LG CineBeam 4K UHD Laser-Projektor (HU810P) vorgestellt

LG hat einen neuen Laser-Projektor vorgestellt, das Modell HU810P. Die Südkoreaner bewerben das Gerät nicht nur mit 4K-Auflösung (3.840 x 2.160 Pixel), sondern auch mit HDR. Bei einem Beamer ist das allerdings mit Vorsicht zu genießen, da selbst High-End-Modelle keine mit TVs vergleichbare Erfahrung bieten können.

Das ist durch die Technologie bedingt: Ein Projektor kann nicht einzelne Bereiche des Bildes komplett abdunkeln und andere hell erstrahlen lassen. Dafür erzeigt LGs Modell Diagonalen von bis zu 300 Zoll, kommt auf 2.700 ANSI Lumen und deckt 97 % des DCI-P3-Farbraumes ab. Dabei gibt es zwei dedizierte Voreinstellungen für jeweils dunkle bzw. helle Räume.

Der neue LG CineBeam 4K UHD Laser-Projektor (HU810P) wartet nicht nur mit WiSA und Bluetooth auf, sondern sogar schon mit HDMI 2.1 und damit auch eARC. Als Betriebssystem verwendet LG das aktuelle webOS 5.0. das man ja auch von den TVs des Anbieters kennt. Dadurch sind auch direkt Apps für etwa Disney+ und YouTube an Bord. Auch wird z. B. Apple AirPlay 2 unterstützt.

LG will den neuen Beamer auch im Rahmen seiner virtuellen IFA-Ausstellung zeigen. Ein paar weitere, technische Daten findet ihr unten. Preis und Erscheinungsdatum? Dazu schweigt LG momentan leider noch.

Technische Daten LG CineBeam 4K UHD Laser-Projektor

  • System: DLP
  • Native Aufkösung: 4K UHD (3.840 x 2.160 Pixel)
  • HDR HDR10, HLG, Dynamic Tone Mapping
  • Dual Laser (R/B)
  • Lebendauer der Lichtquelle:  20.000 Stunden
  • Helligkeit: 2.700 ANSI Lumen
  • Betriebslautstärke: 30 (Hoch) / 28 (Mittel) / 26 dB (Niedrig)
  • Lens-Shift (Vertikal): + / – 55 %
  • Lens-Shift (Horizontal): + / – 22 %
  • Zoom: x1,6
  • Diagonale: 40 bis 300 Zoll
  • Throw-Ratio: 1.3 – 2.08
  • Sound-Speaker-Output: 5W + 5W Stereo
  • WiSA Ready
  • Bluetooth
  • Dolby Atmos
  • Maße / Gewicht: 337 x 410 x 145 mm /11 kg
  • Anschlüsse: 1x HDMI 2.1 / 2x HDMI 2.0, USB Type-A, 2x USB 2.0
  • OS: webOS 5.0

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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5 Kommentare

  1. Ein nativer 4K Beamer…ich rechne mit mind. 4000 – 4500€

  2. An Laserbeamern hatten schon Schneider und Daimler gemeinsam vor 30 Jahren geforscht, scheint wohl immer noch nicht das gelbe vom Ei.

    • Das war aber ein Laserbeamer, wörtlich, der mit einem über die Leinwand huschenden Laser das Bild aufbaut, ähnlich wie der Elektronenstrahl bei einem CRT.
      Hier ist es nur eine Laserlichtquelle. Nur das Licht! Damit wird ganz normal wie bei einer Lampe der Rest der Optik bedient.

      Zu sagen das taugt nichts finde ich übertrieben. HDR ist nicht genau das selbe wie bei einem Highend TV, ja, aber mehr als guckbar und ich ziehe das immer noch einem TV vor.

  3. Beamer? Beamer!

    * Vernuenftiger Beamer 500 bis 700 Euro
    * Soundbar mit AV Funktion 100 Euro
    * Wand- oder Deckenhalterung 30 Euro
    * Receiver? Egal. Bei mir ein Fire TV Stick.

    Ein hochwertiger Fernseher kostet offenbar gerne mehr, bei Beamer bekommt man ein riesigs Bild und kann wirklich in das Geschehen eintauchen. Wer so mal Gravity mit Sandra Bullock und George Clooney gesehen hat, versteht was ich meine. Was mir gefaellt ist, dass das Ungetuem Fernseher und die zugehoerigen Moebel entfallen. So bekommt wieder ein gemuetlicheres Wohnzimmer. Wer moechte kann dann mehr Buecherregal oder Bilder aufhaengen. Habe ich nicht, weil genuegend Platz ist und ich keine Leinwand brauche. Als Seiteneffekte sind mir SmartTV ohne Updates und so Sachen wie der Flop mit 3D entgangen.

    Voraussetzung:
    Keine Dachgeschosswohnung und die Faehigkeit mehr als zwei Kabel richtig einzustecken.

  4. Bildgröße vs Bildqualität. Hat beides seinen Reiz. Ich gucke gerne mal ältere Klassiker und da vermisse ich meine Leinwand schon des öfteren. 77 Zoll ist eben nicht 120 Zoll, zudem ist das Bild einer Leinwand eben auch eine andere Art des schauen. Ein TV Bild ist definitiv „anstrengender“.

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