Lenovo Yoga Book kommt 2017 als Variante mit Chrome OS

Lenovo Logo Artikel 2016Lenovo hat dieses Jahr mit dem Yoga Book ein recht interessantes 2-in-1-Gerät veröffentlicht. Denn der Hybrid aus Notebook und Tablet ist sowohl mit Android als auch Windows 10 erhältlich. Die zuletzt genannte Version hatte Caschy dann auch im Erfahrungsbericht. Eine Innovation am Design ist auch die Halo-Tastatur, welche ohne mechanische Tasten oder dergleichen auskommt und eher einer virtuellen Tastatur gleich. 2017 soll nun vom Lenovo Yoga Book noch eine dritte Version auf den Markt kommen. Dieses Mal soll das Chrome OS als Betriebssystem herhalten und die Vielfalt somit noch erweitern.

Auch kann das Lenovo Yoga Book übrigens relativ unkompliziert Notizen und Kritzeleien digitalisieren, auch das funktionierte laut Caschy beim Ausprobieren sehr gut. Warum Lenovo nun eine Version mit Chrome OS nachlegt? Laut dem Vizepräsidenten und General-Manager der Lenovo Android und Chrome Computing Business Group, Jeff Meredith, hätte man dazu schlichtweg viele Nachfragen erhalten.Vor allem von Bildungs- und Erziehungsinstitutionen. Der Real Pen soll dabei unter Chrome OS genau so funktionieren wie unter Android, so dass die Digitalisierung von Inhalten wohl haargenau so ablaufen wird.

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Zum technischen Innenleben hat der Lenovo-Manager sich nicht weiter geäußert, so dass die Daten vermutlich identisch bleiben. Das spräche für einen IPS-Bildschirm mit 10,1 Zoll und einer nativen Auflösung von 1.920 x 1.200 Bildpunkten, den Chip Intel Atom X5-Z8550, 4 GByte LPDDR3-RAM, 64 GByte Speicherplatz und Kameras mit 2 (Front-) bzw. 8 Megapixeln (Hauptkamera). Lenovo hat außerdem bestätigt, dass man intern ein Software-Team mit über 100 Mitarbeitern zusammengestellt habe, dass an der Benutzererfahrung unter Android, Windows 10 und Chrome OS tüfteln werde. So will Lenovo die Geräte mit Updates auf dem neuesten Stand halten und seine eigene Software verbessern. Die 100 Mitarbeiter werden aber nicht nur für die drei Versionen des Lenovo Yoga Book verantwortlich sein, sondern natürlich auch für andere Geräte.

(via LaptopMag)

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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9 Kommentare

  1. Spannendes Gerät, dass ich mir vom Konzept sogar im Arbeitsalltag vorstellen könnte. Aber etwas mehr in RIchutung Yoga 900 dürfte es in Sachen Performanz und Bildschirmgröße schon gehen. Vor allem die 4GB Ram sind für mich dann doch KO Kriterium, wenn mal etwas mehr Arbeitsspeicher gebraucht wird.

    Warum sind maßgeblich Bildungseinrichtungen an Chrome OS interessiert?
    Muss zugeben, damit habe ich mich noch nicht groß beschäftigt.
    Wie vollwertig ist der Office-Ersatz, insbesondere Powerpoint?
    Und – gibt es eine Möglichkeit, darauf irgendwie windows/Apple programme zum laufen zu bringen durch emulieren o.ä. Es gibt doch zu vieles, was es nicht für chrome os gibt…

  2. @meee
    Chrome OS ist für Schulen ausreichend.
    Man brauch nie die gesamte Microsoft Office Suit und schon garnicht alle funktionen von Word, finde selbst heute noch Sachen in Word von denen ich nichts wusste. Für Schulen und für die Schüler sollte das der Anfang sein, gerade Grundschulen würden davon profitieren, da es alles einfach gehalten ist. In Späteren Klassen müsste dann doch etwas Umfangreichere Software kommen, LibreOffice am besten, die Schüler sollten lernen mit jeder Software zurecht zu kommen und nicht hilflos dastehen, wenn es kein MS Produkt ist. Das große Problem ist, das die Schulen sich an den Schulträger halten müssen und diese wiederum an den Datenschützer vom jeweiligen Bundesland, in Thüringen ist es extrem schwer, Schulen haben kaum gelder, IT ist am arsch, nutzen sogar noch WinXP und Datenschützer meint, Google, Nein danke.

  3. @meee – mehr als 4GB braucht kein Mensch auf einem Chromebook. Klingt so, als ob Du noch keines benutzt hättest, richtig? Die Dinger haben ein superschlankes System und sind deswegen hochperformant.

    Klar, gibt halt nicht alles, was es für Windows & Co. gibt. Aber dafür sind Chromebooks auch gar nicht gemacht. Neben meinem fetten Windows-Desktop habe ich seit langem ein Chromebook und ganz ehrlich…? Meist nehme ich das Chromebook, zumal die für mich entscheidenden und täglich genutzten Apps ohnehin cloud-/webbasiert sind (Google-Dienste, Todoist, Evernote, Facebook etc.).

    Ein Satz noch zu Google Docs: für die meisten reichen die Funktionalitäten locker aus. ein 100%iger Ersatz für MS Office ist das jedoch nicht.

  4. Nein, habe noch kein Chromebook benutzt, daher die naiven Fragen.
    Aber mein MacAir mit 4GB möchte ich gerade gerne am liebsten aus dem Fenster werfen.
    Meine RAM-hungrigsten und zugleich meistgenutzten Anwendungen sind Chrome und Powerpoint. wäre die Frage, ob da 4GB beim Chromebook wirklich ausreichen und ob es für Powerpoint wirklich eine 100% kompatible (Kollaboration mit ppt Nutzern) und vollumfängliche Alternative gibt…

  5. joshuabeny1999 says:

    Ich hab mir die Windowsversion zugelegt und bin total begeistert davon. Einfach ein geniales Tablet für Schule und Zuhause für Entertaiment. Die Chrome-Version tönt spannend und ist aicher besser als Android, da ja alle Androidapps uf dem ChromeOS laufen sollen. Das tönt schon spannend.

  6. hmm – für Windows finde ich die 4GB dann aber auf jeden Fall als brenzlig, da ist außer einer Surfmaschine ja nicht mehr viel möglich…

  7. @meee: Ich finde, dass solche Emulatoren einfach nicht konsequent sind. Wenn man sich für ein System entscheidet, muss man eben auch mal damit leben, dass Software, die für andere Systeme entwickelt wurde, nicht in jedem Fall zur Verfügung steht. Das ist so ähnlich wie bei Nutzern, die sich „aus Prinzip“ für Linux auf dem Desktop entscheiden, dann aber viel Zeit und Mühe investieren, Windows-Software nutzen zu können.

    @Matze: Natürlich kann Google Docs eine Suite wie MS Office nicht zu 100% ersetzen. Dennoch aber ist es m.E. zumindest im privaten Bereich für nahezu 100% der Nutzer mehr als ausreichend, denn die die wohl häufigste Anforderung ist, „ab und zu mal einen Brief schreiben zu können“ – und das funktioniert sehr gut.

  8. Ich habe mir für den privaten Einsatz quasi als „Couch Notebook“ vor kurzem ebenfalls ein Chromebook zugelegt und muss sagen, dass ich selbst überrascht davon war dass das Gerät für die allermeisten Fälle vollkommen ausreichend ist. Man benötigt mittlerweile deutlich seltener einen „richtigen“ PC als man im ersten Moment denkt.
    Mein normaler Windows PC wird immer seltener genutzt, für das allermeiste reicht das Chromebook locker aus. Ist wirklich eine feine Sache, auch wenn es datenschutztechnisch natürlich etwas bedenklich ist. Dessen bin ich mir auch bewusst.

  9. Gilt es als sicher, dass es dann auch Android-Apps unterstützt? Bisher sind es ja nur eine Handvoll Chromebooks die das können und ohne die Android-Apps ist mir ein Chromebook doch zu limitiert in den Möglichkeiten.

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