Lidl bringt Self-Checkouts nach Deutschland

Lidl wird auch in Deutschland Self-Checkouts einführen. Hierfür setzt man auf Technik des Schweizer Unternehmens 4POS, während man in Großbritannien und der Schweiz auf das Angebot von Diebold Nixdorf zurückgreift. Die eingesetzte Hardware in Deutschland sei Software-unabhängig und soll auch die Bezahlung per Barzahlung erlauben. Self-Checkouts dieses Typs plant die Schwarz Gruppe laut Bericht nun zügig in vielen Lidl-Filialen in Deutschland einzuführen. Erste Filialen sind bereits mit dem neuen Self-Checkout-System ausgestattet. Laut Informationen wolle Lidl die neuen Self-Checkouts auch in allen anderen ausländischen Filialen einführen. Spekuliert wird im Bericht des retail-optimiser auch, dass das Self-Scanning mit Smartphones kommen soll. Lidl solle bereits daran arbeiten, die Frage sei nur, wann man die Funktion veröffentliche – vermutlich in der App Lidl Plus.

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Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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74 Kommentare

  1. Bei uns wurde jetzt ein Penny zum Super Discount umgebaut der dadurch auch Self Checkout bekommen hat. Ich liebe es. Während die Schlange an der Kasse immer länger wird, gehe ich fix zum Self Checkout und bin wieder weg. Seitdem Umbau war aber max. noch eine andere Person beim Self Checkout, während ich beim Self Checkout war, alle anderen Personen gehen weiter zur normalen Kasse und warten lieber ewig. Die deutschen und ihre Angst vor Neuerungen. Das Alter spielte dabei keine Rolle ob jung oder alt, alle warten lieber, statt selber ihre Artikel fix über den Scanner zu scannen und zu bezahlen.

    • Vielleicht hat die große Mehrheit aber auch einfach kein Problem damit, mal 5 Minuten zu warten?
      Bei den Discountern sitzen in der Regel an den Kassen ja auch keine Schlangenzüchter, da geht das ja normal recht flott. Länger als 5 Minuten habe ich bei Lidl noch nie gewartet.
      Für kleinere Einkäufe würde ich das auch nutzen, aber für den Wochenendeinkauf wohl eher nicht.

    • Ich nutze die Dinger auch gerne wenn ich nur 3-4 Artikel auf dem Arm habe. Bei größeren Einkäufen geht die Zeitersparnis verloren.

    • the customer says:

      „die Deutschen und ihre…“ pauschalen Aussagen. vielleicht schätzen die Leute einfach auch den Job der Kassiererin, die dann ja wegfällt, wenn alle an den automatischen Kassen auschecken?

      Am Ende geht es ja nur um Gewinnmaximierung. Als Verbraucher werden die Preise dadurch nicht günstiger. Eher teurer.

    • Bin auch Freund davon, ALLERDINGS ist man gekniffen wenn die Kasse einen Mitarbeiter benötigt weil man 1) Alkohol gekauft hat 2) die Rolle für Kassenbon leer ist 3) ein allgemeiner Fehler die Kasse zum erledigen bringt. Und dann gibt es noch die, die extra langsam an den self checkout Kassen sind.
      Gerade zu Stoßzeiten kann es aber etwas Last Abnehmen, aber auch nur wenn kein Fehler Auftritt

    • Vielleicht hat das Bezahlen an herkömmlichen Kassen weniger etwas mit „Angst vor Neuerungen“ zu tun, als mit einem Bewusstsein für die Folgen solcher Entwicklungen.
      Menschen wie du beschleunigen, dass die Mitarbeiter an den Kassen ihre Arbeit verlieren, weil sie durch Maschinen ersetzt werden.
      Das Arbeitslosengeld der gekündigten Kassierer bezahlst dann übrigens du mit deinen Steuern.
      Also vielleicht noch einmal darüber nachdenken, wenn du das nächste Mal im Supermarkt bist.

      • „Das Arbeitslosengeld der gekündigten Kassierer bezahlst dann übrigens du mit deinen Steuern.“
        -> eben nicht, da aktuell extrem viele Stellen unbesetzt sind (Gastronomie z.B. oder mit Umschulung das Handwerk)
        Keiner, muss heute eigentlich noch länger Arbeitslos sein

        • Klar, die Kassiererin Mitte 50 geht nochmal auf den Bau!

          Und Gastro sucht immer, weil die so miserabel bezahlen, dass da keiner von Leben kann. Gastro ist Zuverdienst für Studenten o Muttis mit Tagesfreizeit.

          Aber du bist ein gutes Beispiel, was in diesem Land schiefläuft. Es wird jede Lebensrealität ausgeblendet und sich in ein Wolkenkuckucksheim geflüchtet.

          Wieso sollte der Einzelhandel, der in Deutschland aus 4 Playern besteht eigentlich das Recht haben, Millionen Arbeitsplätze zu vernichten? Es gibt kein Recht auf Gewinn!

          • Es gibt zwar ein Recht auf Arbeit, das beschreibt aber etwas anderes. Ein Recht auf Beschäftigung gibt es aber nicht. Jedenfalls nicht in der Form, dass jemand ein Anrecht auf einen Arbeitsplatz bei den „4 Playern“ an der Kasse hätte. Woher kommt also der Anspruch, dass die „4 Player“ Millionen Arbeitsplätze als Kassiererin sichern müssten?

          • Klar weil LIDL Self-Checkout einführt läuft bei uns etwas schief. Das ich nicht lache. Das ist technischer Fortschritt. Und genau diese Angst (siehe Digitalisierung) läuft in unserem Land schief. Wir bräuchten viel mehr von dem!

            • Eben, es ist super das diese Jobs wegfallen wenn im Gegensatz Jobs geschaffen werden die vernünftig bezahlt werden und vernünftige Bedingungen haben zB kn der Pflege.

            • Dann lass mal hören, wie du den ganzen Arbeitslosen, die durch die Digitalisierung ihre Jobs verlieren, ein menschenwürdiges und sinnstiftendes Dasein ermöglichen möchtest.

      • Natürlich hat das mit Angst vor Neuerungen zu tun. Hat man doch in der Vergangenheit schon zuhauf gesehen. Deswegen braucht es auch ewig bis sich hier mal was tut – meistens muss ja erst was passieren. In dem Fall aber nicht verkehrt, während die Schlange bei den Kassen ewig lange ist kann jeder der gewillt ist es auch schneller selbst machen an den SB Kassen.

        Und natürlich interessiert es den Normalverbraucher wohl herzlich wenig was mit dem Kassierer passiert. Kann mir ja keiner erzählen das er sich Gedanken um die Kassierer macht während er seine Milch & Fleisch weiter zu Dumpingpreisen kauft und die ‚Geiz ist Geil‘ Flagge schwingt.

        • Die Kassensysteme habe ich vor 15 Jahren in England bereits nutzen können (vermutlich gibt es sie sogar noch wesentlich länger) und nach mehreren Tests damals, aber auch heute sehe ich bei Großeinkäufen(!) darin keinen Vorteil.

          Bei zwei, drei Artikel ist es ok, aber da würde ich auch eine Kasse ohne Schlange (ja, außerhalb der Stoßzeiten) vorziehen.

          Bei 50 bis 60 Artikel ist meistens der Platz zu klein und die Arbeit recht aufwendig. Da lege ich es lieber aufs Band. Stehen ja auch nicht immer 5 bis 10 Kunden vorher an der Kasse.

          Wie man immer auf „Angst“ kommt. Vorteil und Nachteile müssen in Summe den richtigen Wert ergeben. Menschen bewerten die Vor-/Nachteile aber nun mal unterschiedlich und gewichten sie auch anders. Zum Glück…

        • Doch! Mich!

      • Diese Jobs gehen so oder so irgendwann verloren und die Leute gehen in Rente oder werden umgeschult. Einige werden keinen neuen Job mehr bekommen, das stimmt. Aber aufhalten lässt sich das so oder so nicht mehr.

      • These: Jeder Job, der automatisiert / durch Maschinen wegrationalisiert werden kann, ist im Prinzip menschenunwürdige Arbeit und es ist gut, dass er wegfällt.

      • was ein Humbug-Totschlagsargument. Das Problem ist nicht die arbeitslose Kassiererin, sondern überhaupt eine Kassierer-Stelle zu besetzen.

      • Selbstverständlich ist es ein natürlicher Instinkt auf den ersten Blick zu glauben, dass die Einführung von Maschinen im Alltag tausenden von Menschen ihren Arbeitsplatz wegnimmt, jedoch muss man diese Entwicklung näher betrachten um wirklich konstruktiv Kritik abgeben zu können.
        1. Druch z.B die Einführung von autonomen Kassen werden mehr Arbeitsplätze geschaffen, als „verloren“ gehen. Denk bitte an Instandhaltung, Montage, Entwicklung, Froschung oder sogar Überwachungspersonal. (Ein gutes Beispiel, welches hier aufgeführt werden kann, ist IKEA. An jedem Self-check-out steht mindestens ein Mitarbeiter/-in, welcher bei z.B Fragen zu den Machinen oder dem Bezahlsystem zur Verfügung steht und natürlich auch zur Überwachung, dass jeder auch wirklich alles einscannt) Außerdem wird so ein Wandel auch nicht von heute auf morgen passieren und zukünftige Generationen werden bei der eigenen Berufsfindung sicherlich an diese Umstrukturierungen denken um „mögliche“ Verluste zu umgehen.
        2. Das Bild von einem Laden, ganz ohne Kassierer/-in ist zwar bereits möglich und auch umgesetzt worden, jedoch sollte im Hinterkopf gehalten werden, dass dieses Konzept in vielen Läden nicht ganz umgesetzt werden kann, vor allem bei Einschränkungen wie zum Beispiel bei dem Alkohol oder Zigaretten. Bzw. auch wegen der Aversion der Bürger/-innen, welche diese Maschinen nicht nutzen wollen oder können. (Man denke an die ältere Population, welche zum Teil auch kein Smart-phone besitzt, oder mit den Maschinen nicht umgehen können.)
        3. Auf längere Sicht wird durch die Einführung solcher Hilfsmittel sogar Geld gespart und kann nachhaltig in das Gehalt der Mitarbeiter/-innen einfließen, bzw. bei uns Konsumenten zu einem angenehmeren Einkauf führen, da in andere Bereiche investiert werden kann.
        4. Das große Ganze. Änderungen wie diese sind kleine Schritte, mit denen Versucht wird die Digitalisierung voranzutreiben um eine nachhaltigere Welt zu ermöglichen, in der jeder Mensch sein Potenzial nutzen kann und „entbehrliche“ Aufgaben von Maschinen erledigt werden kann. (Alle Vorteile dieser Etnwicklung würde hier jetzt den rahmen sprengen.) Zudem sei gesagt, dass unsere doch schon hoch entwickelte Politik in Deutschland niemals ein Ziel verfolgen würde und dabei den sozialen Aspekt unserer Wirtschaft einfach außer Acht lassen würde, noch die Meinung der Bürger/-innen, denn wir leben schließlich in Demokratie.

        Also, wenn du lieber an eine Kasse gehen möchtest, wo du persönlich von Kassierern/-innen betreut wirst, dann kannst du das gerne machen (sehr wahrscheinlich auch noch dein ganzes Leben lang), aber Bürger/-innen zu beschuldigen, sie würden den armen Kassierern/-innen ihre Arbeit wegnehmen, wenn sie jetzt plötzlich an self-check-out Kassen zahlen wollen, finde ich in diesem Rahmen etwas übertrieben und ich würde mit solchen Formulierungen aufpassen, wenn man selbst nicht voll und ganz im Bilde ist.

    • Jörg Herschel says:

      Genau das gleiche habe ich auch beobachtet. Lieber 15 Minuten in der „normalen“ Schlange warten, als die Terminals zum Selberbezahlen zu nutzen. Dabei spielt das Alter auch keine Rolle.

    • Ich hoffe Dein Einkauf war auch günstiger, denn sonst hast Du ja als freier Mitarbeiter für Lidl nach dem Motto: „Machs Dir selbst und bezahl dafür“ gearbeitet.
      Nein, Du hast den selben Preis bezahlt? Dann typisch deutsch: Merken nicht einmal wenn Sie über den Tisch gezogen werden und fühlen sich auch noch gut dabei.

      • Wenn ich schneller aus dem Laden rauskomme, wieso nicht? Mach ich bei IKEA auch gerne. Wenn du meinst, ich wäre dann der Dumme, dann geh halt an die normale Kasse und ich wink dir dann beim Rausgehen zu. Wenn Produktivität typisch deutsch ist, dann hab ich da nix gegen.

  2. What? Was zur Hölle sind Self-Checkouts? Beim lesen der Meldung hatte ich das Gefühl, ich komme in eine laufende Unterhaltung dazu, in der man schon vertieft diskutert. So zwei drei Sätze, was Self-Checkouts macht, also Sinn und Zweck etc. wären hilfreich….

    • Ah, es handelt sich schlicht um eine Selbstbedienungskasse…

    • Danke, dass gleiche Gefühl hatte ich auch.

      • Also bei unserm Rewe scannt man die Ware beim im Korb legen und geht dann nur nochmal beim rausgehen zum bezahlen. Man muss nix mehr umpacken. Ab und an, kommt eine Zufallskontrolle, dass dauert keine Minute und man ist durch. Ich find das super.

  3. Solange das nicht so wie bei Marktkauf abläuft (ständiges wiegen, begrenzte Anzahl an Artikeln -> man kommt sich generell vor wie ein Schwerverbrecher) ist das ein wirklich gutes System, lange Kassenschlangen zu umgehen.

    • Geh mal in einen Globus… bei unseren Tests waren wir so oft in der „Zufallskontrolle“ bei der man dann auf einen Mitarbeiter warten musste, dass ich den Service nicht mehr nutze.

    • the customer says:

      … und schon Mal die AGBs gelesen beim Marktkauf? Nein danke, das war der Grund für mich, diese Self Checkouts links stehen zu lassen.

    • Das verstehe ich auch nicht. Beim Edeka hat der einen Barcode nicht lesen können, da musste erst wer kommen um das nochmal probieren zu können.

      Das gleiche mit dem Stornieren, das darf man selber auch nicht. Allerdings dürfen das ja nichtmal alle KassiererInnen. Kennt jemand den Grund dafür? Ein Produkt nicht einzuscannen ist ja trotzdem möglich und kommt aufs gleiche raus.

  4. Wird auch Zeit das sowas kommt. Dieses nervige rein in den Korb, auf das Band, rein in den Korb ist neben Leuten die einem ständig in Weg stehen das nervigste am Einkauf.

    • Und beim Selfcheckout? Raus aus dem Korb, rauf auf die Station, runter von der Statio, rein in den eigenen Korb. Das ist jedenfalls das System des REWE hier vor Ort. Absolut unbrauchbar. Bei Artkeln von der Frischetheke kapituliert das System regelmäßig und die REWE Mitarbeiter müssen für einen das Terminal bedienen. Ist auch nicht Sinn und Zweck. Bezahlt so gut wie niemand hier über die Terminals. Kasse ist tausendmal schneller, selbt miot Wartezeit.

    • Das Umpacken spart dir das selber scannen aber auch nicht wirklich. Und wenn sie, wie oben geschrieben kaum einer nutzt, sind die Kassen auch schnell wieder weg und die Fläche wird gewinnbringender genutzt. Bei unserem Bauhaus gibts die auch, sind aber meistens geschlossen weil es sich bei dem geringen Durchsatz nicht rentiert dort eine Kassenaufsicht hinzustellen. Ich ärgere mich darüber auch jedesmal, wenn ich nur ne Packung Schrauben oder Lötzinn brauche.

      Eine größere Diskussion erwarte ich bei uns, wenn Lidl wie in Frankreich auf die Annahme von Bargeld weitgehend verzichtet.

      • In den Niederlanden gibt es Supermärkte bei denen du – wenn du möchtest – zu Beginn des Einkaufs einen mobilen Scanner bekommst. Damit kannst du jeden Artikel direkt beim in den Einkaufswagen legen scannen und am Ende gibst du nur diesen Scanner ab und bezahlst. Damit entfällt das ein- und ausgeräume. Man kann nur hoffen, dass wir uns sowas auch noch abschauen 🙂

        • Das System gibts schon bei Globus und neuerdings bei Kaufland. UND es wird so bei Lidl kommen, dass man mit der LidlPlus App scannt.

  5. Ich bin mal gespannt, wie das bei uns funktionieren soll, der Trend hier in meiner Stadt geht eher Richtung Sicherheitsdienst :/

    • Das kommt stark auf die Umgebung und die Geschäftspolitik an.
      Unser Kaufland hat ebenfalls schon länger einen Sicherheitsdienst seit sich Vorfälle mit Bewohnern der angrenzenden Flüchtlingsunterkunft gehäuft haben.
      Andere Geschäfte in der Umgebung nicht, die leben einfach mit dem Verlust und buchen das halt aus. So ein Sicherheitsdienst lohnt sich erst ab einer gewissen Ladengröße sonst steht die Ersparnis in keinem Verhältnis zu den Kosten.

  6. Finde ich ehrlich gesagt gut. Hoffentlich sieht Lidl das nicht nur als Möglichkeit das Personal zu reduzieren. Denn bisher haben die fast mehr zu tun als sie schaffen mit einräumen, kassieren und Kundenfragen zu beantworten.

    • Schwarz Gruppe. Die einen verurteilen deren Personalmanagement und die anderen (meist Aushilfen) können meist schnell in der Freizeit gut Geld machen. Ich glaube die alt eingesessenen Kassenkräfte die mit Räumen beschäftigt sind dürften gelassener sein bwebn sie nicht für 2-3 Kunden unbedingt von hinten nach vorne zum abkassieren sprinten müssen.

      • Achso, in Lidl in Polen hatte ich das mit Family auch dann Mal ausprobiert. Kasse neben Deutsch und polnisch noch 3 weitere Sprachen parat gehabt. So konnten wir direkt ohne viel Umstände mit Karte zahlen und mit Kind die Kassenschlange meiden.

      • Äh ja genau in die Richtung war mein Kommentar gedacht. Personalstärke behalten, aber eben mit technischer Unterstützung entlasten.

  7. Bei decathlon must ich letztens die Artikel nur in eine Box legen und die wurden automatisch erfasst. Vermutlich mit NFC Tags oder so. Da ist praktisch und idealerweise kann man bald einen mit Einkaufswagen durch einen Scanner fahren. Für Lebensmittel ist das vielleicht schwieriger oder zu teuer. Da bliebe dann nur diese kamerabasierte Überwachung, aber das geht im großen Supermarkt auch schwer.

    • Genau, die NFC- bzw. RFID-Tags sind bei den oftmals extrem geringen Margen im Lebensmittelbereich zu teuer. Eine gute Zwischenlösung, die ja auch schon im Artikel erwähnt wurde, ist das Self-Scanning mit Handgeräten oder direkt mit dem Smartphone. Da erspart man sich und den Kunden dann im Kassenbereich dieses nervige Aus- und wieder Einräumen.

  8. Unser Rewe hier hat Handscanner, mit denen man durch den Laden läuft und die Produkte während des Einkaufs scannt: An der Kasse muss dann weder der Einkaufswagen ausgepackt werden, noch müssen die Artikel gescannt werden. Gescannt wird sozusagen der Handscanner, dann wird bezahlt fertig – dauert keine Minute. DAS ist wirklich ein Fortschritt. Manchmal wird man stichprobenartig herausgepickt und ein Mitarbeiter prüft dann ein paar Artikel, ob die auch gescannt wurden und in der korrekten Anzahl im Wagen liegen – selbst damit dauert das aber keine 2 Minuten. Seither kaufe ich nur noch da ein, weil es wirklich eine Erleichterung ist. Das System heißt Rewe Scan & Go. Man könnte die Artikel auch mit dem Handy scannen, aber der Handscanner ist schneller.

    • So ähnlich macht das ein Edeka hier in der Nähe auch, nur, dass da die Scanner in die Einkaufswagen integriert sind. Am Einkaufswagen anmelden kann man sich mit Deutschland-Card oder der Edeka-App, wobei man bei letzterer auch eine Bezahlmethode hinterlegen kann. Theoretisch müsste man damit also nicht mal mehr an der Kasse (die extra nur für diese Wagen zuständig ist) anstehen, aber so viel Vertrauen haben sie bei Edeka wohl doch noch nicht in ihre Kunden.

    • setzt aber (zumindest hier) eine Payback-karte oder die Rewe-App voraus

      • Das mit der eigenen App dafür sehe ich kritisch. Würde soetwas super gern nutzen, aber nicht, wenn man dann bei jeden Einkauf getrackt wird. Würde ja auch eine App reichen, die ohne Nutzerkonto den Einkauf ermöglicht.

      • In Leipzig haben sie das System auch. Paybackkarte ist nicht nötig…

    • Dieses System gibt es auch bei uns im Globus: Ich liebe es. Es ist doch totaler Quatsch, die Sachen in den Wagen zu legen und dann an der Kasse wieder raus und rein. Das fällt damit weg. Super. Die ersten paar mal Einkaufen muss man aufpassen, daß man nichts einfach so in den Wagen legt, aber ich habe mich schnell daran gewöhnt. Da unser Rewe das nicht bietet, gehe ich da nicht mehr hin und bevorzuge den Globus.
      Das Selberscanner direkt an der Kasse wie bei Ikea ist dagegen Mist. Da sehe ich überhaupt keine Zeitersparnis. Gefühlt evtl schneller weil man halt was zu tun hat, aber objektiv ist eine Kassenkraft natürlich viel schneller.

  9. Ich drücke fest die Daumen, dass sie es besser umsetzen als bei unserem EDEKA. Zugegeben, ich war zum ersten Mal da. Der Self-Checkout war frei, während überall sonst lange Schlangen waren. Das hatte seinen Grund aber nicht darin, dass die anderen Angst vor Neuerungen hatten, sondern daran, dass der Self-Checkout schrecklich umgesetzt ist. Das System bei IKEA hingegen finde ich beispielsweise großartig. Bei EDEKA musste ich meine Tomaten vorher selbst abwiegen und jeden Artikel nach dem Scannen auf einen Waagplatte legen, bevor am Ende alles eingepackt werden durfte. Ich hatte 5 gleiche Packungen und jede wollte einzeln gescannt und abgelegt werden, bevor die nächste dran kam. Und zu guter Letzt kam ich nicht aus der Schranke raus, bis ich verstanden hatte, dass ich meinen Bon vor einen Scanner halten musste. Die Hälfte von allem war vielleicht meine Schuld, aber wirklich jeder andere in dem Laden war vor mir draußen 😀

  10. wenn man einen kleinen Einkauf hat, geht das mit dem Self-Check-Out echt gut. Rewe hat hier bei uns einen Markt, da kann man sich am Eingang einen Handscanner nehmen (oder mit dem Smartphone und der Rewe App) und dann scannt man jeden Artikel, den man in den Wagen legt. Stichprobenartig, wird das vom Personal kontrolliert, nachdem die Technik das beim Bezahlvorgang auslöst. Die Handscanner funktionieren sehr gut. Die Kombi App/Smartphone macht Probleme, wenn man nicht im hauseigenen WLAN ist und das Mobilfunknetz nicht verfügbar ist in dem Stahlbetonbau.
    Lidl wird so was bestimmt nur in bestimmten Filialen einbauen und garantiert in die LidlPlus App integrieren, wie sie es ja schon mit der eMobilität gemacht haben.

  11. Wir hatten damals die Self-Checkout Kassen bei Tesco in London oft und gerne genutzt, als in Deutschland gerade das Feuer erfunden wurde.

    Dann vor einigen Jahren hatte der real hier im Ort Selbstbedienungskassen getestet: 4 Kassen, ein Mitarbeiter pro Kasse (!) der/die einem genau zugeschaut hat und das manchen sogar einfach aus der Hand genommen und selbst gemacht hat. Anschließend musste man den Bon am Ausgang scannen, damit die Schranken aufgingen. Man fühlte sich wie ein Schwerverbrecher. Wurde mittlerweile wieder eingestellt, da sind nun wieder 2 normale Kassen aufgestellt worden.

    Die SB Kassen bei Ikea finde ich sehr angenehm. Dort steht immer eine Mitarbeiterin bei den 4 SB Kassen die hilft wenn nötig und einen ansonsten in Ruhe lässt.

    Ich habe den Eindruck, dass die Geschäfte in Deutschland in ihren Kunden vor allem Ladendiebe sehen und dass gleichzeitig viele deutsche Mitbürger noch sehr skeptisch und unbeholfen sind, was diese revolutionäre neue Technik angeht. 😛

  12. Ich finde das Weglassen von Kassensystem am Besten. Der Einkaufswagen (bzw. das System dahinter) weiß exakt was ich den Einkaufswagen lege und beim Rausgehen wird einmal alles abgebucht. Statt 2 Vorgängen im Einkaufswagen (reintun rausholen reintun in den kofferraum (zuhause wieder auspacken und einordnen) ist nur noch ein Vorgang nötig (im SuperMarkt). Alles andere ist altmodisch.

  13. David Hoffmann says:

    Wir waren einst große Innovationstreiber. Mittlerweile sind wir führend beim Thema neue Dinge abzulehnen. Da kommen dann urplötzlich unsagbar viele theoretische Probleme auf den Tisch. Ja der Job der Kassiererin fällt zum geringen Teil weg , aber zum größeren Teil ändert er sich einfach nur. Das ist nun einmal so bei sich veränderten Jobs. Aber genau diese fehlende Bereitschaft den Wandel zu begleiten hat uns dahin gebracht das wir immer weniger mitspielen bei den Themen der Gegenwart und Zukunft. Und langfristig wird das wesentlich mehr Jobs kosten, wenn wir von diesem a
    Tal der Tränen und Ängste nicht weg kommen. Sehr viel mehr!

  14. Man kann das Ganze auch anders betrachten.
    –> Warum sollte ich den Job eines Kassierer übernehmen?
    –> Welchen Vorteil habe ich als Kunde davon?

    • Bei kleineren Einkäufen mag es einen Zeitvorteil geben, aber bei Großeinkäufen bleibt die normale Kasse zu bevorzugen.

    • 4 SB-Kassen brauchen soviel Platz wie 2 klassische Kassen, d.h. der Kassiervorgang wird schneller.

      Ich hatte bisher keine Schlange. Außerdem kann ich in meiner Geschwindigkeit direkt aus dem Korb (mit Umweg über den Scanner) mein Rucksack/Tasche befüllen. Das ist nichts anderes, als was ich sonst auch machen muss. Was genau stört Dich dadran?

      Diese Fragen kamen bestimmt auch beim ersten Supermarkt, bei dem man auf einmal den Job von „Tante Emma“ übernehmen musste.

      • Bei welchem Laden kannst du denn die Waren direkt in eine mitgebrachte Tasche legen? In den Läden, die ich kenne, muss du sie erstmal auf eine Fläche neben dem Scanner legen, in dem eine Waage integriert ist, die prüft, ob da auch tatsächlich die eingescannten Artikel liegen. Eine mitgebrachte Tasche wurde bei mir bisher immer mit einem Hinweis „unbekannter Artikel auf der Waage“ quittiert.

        • Bei dem Edeka, zu dem ich immer gehe, ist zwar eine Waage, aber die ist nur für loses Obst und Gemüse. Beschwert hat sich auch noch niemand, weder die SB-Kasse noch die Aufsicht (die auch nicht immer da ist).

        • im Netto packe ich das auch direkt in eine Tasche. Schon alleine weil kein Platz zur Ablage an den Self-Scanning-Kassen ist.

  15. jo39449494 says:

    Hoffentlich wird das so wie im Apple-Store umgesetzt: Ware aus dem Regal nehmen, mit dem eigenen Smartphone mit der Apple App scannen und dann den Laden verlassen. Wenn man sich wieder irgendwo anstellen muss und Sachen ein-/auspacken muss, geht ja der Vorteil wieder dahin.

    • Rewe hat in Köln einen Markt, der ähnlich funktioniert. Dort werden mit Kamera die Waren erfasst. Beim Ausgang checkt man mit dem Smartphone aus.

  16. Bekomme ich dann das Gehalt des Kassieres als Rabatt?

  17. Vielleicht wird es das gleiche Ende haben wie die SB-Kassen bei Bauhaus, Saturn, Mediamarkt, Toom etc. haben. Die wurden abgeschafft. 4-6 Kassen, 1-2 MA die an den Kassen stehen und gucken, ob alles richtig läuft. Wenn der Einkaufswagen voll ist, hat man keinen Vorteil. Die Kasse selbst hat kein Band zum Auflegen. Also rausholen, einlesen, zurück in den Wagen, nach dem fünften Teil gucken ob man es schon durchgezogen hat, langsam bildet sich eine Schlange. Also wer hier von Zeitersparnis schwärmt, hat noch mal eine Möglichkeit sich eine neue Meinung dazu zu bilden. Saturn war ganz vorne dabei. 2 Kassen mit Menschen und 6 SB-Kassen. an den SB-Kassen waren auch oft 4-5 Mitarbeiter die auf die Finger gucken, ob da auch jeder Artikel über die Kasse geht und 2 Sicherheitsleute die an den Türen wache stehen.

    • Seit wann haben Saturn und Mediamarkt Einkaufswagen? Und ein Sortiment mit dem man die unübersichtlich Voll bekommt ohne arm zu werden? Selbst bei Toom und Bauhaus mache ich nicht meinen Wochenendeinkauf.

      Wer schlau ist (gibt offenbar nicht so viele) hat ein Behältnis/Korb/Tasche für die Einkäufe. Da kommen die gescannten Artikel rein und ich hab kein Problem die auseinander zu halten. Außerdem kann ich dann auch den Einkaufswagen am Auto und später dann auch das Auto zuhause in wenigen Sekunden ausräumen.

      Einige begrenzen die Anzahl der Artikel, bei meinem Edeka sind es max 20 Teile. Außerdem gibt weiterhin die normalen Kassen, es darf jeder selbst Entscheiden, welche Kasse er gerne benutzen mag.

  18. Also wenn man viele Artikel hat würde ich weiter die normale Kasse nutzen, weil mir die Kassiererin ja den Job abnimmt. Bei allen was ich ohne Einkaufswagen einkaufe begrüße ich allerdings sehr das eigene scannen..

  19. Sind diese Dinger eigentlich barrierefrei? Also unterfahrbar, in Sitzhöhe , mit Sprachausgabe und / oder Großschrift ? Geldautomaten haben hier oft eine Kopfhörerbuchse aber immer noch nicht die Software für die Sprachrückmeldung . Und dann soll alles digitalisierst werden ? Ohne mich ! Ich bin froh das es Personal gibt , egal ob an der Kasse , am Bankschalter oder sonstwo die für mich die dinge erledigt. mal Hand aufs Herz: wann ging es uns gut ? in den Jahren des sog. Wirtschaftswunders. Da
    – gab es in jeder Tram in jedem Bus Schaffner, die am Platz kassierten und immer den passenden Fahrschein herausgaben – denn sie kannten das Tarifsystem – war ihr Beruf
    – am Bankschalter saßen gelernte Leute die nur wissen mußten wieviel ich an wen senden wollen oder wieviel ich abheben wollte. Die machten das dann . War ihr Job.
    -Strom und Gas wurden bei mir zu Haus von menschen abgelesen
    – Geld, z. B. Renten , wurden den alten Menschen von einem Geldbriefträger bar ins Haus gebracht
    – Miten wurden vom Vermiter bar kassiert
    – Geld gabs in Lohntüte.
    – auf der Post saß jemand der meinen Brief wog, und passend frankierte oder mein Paket . Post wurde noch in den frühen 50ern 2 x am Tag gebracht.
    Alles schlecht gewesen ?
    Seit BTX wurde uns verkauft wir gewönnen mehr Freiheit durch die Automation und „könnten ja alles selber machen“. Aus dem „können“ – einer auch meiner Meinung nach guten _Alternative_ wird nun immer mehr ein „müssen“. jede(r) soll sein / ihr eigenee(r)
    -Postbeamte
    -sparkassenangestellter
    – Versicherungsmakler
    – ‚Bahn- und Tramschaffner
    und und und sein. Es gab vom düsseldorfer Kom(m)öfdchen mal eine tolle Nummer über das SBK = Selbstbedienungskrankenhaus. Naja bald werden wir sicher auch unser eigener Apotheker sein müssen. Ich muß heute also 10, 20 Berufe ganz oder teilweise beherrschen und zusätzlich zu meinem ausüben um mein Leben zu managen ? Wo bitte ist der Fortschritt? Ich möchte eine dienstleistungsgesellschaft , in der ich bedient werde. Komisch, in den Zeiten als es angeblich alles so schlecht war konnte diese Gesellschaft es sich leisten all die oben aufgezählten Personen anzustellen und zu bezahlen – und das nicht als kostenlos zu erbringende mehrarbeit auf jeden und jede Einzelne(n) abzuwälten . Mann sind wir arm geworden !

    • Die Zeit unterliegt dem Wandel. Nicht alles wird sich durchsetzen, aber ich brauche niemand der mir mein lohntütchen gibt.

    • Oh man, in welchem Jahr bist du denn stehengeblieben? @Marty kannst du Andreas mal zurück in die Zukunft bringen?

      • Hallo Sascha, auf eine Zukunft ohne Menschen die mich an Kassen, Bahn- und Bankschaltern beraten und bedienen und mir genau das geben was ich möchte , ohne daß ich mich um feinheiten von Bahn, Bank oder sonstigen Tarifen kümmern muß , eine Zukunft in der ich nicht meine Wasser- und sonstigen meßuhren selber auslesen , das Ergebnis dann auch noch selber irgendwo hinsenden oder eingeben muß , eine Zukunft in der ich alles selber fertigstellen muß das sonst Leute im KFZ-Zulassungsamt , in der Sozialhilfebehörde oder wo auch immer für mich erledigt haben , ja auf eine solche Zukunft verzichte ich dankend und denkend – ja hatte mich eben einmal verschrieben aber denkend paßt gut. Ich bin ein soziales Wesen und möchte auch meine Alltagserledigungen gern mittels sozialer Interaktion erledigen. Und zwar nicht mit kaum deutsch sprechenden Call-Center-Leuten in Timbuktu oder schlimmstenfalls nur noch Webseiten und -Formularen , sondern eben Leuten , mit denen man beim Fahrkartenkauf vielleicht sogar noch ein nettes Wort wechselt. so funktioniert mensch sein. Ach ich saube auch noch mit einem Staubsauger den ichg selber in der hand halte smile. Ja soviel Zukunft habe ich denn schon . Zukunft bedeutet doch nicht entkontaktung und entmeschnlichung der Arbeitswelt.

        • Keines deiner Beispiele finde ich jetzt besonders reizvoll, und kann auf jede menschliche Interaktion in den beschriebenen Fällen verzichten.

  20. Gerade vor zwei Tagen in Leipzig in einem Rewe im Bahnhof eingekauft. Am Eingang hingen Scanner, mit dem man seine Ware scannt, bevor der Artikel in den Einkaufskorb gelegt wird. Am Ende des Einkaufs wird ein QR Code an dem Gerät generiert und an der Self Checkout Kasse gescannt. Dann noch bezahlen und fertig. Bei diesem System entfällt auch das auspacken und wieder einpacken in den Einkaufskorb. Sehr geil…

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