Konkurrenz für Amazon Fresh: Picnic startet Online-Supermarkt mit Gratislieferung in Deutschland


Der Einzelhandel hat nicht nur den übermächtig erscheinenden Online-Konkurrenten namens Amazon im Nacken, auch neue Firmen entstehen, die das Geschäft mit den Lebensmitteln in die Moderne bringen möchten. Zum Beispiel der niederländische Anbieter Picnic. Dieser startet sein Geschäft nach einer sechsmonatigen Pilotphase nun auch in Deutschland.

Picnic setzt dabei auf verschiedene Ansätze, um so effektiv wie möglich zu agieren. So wird zum Beispiel nur die Ware von Picnic eingekauft, die auch vom Kunden geordert wird. Dadurch werden Lebensmittelabfälle vermieden, ein Problem, mit dem jeder Supermarkt, vor allem in den Frischeabteilungen zu kämpfen hat.

Aber auch bei der Auslieferung denkt Picnic ökologisch. Entwickelt wurde für das Ausliefern der Waren eine eigene Fahrzeugflotte, die aus Elektro-Autos besteht. Diese fahren zudem eine optimierte Route ab, um noch effizienter unterwegs zu sein.

Dass dem Kunden auch der persönliche Kontakt wichtig ist, hat Picnic bereits herausgefunden und setzt auch auf eben diesen. So wissen Kunden genau, welcher Fahrer sie beliefert, aktuell wird diese Aufgabe mehrheitlich von Studenten erledigt.

Die Bestellung erfolgt über die Picnic-App, die für Android und iOS verfügbar ist. Über die App sieht man dann auch, wann der Fahrer exakt kommen wird. Picnic nennt ein 20-minütiges Zeitfenster, man muss also chic den ganzen Tag warten bis die Lieferung vielleicht einmal kommt. Das klingt schon alles sehr nett.

Picnic möchte aber nicht nur das Einkaufen an sich für den Kunden effektiver gestalten, sondern garantiert auch gleich noch die besten Preise auf dem Markt. Erreicht wird dies eben durch den gezielten Einkauf der benötigten Waren ebenso wie durch die abgestimmte Lieferung, die ebenfalls kostenlos erfolgt. Auch entfallen bei Picnic eben Mieten für Ladengeschäfte, solche gibt es bei dem Anbieter nicht.

Der Mindestbestellwert liegt bei Picnic übrigens bei 25 Euro, das ist angenehm niedrig und kann sich durchaus auch einmal für kleinere Einkäufe lohnen. In den nächsten Wochen wird Picnic in den nordrhein-westfälischen Städten Kaarst, Neuss, Oberkassel und Meerbusch starten, interessierte Kunden können sich allerdings auch noch für die Testphase registrieren.

Wieder so ein Dienst, den ich sofort ausprobieren (und vermutlich dauerhaft nutzen) würde, wenn er in unserer Gegend verfügbar wäre. Falls Ihr in seiner der paar Städte wohnt, in denen Picnic bereits unterwegs ist, lasst gerne mal Eure Erfahrungen hören. Bei solch lokal begrenzten Angeboten ist das für uns immer ein bisschen schwierig mit dem Ausprobieren.

In den Niederlanden beliefert Picnic bereits 100.000 Kunden in 37 Städten, es ist also nicht so, dass hier ein blauäugiger Anfänger einen neuen Markt betritt.

Picnic Online-Supermarkt
Picnic Online-Supermarkt
Entwickler: Picnic BV
Preis: Kostenlos
Picnic Online-Supermarkt
Picnic Online-Supermarkt
Entwickler: Picnic B.V.
Preis: Kostenlos

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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28 Kommentare

  1. wie machen die das mit dem Einkaufen von Dingen die ich benötige? Muss man 2 Tage vorher bestellen oder wie kann ich mir das vorstellen? Ein Versandhändler der Ware nicht auf Vorrat da hat braucht doch viel zu lange, alles einzukaufen.

    Wenn Studenten liefern klingt das nach den Üblichen Problemen in der Logistik, schade; ein „Wir behandeln unsere Fahrer gut“ hätte mich gefreut 🙂

    Bei mir in der Stadt ist übrigens Rewe mit seinem Lieferdienst bedeutend präsenter als Amazon.

    • Ich bin Kunde und kann die ganzen Bedenken hier zum einem nicht nachvollziehen und zum anderen entkräften. Zunächst an die ewig gestrigen. Bei denen wundert mich stark dass die ihre Kommentare nicht auf Postkarten schreiben und an den Blog schicken, weil es ja anscheinend für niemanden ein problem darstellen darf sich mal eben zur Postamt zu begeben um eine Postkarte aufzugeben. Die frische Ware ist von super Qualität und wenn man einwende hat kann man super einfach über WhatsApp oder Email mit Foto den Mangel mitteilen und erhält sein Geld zurück. Die Lieferzeiten sind auf 20 Minuten genau und man kann den Lieferwagen per App orten. Viele Produkte sind übrigens von regionalen Anbietern. Als Kunde kann ich bis 22 Uhr bestellen und werde am nächsten Tag beliefert wenn ich es möchte. Die zahlreichen Subunternehmer in den Supermärkten bezahlen sicherlich fast schon verschwenderisch. Ich hoffe den alles schlecht Machern passiert etwas schönes im Leben um den Frust loszuwerden und neues nicht per se als Bedrohung zu begreifen. Ich finde es eine ideale Ergänzung zu meinem Einkaufsportfolio.

  2. Ich habe 2 gesunde Beine, gehe mit denen lieber selbst einkaufen…

  3. Der lästige Wocheneinkauf wird einen nach meiner Prognose noch einige Jahre begleiten – zumindest wenn man nicht gerae in der Großstadt lebt.

    Für mich der zwar im Ballungsraum aber dort faktisch „auf dem Land“ lebt wäre der Rewe Abholservice interessant. Dort hätte ich aber etwas wenig vertrauen in Bezug auf frische Ware (insbsonder Obst und Gemüse)

  4. Keine Ahnung warum das in Deutschland so ein riesen Problem ist. In Österreich liefern die Supermärkte (abgesehen von Discountern) eh alles alleine für 5€ die Lieferung und das mit Ihrem kompletten Sortiment. Und das nicht nur in die Großstädte sondern österreichweit.

    • Hackfleisch says:

      Das ist auch „in Deutschland“ nicht exotisch. Unser Edeka hat das schon seit Jahrzehnten gemacht. Das hier ist ja ein IT Blog, da geht’s halt um reine ecommerce Anbieter ohne stationäre Läden.

      Ich persönlich kaufe lieber selbst ein. Niemand sucht mir mein Obst, Gemüse oder Fleisch so pingelig im Lager zusammen wie ich das selbst im Laden mache, niemand greift ganz hinten in das Regal um mir Ware mit dem längsten MHD zu liefern sondern im Gegenteil, die Kommissionierung geschieht natürlich nach first in/first out. Auch laufe ich gern durch den Laden und entscheide spontan, was ich gleich zu Abend koche, statt Tage im Voraus, oder überhaupt im Voraus, zu planen und das dann auch essen zu müssen, wie in der Kantine mit dem Speiseplan der Woche.

      Ich bestell wirklich jeden Shice im Netz und lass sogar meine Anzüge per Paket und Onlinereinigung waschen, aber Lebensmittel, nix da. Das funktioniert interessanterweise in den Adipositas-Hochburgen der Welt auch besser als in Frankreich oder Italien, wo Genuss und Finesse beim Essen kulturell eine hohe Rolle spielen. Ich denke, man muss wirklich nicht allem nacheifern was aus Amerika kommt, speziell bei der Ernährung.

      • Same here.
        Zumindest frische Lebensmittel möchte ich doch gerne selber auswählen.
        Mit Lieferzeitpunkten kann ich übrigens absolut nicht leben. Ich bestelle nichts wo ich am ende auf den Lieferanten warten muss. Dafür bin ich viel zu spontan und viel zu selten zu Hause.
        Ich ballere mir mein Leben doch nicht mit noch mehr Präsenzterminen zu als ich eh schon durch Job und Family/Friends habe.

        • Da gibt es zwei einfache Lösungen:

          1. Zettel an die Tür mit einmaliger Abstellgenehmigung, Problem gelöst.
          2. Paket auf die Arbeit liefern lassen, Problem gelöst

        • Meiner Meinung nach sollte man genau nach den Produkten mit geringem MHD und Lebensmittel mit leichten Annormalitäten greifen!

          Alle beschweren sich über Lebensmittelverschwendung, aber Ware mit kleinen Macken, lässt jeder links liegen. Vielleicht sollten Supermärkte leichte Rabatte auf diese Wäre geben, damit ein Anreiz für den Kauf geschafft wird.

          Ich jedenfalls kaufe auch mal Produkte mit Macken.

      • Kann man das beim Edeka auch alles online erledigen? Also in einem Shop einfach alles zusammenklicken was man möchte?

        Das kann ich so absolut nicht nachvollziehen, das gelieferte Gemüse und Obst sind ausgezeichnet und frisch, vor allem der Salat ist irgendwie immer besser als man in selbst im Laden vorfindet. Mit MHD gab es auch nie Probleme.
        Spontan einkaufen kann man trotzdem gehen, aber es ist einfach wesentlich angenehmer mit Kindern den Hauptwocheneinkauf in Ruhe zu erledigen. Und nach Hause muss ich es auch nicht schleppen.

        Dein Essen wird nicht besser dadurch dass du es spontan einkaufst wenn du es wie Kantinenessen zubereitest.

        Franzosen und Italiener sind ja beim essen eher die nicht ganz so schnellen. Sie haben dann jetzt auch endlich die Discounter für sich entdeckt.
        Keine Ahnung ob das liefern der Einkäufe aus den USA kommt, das ist mir auch ehrlich gesagt egal. Gut dass es gibt und schön dass es dich dann auch noch so ärgert.

  5. Der Hackfleisch post bekommt von mir ein „Daumen hoch“

  6. @Hackfleisch
    Der erste Fehler ist ja das man da nur an Obst, Gemüse, Fleisch denkt.

    Ich lasse mir öfter was bringen, aber nur Sachen die nicht frisch sind. Konserven, Waschmittel, Reinigungsmittel, Badartikel, Getränke, verpackte Lebensmittel wie Käse etc brauche ich nicht zu schleppen.

    Lediglich Obst, Gemüse, Brot – halt was frisch ist bzw ohne Verpackung- kaufe ich natürlich selbst ein. Das ist aber nur noch ein Bruchteil von allem – vor allem gewichtsmässig.

    • So ist es. Für frische Sachen gehe ich nach wie vor gerne auf den Wochenmarkt oder Supermarkt. Aber warum verpacktes Zeug und Haushaltsartikel schleppen wenn man sich das liefern lassen kann?

      Übrigens: https://www.simplora.de

    • „brauche ich nicht zu schleppen. “

      Jaja, die Faulheit wird noch so manchem örtlichen Geschäft das Genick brechen.
      Irgendwann gibt’s dann für alles nur noch den großen Amazon-Konzern, kein einziges Ladengeschäft mehr zum Bummeln oder für Spontankäufe. Da wird dann das Gejammer auch wieder groß sein….

      • Mimimi. Was hat das mit Faulheit zu tun? Ich gehe trotzdem noch in Supermärkte. Und wer hat gesagt dass ich bei Amazon bestelle? Das wird so laufen wie mit Elektronikmärkten. Die gibt’s auch noch, obwohl ein grosser Teil des Umsatzes online generiert wird. Die Zeiten ändern sich, das war schon immer so. Wenn deswegen ein paar Fachhändler auf der Strecke bleiben dann ist das eben so. Mein Mitleid hält sich in Grenzen. Hier geht’s auch eher um Lebensmittel, und die kaufen die meisten in Supermärkten, und nicht im Tante Emma Laden um die Ecke. Dein Szenario ist schon vor Jahren eingetroffen. Fachhändler sind eine nette Sache. Trotzdem kauft niemand spontan beim Bummeln einen Fernseher. Am witzigsten ist aber dass sich wieder einige das Konsumverhalten anderer monieren müssen: das ist Deutschland.

      • @WK
        das ist der Lauf der Zeit, du maulst doch auch nicht in Sachen Technik, DIY (Baumarkt) o.ä.

        Hinzu kommen Zielgruppen, die aktuell 40Euro/h für einen Einkauf ausgeben, gibt es nicht? doch viele Älteren, pflegebedürftige, gehbehinderte o.ä. die garkeine andere Chance haben, also sich dies über den Pflegedienst beschaffen zu lassen. Oder auch Familien ohne Auto, die bspw. insbesondere in ländlichen Gebieten wohnen und wo der Wocheneinkauf zu groß bzw. der nächste Supermarkt tatsächlich 5-15 km entfernt sind.
        Gibt doch nicht mal mehr Banken vor Ort um Geld zu beschaffen.

        Bummeln im ländlichen Bereich gibt es schon lange nicht mehr, oder willst von Milchbauer zu Milchauer laufen?

        PS: aber auch Pendler und Schichtler haben es nicht einfach, die kommen heutzutage bspw. schon nicht mehr an ihre Amazon-Paket, da die evtl. Einzelhändler von 9-12 und 14-17 Uhr von Mo, Di, Do, Fr geöffnet haben, am Mittwoch+Sam. von 9-12 Uhr (wenn es gut läuft) – Friseur hat evtl. Mo. komplett zu.
        und ja das ist in Deutschland und nicht im Osten

  7. Herr Hauser says:

    „Die Bestellung erfolgt über die Picnic-App, die für Android und iOS verfügbar ist“

    Oja, weil es da so viel Spaß macht. Am PC finde ich es bequemer.

  8. @Sascha
    Oberkassel ist keine Stadt, sondern ein westlicher Stadtteil von Düsseldorf. Offensichtlich haben die die Logistik im Bereich Meerbusch, Kaarst, Neuss und Düsseldorf-Oberkassel konzentriert.

    Das Konzept ist schon durchdachter als das von Rewe, ich bin sicher die Chancen für Picnic sind deutlich größer als bei den Mitbewerbern.

    Picnic hat ein vorher festgelegtes Zeitfenster am Morgen, Mittag oder Abend (das sich von Werktag zu Werktag unterscheidet). Am Morgen der Lieferung weiss man wann der Fahrer an der Haustür klingeln wird – auf 20 Minuten genau. Dafür Mindestbestellwert nur 25 Euro und keine Lieferkosten.

    Dadurch das die feste Routen fahren sind die Kosten günstiger. Und für den Kunden kostet die Lieferung gar nichts. Dadurch das sie jeden Tag zu anderen Zeiten in meiner Gegend vorbeischauen, ist es auch flexibel z.B. wenn man halt nur morgens arbeitet.

    Mehr Infos gibt es hier: https://www.supermarktblog.com/2018/02/19/feste-routen-keine-lieferkosten-picnic-will-in-den-niederlanden-zum-online-supermarkt-fur-alle-werden/

    Also wenn die das Liefergebiet ausweiten, würde ich dort auch oft bestellen. Rewe hat mit 40 Euro einen zu hohen Lieferwert und dann auch noch hohe Lieferkosten (meist 5,90 pro Lieferung).

  9. „man muss also chic den ganzen Tag warten bis die Lieferung vielleicht einmal kommt“

    Sollte das „chic“ ein „nicht“ sein? 😉

  10. @dabenzel1
    Genau so ist es 😉

  11. Mein Gott, ist es wirklich soooo harte Arbeit, auf dem Heimweg mal kurz am Supermarkt anzuhalten und sich ein paar selbstausgesuchte Lebensmittel in den Einkaufswagen zu legen (und sich inspiriert von der jeweils verfügbaren Frischware vielleicht auch mal etwas Neues zum Abendessen einfallen zu lassen)?

    „aktuell wird diese Aufgabe mehrheitlich von Studenten erledigt“
    Weil die notgedrungen auch unter Mindestlohn arbeiten, so wie die scheinselbständigen Fahrradkuriere von Foodora oder Deliveroo.

    • Warum sollte ich mir denn das antun? Ist es denn wirklich so schwer sich kurz eine DVD ausleien zu gehen? Ist es denn so schwer sich irgendetwas anstatt beim amazon im Laden zu holen?

  12. Einen solchen Service würde ich auch sofort nutzen, wenn er bei uns verfügbar ist. Sehr gerne auch für Getränke und Co.

  13. von wegen Aussterben Einzelhändler/Fachläden: dann sollen die einfach einen Lieferservice anbieten . Z. B. man sucht die Sachen im Markt/Laden aus , zahlt und die Sachen werden eine halbe Stunde später von einem Lehrling o. ä. ins Haus gebracht. Sowas machten gute Läden schon in den 20er Jahren des vorigen Jahrhunderts. Nicht Jammern bringt Überleben sondern _Dienst_Leistung! Ich bin Kunde ich will bedient werden . Sonst gehe ich eben zu Amazon. Was glaubt Ihr denn warum jetzt Saturn & Co. die „Lieferung am gleichen Tage“ in Ihrem Webstore anbieten? Gut daß es Amazon & Co. gibt das lehrt die Händler vor Ort wieder Kundendienst!

  14. Moin,
    ich habe keine Ahnung ob das hier überhaupt noch wer liest, aber ich habe PicNic ausprobiert und kann mir eine Meinung darüber bilden ob der Service gut ist.

    Stichwort: Nur per APP Bestellen:
    Natürlich wäre es am großen Bildschirm komfortabler, aber die App ist wirklich super übersichtlich, einfach zu bedienen, zeigt zu jedem Zeitpunkt den Wert der Waren im Einkaufskorb an, Die Suchfunktion ist erstklassig, wenige Buchstaben reichen aus um den gewünschten Artikel oder Artikelgruppe zu finden. Drei weitere Klicks und das einstündige Lieferfenster ist festgelegt, ein weiterer Tap und die Ware ist bestellt. Im Besten Fall abends bis 22 Uhr bestellt – Morgens geliefert. Am Tag der Lieferung wird das einstündige Lieferfenster dann nochmal per Push-Benachrichtigung auf 20 Minuten präzisiert. Eine weitere Push-Benachrichtigung wenn der Fahrer in weniger als 10 Minuten eintrifft und erneut per „Hupsignal“ wenn der Fahrer vor der Tür steht. Alles sehr smooth und benutzerfreundlich. Mein Urteil: Daumen hoch.

    Stichwort: Warenauswahl
    PicNic kauft in Deutschland derzeit bei EDEKA groß ein.Deutlich erkennbar an den vielen Waren, die den Namen „Gut & Günstig“ tragen. Das bedeutet aber auch gleichzeitig das man bei PicNic auch Waren zum DIscounterpreis bekommt. Man muss also nicht eine Packung „Reichenhaller Salz“ für nen Euro kaufen, man bekommt dies dann auch im gleichgroßen und qualitativ absolut gleichwertigen „Gut&Günstig“ Karton für 17 Cent – Discounter-Niveau. Das trifft in übrigen für nahezu alle Warengruppen zu. Neben den hochpreisigen Markenartikeln gibts auch immer die Discounterware. Das Preisniveau ganz allgemein ist günstig. Vielfach günstiger als beim 70er Jahre „wir brauchen keine Renovierung weil die Leute ja eh bei uns einkaufen“-EDEKA ein paar Straßen weiter…. Lokale Waren wie Obst und Gemüse von bekannten und zuverlässigen Landwirtschaftlichen Betrieben sowie Waren eine lokalen Bäckerei (nicht KAMPS) gibt es auch – unabhängig vom EDEKA Sortiment. Mein Urteil zu Warenauswahl und Preis: Daumen hoch

    Stichwort: Frische und MHD:
    Ich habe es bei den ersten zwei Bestellungen darauf angelegt. Ich habe mit voller Absicht Waren bestellt, die entweder kritisch in Bezug auf Haltbarkeit, Handhabung (–> Eier), oder Tiefkühl sind. Bei den meisten dieser Artikel gibt es ein Frische-Garantie-Icon welches anzeigt wie lange die Waren zum Zeitpunkt der Lieferung noch Frisch und Verzehr-fähig sind. Fazit: Keine Beanstandungen. Eier alle in Ordnung. Hackfleisch zwar in Plastik verpackt wie im Discounter, aber ebenfalls frisch, Bananen reif und ohne Flecken oder Druckstellen, Tiefkühl bei Lieferung -20C kalt (und das obwohl ich „letzter“ Kunde an dem Tag war, Obst war EDEKA’s verpackte Ware, aber absolut Einwandfrei.Es ist mir bisher nicht gelungen auch nur einen einzigen reklamationswürdigen Artikel auszumachen.Deswegen kann ich nichts dazu sagen wie es bei Reklamationen aussieht Auch hier: Daumen hoch

    Stichwort: Lieferung
    Frisch, freundlich, und zum Teil deutlich über-pünktlich.Verlässlich und planbar. Besser als jeder Paketdienst. Lieferung mit kleinen voll-elektrischen Fahrzeugen. Ungewohnt im Stadtbild, Vor allem weil die Fahrzeuge nur 1.35m breit sein sollen. Die Fahrer sind ausnahmslos freundlich und hilfsbereit, Leider werden die Waren in einer Menge Plastiktüten geliefert, welche zwar lt. Aufdruck „Bioplastik“ sein sollen, aber es ist eine wahre Flut. 5-6 Tüten sind nicht selten. Offenbar wird hier bei jeder Warengruppe eine eigene Tüte gefüllt und diese dann zur Lieferung zusammengeführt. Immerhin nimmt PicNic die leeren Tüten zurück. Ob sie wiederverwendet werden kann ich nicht sagen. Werden Getränke in Pfandflaschen gekauft so nimmt Picnic diese leer auch wieder mit. Der Pfandbetrag wird dann gut geschrieben. Neben der für den Kunden absolut kostenfreien Lieferung hat mich aber noch eine Sache überrascht: Der Fahrer verlangt nicht mal nach eine Empfangsbestätigung (Unterschrift etc.) Fazit: Bis auf die Plastiktüten-Flut: Alle Erwartungen übertroffen

    Und noch ein Kommentar zu den kritischen Kommentaren hier in Bezug auf „Wozu braucht man einen Lebensmittellieferdienst, bei dem nur per App bestellt werden kann. Antwort: Er ist nicht alternativlos, solange es den Supermarkt oder Discounter um die Ecke gibt. Es gibt aber so unfassbar viele Szenarien, in denen die Lieferung an die Haustür ein wahrer Segen sein kann. Senioren, denen das Gehen schwerfällt. Kranke, die aufgrund Verletzungen nicht ganz so flexibel sind – keine Frage. Aber auch kleine Familien, bei denen quengelnde Kinder an der Supermarktkasse nerven. Oder ganz einfach in meinem Fall. Singe, Berufstätig mit Innenstadtwohnung. Ich habe allein wegen der täglichen Parkplatznot kein Auto und bin auf die Öffis umgestiegen. Das hat aber auch Nachteile, wie zum Beispiel beim wöchentlichen Großeinkauf.Discounter sind fuß-läufig nicht erreichbar ( es sei den der Einkauf soll 1.5km geschleppt werden). Auch ist dieser ist mit Öffis extra langwierig (Bus alle 30 min.) oder per Taxi extra teuer. Mal ganz davon abgesehen das man maximal zwei Hände und einen Rücken (für den Rucksack) hat. Damit dann in einem Rutsch den Großeinkauf inkl. Getränkegebinde schleppen ist suboptimal und nervig. Und ob die TK Ware beim Eintreffen daheim noch TK ist steht grad an heißen Tagen in den Sternen. Ich nutze PicNic mittlerweile für den Großeinkauf und um Vorräte aufzufüllen. Die App dient für mich als Einkaufsliste. PicNic beliefert mich abends (nach Feierabend, bis 22 Uhr gibt es Lieferfenster) und stellt so kostengünstiger als bisher die Grundversorgung sicher. Spontane „Gelüste“ werden bei Zwischenstopp am Supermarkt nach der Arbeit befriedigt. Das beste aus beiden Welten.

    Für mich ist Picnic eine willkommene Ergänzung im Alltag.

  15. Habe die letztens im TV gesehen. Könnte interessant werden, wird leider nicht Bundesweit ausgerollt.

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