LG SmartThinQ Sensor macht dumme Geräte „smart“

SmartThinQDie IFA steht vor der Tür – es wird eine spannende Messe mit vielen neuen Produkten, die die einzelnen Hersteller zeigen wollen. Auch dieses Jahr ein großes Thema: Smart Home. Man hat das Gefühl, als sei dies die Sparte, die noch recht unerschlossen ist. Smartphones gibt es immer wieder mal, die Sättigung ist aber extrem hoch. Also wacker dem Kunden Dinge aus dem Bereich Smart Home verkaufen. Auch LG zieht mit neuen Produkten, namentlich SmartThinQ Sensor, nach.

Mit diesem kleinen Gerät will LG Geräte verschiedener Klassen miteinander verbinden und diese smart machen. Hat man beispielsweise eine Waschmaschine und einen Trocker, die nicht smart sind, so könnte der  SmartThinQ Sensor Temperatur und Vibration erkennen und so dem Nutzer mitteilen, wann der Wasch- oder Trockengang erledigt ist.

SmartThinQ

Offenbar kann man über die App auch Nahrung eingeben, denn ein an den Kühlschrank angeschlossener SmartThinQ Sensor soll Lebensmittel erkennen, welche vor dem Ablauf stehen, zudem kann man sich benachrichtigen lassen, wenn die Kühlschranktür geöffnet wird. Bing Bing Bing Bing Bing….

LG setzt hier auf den offenen Standard AllJoyn, 180 Mitglieder der Allseen Allianz setzen ebenfalls auf diesen. Neben dem SmartThinQ Sensor wird LG auch noch eine smarte Klimaanlage und eine smarte Mikrowelle auf den Markt bringen. Persönliche Meinung: Ob offener Standard oder nicht – so ein SmartThinQ Sensor ist nun nichts, was ich in meinem Leben als besonders fehlend bezeichnen würde, die Einsatzbereiche und die Informationsmöglichkeiten sind mir persönlich zu beschränkt.

(via LG)

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Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

9 Kommentare

  1. Ja aber meine Waschmaschine und der Trockner piepsen doch, wenn sie fertig sind.
    Wozu dann noch so einen Knopf?

    Wenn der Kühlschrank das mit dem Ablauf der Sachen alleine könnte oder mir quasi in eine App schreiben könnte, was ich denn alles in den untiefen drin habe (kennt doch jeder, das irgendwas immer weg ist, bis man die Kiste mal ganz leer macht), das wäre toll.

  2. Dazu müsste erstmal auf jedem Produkt ein einheitlicher (QR-) Code sein, der zB das Ablaufdatum, Produktinformationen, usw beinhaltet. Sonst musst du ja jedes Produkt erstmal in die Datenbank aufnehmen… Was ist mit Produkten die abgebrochen wurden. Diese haben dann eine andere Haltbarkeit… So „smart“ ist die Sache mit dem Kühlschrank nicht….
    Und ganz ehrlich? So lange viele Menschen noch nicht mal einen simplen Rauchmelder im Haus haben braucht man mit „smart“ nicht anfangen….

  3. @Markus: echt jetzt? Piepsen? Mal überlegt, dass Leute diese Geräte in anderen Räumen / Etagen stehen haben? Dazu sind die Rest-/Gesamtlaufzeiten die die Maschine angibt nie korrekt. Es ist super nervig ständig in den Keller zu rennen um zu gucken, wann sind meine Hemden fertig.

  4. kingduevel says:

    Die Kühlschrankgeschichte halte ich – vermutlich nicht als einziger – für Schwachsinn, da einfach nicht alltagstauglich. Soll ich nach dem Einkaufen erst mühselig alle Produkte in die App eintippen, nur damit diese mich 1 Tag vor Ablauf des Joghurts warnt, dass der Joghurt bald abläuft? Selbst mit Barcodescan zu kompliziert.

    Die Waschmaschinengeschichte könnte man schon eher gebrauchen, ist aber auch nur Spielerei. Mir sagt meine Waschmaschine am Anfang wie lange ein Programm läuft und das passt auch. Wenn ich´s ganz eilig habe mach ich mir schnell einen Timer im Handy und gut ist…

  5. @Markus. Ich weiss zwar nicht wo Deine Waschmaschine steht, aber ich bin froh solch ein Teil nicht in meinem Wohnraum stehen zu haben. Die steht bei mir im Keller.
    Trotzdem meldet sich meine Siemens Maschine aber bei mir, wenn sie fertig ist und so teuer war die nun auch nicht.

    Oder, man baut sich so etwas selber, mit zB Homematic. Kostet keine 30 Euro.

  6. Nach 3 mal Waschen weiss man aber auch wie lange die Maschine so braucht.

  7. Dinge die die Welt nicht braucht.

  8. Eines Tages werden in den Produkt Barcodes die Daten erfasst oder in der Cloud hinterlegt und ein Code/Kurz-URL mit auf den Kassenbon gedruckt oder diese Daten dem Handy / der APP übermittelt sein …

  9. Also, für die Waschmaschine fände ich das praktisch. Wobei unsere neue so wenig vibriert, das ich nicht glaube das der Sensor das zuverlässig erkennen kann. Ansonsten fände ich das gut. Wobei es für mich egal wäre ob von LG oder wem auch immer.
    Wobei ich zugeben muss, das der Timer zumindest bei unserer Waschmaschine die Zeit korrekt anzeigt, von daher müsste ich nur auf die Uhr schauen oder einen Wecker stellen…
    Zu dem Kühlschrank, das ist zu Aufwendig. Wenn dieser die Daten selbst erkennt ok, aber das wird nicht funktionieren. Praktisch wäre es aber dann auch, wenn ich gleich eine Meldung bekomme was demnächst leer ist. Vielleicht auch gleich noch intelligente Schränke, damit ich informiert werde, wenn das Müsli zu neige geht.
    Die Idee finde ich gut, nur scheitert es noch an der Umsetzung.

    Für alle die Fragen, wenn man Kinder hat, dann ist man nicht immer informiert ob das Müsli nicht gerade leer gemacht wurde… und Kinder vergessen das gerne Mal… dann kommt Papa und will sich ein Müsli machen und muss feststellen, da hat ein Kind das Müsli leer gefuttert und nichts gesagt….