LastPass wird ein eigenständiges Unternehmen

Vielen ist sicher der Passwortmanager LastPass noch ein Begriff. Vor vielen Jahren von zahlreichen Nutzern eingesetzt, wurde es mit den Jahren aus Anwendersicht nicht unbedingt besser. Übernahme durch LogMeIn und hartes Eindampfen der frei verfügbaren Features.  Nun gab LogMeIn bekanntmittlerweile selbst verkauft – dass man LastPass zu einem eigenständigen Unternehmen machen wolle. LastPass werde nach Aussagen des Unternehmens von 30 Millionen Anwendern genutzt.

Man sei auch auf Wachstum eingestellt. Durch die Etablierung von LastPass als eigenständiges Unternehmen plane man, die Investitionen in das „Kundenerlebnis, die Markteinführungsfunktionen und die Technik zu erhöhen“, um das organische Wachstum in den Bereichen Passwortmanagement, Single Sign-On (SSO) und Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA) zu beschleunigen.

Die Kunden werden die geplanten Verbesserungen im Jahr 2022 in einem beschleunigten Zeitrahmen erleben und dabei von zusätzlichen dedizierten LastPass-Ressourcen profitieren. Man arbeite an schnellerem, nahtlosem Speichern und Ausfüllen, einem ansprechenden mobilen Erlebnis und noch mehr Drittanbieter-Integrationen für Unternehmen, neben vielen anderen Updates.

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Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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29 Kommentare

  1. Bin vom Password Abo Melodell weg, hatte vorher 1password Android/Windows und habe seit Monaten SafeInCloud, nur 1x zahlen, glaube 4,59 Euro, Android im Angebot gezahlt und System Übergreifend nutzbar. Sowie mehrere Geräte. Bin zufrieden.

    • Ist halt die Frage wie gut und schnell wird auf Sicherheitslücken reagiert.
      Gibt es ein Sicherheitsaudit?
      Bei 1Password ist alles vorhanden und extrem schnell, dazu ein guter Support.
      Guter Support/gute Mitarbeiter kosten halt Geld.

      • So ist es! Das ist klar Sparen an der falschen Stelle, denn von den paar einmaligen Euros kann keiner leben…

    • Du hast den Artikel offenbar nicht gelesen, sonst hättest du deinen Fehler nicht noch gefeiert. Bisschen peinlich.

  2. Eine hoffnungsvolle Entwicklung. Jetzt noch ein sympathisches Team vorstellen, eine neue Mission mit Schwerpunkt auf Sicherheit und Datenschutz, das könnte was werden. 😉

    • Was ist daran hoffnungsvoll? Alle bisherigen Geschäftsmodelle gescheitert. Versuchen wir es ohne Idee neu? Wenig erfolgsverprechend.

      • Wieso ohne Idee? Sitzt Du in den Köpfen der Leute, die sich in Zukunft etwas ausdenken können, von dem Du schon weißt, dass es nicht funktioniert? Und eines ist schon einmal neu: Lastpass wird ein eigenständiges Unternehmen. Was bedeutet, dass es eine Geschäftsführung geben wird, die die Geschicke von Lastpass eigenverantwortlich führen und lenken wird und eigene Entscheidungen treffen kann. Das ist eine der weitreichendsten Neuerungen, die ein Unternehmen nur haben kann. Wenn Du darin keine Chance siehst, dann mach das Licht aus und leg Dich hin. Das Leben wird Dir nichts mehr bieten können.

        • Lass mich raten: du bist Lastpass-Nutzer und deine Visionen sind Wunschdenken, weil dir der A… auf Grundeis geht. Übrigens: Nordkorea hat seit ein paar Jahren einen neuen Diktator. Wahrscheinlich wird das noch was mit dem Gesellschaftsmodell. Bin da ganz hoffnungsvoll

          • Nein, ich bin kein Lastpass-Nutzer, sondern kann unvoreingenommen über Marktsituationen und -chancen nachdenken. Nennt sich „Unternehmergeist“, aber das liegt offenbar nicht allen Menschen.

            Und der Vergleich zwischen einer Diktatur und Mechanismen einer freien Marktwirtschaft… autsch.

  3. Habe vorher jahrelang Lastpass genutzt. Bin seit der komischen Umstellung + Preisanstieg auf Bitwarden umgestiegen (10 USD im Jahr zwecks Projektunterstützung). Bin damit vollkommen zufrieden.

  4. Verdammtes 1 Password. Bin damals über diesen Blog darauf aufmerksam geworden und habe mich jahrelang an der Software erfreut. Seit dem Abo-Modell geht’s stetig bergab, sehr schade. Ich benutze noch die alte gekaufte 7er Version, die auf dem Mac komplett verbuggt ist :(. Wird langsam Zeit nach Alternativen zu suchen, die 1. meine Daten nicht in der Cloud speichern und 2. hoffentlich nicht auf einem Abo-Modell basieren. Vielleicht könnt Ihr ja im Blog ein paar Alternativen vorstellen? Würde mich sehr freuen. Danke vorab.

    • Vielleicht Myki? https://myki.com/

    • Das dürfte immer weniger werden, weil die Vorteile von Cloud (endgeräteübergeifend überall verfügbar) und Abo (dauerhaft gesicherte Entwicklung, Audits etc.) einfach zu schlagend sind.

    • Ich finde Bitwarden super.
      Nachdem ich mich in das Security Paper von Bitwarden mit dem Konzept gelesen habe, fühle ich mich auch sehr wohl damit.
      Bitwarden wird als Open Source entwickelt und macht an allen Stellen einen modernen Eindruck. Es gibt Apps für alle gängigen Mobil- und Desktopsysteme. Genauso Plugins für alle gängigen Browser.

      Es gibt grundsätzlich zwei Möglichkeiten, Bitwarden zu verwenden.
      1. als Abo bei Bitwarden selbst (was du ja nicht möchtest)
      2. als selbstgehostete Instanz.

      Für die selbstgehostete Version empfiehlt sich Vaultwarden. Vaultwarden wird hier gut dokumentiert und erklärt: https://github.com/dani-garcia/vaultwarden
      Wenn man Erfahrungen mit selbstgehosteten Diensten hat, kann ich das empfehlen. Vaultwarden lässt sich auch hinter einem VPN betreiben. Die Browsererweiterungen und Apps arbeiten dann mit einer lokalen Kopie der Passwortdatenbank und synchronisieren den aktuellen Stand bei der nächsten Gelegenheit.

      Wenn man Bitwarden unterstützen will, kann man natürlich trotzdem einen zahlendes Abo einrichten. Man muss den Onlinedienst ja nicht nutzen und dafür auf die selbstgehostete Variante ausweichen;)

    • Du beschwerst Dich über eine alte, fehlerhafte Version von 1Password, lehnst aber die Zahlung für die weitere Entwicklung ab.

      Finde den Fehler

  5. Lastpass mag ein guter Passwortmanager sein, ich habe ihn nie ausprobiert. Wenn ich aber sehe, dass ein Familienabo fast so viel pro Jahr kostet, wie ein Microsoft Office 365 Familienabo, dann frage ich mich einfach was für Zeug die geraucht haben. Die Kosten für die Entwicklung und den Betrieb eines Passwortmanagers und der dazu gehörigen Infrastruktur stehen in absolut keinem Verhältnis zu dem was hier aufgerufen wird.

    • DragonHunter says:

      Und du glaubst, das was MS für Office 365 verlangt reicht auch nur annähernd für Entwicklung, Pflege, Server-Kapazitäten und Co?
      Das ist MASSIVST quer finanziert. Quasi als Köder, damit du in das MS-Ökosystem reinkommst, in der Hoffnung, du findest alles so toll, dass du noch mehr von denen kaufst oder abonnierst und dich immer tiefer in deren Ökosystem verlierst.
      MS ist mittlerweile keinen Deut besser als das „pöse“ Google oder Amazon oder Apple… Sie haben nur Vertrauensvorschuss.

    • Genau das hat mich auch bewogen, das Pferd zu wechseln. Ich war jahrelang Premium-Nutzer. Aber das Preis-Leistungsverhältnis hat nicht mehr gestimmt.

    • Du findest 3,90 € für die ganze Familie tatsächlich teuer? Kann ich kaum glauben…ich war früher jahrelang treuer Premiumkunde dort und bin nach der Übernahme durch LogMeIn erst zu Keepass, dann zu Bitwarden und jetzt zu 1Password umgezogen.

      3,90€ finde ich echt günstig, ganz ehrlich.

      • Ja, ich finde das Preis-Leistungs-Verhältnis absolut unzureichend. Und ja, ich kann ganz gut beurteilen was Infrastruktur- und Entwicklungskosten für einen solchen IT-Service ausmachen. Aber wenn Du damit zufrieden bist, alles ok.

  6. LastPass is wirklich sein Geld wert! Setze seit Jahren drauf in Kombi mit Yubikey

  7. Kann mir bitte mal jemand erklären wo der Vorteil liegt hier Geld für eine Funktion auszugeben, die bei iOS (iCloud Schlüsselbund) doch schon integriert ist? Vertraut ihr Apple nicht oder was soll hier der Vorteil sein? Habe auch mal den Microsoft Authenticator probiert und habe da absolut keinen Mehrwert gesehen.

    • Zuerst einmal ist der Authenticator kein Passwortmanager, sondern ein OTP-Tool. Das machen gute Passwortmanager wie 1Password nebenbei mit, wenn man möchte.

      Die Funktionen guter PW-Manager übersteigen die Fähigkeiten des Schlüsselbundes bei weitem. Das alles aufzuzählen, wäre müßig. Zudem wird regelmäßig auditiver, die Tools stehen plattformübergreifend zur Verfügung und und und.

    • Je nachdem, welche Lösung man einsetzt, gibt es verschiedene Vorteile.
      Allen gemein sollte sein, dass sie plattformübergreifend mit mehreren Betriebssystemen und Browsern funktionieren.
      Manche Lösungen lassen sich auch selbst hosten, sodass man keinem fremden Dienst vertrauen muss. Im Idealfall ist ein Passwortmanager so konzipiert, dass man den Passwortsafe ohne Bauchschmerzen überall speichern kann, sodass man keinem fremden Dienst vertrauen MUSS.
      Welchen Dienst man nun nutzt, ist eine individuelle Abwägung, dessen Ergebnis für jeden anders ausfallen wird.
      Ich kenne den Microsoft Authentificator nur flüchtig. Der scheint allerdings nur einen zweiten Faktor und keinen Passwortsafe zur Verfügung zu stellen.

    • ähh umm, nicht jeder PC und smartphone user ist ein apple nutzer?
      ich habe ein Android Samsung smartphone und einen privaten windows PC und einen windows arbeits PC und einen windows Arbeitslaptop und über alle diese geräte nutze ich lastpass.
      was genau soll ich mit Apple und iOS?

      oder hast du mit deinem Kommentar wen genau ansprechen wollen?

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