so voll wie nie und die Bekloppten fahren Bahn.

          • Christian says:

            Das stimmt nicht. Der Individualverkehr hat abgenommen. Siehe hier: https://www.heise.de/news/9-Euro-Ticket-Weniger-Stau-auf-den-Strassen-im-Berufsverkehr-7157930.html Diese Daten decken sich auch mit meinen Beobachtungen.
            Ich bin vorher mit der Bahn gependelt und mache es jetzt auch. Es sind aktuell auf meiner Strecke mehr Menschen im Berufsverkehr in der Bahn als vor Einführung des Tickets. Das führt insgesamt zu einer Energieersparnis und sollte somit gefördert werden.

            • Jede Statistik, die vor-Corona und nach-Corona vergleicht, ist automatisch ungültig. Jede Statistik während Corona-Lockdown sowieso.

              In vielen Unternehmen ist jetzt Homeoffice möglich. Ich war in den letzten 2,5 Jahren nur ein einziges Mail in der Firma, und das wird vielen so gehen.

              Das macht einfach keinen Sinn.

      • Scherzkeks was ist denn die Alternative? Die meisten Leute fahren nicht zum Spaß durch die Gegend, auch wenn das beim 9 Euro Tickets wohl viele getan.

  2. Bin ich sogar bereit, als Nicht-ÖPNV-Fahrer über meine Steuer mit jährlich 300,-€ zu finanzieren.

    • Da wir Steuerzahle jeder deutlich mehr als 300€ im Jahr für die Subventionen rund um den PKW abdrücken, bin ich gerne bereit deutlich über 300€ für ÖPNV mit der Steuer zu bezahlen. Man kann ja das Dienstwagenprivileg im Gegenzug abschaffen, damit wäre ein 9€ Ticket schon zu 80% gegenfinanziert. Dann noch die KFZ-Steuer angemessen anheben so dass die Kostendeckend wird, dann ist sogar genug Geld übrig um nicht nur die Tickets abzuschaffen sondern auch noch um den ÖPNV auszubauen.

      • GooglePayFan says:

        Das Problem ist aber, dass der ÖPNV den KFZ-Verkehr gar nicht ersetzen kann. In der jetzigen Form schon gar nicht.
        Und es profitiert in Deutschland jeder vom KFZ-Verkehr, sodass die Forderung, dass nur dessen Fahrer ihn kostendeckend finanzieren sollen, einfach nur Blödsinn ist.

        Ich hingegen profitiere erst einmal gar nicht davon, wenn Leute nun kostenlos oder deutlich vergünstigt Bahn fahren dürfen, denn deutlich reduziert hat sich der Individualverkehr in den letzten 6 Wochen auch nicht. Nur dass deren Nutzer jetzt mehr Geld in der Tasche haben, ich nicht.

        Dann lieber erst einmal die Steuergelder in den Ausbau des ÖPNV pumpen, damit ich ihn irgendwann auch mal nutzen kann, statt sinnlos Preise zu reduzieren statt die Nutzung zu erhöhen.

        • Matthias E. says:

          Stimme dir zu, habe ja auch mal ländlich gelebt und da führen 2 Busse und sonst nur morgens Schulbusse.
          Du hast also Recht, einige haben was davon, viele aber nicht.
          Denke aber trotzdem, dass ein günstiger ÖVPN eine gute Idee ist. Andererseits ist es halt extrem unfair und da wäre der Lindner und die Finanzämter gefragt.
          Hätten wir eine vernünftige Digitalisierung, dann könnte man doch die Kilometerpauschale monatlich abrechnen. Warum also nicht die Spritpreise kräftig anheben und die Pauschale auch dementsprechend anheben?
          Wir leben in Zeiten von Google-Maps und jeder Beamter sollte in der Lage sein eine Strecke zu messen und warum sollte es dann nicht wirklich fair sein und, es ist nur ein Beispiel und die Rollenverteilung könnte anders sein, Mann ist aufs Auto angewiesen und muss zur Arbeit, da gibt es ja die Pauschale. Aber die Familie hat keine Möglichkeit Öffis zu nutzen und so bekommt auch die Frau mit Zweitwagen eine Pauschale um z.B. 2 Einkäufe pro Woche zu machen, Kinder zum Vereinssport zu bringen wenn die Strecke eine gewisse Distanz übersteigt und keine Öffis fahren und dazu gibt es dann auch noch die Pauschale für einen bestimmten Satz um einen Bahnhof oder ähnliches erreichen zu können um so in den nächsten Freizeitpark zu kommen, bzw. wenn der Weg kürzer ist die direkte Fahrt.
          Natürlich müsste eine vernünftige Digitalisierung her und das in einer APP die mit Banken verknüpft werden kann womit der Preis an deutschen Tankstellen nachgewiesen wird um billiges Tanken im Ausland nicht zu belohnen.
          Wie gesagt, lebe jetzt in einer Stadt, kenne es aber auch auf dem Land und da gibt es keine andere Möglichkeiten.
          Warum soll das nicht gerechter werden? Warum sollen Menschen die darauf angewiesen sind nicht auch etwas haben?
          Gerade in der Stadt sehe ich es doch ständig. Die Prolls die mit quietschenden Reifen in der Stadt posen und die Elterntaxen die dann 20 Minuten vor der Schule mit laufendem Motor stehen um ihre Kinder dann 2km nach Hause zu fahren und andere Beispiele.
          Warum sollen diese nicht mehr bezahlen als andere die darauf angewiesen sind?

          Natürlich ist das auch nicht ausgereift, aber ein Denkansatz.
          Denke halt, alle sollten etwas davon haben und es sollte gerecht zugehen.

        • Deinen Kommentar kann man eindampfen auf: „ICH“.
          „[…]Steuergelder in den Ausbau des ÖPNV pumpen, damit ich[…]“
          Warum sollte man das so machen? Haben z.B. nur Menschen mit Auto die Autobahnen finanziert? Für LKW reichten einfachere Straßen, also komm‘ mir nicht mit: Alle haben was davon.
          Wenn es nur darum ginge, wenn „ich“ etwas davon hätte, wollte „ich“ den Anteil meiner Steuern für {beliebige Ausgabe} nicht mehr zahlen, „ich“ hätte nichts davon. Wenn das gälte, hätten wir hier gar nichts.

          • GooglePayFan says:

            Warum man mehr Steuergelder in den Ausbau der ÖPNV pumpen sollte? Na damit zumindest jeder von einem vergünstigten Ticket profitieren könnte, wenn er denn WOLLTE.

            So wie es jetzt schon mit dem Straßenverkehr ist: es kann wirklich jeder Auto fahren, wenn denn WOLLTE. Die Zahl der Häuser in Deutschland ohne Straßenanbindung ist verschwindend. Die Anzahl der Dörfer ohne (regelmäßige) Busanbindung? Hoch…

            Und hast du mal abgesehen was mit LKW passiert, wenn eine Autobahn gesperrt wird???
            Sie quälen sich Tag und Nacht durch Wohngebiete und belästigen Menschen…

      • Harry, besser hätte ich es nicht sagen können!

      • Die Subventionen für den PKW sind ja auch gerechtfertigt.

        Wenn Du dir die Zahlen anguckst, dann wollen die allermeisten Menschen in diesem Land PKW fahren. Deswegen sind die Straßen ja auch morgens voller Autos, obwohl Busse existieren.

        Es ist nur gut und richtig, dass Steuern auch der Mehrheit zugute kommen.

  3. Wird höchstwahrscheinlich weder ein Klima noch das 365€ Ticket kommen und verlängert wird das 9€ Ticket definitiv auch nicht. Wir sind ab September 100% wieder back to the roots und nichts wird sich geändert haben.

    Wetten?

    • Vorerst auf jeden Fall. Selbst die realitätsferne Linke fordert es ja deshalb eine langfristige Nachfolgelösung erst ab 2023.

    • Ich glaube nicht, dass ab 1. September plötzlich wieder die alten Preise gelten. Dafür wird das 9-Euro-Ticket viel zu gut angenommen, das lässt sich auch politisch nicht mehr verkaufen. Wenn es nicht 9 Euro sind, sind es eben 30 Euro oder so, aber ich bin ziemlich sicher, dass es auch über den August hinaus ein stark ermäßigtes und bundesweit nutzbares Angebot geben wird.

    • >>Wir sind ab September 100% wieder back to the roots und nichts wird sich geändert haben.

      Falsch! Die Ticketpreise werden bzw. wurden von einigen Verkehrsunternehmen und -verbünden ja schon angehoben. Nach dem 9€-Ticket wird der ÖPNV teurer als zuvor. Besser als zuvor wird er aber nicht. Die Vorstandsgehälter steigen, wegen der durch das 9€-Ticket kurzfristig erhöhten Fahrgastzahlen.

  4. Das wäre eine Entscheidung die tatsächlich zu einer Verkehrswende führen könnte, ich jedenfalls wäre sofort dabei.

  5. Nur über den Preis bekommt man den ÖPNV aber nicht attraktiv. Das ist ein Teil des großen Ganzen aber nicht ausreichend um über die sonstigen Defizite hinwegzutäuschen.
    Aber es ist halt eine „einfache“, fast populistische Forderung damit man sich um die echten und komplizierten Probleme (Takt, Linienführung, Ausbau neuer Trassen, etc.) nicht kümmern muss.

    • Tom Wagner says:

      Das ist natürlich richtig. Ich für meinen Teil sehe jedoch trotzdem einen großen Vorteil. Wenn das ganze in einem bezahlbaren Rahmen ist, wird ÖPNV mit seinen Vor- und auch Nachteilen vielleicht nicht mein einziges Verkehrsmittel, aber immer dann wenn ich gerade Lust und Laune danach habe und mir auch mal ein paar Unberechenbarkeiten nichts ausmachen werde ich dann statt dem Auto den ÖPNV nehmen. Besonders auf meinem Dienstweg gibt es momentan nur entweder oder. ÖPNV und Auto nehmen sich finanziell nicht viel, zeitlich gesehen ist das Auto normalerweise deutlich der Gewinner (wenn ich außerhalb der Stoßzeiten fahre).

      Dazu kommt nun das Home Office. Wenn ich nur zwei oder dreimal die Woche ins Büro muss, schmerzt eine Wochen- oder gar Monatskarte schon ziemlich, wenn man sie sonst kaum nutzt. Und wenn man sich Tageskarten oder gar Einzelfahrkarten kauft, kommt man noch teurer davon. Auch hier wäre ein 365€ Ticket sehr attraktiv.

      Zusammengefasst: Der Juni hat gezeigt, dass ich bei einem günstigeren Preis (und ja, dazu zähle ich auch 30€ pro Monat) deutlich öfter mit dem ÖPNV unterwegs bin und dabei dann auch über Ärgernisse hinwegsehen kann, die ich in der Vergangenheit bei 200€ aufwärts pro Monat nicht mehr einfach hingenommen habe.

    • Nein, es ist einfach nur der am einfachsten umzusetzende Teil, um die Leute auf den ÖPNV zu bekommen. Natürlich dürfen die von die angesprochenen komplizierten Probleme trotzdem nicht vernachlässigt werden.

    • Aber schon den Preis zu korrigieren macht den ÖPNV so viel attraktiver dass wir deutlich weniger Staus hier in Hamburg haben, während Busse und Bahnen noch besser ausgelastet sind. Engerer Takt und Ausbau benötigen auch immer eine höhere Nachfrage, das ist quasi ein Henne-Ei-Problem. Mit günstigen Tickets sorgt man schon mal für die Nachfrage an die dann das Angebot angepasst werden kann.

    • Hannes G. says:

      Takt, Linienführung, Trassen.. das alles muss angegangen werden ja, wenn es aber auch nur wenig genutzt wird, dann kriegt man da keine Priorität rein und es wird nicht damit angefangen. Wird wenig genutzt, passt man es nicht an – ist es zu teuer, wird es sowieso nicht genutzt. Das ist ein Henne-Ei-Problem.
      Ein Anfang muss aber irgendwo gemacht werden. Wenn man mit der Infrastruktur anfängt, kommen trotzdem erstmal keine Nutzer. Durch die Nutzer wird aber der Druck aufgebaut, also muss man damit erstmal beginnen, die Leute in die Öffis zu kriegen. Anders herum, wird das nichts.

      • GooglePayFan says:

        Es gibt kein Henne-Ei-Probem beim Ausbau des Bus- und Bahnverkehrs!
        Auf vielen Routen in Ballungsräumen ist jetzt schon die Auslastung der Infrastruktur und Fahrzeuge bei über 100 Prozent, das 9 Ticket hat dort die Lage nicht verbessert, sondern verschlechtert.
        Und weniger Geld für die Verbesserung ist jetzt auch noch vorhanden…

        Es scheitert an fehlendem Personal für den Betrieb des ÖPNVs und für den Ausbau. Und zu allem Überfluss verhindern ausgerechnet Umweltverbände, dass in Deutschland das Schienennetz gebaut wird, was nötig ist.

        Und auf dem Land wird ein kostenloser ÖPNV auch nicht zu einem besseren Takt führen, insofern bleiben die auf den Individualverkehr angewiesen. Und dürfen dann zukünftig einfach noch mehr Steuern zahlen…

        • Die Auslastung ist eigtl nirgendwo bei 100%, da die Züge theoretisch gesehen mit einem Abstand von ein paar Metern fahren könnten. Dazu benötigt man einfach keine Fahrer mehr sondern vollautomatisierte Züge. Die Auslastung ist erst voll wenn keine Züge mehr auf die Schienen passen. Aber mit intelligenter Steuerung kann man die Schienen so voll packen wie irgend möglich. Es muss nur intelligent gesteuert werden. Schnellere Züge müssten langsamere Züge deutlich einfacher überholen können usw. Aber die Auslastung der Trassen ist bei weitem noch nicht voll, es muss nur andere Technik benutzt werden. Genauso ist eine Autobahn meist nicht voll, da auch hier der Mensch am Steuer das Problem darstellt, automatisiert könnten die Autos alle mit geringem Abstand in Kollone fahren wodurch einiges an Energie gespart werden könnte. Wenn der Mensch steuert gibt es ein Problem, aber das kann man durch technische Weiterentwicklung und Gestze einfach beheben.

    • Der Preis alleine ist es sicher nicht in jedem Fall, trotzdem aber ist das für nicht wenige *das* Argument, sich gegen den ÖPNV zu entscheiden. Letztlich hat der ÖPNV ganz grundsätzliche Nachteile gegenüber dem Individualverkehr, die man auch mit größter Mühe und finanziellen Aufwendungen nicht abstellen kann, z.B. die Bindung an Fahrpläne und Haltepunkte. Insofern wird das eigene Auto in bestimmten Situationen immer die bessere Alternative sein, ganz egal, wie billig, attraktiv oder gut ausgebaut der öffentliche Nahverkehr ist.

    • Es ist beim 9€- Ticket nicht nur ausschließlich der Preis. Das es deutschlandweit in nahezu jedem ÖPNV gilt, ist ungemein attraktiv. Ich kann mit diesem einen Ticket die Tram in Hamburg, Berlin, den Bus in Leipzig usw. nutzen.

    • Das ist doch allen klar, das der ÖPNV zusätzlich ausgebaut werden muss? Muss er sowieso?

  6. Silberknie says:

    Wer sparen will wird bestraft. Habe jetzt Corona dank dem 9€-Ticket, Die Inzidenzen gehen ja auch ordentlich nach oben.

  7. Ehrlich gesagt wäre mir ein 365€ zu teuer und unflexibel, da ich es in den Wintermonaten wohl kaum nutzen würde. Lieber ein 30€ Monatsticket, welches man ohne Abozwang nutzen kann.

    • 12×30 sind aber weniger als 365, es sollte schon einen Anreiz geben ein Jahresticket zu erwerben! Vorschlag: 365€ für 12 Monate, 40€ für einen Monat und 15€ pro Woche.

      • Nein danke. Bei 40€ im Monat sinkt das Interesse schon massiv, zumindest bei mir als Teilzeit ÖPNV Nutzer.

        • Naja, hier jedenfalls wären 40 Euro etwa 1/3 des regulären Preises, das würde die Attraktivität (für mich) schon deutlich erhöhen.

  8. Den ÖPNV preislich so unattraktiv zu gestalten ist das dämlichste überhaupt. Die Busse und Bahnen fahren doch so oder so. Dann lieber Subventionieren und dadurch Entlastungen auf der Straße und Autobahnen schaffen.

    Die Preise sind bei uns dermaßen hoch dass ich lieber für 5 Haltestellen auf dem Land laufen würde.

  9. Ich merke deutlich das dank des 9€ ticket mehr Menschen als üblich den ÖPNV nutzen und hoffe dass es einen Nachfolger geben wird. Ob es das Klima oder 360 Ticket wird ist mir egal es muss ein atraktives Ticket für den ÖPNV geben und nicht wieder zu dem zustand zurückkehren den es vorher gab.
    Ich habe die Hoffnung das wenn die Menschen auch weiterhin den ÖPNV so stark nutzen das auch die Probleme mit dem Takt usw. automatisch angegangen werden.
    Interessant finde ich jedoch das die Linke hier eine Bundesweite Forderung aufstellt und nicht in Thüringen, wo sie an der Regierung sind mit gutem Beispiel voran gehen.

  10. Ich denke die Monatskarte könnte unter 50€ kosten:

    Milchmädchenrechnung: Im Juni sind 21 Millionen Ticket verkauft worden, dazu kommen 10 Millionen Monatskarten. Das waren 30 Millionen 9€-Tickets. Der gesamt Zuschuss des Bundes beträgt 2,5 Milliarden für drei Monate. Rechnen wir mal überschlägig mit einer Milliarde pro Monat. Diese Milliarde teilen wir durch 30 Millionen Nutzer. Dann kommt rauß, dass das Ticket mit rund 34€ je Nase bezuschusst wird. Nehmen wir jetzt noch die 9€ Eigenanteil des Nutzers dazu, wäre eine bundesweite Monatsnetzkarte für 43€ im Monat ohne Zuschüsse möglich….

    • man könnte auch einfach 500 € oder 666€ verlangen und damit freie Mobilität garantieren. obs nun werbewirksame 365 sein müssen ist doch völlig hirnrissig. es wird auch für 666€ noch genügend Leute geben für die 666€ weitaus günstiger sind, als sich einen Karren anzuschaffen/pflegen/vollzutanken.

      Das Ticket gehört an das Einkommen gekoppelt als normale Zwangsabgabe. Kein wenn und aber. Normale Zwangssteuer. Wer nix verdient – drückt nix ab. Wer netto 50k ++ kriegt soll was abdrücken prozentual zu seinem Gehalt/ Einkommen.

      • Matthias E. says:

        Stimme dir zu.
        So wie du denkst wäre es irgendwie gerechter. Wäre ja ein Prinzip was in vielen skandinavischen Ländern umgesetzt wird. Jetzt nicht unbedingt bei einem Ticket, aber bei Bußgeldern wo die Höhe nach dem Einkommen bemessen wird. Wäre auch hier eine gute Möglichkeit.
        Sollte sogar einfach machbar sein, andere Länder machen es schließlich auch und es gilt für alle, nicht nur Deutsche und so passiert nicht das was der Herr Scheuer mit der Maut angerichtet hat.
        Aber seien wir ehrlich, es gäbe genügend Möglichkeiten um vieles gerechter zu gestalten und mit einer vernünftigen Digitalisierung wäre auch vieles einfacher und dann würde auch der ÖVPN besser funktionieren und einen Tankrabatt hätte es auch nicht gebraucht.

      • Matthias E. says:

        Stimme dir doch nicht ganz zu. Nicht als Zwangsabgabe!!!
        Es gibt genügend Menschen die keine Öffis nutzen können oder wollen oder müssen.
        Ans Einkommen gekoppelt, ja, aber nur wenn jemand ein Ticket will, dann kann der Preis am Einkommen bemessen werden.
        Aber nicht als Zwang für alle!!!

      • Bin dabei! Haben wir ja quasi schön beim ÖRR, warum also nicht auch beim ÖPNV!?

  11. Mit Lindner wird das leider nichts. Lieber noch ein paar Milliarden in die Öl- und Autokonzerne pumpen.

  12. Matthias E. says:

    Ich betrachte es nun einmal für die Region Hannover. Denke das sollte schon machbar sein und die GVH müsste auch nicht jammern.
    Es gibt doch so viele Möglichkeiten die Kosten durch andere Einnahmen teilweise zu erwirtschaften.

    Vielleicht ist es ja auch in anderen Städten und Regionen auch so, aber in der Bahn sieht man doch sehr deutlich, die Deutschen werden immer älter. Ehrlich, wir sind ein Volk was sehr schnell altert. Ab 14 soll es ja schließlich eine FFP2-Maske sein und ich finde es wirklich erschreckend wie alt so einige 13-jährige schon ausschauen.
    Da sind die in diesem Alter tatsächlich schon mit Rollatoren unterwegs oder können kaum laufen und dann die unter 6-jährigen, die ja keine Maske tragen müssen, die haben schon Vollbärte.

    Spaß beiseite, aber Tatsache ist, in der Bahn tragen oft über 50% keine, eine falsche Maske oder die einfach als Kinnschutz.
    Kontrollen würden doch nicht schaden und Geld würde es auch bringen.
    Das selbe Spiel ist die Mitnahme von Fahrrädern. Diese ist z.B. zwischen 15 und 19 Uhr nicht erlaubt. Interessiert viele nicht. Die quetschen sich trotz sehr voller Bahn mit rein.
    Auch keine Kontrolle. Nichts.

    Dabei ist mir aufgefallen, seit Beginn des 9€-Tickets habe ich keine Kontrolle mehr erlebt oder gesehen. Ansonsten waren es locker 2 pro Woche die ich erlebt, bzw. gesehen habe.
    Denken die wirklich, dass jetzt mit 9€ keiner ohne Ticket fährt?

    Und an alle die mich jetzt für spießig halten, ja, bin typisch deutsch und ich mag Regeln. Ohne Regeln und Vorschriften kann eine Gemeinschaft einfach nicht funktionieren.

    Deshalb frage ich mich auch warum die GVH hier darauf komplett zu verzichten scheint? Wie gesagt, scheint, bin ja nicht rund um die Uhr in der Bahn und vielleicht gibt es ja doch Kontrollen? Wenn ich mir aber anschaue, dass in fast allen Bahnen 50% keine, eine falsche Maske oder diese falsch tragen und immer mehr mit Alkohol in der Bahn sitzen und die Bahnen stärker verdreckt sind als vor dem Ticket, dann glaube ich da nicht dran.
    Würde es Kontrollen geben, dann gäbe es nicht diese Zustände.

    Warum also nicht kontrollieren? Warum nicht die Strafen eintreiben? Warum soll Fahrradmitnahme zu falschen Zeiten nicht als „schwarz-fahren“ geahndet werden?

    Hier scheint es so als würde die GVH alles unternehmen um die Nutzung der Öffentlichen unattraktiver zu machen.

    Wie schaut es in anderen Städten und Regionen aus? Erlebt ihr ähnliches? Das würde mich wirklich einmal interessieren.

    • hier im VRR wird weit mehr kontrolliert als je zuvor.
      Seit Juni werde ich jeden zweiten Tag kontrolliert, teils sogar mehrfach.
      Im Halbjahr zuvor gab es genau eine Kontrolle.
      Weil jetzt die Busse und Bahnen gesteckt voll sind, darf sich Kontrolleur:in nicht nur durch die Massen schieben, sondern findet auch praktisch keine(n) Schwarzfahrer:in, zumindest habe ich noch nicht mitbekommen, daß jemand ertappt wurde.

    • Gerade im Bereich des GVH haben die, glaube ich, im Moment andere Probleme zu bewältigen. Die neuen Betreiber der S-Bahn jedenfalls scheinen irgend etwas Grundsätzliches nicht im Griff zu haben. Die vielen Verspätungen und Ausfälle können jedenfalls nichts mit dem 9-Euro-Ticket zu tun haben.

  13. Die Linke, eine Partei, die ich immer weniger verstehe.

    Ein vergünstigtes Folgeticket muss am 1.9. kommen

    • „Man fordert eine Verlängerung des Neun-Euro-Tickets für den ÖPNV bis Ende des Jahres und eine Ablösung durch ein 365-Euro-Ticket ab 2023.“

      „Die Linke, eine Partei, die ich immer weniger verstehe.“ -> Das wird dann allerdings wohl an dir liegen, nicht an der Partei.

      • > „Die Linke, eine Partei, die ich immer weniger verstehe.“
        > Das wird dann allerdings wohl an dir liegen, nicht an der Partei.

        Dann guck dir bitte mal die Wahlergebnisse der Linken an.

        Ich selbst habe 20 Jahre Links gewählt. Dann kam statt Arbeiterrechten plötzlich nur noch veganer Lifestyle-Wokismus, und anscheinend bin ich nicht der einzige, der dann woanders ankreuzt.

  14. Nathaniel says:

    Wer soll das alles bezahlen? die SED bestimmt nicht! und komisch, dass keiner sagt, das dass 9 Euro Ticket eine Corona Ausbreitung begünstigt, da alle sich in den gequetschten Zug setzen.

    • Leider verstehen viele immer noch nicht, das Infrastruktur nicht nach Punkt und Komma abgerechnet werden darf. Wer zahlt Straßen, Wasserwege, Schienen, Krankenversicherung?

      Das lohnt sich alles nicht. ABER auf den Straßen fahren Güter, die Wasserwege schaffen Arbeitsplätze, Krankenversicherung zieht hochqualifizierte Arbeitsplätze nach sich und und und.

      Und das hat in diesem Land mal richtig gut funktioniert.

      Und dann kamen irgendwelche Neoliberale auf die Idee, alles müsse sich hier, jetzt und sofort „lohnen“ und „selbst tragen“ und „Gewinn abwerfen“, und seitdem geht es bergab. Kein Mobilfunk, keine Digitalisierung, Mobilität ist für Reiche, die Post kommt nicht mehr an. „Wer soll das zahlen?“

      Das alles verursacht enorme Schäden, verhindert wirtschaftliche Entwicklung und bremst uns alle aus.

      Frag zum Beispiel mal in der Gastronomie nach, welchen enormen Schub das 9€-Ticket mit sich gebracht hat: Die Leute fahren wieder auf’s Land, setzen sich da in Restaurants, pennen auf dem Campingplatz und gönnen sich vor der Heimfahrt noch ein Bier. DAS ist Wirtschaftsförderung! Ja, das Ticket kostet 9€ und macht miese, aber WEGEN des Tickets hat wer 100€ auf Sylt auf’n Kopf gehauen!

      Schonmal gefragt, warum Amis und Chinesen in der Digitaltechnik die Nase vorn haben, obwohl wahnsinnig viel von dem Zeug hier erfunden wurde (Ich sag nur: Zuse. Nixdorf. mp3.)? Weil die einfach mal langfristig nachdenken und investieren!

      So’ne kleine Bücherbutze wie Amazon ist zur Bank gegangen und hat gesagt: „OK, ihr buttert hier ein paar Milliarden rein, und in 20 Jahren gehört euch der Onlinehandel ganz allein“ — „Deal!“. Und in Deutschland: Der Supermarkt liefert seit 2020 dann jetzt auch mal so langsam, aber keine Mineralwasserkisten, und auch nur 2 Tage nach Bestelleingang. Könnte ja sein, dass sich das alles erst ab der 3. Fahrt lohnt, nenenene, machen wir nicht.

      Und dann kommt halt wieder so’n Ami-Laden und liefert alles, sofort, für lau. Salz alle, mitten beim Kochen? Salz kommt, gibt uns 20 Minuten! …und sobald die 1 Mio Kunden haben, lohnt es sich dann auch plötzlich ⟶ großes Geschrei bei den Deutschen, Edeka beantragt Staatshilfe, konnte ja keiner ahnen.

      Alles visionslose Krämerseelen. Hauptsache, zertifiziert Verluste abschreiben können. 9 Euro pro Bürger sind zu viel, aber für die Banken, da sind Billiarden da. So wird das nix!

      • Und vor allem kommen dann, wenn die Menschen dazu übergegangen sind, solche Angebote auch zu nutzen, irgendwelche Wettbewerbshüter und angebl. „Verbraucherschützer“ und geben sich alle Mühe, diesen Anbietern bei jeder Gelegenheit das Leben schwer zu machen.

  15. Da sind unsere Tagträumer mal wieder unterwegs.

  16. ’schuldigung, aber kann keiner mehr rechnen?

    Mutter 365 Euro, Vater 365 Euro, für die Teenager-Tochter sauge ich mir jetzt mal 50% aus den Fingern, also 182 Euro. Macht 912 Euro. Wo um alles in der Welt soll die Durchschnittsfamilie das herkriegen – erst recht, wenn sie mit dem ÖPNV nicht auskommt und hauptsächlich auch noch ein Auto braucht? Das ist für viele Familien mehr als ein Monatseinkommen, und auf mehrere Jahre gerechnet ziemlich genau der Preis eines günstigen Gebrauchtwagens.

    Mir geht dieser Ökoterror auf den Sack: Junge, gesunde, kinderlose Singles mit gutem Einkommen legen die Latte immer höher, was man alles tun soll. Selber wird aber Lifestyle, Fashion, Marke konsumiert auf Teufelkommraus. Single-Mom fährt irgendwie noch einen alten Fiat: BÖSE! Selber aber: 30 Sneakers im Schrank, ist aber nicht böse, weil: Fairtrade-Bio, stück 150 Euro. Schnitzel aus dem Oldenburgischen: Böse. Tofu aus Malaysia: Gut. Kommt der Tofu zu Fuss nach Deutschland? Schonmal gesehen, was ein Containerschiff auf hoher See verfeuert: Tip: Keinen Diesel, jedenfalls. Eher so ’ne Art schwarze Nivea-Creme.

    Wenn wir endlich mal was erreichen wollen, dann muss generell Schluss damit sein, den Konsum wie verrückt anzufeuern: Schluss mit Werbung, Branding, Marken, Labels, Fashion, Saisons, Lifestyle. Macht aus Dingen wieder Dinge statt Symbole. Schuhe statt Nike. So viele Strohalme kann ich in 10 Jahren gar nicht verbrauchen, wie in einer einzigen Amazon-Sendung Plastik als Füllmaterial drin ist.

    Und was Mobilität angeht: Schluss mit der Abgrenzung von Verkehrsmitteln, die dazu führt, dass man sich auf eines festlegen muss, weil ein zweites schlicht zu teuer wäre: Weiter Straßen finanzieren, aber Nulltarif für Öffis, und wir alle zahlen das je nach Einkommen. Dann kann jeder Autofahrer super mit seinem Auto in die Heide fahren und in Hamburg einfach in den Bus springen – ohne, dass die Karte teurer ist als der geplante Einkauf.

    Jedes mal, wenn ein Politiker für irgendwas die gleiche Summe von jedem haben will, reisst er eine Einkommensschwache Familie ins Unglück und tut einem Reichen nicht weh.

    Linke, wie haste dir verändert. Nich gut.

    • PDF-Leser says:

      Im Antrag steht dazu:

      “ d) Menschen ohne eigenes oder mit geringem Einkommen (u.a. Schülerinnen und Schüler, Azubis und Hartz IV-Empfängerinnen und -Empfänger) mit Nulltarif unterwegs sind, „

      • Ich bin kein Mensch mit „geringem“ Einkommen oder Hartz IV, ich bin einfach ein Normalverdiener, der keine 730 Euro übrig hat für etwas zusätzliche Mobilität neben dem Auto her.

        Bei solchen Summen, die mich viel Kosten, aber dem Verkehrsbetrieb kaum etwas übrig lassen, sollte ÖPNV einfach steuerlich finanziert kostenlos sein. Das hätte auch den großen Vorteil, das jeder seinem Einkommen entsprechend beiträgt.

  17. Viel, viel zu spät. Eine gleichwertige Alternative zum 9€-Ticken MUSS zwingend und direkt im Anschluss angeboten werden. Also direkt im September dann. 2023 ist nicht Zeitgemäß und nicht tragbar bei der derzeitigen und zukünftigen Inflation.

    • PDF-Leser says:

      Im Antrag steht dazu:
      „a) das Neun-Euro Ticket bis Ende des Jahres 2022 verstetigt wird,“ …also ab dem 1.9.2022

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