Linke fordern längere Lebensdauer für Elektrogeräte

Die Fraktion Die Linke macht sich für eine längere Lebensdauer für Elektrogeräte stark. In einem Antrag fordert sie die Bundesregierung auf, einen Gesetzentwurf vorzulegen, der Mindestanforderungen an die Haltbarkeit von Elektrogeräten definiert und deren technische Langlebigkeit garantiert. Mit dem Gesetz sollten Mindestnutzbarkeitszeiten für alle Elektrogeräte eingeführt werden, um so den Verbraucherschutz zu verbessern. Als Beispiel für eine Mindestnutzbarkeitszeit nennen die Abgeordneten unter anderem zehn Jahre für Kühlschränke und Waschmaschinen, sechs Jahre für Unterhaltungselektronik und fünf Jahre für Mobiltelefone.

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Auch solle mit dem Gesetzentwurf sichergestellt werden, dass die Verfügbarkeit von Software-Upgrades für Elektrogeräte, deren Ersatzteile und 3D-Modelle dieser Ersatzteile für den 3D-Druck bis zum Ende der Mindestnutzbarkeitsdauer garantiert ist, verlangt die Fraktion. Das feste Verbauen von Akkus und Batterien soll laut Antrag verboten und Händler wie Hersteller sollen verpflichtet werden, bei vorzeitigem Ausfall von Geräten entweder Reparatur, Ersatz oder Erstattung des vollen Kaufpreises zu leisten.

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Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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33 Kommentare

  1. Ja und jetzt? Direkt ab morgen durchsetzen! Woran hakts? Korrupten Politikern im besten Deutschland, dass es jemals gab?

  2. „fest verbaute Akkus verbieten“, dann bekommen wir „endlich“ klobige Smartwatches und in ear Kopfhörer verschwinden ganz ?

    • Mein altes Samsung S3 hatte noch einen wechselbaren Akku – und war beileibe nicht „klobig“.

      Es war sogar noch etwas zierlicher wie mein aktuellen Xiaomi MI A2 (welches keinen wechselbaren Akku mehr hat).

      Die Apple Freaks machen immer so, wie wenn mit einem wechselbaren Akku ihr iPhone auf einmal 3 cm dick wird ….

      …. und es nicht mehr in ihre Röhren-Jeans reinpassen würde. Oder sie gar keine Taschen an den Hosen hätte, weil sie gerne Frauenkleider anziehen ….

      —> es spricht eigentlich nichts dagegen, so ein Smartphone mit einem geschraubten Deckel mit Gummidichtung auf der Rückseite auszustatten.

      Intern kann man ja zusätzlich das Akku-Fach vom Rest des Smartphone wasserdicht abschirmen – wenn dann doch mal Wasser rein kommt, ist das nur im Akku-Fach.

      Und wenn das Smartphone dann 5 mm höher oder 2 mm dicker ist – so what.

      Bei In-Ear Kopfhörern ist das schon schwerer – aber auch hier könnte es machbar sein:

      Der Akku steckt im Stiel.

      Diesen einfach 2 mm länger machen (und am heraus ragenden Ende vlt. nach 3 mm dicker) …. Deckel mit Dichtung …. 4 kleine Uhrmacher-Schrauben.

      Man hätte dann zwar keine Standard-Akkus da drin (wie z.B. AAA Größe) … aber das Teil wäre einfach von jedermann wechselbar. Akku mit neuer Dichtung im Set verkaufen.

      Wird auch in anderen Bereichen so gemacht: Zum Beispiel gibt es im Caravan-Bereich für die Toiletten von Thetford ein Ersatzteil für den elektrischen Schalter – da liegt dann eine neue Dichtung bei.

      • Klar, wenn man Apple-Geräte kauft, dann hat man einen „Stiel“. Meine haben keinen. Sind aber auch nicht von Apple. Oder bist du ein „Apple Freak“?

    • Das ist halt typisch für die linke. Immer wilde Forderungen aufstellen, aber fachlich halt keinerlei Wissen über so Dinge wie technische Notwendigkeiten oder gar Physik.

      • vorallem ist es doch den Unternehmen aus dem Ausland total Jacke was deutsche Politiker fordern. Alb ob sich jetzt Xiaomi oder Huawei aus China denken: „Ja Mensch, da kann man nichts machen. einfach die Produktion umstellen!“. Schwachsinnig. Und in der Hinsicht kaum möglich durchzusetzen

  3. „Die Linke“ – wer ist das?

    😉

    Aus dem Antrag:
    „f) Händler gegenüber ihren Kundinnen und Kunden sowie Hersteller dazu
    verpflichtet, bei vorzeitigem Nutzungsausfall von Geräten entweder
    Reparatur, Ersatz oder Erstattung des vollen Kaufpreises zu leisten;“

    Eine Erstattung des vollen Kaufpreises, nachdem man so einen Kühlschrank schon 9 Jahre lang genutzt hat?
    Ihn innen schon etwas verschmutzt hat?

    Eher nicht….

    Reparatur & Ersatz sind da schon eher Mittel der Wahl ….

    ….allerdings bekommt man beim Ersatz dann öfters mal auch etwas „besseres“: bei Kühlgeräten mit weniger Verbrauch, bei IT mit mehr Leistung.

    „g) technisch nicht begründbare Schwachstellen und künstlich hervorgeru-
    fene – geplante – Funktionseinbußen von Elektrogeräten gesetzlich ver-
    bietet;“

    Wird oft schwer nachzuweisen sein. Sind Elkos, die direkt neben einer Hitzequelle positioniert sind, absichtlich dort platziert? Oder ist das technisch notwendig? Vielleicht könnten sie weiter weg, aber dann müssten sie vielleicht größer dimensioniert werden – oder die Platine wird größer, weil die längeren Signalwege Platz brauchen.

    Ist ein Zahnrad aus Plastik eine bewusste Schwachstelle – oder ist es eine nicht rostende Leichtbauweise (und man sagt doch immer: Plastik wäre heute genauso ausdauernd wie Metal).

    Solche Effekte wird man auch erst nach vielen Jahren bemerken – wenn genug statistische Daten zu den Defekt-Ursachen vorliegen.

    —> vermutlich wäre es statt so eine „Vorschriftsregel“ sinnvoller, einfach die Dauer der gesetzl. Gewährleistungspflicht ohne Beweislastumkehr zu erhöhen – dann regelt sich eine solide Bauweise von alleine ein.

  4. Bis auf das Verbot Akkus und Batterien fest zu verbauen, sehe ich in solchen Gesetzen nichts anderes als Fortschrittsbremsen. Damit werden Arbeitsplätze in den Bereichen Forschung und Entwicklung und im Recyclingbereich gefährdet. Allerdings ist auch die Geschichte mit den Akkus ein zweischneidiges Schwert. Wenn man keine Standardisierung auf den Weg bringt, haben die Verbraucher es mit einer unüberschaubaren Vielzahl wechselbarer Akkus und Batterien, zu unterschiedlichsten Preisen und Qualitäten, zu tun.

    • Es würde vollkommen ausreichen, die gesetzliche Gewährleistung auf 3, 4 oder 5 Jahre zu erhöhen – Beweislast beim Verkäufer.

      Dann kommen automatisch Produkte, die so lange haltbar sind – oder leicht repariert werden können.

      • Gute Idee. Und die Industrie wird die 5 Jahre für lau anbieten? Derartige Forderungen führen einfach nur zu höheren Preisen.

        • Klar, wird es (möglicherweise) zu höheren Anschaffungskosten kommen.
          Aber über die gesamte Produktlaufzeit gerechnet, wird das wieder (pro Jahr gerechnet) günstiger.

        • Oliver Müller says:

          Wenn dadurch die Geräte länger halten, bin ich gerne bereit, höhere Preise zu bezahlen.

      • Dann kommen vor allen erheblich teurere Geräte. Selbstverständlich wird der Hersteller diese verlängerte Garantie bei seinen Geräten einpreisen.

    • Arbeitsplätze im Recyclingbereich? Dein Ernst? Und Rauchen wieder erlauben, weil sonst die armen Onkologen („Krebsärzte“) nix zu tun haben, oder wie? 😉

  5. Was helfen Fernseher und Waschmaschinen, die zwar 20 Jahre halten, aber nach 10 Jahren veraltet sind?
    Und dafür zahlt man dann logischerweise den 4-fachen Preis, weip die Leute 4 Mal seltener neue moderne Produkte kaufen.

    • Nicht, dass man am Ende seine Wäsche mit einer Waschmaschine von 2012 wäscht. Das wäre ja ein Albtraum. 😀

      • Eine 20 oder gar 40 Jahre alte Waschmaschine sollte man definitiv tauschen, alleine schon wegen dem erheblich geringeren Energieverbrauch.

    • Ein guter Deal für die Umwelt. Nicht jede Neuerung begründet einen Neukauf. Vieles kann softwareseitig nachgepatcht werden, es wird nur nicht gemacht um eine Exklusivität für das Neuprodukt künstlich zu erzeugen.

  6. Auch wenn ich die Absicht, Geräte langlebiger zu machen durchaus begrüsse, hat es auch der Kunde selber in der Hand seine Geräte – gerade in der Unterhaltungselektronik – einfach länger zu nutzen. Das würde schon mal einiges an Schrott vermeiden. Sehr viele Geräte in den Recycling-Höfen funktionieren noch. Wurden aber zu klein oder lassen ein Feature der neuen Generation vermissen, oder entsprechen nicht dem aktuellen Hype.

    • Oliver Müller says:

      Nein. Gerade in der Unterhaltungselektronik muss der Hersteller Updates liefern. Genau da hat der Kunde es eben nicht selbst in der Hand.

  7. Wenn ich die Kommentare hier lese, kann ich teilweise nur den Kopf schütteln. Man hat Angst vor höheren Preisen oder stellt sich auf die Seite der Unternehmen. Selbstverständlich werden Geräte, die qualitativ besser sind und länger halten auch teurer. Aber man kauft dann halt auch nicht so oft was Neues.

    Ein Unternehmen welches davon lebt, dass Kunden sich alle paar Jahre neue Geräte kaufen müssen weil die alten (durch den Hersteller absichtlich) defekt gegangen sind und nicht mehr reparierbar oder die Reparatur einfach zu teuer ist, hat ein fragwürdiges Geschäftsmodell. Geräte *müssen* länger haltbar und bezahlbar reparierbar werden. Da führt kein Weg dran vorbei. Wir leben leider in einer Wegwerfgesellschaft. Die Ressourcen dieses Planeten sind nicht unendlich und wir sollten das langsam begreifen, sonst haben wir bald keinen lebenswerten Planeten mehr. Leider wird uns insbesondere bei der Unterhaltungselektronik eingetrichtert, dass wir jedes Jahr immer das neuste und beste Modell haben müssen 🙁

    • „Wir leben leider in einer Wegwerfgesellschaft.“
      Das Gejammer geht am Kern des Lebens vorbei. Witzigerweise wird das Führerprinzip in Unternehmen mit allen Nachteilen geschluckt, auf der anderen Seite aber trotz Wettbewerbsdenken allerorten (Sports…) auf Kosten der eigenen Gesundheit von einem guten Miteinander und Demokratie gefaselt.
      Es ist nun mal so, anders als durch Ressourcenverbrauch lässt sich die stetig wachsende Bevölkerung schliesslich nicht füttern und bespaßen. Bis zum bitteren Ende. Vielleicht sollte man endlich in der Breite kapieren, dass die Entropie schlussendlich immer gewinnt und weiterhin das Raubtierprinzip herrscht.

    • Amen! Schön geschrieben und zusammengefasst.

    • @Jens Zitat:“ Wir leben leider in einer Wegwerfgesellschaft. “

      Irgendwie verstehe ich dieses Totschlagargument mal wieder nicht. Es wird gerne geäußert, ohne die Fakten mal etwas zu prüfen.
      Über die manchmal etwas zu kurze Haltbarkeit kann man sicher unzufrieden sein. Aber das ist nicht automatisch eine Wegwerfgesellschaft. Smartphones halten locker 4-6 Jahre, wenn der Nutzer es denn will.
      Wir haben viele Samsung Laptops der Einsteiger- bis Mittelklasse in der Familie. Keiner ist jünger als 6-8 Jahre. Ohne Defekte (ohne Algemeingültigsanspruch). Meine Küchen (Groß-)geräte sind fast alle älter als 20 Jahre.
      Von allen Handys in der Familie der letzten Jahre hatte ein Handy einen schlechten Akku und 2 Handys einen bekannten Defekt, der zur Rückgabe führte. Von ca. 15 Geräten.

      Du prangerst die Unternehmen an (häufig zu Recht) aber eigentlich müsstest Du wie eben gezeigt die Nutzer anprangern.

      • @Chris

        Ich prangere ebenso die Nutzer an wie auch die Unternehmen und dachte, das wäre mit meinem letzten Satz klar geworden:

        „Leider wird uns insbesondere bei der Unterhaltungselektronik eingetrichtert, dass wir jedes Jahr immer das neuste und beste Modell haben müssen “

        Im Kapitalismus, in dem wir leben, werden wir ständig dazu animiert was Neues zu kaufen. Hier sind die Menschen gefragt sich nicht beeinflussen zu lassen und eben nicht was Neues zu kaufen, wenn das alte Gerät noch einwandfrei funktioniert. Muss es wirklich jedes Jahr ein neues iPhone sein? Früher haben z.B. Waschmaschinen 20 Jahre gehalten und es war okay. Sie haben genau so gut die Wäsche gewaschen. Neuere Geräte sind vielleicht energiesparender, aber auch da muss sich ein Neukauf erst einmal rentieren, wenn es das alte Gerät eigentlich noch tut. Nicht nur finanziell, auch die eingesparte Energie muss man in Relation zu der Herstellung eines Neugeräts setzen.

        Die Wegwerfgesellschaft war also mehr auf die Menschen gemünzt als auf die Unternehmen. Wobei die Motivation zum Wegwerfen meiner Meinung nach von den Unternehmen ausgeht.

        Was dein Argument mit Smartphones angeht, ich begrüße es sehr, dass ihr eure Geräte so lange benutzt. Aber ohne zwischendurch den Akku zu tauschen geht es wohl nicht, oder? Bei meinem 2+ Jahre alten Handy merke ich mittlerweile schon, dass der Akku schlechter geworden ist. Ein Tausch des Akkus ist ohne Fachwissen, Fachwerkzeug und der Gefahr das Handy zu beschädigen in diesem Fall nicht möglich.

        Daher sehe ich hier auch die Politik am Zug, die sich für einfach reparierbare Geräte oder austauschbare Akkus einsetzen muss. Ich bin gerne gewillt ein etwas dickeres oder schwereres Handy mit mir herumzutragen, wenn ich den Akku einfach tauschen kann!

  8. Bevor die Linken so eine Forderung stellen, sollten sie sich einmal die Praxis ansehen.

    Ich wollte mir z.B. eine Lampe mit LED Birne (E27) kaufen. Es kam auch eine Lampe mit fest verbauter LED infrage. Die Lampe mit fest verbauter LED war im Preis mindestens 5x so teuer. Der Handler sagte mir, dass der Grund in der verpflichtenden Lebensdauer dieser Lampen läge. Der Herstelle müssen eine Leuchtdauer von xx Stunden garantieren.
    Mir sind zwar schon LED Lampen ausgefallen aber nicht so häufig, dass ein Preisunterschied dieser Größe gerechtfertigt wäre.

    Ein sinnvollerer Weg wäre z.B. die Sachmängelaftung. Man könnte die Beweislastumkehr auf z.B. 1 oder 2 Jahre verlängern und die Gewährleistung auf z.B. 3 Jahre.

  9. Jede digitale Armbanduhr hatte früher eine wechselbare Batterie. Jedes Nokia-Handy der Pre-Smartphone-Ära (zumindest die, wir besessen haben) , hatten einen Wechselakku. Bei Jolla war es mit der eigenen Hardware ebenso. Selbst das grandiose Lumia 950 (für mich immer noch das beste Handy ever) hatte einen Wechselakku – und das als High End-Modell. Das Fairphone hat immer noch Wechselakku und mehr Austauschteile. Fazit: Wo ein Wille ist ist auch ein Weg. Und das Apple mit dem letzten Update für ein Modell selbiges künstlich verlangsamt ist leider traurige Wahrheit.

    • Natürlich „geht das“ aber dann hast Du auch die dicken Backsteine von früher und eben keine eleganten, dünnen und leichten Smartphones wie heute. Das geht technisch bedingt in der aktuellen Form nun mal nur mit fest verbauten Akkus.

      Die Physik lässt sich nicht austricksen.

      • @elknipso Sorry aber das ist Quatsch. Meine ersten Android Smartphones hatten wechselbare Akkus und waren nicht wesentlich dicker als jetzt. Soll dick wie alte Nokias werden die Handys dadurch definitiv nicht. Und ich habe lieber ein etwas dickeres Handy, wenn ich dafür den Akku tauschen kann.

  10. Die Linken fordern – welche Linken, die um Sarah W. oder der Rest? Politische Neckereien zur Seite. Hört sich auf dem Blick vernünftig an, aber wir es umsetzbar sein. Die relevanten Player sind nicht in D beheimatet. Also muss die EU ran. Welche DSVGO-Vorschrift oder techn. Vorschriften im Bereich der Consumer-Elektronik wurde von der EU schon erfolgreich durchgesetzt. Die akt. Diskussion um das „Handynetzteil“ zeigt das Dilemma schön auf. Viele Diskussionen, aber kein Ergebnis (bis dato)

  11. Solange die Industriebosse gute Politik kaputtinfluencen, wird so was nicht kommen.

    Gerade ein einwandfreies 2016er Galaxy S5 Neo von A6.0.1 auf inoffizielles LOS18.1 gebracht, weil einige Apps neuerdings nach Android >=7 verlangen. Und jetzt darf man wegen manchmal nicht nicht zertifiziertem Gerät (Magisk regelt nicht immer) und fehlender „strong integrity“ dank Knox0x1 nur noch hoffen, nicht noch mehr Steine in den Weg gelegt zu bekommen… Die Frickelanleitungen sind schon so schlimm genug, welcher Privatier könnte so was bezahlen.

  12. Solang niegelnagel neue Kühlschränke, wegen defekten (DoA) einfach weggeworfen werden… kann so eine Idee nur richtig sein…

    Einen Tiefkühlschrank konnten wir so retten

    • „kann so eine Idee nur richtig sein“

      Solange du jemanden hast, der kostenlos für dich irgendwas repariert. Wovon lebt dann dieser Mensch? Woher kommen die kostenlosen Ersatzteile?
      „Längere Lebensdauer“ ist ja an sich eine tolle Sache, denn am meisten spart man Ressourcen (und Geld), wenn vorhandene Geräte schlicht weiter genutzt werden. Statt auf die Rattenfängerwerbung für Waschmaschinen hereinzufallen, wo durch Mogelei bei der Waschtemperatur Strom gespart wird. Oder sich bei Smartphones durch Angstwerbung („ist nicht mehr sicher!!!!!“) zu Neukäufen verleiten zu lassen, wenn nicht schon die App Anbieter durch Anheben der Voraussetzungen das erzwingen.

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