Landeskriminalamt Niedersachsen warnt vor aktuellen Erpressungsschreiben an Unternehmen

Nicht nur private Nutzer, auch Unternehmen sind gerne das Ziel von Cyberkriminellen. Bei Firmen gibt es in der Regel mehr zu holen als bei Privatpersonen, sodass da sogar noch mehr Angriffe gestartet werden. Derzeit warnt das Landeskriminalamt Niedersaschen etwa vor einem erhöhten Aufkommen von Erpressungsschreiben per Kontaktformular.

Dabei wird massenhaft ein Erpressungsschreiben versendet, dessen Wortlaut immer identisch ist. Allerdings handelt es sich um eine Nachricht, die laut der Behörde auf keiner echten Kompromittierung der Sicherheit basiere. Folgendes Schreiben ist gemeint, das der Screenshot zeigt:


Unglaubwürdig wirkt das Schreiben wohl selbst auf Laien, denn die geforderte Summe von 2.000 US-Dollar ist lachhaft gering. Im Falle erfolgreicher Angriffe fordern die Erpresser in der Regel um ein Vielfaches höhere Summen. Laut dem Landeskriminalamt Niedersachsen sollte dieses spezielle Schreiben dann auch gelöscht und nicht weiter beachtet werden – auf keinen Fall sollte eine Zahlung vorgenommen werden.

Informationen nimmt man seitens der Behörde gerne unter trojaner@polizeilabor.de an, sollte es Hinweise auf die Urheber oder sonstige Anmerkungen geben. Wer Anzeige erstatten möchte, kann das bei der örtlichen Dienststelle oder online bei der Onlinewache Polizei Niedersachsen tun.

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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