Lenovo Smart Clock mit Google Assistant ist ab sofort verfügbar

Die Lenovo Smart Clock mit Google Assistant wurde bereits im Januar 2019 auf der CES in Las Vegas vorgestellt. Später grenzte man den Erscheinungszeitraum auf „vor Ende Juni“ ein. Nun ist es minimal später dann auch endlich so weit: Die Smart Clock ist ab sofort im deutschen Handel verfügbar. Neben dem Zugriff auf den Google Assistant bringt das gute Stück auch einen IPS-Bildschirm mit 4 Zoll Diagonale zur Bedienung des Smart Homes mit.

Der Wecker soll sich mit seinem weichen Bezug in jedes Schlafzimmer einfügen, zumal sich auch die Designs des Zifferblattes anpassen lassen. Ihr könnt darüber aber eben auch das Smart Home verwalten, Multiroom-Audio fernsteuern oder etwa eure Kalendereinträge für den Tag im Blick behalten. Steuerbar ist die Lenovo Smart Clock selbst über die Google Home App für Apple iOS und Android. Auf der Rückseite der Smart Clock befindet sich ein USB-Anschluss in voller Größe, um beispielsweise das Handy zu laden.

Außerdem kann der Wecker euch, ähnlich wie der Soundcore Wakey, mit Geräuschen berieseln, welche den Schlaf möglicherweise erholsamer machen sollen. Damit die Soundqualität in Ordnung geht, verbaut Lenovo einen 6-Watt Vollbereichslautsprecher und zwei passive Hochtönern. Der Wecker kann auch in ein Multiroom-Setup integriert werden. Auch Chromecast ist an Bord, damit ihr per Sprachbefehl Videoinhalte und Musik auf den Fernseher oder Lautsprecher streamen könnt.

Heben viele von euch in den Kommentaren als gern gesehene Funktion hervor: Die Lenovo Smart Clock bietet auch einen Tageslichtwecker, der eine halbe Stunde vor dem gesetzten Alarm mittels einer ansteigenden Displayhelligkeit für sanftes Aufwachen sorgen soll.  Ihr könnt zudem Morgenroutinen anlegen, die im Anschluss an den Alarm aktiviert werden. Das kann je nach Einstellung sein, dass der Wecker euch etwa direkt nach dem Wecken über das aktuelle Wetter, die Verkehrslage oder Nachrichten informiert.

Eine Kamera bietet die Lenovo Smart Clock hingegen nicht, auf jene habe man laut Lenovo zugunsten der Privatsphäre verzichtet. Außerdem sei aus jenem Grund auch das Mikrofon über eine einfache Stummtaste abschaltbar. Dann reagiert der Wecker zwar folgerichtig nicht mehr auf das Keyword, aber ihr könnt eben sicherer sein, dass nicht aus Versehen etwas mitgeschnitten wird. Gerade im Schlafzimmer will man das vielleicht nicht so gerne haben.

Im Handel bekommt ihr die Lenovo Smart Clock ab sofort für 99 Euro – der Preis ist also identisch zum Soundcore Wakey, die Funktionen der beiden Geräte, bis auf den Wecker aber sehr unterschiedlich. Wäre der smarte Wecker etwas für euch?

Gefällt dir der Artikel? Dann teile ihn mit deinen Freunden.

André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

Das könnte dir auch gefallen…

Mit dem Absenden eines Kommentars willigst du unserer Datenschutzerklärung und der Speicherung von dir angegebener, personenbezogener Daten ein.

31 Kommentare

  1. Naja, für 10€ weniger gibt’s den Echo Show 5, der deutlich mehr kann. 4″ ist natürlich auch arg klein…

    • Unterstützt der Echo Show mittlerweile den Google Assistant?

      • Man kauft den Echo weil man kein „IchSchalteDenDienstAb“-Google will.

        • Und das kommentiert man unter einem Artikel, in dem es um einen Wecker mit Google Assistant geht? Gääääähn…

          • Hast du den ersten Kommentar mit „10€ weniger“ nicht verstanden?

            • Wahrscheinlich nicht. Wenn sich jemand für die Lenovo Smart Clock interessiert, dann doch wegen des Google Assistant. Wieso sollte es dann relevant sein, dass es ein Gerät ohne dieses wesentliche Merkmal für weniger Geld gibt? Das ist, als sage Dir jemand „ich habe Lust auf Seeteufel mit Risotto“ und Du sagst „ein Bifi kostet weniger“. Ja schon, aber dann hat man eben nicht das, was man haben wollte.

              • Du hast es nicht verstanden.

                Das Zauberwort ist Smart Clock nicht Google Assistant.

                PS. Falls du gezwungen bist Google Assistant zu nutzen dann tut mir das natürlich leid.

                • Muss nicht. Ich bin ein freier Mensch.

                  Und ich habe es wirklich nicht verstanden. Jedenfalls leuchtet es mir nicht ein, wenn man unter einem Artikel mit dem Namen „Lenovo Smart Clock mit Google Assistant“ über Alexa-Geräte schreibt. „Smart Clock“ ist doch keine hinreichende Kategorie für eine Kaufentscheidung, wenn man zuhause entweder den einen oder anderen Assistenten bereits hat und diese Umgebung durch eine „Smart Clock“ mit dem selben Assistenten erweitern will.

                  Jedenfalls kenne ich keinen effizienten Anwendungszweck, bei dem man zuhause überall verschiedene Geräte mit unterschiedlichen Assistenten hat.

                  • Es soll Leute geben die kaufen sich den „ersten“ Assistenten … und denen kann man ja mitteilen das Alexa besser und billiger ist.

                    • Billiger vielleicht, aber eben auch in allen relevanten Anwendungen zum Teil deutlich unterlegen.

                    • Darf man fragen, was für Dich „relevante Anwendungen“ sind? Ich bin Day 1-Käufer des Google Homes und bin vom Echo dahin umgestiegen. Letzte Woche habe ich aufgegeben, dass Google es noch schafft, in DE ein vernünftiges Paket zu schnüren…am Echo ist sicherlich nicht alles besser, aber unterm Strich (für mich) das *deutlich* bessere Paket.

                    • Klar. Die überwiegende Hauptanwendung dürfte wohl das Musikhören sein. Hier ist das Google System mit zwei Home Max (nutze ich selbst so im Wohnzimmer) deutlich überlegen. Amazon bietet zwar den Echo Sub um den Sound etwas anzufetten, kann da aber nicht mithalten. Eine weitere, wichtige Anwendung dürfte die Smarthome Steuerung sein. Hier hatte Amazon anfangs Vorsprung, mit Einführung der „Abläufe“ bei Google, wurde die Steuerung über Google Home aber mächtig aufgebohrt und kann mittlerweile einfach mehr Automation als das Amazon System, vor Allem wenn man für spezielle Dinge noch die Google Home App oder auch den Nest Hub dazu nimmt. In Bezug auf Familientauglichkeit / -funktionen war Google eigentlich schon immer vorne. Es gab recht früh die Stimmerkennung für verschiedene Personen, das Versenden von Nachrichten und mittlerweile ja auch diverse Filter um die Funktionen beispielsweise zur Nachtzeit einzuschränken. „Skills“ braucht man bei Google ja nicht zu installieren, sondern man spricht einfach direkt mit ihnen. Diese Lösung finde ich ebenfalls besser. Bei der Spracherkennung und -auswertung hat Google ja sowieso die Nase vorne, die machen das ja auch schon ein bisschen länger. Und da man insgesamt auch auf mehr „Wissen“ Zugriff hat, fallen auch die Antworten auf allgemeine Fragen generell nützlicher aus, insbesondere wenn dafür auf Daten von Google Maps zurückgegriffen wird (bei Öffnungszeiten z.B.). Letztendlich liegen die beiden Systeme natürlich nicht so weit auseinander wie beispielsweise Google Assistent und Siri, trotzdem sehe ich Google aber ganz vorne.

                • Es ist halt eine Smartclock MIT Google Assistant. Und genau wegen dieser Kombination kaufe ich sie auch. Ein Gerät mit Alexa wäre ziemlich nutzlos für mich.

  2. Black Mac says:

    In unser Haus kommt kein chinesisches Gerät mit Internet-Zugang – und schon gar keines mit einem Mikrofon.

    • Mit welchem chinesischen Gerät mit Internet-Zugang hast du denn gerade diesen Text geschrieben?

      • Tja, vielleicht hat er es jetzt gerade bemerkt und hat seine Laptops, Handys und Tablets gerade aus dem Fenster geworfen und kann nicht mehr antworten. Falls dem so ist, ein kleiner Tip für ihn: alte Fujitsu Desktop PCs, ca. 2 Jahre und älter, die sind Made in Germany, leider aber nur hier zusammengebaut….

      • Black Mac says:

        Mit einem, das weder in China entwickelt wurde noch mit chinesischer Software läuft.

  3. Bombvoyage says:

    Displayränder wie beim Iphone 1 und tief wie ein Röhrenfernseher aus den 80ern. Haben die was geraucht?
    Wer sich so ein Gerät, in dem Design ins Haus stellt., dem ist nicht mehr zu helfen. 😀

  4. Warum gibt’s die Funktionen nicht als App? 2 Tablets hab ich sowieso hier, und bei 4″ ist ja sogar mein Handy größer. Kein Bedarf, sich noch so ein Ding zuzulegen.

    • Welche Funktionen meinst Du? Uhr? Wecker? Also solche Funktionen hatte bisher jedes meiner Tablets. So nutzen ja auch viele Leute ihre Tablets. Man benötigt nur noch einen Sockel, auf dem man das Tablet auf den Nachttisch stellen kann.

  5. Peter Beer says:

    €99 für 4″??
    Das kann doch nicht der Ernst von Lenovo sein!
    Ein Rohrkrepierer wie er im Buche steht!
    Für €49 würde sich das Ding wie geschnitten Brot verkaufen!

  6. Frank Ingendahl says:

    Schade, das Display ist viel zu klein.

  7. Leute, das ist ein Wecker. Wie oft und wie intensiv schaut Ihr da drauf? Die Displaygröße ist doch da eher zweitrangig.

  8. Warum soll ich dieses Google Ding kaufen wenn ich den Amazon Echo Show 5 mit Alexa für weniger bekommen kann?

  9. Würde ich sofort kaufen, ist aber bei Media / Saturn scheinbar wieder ausgelistet.
    Hauptgründe für den Kauf bei mir:
    – schön klein, nimmt nicht viel Platz auf dem Nachttisch weg
    – Display wird automatisch so dunkel, dass es Nachts nicht stört
    – kompatibel mit Google Play Music
    – Kann als Multiroom Lautsprecher in mein bestehendes Setup integriert werden
    – verschiedene und laute Wecktöne
    – kann die Google Home Aktions ausführen und damit z.B. mein Licht steuern
    – …

  10. Der Alarm am Morgen weckt hoffentlich nicht wirklich mit einem grell-weißen Bildschirm mit dunkler Schrift?!

    Und was bitte sind zwei „passive Hochtöner“? Reines Blendwerk?

    Abgesehen davon, Lenovo käme mir sowieso nicht ins Haus. Ein Tablet von denen genügt mir für alle Zeiten!

    • kommentarkommentierer says:

      @Gast: was sind deine Lautsprecherboxen zuhause? Passiv! (Studioboxen mal ausgenommen) Aktiv wird das ganze doch erst durch den Amp.. ohne Amp ist jeder Lautsprecher passiv. Was Hochtöner machen, muss man denke ich nicht unbedingt erklären.

      • Das beantwortet aber die Frage nicht wirklich.

        Ehrlich gesagt halte ich „passive Hochtöner“ für einen Übersetzungsfehler. Mal ehrlich, warum sollten neben einer aktiven Vollbereichsmembran noch zwei passive Hochtöner verbaut werden? Nein, ich denke, dass es sich hier um eine Passivmembran handelt, die alles andere als hohe Frequenzen erzeugt. Lenovo schreibt auch, dass es sich um „passive radiators“ handelt. Diese werden vor allem in kleinen Gehäusen verbaut, um mehr Volumen zu erzeugen. Deren Einsatz ist sinnvoll, wenn eine Bassreflexöffnung aufgrund der Bauform des Gehäuses nicht sinnvoll ist.

        Kurz gesagt: kein Blendwerk. Passivmembrane unterstützen die vorhandenen Aktivmembrane, um mehr Volumen zu erzeugen.

        • Ja, das ist ein Fehler. Es sind zusätzliche Bassmembranen, die die Tieftonwiedergabe verbessern sollen. Ähnlich wie der normale Google Home, der damit tatsächlich beachtliche Erfolge erzielt. Und der Verstärker bringt 3 Watt, nicht 6, wie im Artikel.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Du willst nichts verpassen?
Neben der E-Mail-Benachrichtigung habt ihr auch die Möglichkeit, den Feed dieses Beitrags zu abonnieren. Wer natürlich alles lesen möchte, der sollte den Hauptfeed abonnieren. Alternativ könnt ihr euch via E-Mail über alle neuen Beiträge hier im Blog informieren lassen. Einfach eure E-Mail-Adresse hier eingeben, dann bekommt ihr 1x täglich morgens eine Zusammenstellung. Mit dem Absenden willigst du unserer Datenschutzerklärung und der Speicherung von dir angegebener, personenbezogener Daten zu.