Lego Duplo Stories verknüpft die Klötzchen mit Amazon Alexa

Lego bietet nicht nur seine traditionellen Klötzchen an, sondern ist mittlerweile auch für allerlei interaktive Erfahrungen zu haben. Dazu zählen etwa ja auch viele Mobile Games oder die Konsolenspiele von Traveller’s Tales. In den USA und Großbritannien haut man nun allerdings auch die Lego Duplo Stories raus. Gemeint sind damit interaktive Erfahrungen, welche die Sprachassistentin Amazon Alexa einspannen. Der entsprechende Skill verknüpfe laut Lego die physischen Duplo-Bausteine mit einer interaktiven Geschichte.

Der Alexa-Skill richtet sich an Kinder im Alter von zwei bis fünf Jahren. Dabei bindet man verschiedene Produkte der Reihe Lego Duplo quasi in die durch Alexa erzählten Geschichten ein. Die Kinder und ihre Eltern können den Verlauf der jeweiligen Geschichte dann mitbestimmen. Dabei gibt es immer wieder Aufgaben, die auch einen gewissen Lerneffekt mit sich bringen sollen – etwa im Umgang mit Zahlen oder dem Erkennen von Farben.

Man bietet dabei insgesamt zehn Geschichten an. Fünf drehen sich um  Vehikel wie Trucks, Autos, Flugzeuge, Boote oder Züge. Die anderen fünf befassen sich mit Tieren bzw. konkret Hasen, Kühen, Katzen, Vögeln und Hunden. Dabei stehen jeweils unterschiedliche Lernaufgaben im Vordergrund.

Mehr Informationen zu den Lego Duplo Stories findet ihr auch hier. Wann eventuell eine deutschsprachige Version folgen könnte ist aktuell aber leider noch offen.

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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11 Kommentare

  1. Was sagt die DSGVO dazu, wenn Kleinkinder solche Dienste nutzen?
    Liegt da jedem Bausatz eine entsprechende Vorlage für die Zustimmung der Eltern zur Nutzung der Dienste durch ihre Kinder bei?

  2. Die Wanze, die die Kinder erzieht… *würg*

    • Geschrieben von einem Telefon oder Computer mit Mikrofon…

      • Es macht einen großen Unterschied, ob Kinder mit einem intelligenten Sprachsystem eines kommerziellen Händler allein gelassen werden oder ein Erwachsener vor einem PC oder einem Telefon sitzt.

        Irgendwann werden sie vielleicht auch den „kleinen“ Unterschied erkennen.

        Davon ab, es ist zwar für die Diskussiuon irrelevant, aber mein PC hat KEIN Mikrofon.

        • Vollkommen richtig!!! Aber so langsam erreichen wir den Punkt wo die User eben nicht mehr über das Vorgesetzte nachdenken sondern stupide konsumieren… Und in zweiter Instanz das auch noch genau so an die Kinder weiter geben, damit mehr Zeit für den eigenen Konsum bleibt …

          Ich bin auch ein Technik Fan, nutze gerne Google Dienste, habe einen Home und auch einen Facebook Account. Aber alles wird mit bedacht und einer Zielerfüllung eingesetzt, mit dem Bewusstsein welche Daten man dafür für was frei gibt… Und so werden auch die Kinder erzogen: wenn sie im Alter sind das zu differenzieren, dann werden sie an diese Dienste heran geführt… Aber sicher nicht im Brauklötze-Alter!!!

  3. Genau: vorerzählte Geschichten nachspielen, damit werden die Kids bestimmt der nächste Überflieger. Wer Kinder hat weiß, dass die am besten ihre eigenen Geschichten erfinden, ggf. lose an bekannte Erzählungen angelehnt. Oder einfach so bauen und die eigene(!) Kreativität erforschen. Und schon gar nicht mit Tante Alexa quatschen sondern selber zum Lichtschalter gehen. Hut ab und weiter so, dann werden sie bestimmt auch so clever und schlank wie ihre Elterngeneration.

  4. Ihr Spielverderber

  5. Christoph says:

    Klingt schon sehr interessant. Ist es doch wie mit allem, die Abwechslung macht es. Davon ab gibt es Spielzeuge, wie dieses, das zumindest ich mit meinem Kind zusammen spiele und nicht damit alleine lasse. Das Tolle daran, es lernt solche Dinge zusammen mit den Eltern spielerisch kennen, und geht übrigens genauso auch auf den Spielplatz, hört Musik, singt, puzzelt, etc. Eben alles was ihr Spaß macht und sie Lust drauf hat.

  6. Bernd Bob says:

    „Der Alexa-Skill richtet sich an Kinder im Alter von zwei bis fünf Jahren.“
    Krank. Bei Lego oder Lego Technik hätte ich kein Problem mit, da es sich meistan ältere Kinder richtet. Aber Duplo ist für die Kleinsten. Und diese dann vor so einem Ding abzuladen und beschäftigen lassen, finde ich generell too much. Solch eine technisierte Umwelt braucht auch KEIN Zwei- bis Fünfjähriger, an die sich das Produkt ja offiziell richtet. Und so etwas wie dynamische Geschichten gibt es auch seit 20 Jahren in sogenannten „Büchern“ mit Sprungkapiteln, welche die Eltern dann gemeinsam mit den Kindern lesen und Dinge entdecken. In dieser Lebensphase steht der soziale Kontakt im Fokus.
    Aber ein Argument mehr für Hartz 4 Eltern, den Kleinen im Hintergrund bei Alexa zu parken und vorne weiter TV schauen zu können..

  7. Ja leider ist es ja so das viele Eltern froh sind wenn Sie ruhe vor Ihren Kindern haben wie Bernd Bob schon sagt. Auf der anderen Seite bleibt die Frage wie lange es Lego Duplo noch gibt wenn Sie diese Wege nicht gehen. Bis jetzt ist es ja noch nicht nach Deutschland geschwappt.

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