Leap Motion stellt Augmented-Reality-Plattform Project North Star vor

Leap Motion ist vor etlichen Jahren durch seinen damals futuristisch anmuteten Controller in den Fokus geraten. Nicht zu verwechseln ist Leap Motion mit Magic Leap, welche sich auf Augmented Reality spezialisiert haben. Das betone ich extra, da nämlich nun auch Leap Motion im Bereich AR wildern möchte. Getauft hat man sein Projekt „Project North Star“. Es soll sich dabei sowohl um eine Soft- als auch Hardware-Plattform handeln.

Alles beginnt mit einem AR-Headset mit zwei Bildschirmen mit jeweils 3,5 Zoll und 1.600 x 1.440 Bildpunkten, 120 Hz und einem Field of View von 100°. In Kombination mit dem hauseigenen 180°-Tracking-Sensor für die Hände, will Leap Motion hier eine AR-Gesamtlösung in petto haben, welche der Konkurrenz voraus sein soll. Trotzdem will man einen geringen Verkaufspreis erzielen und die Hard- und Software offen halten – also Open Source. Entsprechend hofft Leap Motion auf besonders viele Partner.

Innerhalb der nächsten Wochen will Leap Motion zu Project North Star noch weitere Informationen herausgeben. Verraten hat man bereits, dass die Massenproduktion pro AR-Headset unter 100 US-Dollar kosten soll. Ein niedriger Verkaufspreis könnte somit zu einer potentiell großen Community führen. Allerdings will Leap Motion selbst keine Headsets herstellen oder an Entwickler / Kunden verkaufen. Vielmehr hofft man eben, dass Partner das Design adaptieren.

Zu bedenken ist, dass Project North Star vor allem auf Eingaben über die Hände, eben mit dem Leap Motion Controller, setzt. Es handelt sich hier also nicht etwa um eine direkte Konkurrenz für beispielsweise die Microsoft HoloLens. Jetzt heißt es gespannt sein, wie Leap Motions Project North Star von Partnern und Entwicklern aufgenommen wird.

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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