Lieferdienst Gorillas: Kundendaten im Netz

Die Forschungsgruppe Zerforschung berichtet darüber, dass Nutzerdaten von Kunden des beliebten Lieferdienstes Gorillas im Netz zugänglich gewesen sein sollen. Der in Berlin, Köln, Hamburg, München, Düsseldorf, Stuttgart und Frankfurt aktive Dienst geht durch die Decke, viele lassen sich in diesen Zeiten beliefern.

Mehr als eine Million Bestelldaten von mehr als 200.000 Kunden sollen mit dem nötigen Wissen abrufbar gewesen sein – Name, Telefonnummer, E-Mail-Adresse und physikalische Adresse nebst Bestellungen. Die Lücke sei mittlerweile geschlossen, betroffene Kunden per Mail informiert. Kritisiert wird der Dienst aber weiter.

So nenne Gorillas in der Mail wohl nicht die betroffenen Daten, erwähnt auch nicht, dass Fotos von Haustüren und Klingelschildern abrufbar hätten sein können. Diese Fotos wurden offenbar von Lieferern gemacht, nachdem Bestellungen ausgeliefert wurden. In der Datenschutzerklärung stehe davon nichts.

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8 Kommentare

  1. > Fotos von Haustüren und Klingelschildern

    boah die Spinner. 😀

    Lieferdienste sind ohnehin schon ein großer Vektor für Datenleaks, aber dass sie die Daten auch noch händisch anreichern ist wirklich dreist. Man sollte meinen, dass sich eine Pizza weit datensparsamer liefern ließe. Das ist ja keine Mondlandung.

  2. GoogeldiDoodeli says:

    Sind die Daten irgendwo einsehbar?

    Die zum Facebook und LinkedIn Leak konnte man ja auf Telegram runterladen

  3. Gibt es schon eine Kanzlei die sammelklage eingereicht hat?

    Wenn die eigenen Daten vom datenleak betroffen sind steht einem ja Schadensersatz zu.

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