LG kündigt seine OLED-TV und Super-UHD-LCD für 2018 an

Auf der CES 2018 in Las Vegas geizte LG noch mit Details zu seinen neuen Fernsehern. Zwar saß ich in der Pressekonferenz und begutachtete natürlich auch den opulenten Messestand der Südkoreaner, doch viele Informationen zu den neuen TVs des Unternehmens ließen sich nicht ergattern. Nun hat LG jedoch in einer Pressemitteilung zumindest einige, neue Details rausgehauen. Dabei hebt man auch abermals ThinQ hervor: Dabei handelt es sich um allerlei smarte Zusatzfunktionen, für welche LG auch das aktuelle Buzzword No.1, also KI, bemüht.

LG rechnet damit, dass sich die Verkaufszahlen der hauseigenen OLED-TVs in diesem Jahr von 1,6 Mio. (2017) auf 2,5 Mio. Einheiten erhöhen werden. Als neue OLED-Serien hat man folglich die Modellreihen W8, G8, E8, C8 und B8 genannt. Die W8 mit 65 bzw. 77 Zoll sind LGs Picture-in-the-Wall-Modelle, während der 65G8 einen One-Glass-Screen nutzt. Die E8 mit 65 / 55 Zoll laufen bei LG als Picture-on-Glass. Anschließend folgen die traditionelleren Modelle: die C8 mit 77, 65 bzw. 55 Zoll im Cinema-Screen-Design. Auch die B8 mit 65 bzw. 55 Zoll folgen jenem Credo.

Hinzu stoßen noch neun neue Super UHD TV mit LCD-Technik aus den Modellreihen SK95, SK85 und SK80. Hier erwarten euch Diagonalen von 49 bis 75 Zoll. Dabei setzen die LCDs auf den Prozessor Alpha 7. Jener treibt auch die B8-OLED an. Die W8, G8, E8 und sogar C8 nutzen wiederum den neueren Alpha 9. Die Südkoreaner heben zusätzlich hervor, dass bei den Fernsehern auch Unterstützung für Dolby Atmos an Bord sei.

Über die Sprachsteuerung bzw. ThinQ soll es an den Fernsehern möglich sein, etwa nach dem Soundtrack eines Films zu suchen – ohne auf der Fernbedienung herumzutippen. Auch ein Kommando wie „Schalte den TV aus, sobald die aktuelle Sendung endet“, verstehen die Fernseher laut LG. Da ThinQ auch als Hub für das Smart Home gedacht ist, sollen sich auch weitere Gerätschaften darüber fernsteuern lassen. LGs ThinQ mit Natural Language Processing (NLP) soll direkt in deutscher Sprache an den Start gehen.

Klar, dass LG auch die Vorzüge des neuen Prozessors Alpha 9 ausgiebig bewirbt: Er soll in Kombination mit anderen Verbesserungen für kräftigere Farben, höhere Schärfe und eine insgesamt optimierte Bildqualität sorgen. Die Super UHD TVs wiederum profitieren dieses Jahr von Full-Array Local Dimming (FALD). Dadurch sollte eine gleichmäßigere Ausleuchtung erzeugt werden, als etwa bei Modellen mit Edge LED.

Die OLED-TVs des Jahres 2018 unterstützen dabei nicht nur HDR10, Dolby Vision und HLG (Hybrid Gamma Log), sondern auch Advanced HDR by Technicolor. Weitere, technische Details zu den einzelnen Serien und Modellen sowie den Preisen und Verfügbarkeiten dürften wohl schon bald folgen.

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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7 Kommentare

  1. Gibt es eigentlich einen technischen Grund warum es OLED´s nicht kleiner 55 Zoll gibt? Oder sieht LG nur den Bedarf nicht?

  2. André Westphal says:

    Für LG kann ich es nicht konkret sagen, aber bei Samsung hatte ich das Thema mal angeschnitten und da war die Aussage Premium-TVs unter 55 Zoll lohnen nicht, weil es die Nachfrage nicht gebe. Denke dürfte bei LG wohl auch der Grund sein.

    • Demnach wäre Super UHD-TV nicht Premium. Verrückte Namensgebung. Logischer wäre dann doch etwas wie Medium TV oder Lowtech TV…

  3. Gibt es eigentlich Informationen zum neuen WebOS und ob es auf älteren TVs lauffähig ist?

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