Lieferdienst Gorillas: Kundendaten im Netz

Die Forschungsgruppe Zerforschung berichtet darüber, dass Nutzerdaten von Kunden des beliebten Lieferdienstes Gorillas im Netz zugänglich gewesen sein sollen. Der in Berlin, Köln, Hamburg, München, Düsseldorf, Stuttgart und Frankfurt aktive Dienst geht durch die Decke, viele lassen sich in diesen Zeiten beliefern.

Mehr als eine Million Bestelldaten von mehr als 200.000 Kunden sollen mit dem nötigen Wissen abrufbar gewesen sein – Name, Telefonnummer, E-Mail-Adresse und physikalische Adresse nebst Bestellungen. Die Lücke sei mittlerweile geschlossen, betroffene Kunden per Mail informiert. Kritisiert wird der Dienst aber weiter.

So nenne Gorillas in der Mail wohl nicht die betroffenen Daten, erwähnt auch nicht, dass Fotos von Haustüren und Klingelschildern abrufbar hätten sein können. Diese Fotos wurden offenbar von Lieferern gemacht, nachdem Bestellungen ausgeliefert wurden. In der Datenschutzerklärung stehe davon nichts.

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Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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8 Kommentare

  1. > Fotos von Haustüren und Klingelschildern

    boah die Spinner. 😀

    Lieferdienste sind ohnehin schon ein großer Vektor für Datenleaks, aber dass sie die Daten auch noch händisch anreichern ist wirklich dreist. Man sollte meinen, dass sich eine Pizza weit datensparsamer liefern ließe. Das ist ja keine Mondlandung.

    • Ich vermute die haben die abgestellte Pizza fotografiert wenn der Kunde kontaktlose Übergabe wünschte. Irgendeinen Nachweis braucht der Fahrer ja, wahrscheinlich gab es genug Leute die reklamierten Sie hätten nichts bekommen.
      So etwas gehört aber zeitnah gelöscht.

      • Die sind eher Konkurrenten zu Rewe oder Bringmeister.
        Da kann man natürlich auch Pizza bestellen.
        Warum man allerdings die Namensschilder braucht ist eine gute Frage. Vielleicht wollen die Chefs kontrollieren, ob die Ware auch tatsächlich angekommen ist beim Kunden? Sollte tatsächlich schon mal vor ein paar Jahren bei einem Lieferdienstfahrer unterschreiben, dass ich die Pizza bekommen habe.
        Hab ich nicht gemacht und trotzdem die Pizza gegessen. War online bezahlt.

    • Die Gorillas sind Klasse. Bestelle mehrere Male die Woche. Man muss halt „Glück“ haben, im Liefergebiet zu wohnen.
      Bei den Ausfahren gibt es auch viele „Nobrainer“, weil auch sehr schlecht bezahlt. Da ist ein Foto vielleicht hilfreich, umzu wissen wo die Klingel ist 😀
      Wenn das jemand nicht möchte, kann er ja einen QR Code daneben anbringen – wie die Rettungsdienste neuerdings gegen Gaffer.

  2. GoogeldiDoodeli says:

    Sind die Daten irgendwo einsehbar?

    Die zum Facebook und LinkedIn Leak konnte man ja auf Telegram runterladen

  3. Gibt es schon eine Kanzlei die sammelklage eingereicht hat?

    Wenn die eigenen Daten vom datenleak betroffen sind steht einem ja Schadensersatz zu.

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