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LogMeIn (LastPass und mehr) wird verkauft

Wer viele Jahre zurückschaut, der wird sich noch an LogMeIn gut erinnern, die konnte man damals mit ihren Produkten sogar gut als Privatkunde nutzen. Mittlerweile ist da vieles nur im Bereich Business zu finden, aber LogMeIn hat noch mehr Eisen im Feuer, denn dem Unternehmen gehört auch der Passwortmanager LastPass. Nun gab LogMeIn bekannt, dass man wohl, wenn alles „durchgeht“ zu Mitte 2020 verkauft wird. Die rein zahlungswirksame Transaktion bewertet LogMeIn mit einer gesamten Eigenkapitalbewertung von rund 4,3 Milliarden US-Dollar. Übernommen wird LogMeIn von Tochtergesellschaften von Francisco Partners, einer Private-Equity-Firma und weiteren. Laut Pressemitteilung wolle man wachsen – aber was soll man auch anderes schreiben? Nutzer von LogMeIn und deren Produkten – wie natürlich auch LastPass, sollten die Entwicklung sehr genau verfolgen.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei LinkedIn, Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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17 Kommentare

  1. Private Equity Firma ? Damit ist LogmeIn und LastPass so gut wie tot. Ich kenne zahllose Beispiele wo das der Fall gewesen ist, weil ein Private Equity Unternehmen per se Kapital an seine Anteilseigner auszahlen möchte. Also wird die Zitrone gepresst, bis nichts mehr geht….

    • Schwierig, solche Übernahmen haben ja immer viel „Potential“ für das Ausnutzen der Nutzerdaten. An der Sicherheit der Passwörter würde ich mal nicht zweifeln. Aber mit der Nutzung eines Dienstes wie Lastpass fallen ja noch viel mehr Daten an, die sicher interessant sind.

      Ich bin gespannt wie das weitergeht…

  2. Ein Glück, dass ich mein Abo nicht erneuert habe und Lastpass den Laufpass gab.

    • Genau so wie ich. Ich habe damals lastpass gerne benutzt und bezahlt. Da waren die Kosten auch noch ok. Aber die wurden ja mehrfach verdoppelt.
      Der Support ausgelagert und total schlecht geworden. Als Premium User soll man mehr Möglichkeiten haben und besseren Support. Das war mal, jetzt werden alle gleich behandelt. Das war auch einer meiner Gründe es nicht mehr zu bezahlen.
      So schön ich mich dran gewöhnt habe, ich probiere mehrere neue Apps und werde lastpass den Rücken kehren. Leider.

  3. Als LastPass user sehe ich das sehr skeptisch, aber Mal abwarten. Ggf sollte ich doch Mal wechseln zu einer eigen gehosteten Lösung

  4. passt ja prima die Aktion von RoboForm bis Jahresende, da bin ich auch bei LastPass raus, zumal dieses Jahr schon eine Preiserhöhung erfolgte. Heuschrecken, nein Danke.

    • Den hatte ich bis zur Version 7. Ursprünglich hatten sie eine Lifetime-Lizenz. Das Update auf V.7 war dann trotzdem kostenpflichtig und seit V.8 gibt es nur noch das Abo-Modell. Dafür funktionierte es von Version zu Version schlechter und im Gegensatz zu damals gibts jetzt jede Menge Alternativen. Von dem ganzen Elend die Daten zu exportieren um den Passwort-Manager zu wechseln red ich erst gar nicht.

  5. QuickBrownFox says:

    Schade, war mein Haupttool, hab nun KeePassXC getestet, aber wie immer bei OpenSource eine katastrophale User Experience, absolut unintuitiv und so richtig 80er Jahre Design. Alleine die Browser-Integration war richtig nervig, absolutes No-Go, sowas kann man niemanden empfehlen, der wenig mit Computer macht.

    • Ja muss dir in der Beziehung recht geben, viele FOSS-Software hat nicht gerade eine Eye-Candy-GUI. Aber „wie immer bei OpenSource eine katastrophale User Experience“, hmm .. tippe hier das gerade in einem Firefox der auf Elementary OS läuft, beides in meinen Augen mit einer durchaus ansprechenden GUI.
      Ich z.B. lege Wert darauf, dass meine Daten sicher sind, so setze ich eben auf dein No-Go KeePassXC auf einer Nextcloud.
      So eine Passwort-Verwaltung beinhaltet Zugang zu der kompletten digitalen Identität einer Person, das sind die sensibelsten Daten die es gibt. Und diese würde ich nie einer (kommerziellen) Firma anvertrauen.

  6. Bitwarden ists ein guter Ersatz fuer Lastpass, ist FOSS und laesst sich bei Bedarf sogar selbst hosten

  7. Nutze aktuell auch LastPass Teams und liebäugel schon länger mit Bitwarden. Gibt es bei Bitwarden denn wie bei LastPass Teams auch die Möglichkeit, dass man jeweils einen privaten Vault und einen gesharten Team-Vault hat?

    • Ja, kannst du machen. Man erstellt eine Gruppe (Organisation) und kann dann aus dem eigenen Vault gezielt einzelne ausgewählte Zugänge über Sammlungen mit der Gruppe teilen. Funktioniert wirklich gut.

  8. Kann ich bei LP meine Daten auf meinen PC sichern, sie dann löschen und bei Bedarf wiederherstellen.
    Ich hab LP vor vielen Jahren installiert und in verschiedenen Browsern genutzt und bin nie zu Zahlungen aufgefordert worden – auch bei der Nutzung auf Android nicht.

    • Du kannst sie exportieren.
      Du musst dich über PC anmelden auf lp und dann auf weitere Einstellungen glaube ich heißt das. Und dann exportieren.
      Dann einfach die Daten in dein Editor kopieren und speichern.
      Oder als csv Datei speichern damit du sie in einem neuen password Manager importieren kannst.

      Ich teste grade bitwarden und dashlane.
      Bitwarden will meine lastpass Daten nicht importieren. Angeblich zu viele daten.
      Schon mal minus Punkt.

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