LG G6: UX 6.0 nutzt FullVision Display für Quadrate

LG versorgt uns noch einmal mit Informationen zum G6. Es geht erneut um das FullVision-Display im 18:9-Format, diesmal allerdings um die Software-Besonderheiten, die dadurch ermöglicht werden. Das Display erlaubt die Darstellung von zwei quadratischen Fenstern, die zum einen Multitasking mit zwei Apps gleichzeitig ermöglichen, zum anderen aber auch eine geänderte App-Anzeige erlauben, wenn das Smartphone quer gehalten wird. so zum Beispiel im Kalender. Man sieht dann auf der einen Seite wird dann die Übersicht angezeigt, auf der anderen die detaillierten Termine.

Darüber hinaus geht LG davon aus, dass das LG G6 der Anfang von zahlreichen 18:9-Smartphones sein wird und deshalb bereits immer mehr Inhalte – egal ob Filme oder Spiele – in diesem Format zur Verfügung gestellt werden. Die Kamera-App soll ebenfalls von der größeren Displayfläche profitieren, gleichzeitig wird diese aber auch einen Quadrat-Modus für Aufnahmen bereitstellen. Quadratische Fotos sind in den Sozialen Netzwerken häufig gesehen, mit LGs UX 6.0 kann man gleichzeitig Bilder aufnehmen und diese im nächsten quadratischen Fenster betrachten.

LG erwähnt auch einen GIF-Modus für die Kamera-App, der Nutzer kann hier 2 bis 100 Bilder auswählen, die dann geloopt in einem GIF angezeigt werden. Einen kurzen Einblick in UX 6.0 gibt das eingebundene Video. Mit 16:9-Inhalten soll das FullVision Display von LG übrigens auch keine Probleme haben. Die neue UX wird dafür sorgen, dass man sich an eine neue Form der Nutzung gewöhnen muss. Je nachdem, wie gut diese dann umgesetzt ist, kann das sehr gut sein und LG macht mir nicht den Eindruck als hätte man sich hier keine Gedanken darüber gemacht.

Alleine von den bisherigen Informationen, die über kommende Smartphones bereits verfügbar sind, scheint LG zwar einen sehr vorsichtigen Weg zu gehen, was „Innovationen“ angeht, allerdings wird das LG G6 durchaus ein Gerät, das für die Masse attraktiv sein könnte. Keine großen Experimente wie noch beim G5, sondern durchdachte Technik, die sich gut nutzen lässt.

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Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

7 Kommentare

  1. Aus meiner Sicht, Schnickschnack! Es ist erstaunlich wie wenig Information in so’n Quadrat passt! Will ich wirklich Bilder/ Videos in diesen kleinen Quadrate betrachten? Nein! Mir etwas anschauen und da erfassten Informationen in dem anderen Quadrat eingeben? Ja, das würde ich gerne, aber wo wird die Tastatur eingeblendet? Wie klein wird das Ganze sein??? Nicht mal den Taschenrechner kann man in so’n Quadraten vernünftig bedienen… DOA…

  2. @max
    komisch geht mit meinem normalen 5,5″ Gerät (+ ANdroid 7) problemlos

  3. Wenn man ein pysisches Keyboard drunter setzt (wie zB Mecury) SUPER! Aber ich fürchte, dass wir nach dem Mecury lange keins mehr mit Keyboard sehen werden… sehr schade, dieser Trend.

  4. Noch 2 mm weniger und wir wären wieder bei der Breite von G2, somit kann ich diesen Trend zum höheren und dafür schmaleren Display nur begrüßen. Wie durchdacht das Ganze sein wird, sehen wir dann 😉

  5. Es gab da ja schon einmal ein multitasking fähiges Smartphone von LG – das Chocolate BL40 konnte auch den 21:9 Bildschirm mit 2 Apps nebenenander befeuern. Vermißt hat es, auch wenns cool war, keiner 😉

  6. Was soll der Schwachsinn mit 18:9 Format, das ist 2:1 wenn man in der Schule kürzen gelernt hat.

  7. 18:9 verkauft sich besser als 2:1! Und kürzen will hier schon keiner, du sollst den Eindruck haben mehr zu bekommen, nicht weniger!!! 😉