LibreOffice 6.0 für Windows, Linux und macOS steht bereit

LibreOffice 6.0 ist da! Die Open-Source-Alternative zu Microsoft Office steht kostenlos für sowohl Windows, Linux als auch Apple macOS zum Herunterladen bereit. Laut den Verantwortlichen von The Document Foundation habe man in der neuen Variante wesentliche Features in den einzelnen Modulen (Writer, Calc and Impress/Draw) ergänzt. Im Writer, den ich persönlich am häufigsten nutze, gibt es etwa ein neues „Form“-Menü (Formulare). Der folgende Screenshot zeigt euch, was gemeint ist.

Dort könnt ihr etwa selbst Formulare anlegen – sogar standardkonform zu PDF-Dateien. Außerdem sind ODF-Dokumente nun via OpenPCP signierbar. Funktioniert aber nur dann, wenn ihr auch GPG-Software installiert habt. Auch kann der Libre Office Writer jetzt eure Texte als ePub exportieren sowie umgekehrt Datein von QuarkXPress wiederum importieren. Hilfreich: Die Rechtschreiberkennung wurde verbessert und soll nun etwa Affixe und auch Komposita sinnvoller verarbeiten. Gerade bei der deutschen Sprache ist das ein sehr wichtiger Aspekt.

Aktivieren Sie JavaScript um das Video zu sehen.
Video-Link: https://youtu.be/YHBve8v13VY

Außerdem legt Impress 6.0 Präsentationen nun als Standard im Format 16:9 an. Diese Anpassung war sicherlich überfällig. Auch eine feine Sache: Die Suchfunktion bietet nun eine Drop-Down-Liste mit Such-Typen, was euch schneller zu den Inhalten führen soll, auf die ihr es abgesehen habt.

Alle weiteren Neuerungen in LibreOffice 6.0 stellt euch kurz auch das obige Video vor. Oder ihr lest einmal in den offiziellen Blog-Post zur Veröffentlichung bei The Document Foundation rein. Herunterladen könnt ihr Libre Office 6.0 mit allem drum und dran hier. Viel Spaß mit der neuen Version der Office-Suite, die hoffentlich euren Ansprüchen gerecht wird.

Danke Stephan!

Gefällt dir der Artikel? Dann teile ihn mit deinen Freunden.

André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

Das könnte dir auch gefallen…

Mit dem Absenden eines Kommentars willigst du unserer Datenschutzerklärung und der Speicherung von dir angegebener, personenbezogener Daten zu.

10 Kommentare

  1. Meine Ansprüche sind dann doch etwas andere. LibreOffice (gerade der Writer) hatte bei mir in den ersten paar „Releases“ arge Stabilitäts- und leider auch Kompatibilitätsprobleme (mit dem OpenDocument-Format!), ich bin daher nach einem Umweg über WordPerfect Office schließlich bei SoftMaker gelandet und dort heute noch zufrieden. Aber: Ich brauche tatsächlich nur eine Tabellenkalkulation, für Schreiben nutze ich zumeist LaTeX. Insofern bin ich im Prinzip sowieso eine andere Zielgruppe.

    Dem neuen Design kann ich ohnehin nichts abgewinnen: Viel zu „ribbonesk“.

    • Auf dem Screenshot oben sind aber gar keine Ribbons zu sehen, oder?

      Ich fände es schön, wenn eine einfache und eine erweiterte Übersicht eingeführt würde, umschaltbar per Mausklick, die Funktionsvielfalt erschlägt mich förmlich, den Großteil der Funktionen brauche ich gar nicht, da gefällt mir MS Office auf dem iPad oder Google Docs auf dem Desktop viel besser, auch vom Design.

  2. Und, klappt es endlich mit einer deutschen Rechtschreibprüfung?

    • Ich weiß nicht wie es aktuell ist, aber die letzten Jahre hat es immer funktioniert.

    • Gerade die Rechtschreibung sollte jetzt besser ausfallen.
      Zitat Pro-Linux:
      Dank eines verbesserten Grammatikmodells kann die Rechtschreibprüfung verschiedene Wortformen und Zusammensetzungen automatisch erkennen und den Benutzern ersparen, neue Formen in ihre Wörterbücher aufzunehmen.

    • Gerade die Rechtschreibung sollte jetzt besser ausfallen.
      Zitat Pro-Linux:
      Dank eines verbesserten Grammatikmodells kann die Rechtschreibprüfung verschiedene Wortformen und Zusammensetzungen automatisch erkennen und den Benutzern ersparen, neue Formen in ihre Wörterbücher aufzunehmen.

  3. Es heißt wohl imner noch PGP… von pretty good privacy 🙂 Denselben Fehler las ich schon auf einer anderen Site…

  4. … oder es läuft tatsächlich nur mit GPG (GNU Privacy Guard). Glaub ich aber fast nicht.

  5. Ich hoffe die haben endlich eine Auto-Update Funktion eingebaut. Manuelles downloaden etc nervt. Wird langsam Zeit…

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Du willst nichts verpassen?
Neben der E-Mail-Benachrichtigung habt ihr auch die Möglichkeit, den Feed dieses Beitrags zu abonnieren. Wer natürlich alles lesen möchte, der sollte den Hauptfeed abonnieren. Alternativ könnt ihr euch via E-Mail über alle neuen Beiträge hier im Blog informieren lassen. Einfach eure E-Mail-Adresse hier eingeben, dann bekommt ihr 1x täglich morgens eine Zusammenstellung. Mit dem Absenden willigst du unserer Datenschutzerklärung und der Speicherung von dir angegebener, personenbezogener Daten zu.
Wir benutzen Cookies um die Nutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessern. Durch Deinen Besuch stimmst Du dem zu.