Kommen Sie näher

Wow. Finde ich gut. Schaut euch das Video einmal ruhig bis zum Ende an. Ich zitiere einfach mal: Pro Infirmis macht ein Experiment. Denn wenige Leute haben etwas gegen Behinderte. Dennoch bleibt der Platz im Bus neben Fabian leer. Behinderte sind ein normaler Teil unserer Gesellschaft. Darum: Kommen Sie näher. Hier das Making of. Kennt ihr noch Uwe oder Nick?? 🙂

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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37 Kommentare

  1. Find‘ ich eine Supersache! Tolles Video!

  2. WOW! Einfach: wow.

  3. Klasse, danke 🙂

  4. Das Video finde ich richtig klasse. Sehr gut gemacht und hoffentlich kommt es bei den richtigen an.

  5. Ergreifend oder? Leider die Wahrheit und ich muss gestehen, ich weiß auch oft nicht wie ich mit Menschen mit Behinderung umgehen soll. Ich bemitleide sie oft, obwohl sie es gar nicht wollen, eigentlich wollen sie „normal“ behandelt werden, aber was ist schon normal? Sind wir nicht eigentlich die behinderten und die Behinderten event. normal? Ich schweife ab, tolles Video mit einer tollen Botschaft und einem tollen Song, den ich im MacAskill Video schon geil fand.

  6. Wurde mal wieder Zeit für eine solche Aktion. Leider erreichen solche Aktionen die Menschen immer wieder nur für eine sehr kurze Zeit.Je öfter solche Aktionen ablaufen, umso näher rückt es in unser Bewusstsein.

  7. @Jens: ich schrieb das ja auch auf Facebook: ich selber bin ja auch keinen Deut besser.

  8. @caschy Darüber bin ich ja auch erst auf dieses Video gekommen (Facebook)… davon kann sich auch keiner frei sprechen, glaube ich… also ich kann es definitiv nicht. Denn auch ich hätte mich woanders hingesetzt…

  9. Zivildienst in einer Behinderwerkstatt hilft dabei, eine neue Sicht zu bekommen. Kann ich empfehlen. Ist zwar lange her, hat aber heute sicher noch Gültigkeit. Gibt’s Zivildienst überhaupt noch?? Oh je…

  10. Jung von Matt ist irgendwie immer extrem. Manchmal schlagen sie zwar über die Stränge aber das hier ist mal wieder sehr gelungen. Top!

    Viele Grüße,
    Raffi

  11. Ach Jens. Weisst ja wie es ist: würd ja nie einer zugeben und so. WAS? ICH DOCH NICHT! Ist ja für viele schwer, eigene Unzulänglichkeiten einzugestehen.

  12. Ich bin immer sehr stark verunsichert, wenn ich auf Behinderte treffe, die ich sprachlich nicht verstehe: Einerseits will ich Ihnen gegenüber nicht so tun, als würde ich sie verstehen. Andererseits traue ich mich auch nicht, ihnen zu sagen, dass ich sie nicht verstehe, weil ich ihre Erklärungen dann auch wieder nicht verstehen würde – für mich ein Teufelskreis.

    Wer kann mir aus seinen Erfahrungen heraus empfehlen, wie ich mit sprachlich behinderten Menschen umgehen kann, ohne sie zu verletzen?

  13. Da bin ich keine Hilfe – kenne das selber.

  14. Ein tolles Video uns sehr beeindruckend.
    Wenn man sich mit behinderten Menschen beschäftigt bekommt man eine ganz andere Sicht auf diese Dinge.
    Und trotzdem kann sich vermutlich niemand davon freisprechen, dass er Zweifel hat oder Berührungsängste. Da trägt die Evolution sicher noch ihren Teil zu bei.

  15. Find ich auch Klasse.

  16. Gerhard, ich finde es hilft, wenn man selbst die Initiative ergreift und das Gespräch lenkt. Ansonsten versuchen Bruchstücke zu erkennen und sich daran lang hangeln. Zeigen, Gesten… Wenn gar nichts geht, dann ist das eben Pech. Man kann trotzdem selbst etwas erzählen, einen Witz machen oder ein wenig rumalbern.

    Die „Scheu“ war nach einer Woche in der Behindertenwerkstatt weg und es hat richtig Spaß gemacht. Wenn man sich bewusst macht, dass viele Behinderte geistig Kinder sind, dann kann man sich gut daran anpassen. Auf die Weise wird es für beide Seiten lustig. Auch wenn man dann zum Feierabend mal froh ist, ein normales Gespräch zu führen 🙂

  17. @Caschy Wahre Worte!

  18. Hallo Daniel,

    herzlichen Dank für Deine Anregungen und

    lieben Gruß
    Gerhard

  19. Florentine says:

    Hi !

    Ich bin selbst eine betroffene, also ich bin schwerhörig.
    Trotzdem gehe ich ganz normal um, wie alle anderen Mitmenschen.

    Egal ob man mit oder ohne solchen Beeinträchtigungen lebt, sie sind im Blut & im Fleisch alle gleich, allerdings mit individuellen Charakter.
    Jeder hat die Freiheit das zu tun, was man will, man lernt nie aus, es kommen neue Erfahrungen hinzu.

    Das können wir alle und ich betone alle können dazu lernen !
    Ob groß oder klein, ob arm oder reich, ob schlank oder dick, ob schwarz oder weiß, ob behindert oder nicht behindert, es ist völlig nebensächlich wie wir aussehen, woher wir her kommen, wie viel Gehalt und welche Beeinträchtigungen wir haben, ich betrachte sie alle als Nicht perfekte Menschen im positiven Sinne.

    Wir sollten froh sein, daß wir nicht immer perfekt sein müßen !
    Daher gebe ich zu, daß ich vorwiegend Schwarzafrikaner und Inder vermeide und daher bin ich auch nicht perfekt.

    Warum das so ist, ich werde oft von solchen Menschen angesprochen.
    Da ich eine Frau bin möchte ich nicht von einem Religion unterworfen werden, das ist leider der Grund warum ich mich nicht neben Schwarzafrikaner oder Inder hinsetzen möchte.

    Weiterer Grund ist die Scheinhochzeit, nur um an einen Staatsbürgerschaft ran zukommen.
    Daher der freiwillige Verzicht auf den freien Platz und… bin ich nicht normal ?

    Eben, ich bin auch nicht perfekt, wie jeder andere… !
    Wenn ein Mitmensch mit Beeinträchtigung plötzlich neben Dir hinsetzt, habt ihr alle auch keine andere Wahl und keine Möglichkeit sofort aufzuspringen, nur um weit weg von ihr / ihm zu sein.

    Andererseits, was ist wenn jemand plötzlich mit einer Art epileptischen Anfällen zu Boden umkippt und nur noch röchelt ?
    Werdet ihr auch erste Hilfe leisten oder nur die Rettung rufen ?

    Auch wenn es sehr unangenehm sein wird, wir haben jedoch trotzdem eine Wahl der Verantwortung zu tragen.
    Wir können in letzter Sekunde eine Entscheidung treffen, wie wir weiter vorankommen möchten.

    Ach, ich bin einfach eine behinderte Gamerin und PC Freak mit Hang zur Freiheit und neige sehr oft zur Recherche (Internetrecherche vor allem im Wiki, o.ä.), Retrotendenz der 90er und eine fast richtige Faulpelz, die jedoch regelmäßig sehr fleißig zur Arbeit hinfährt und etliche vor allem auch schwere Bürotätigkeiten nachgeht und heilfroh bin endlich rauchend nach Hause gehen zu dürfen. 😀
    Huch, ich bin wieder mal Urlaubsreif ! -.-

    Wer empfindet das so was nicht ? X´-D *lol*
    Übrigens, das Video finde ich sehr entzückend, berührend und ist auch sehr interessant.

    Am Ende des Videoclips, zeigt es deutlich, daß sich die Menschen mit Beeinträchtigungen tarnen müßen, damit sie wenigstens umgearmt werden können.
    Das zeigt auch, daß nicht alle unbedingt sich tarnen müßen, nur um wenigstens umgearmt zu werden.

    Mein Rat dazu ist es, daß ihr alle ruhig Eure Erfahrungen mal über den Tellerrand rausschauen könntet und zusammen mit Menschen mit Beeinträchtigungen verbringt, egal wohin.

    Wer Grammatik oder Rechtsschreibefehler findet, darf sie alle behalten…
    Logischerweise ist es kein Wunder, daß ich um die Uhrzeit hier noch verweile… -.-

    Ich sollte mal endlich Schlafen gehen und wünsche Euch eine GN ! ^^

    LG, Florentine. 😉

  20. Geniales Video. Noch genialer, dass du es hier zeigst. Danke!

  21. dolbyabsurddesign says:

    Wir schauen jeden Tag `zig Videoclips auf Youtube und Co, zappen wie die Bekloppten im Fernsehen hin und her. Dieses Video hat es nicht nur geschafft, dass ich es bis zum Ende geschaut habe sondern dass es mich auch berührt hat. Das ist wirklich selten geworden heute. Ich würde mir wünschen dass wir Menschen wieder zu den Dingen zurückkehren die wirklich wichtig sind und dass es nicht immer nur darum geht, das neueste Handy, Auto oder was auch immer zu besitzen.

    Dank an dich Caschy

  22. Dann tanze ich wohl ziemlich aus der Reihe. Ich schaue so gut wie nie Videoclips bei YouTube und Co; mein Handy stammt noch aus einer Zeit, an der Touchscreenbedienung noch ferne Zukunftsmusik war und vom Auto will ich erst gar nicht anfangen. Was mache ich eigentlich hier?

  23. Klasse umgesetzt das Video.
    Ich habe damals als Zivi auch für einen Tag „erleben“ dürfen wie sich Behinderte fühlen müssen.
    Ich war ein Tag im Rollstuhl und alles auf der Straße gemacht was man so will. Innenstadt, Bus fahren, Kino usw.
    Es ist schon echt scheiße, wenn man von jedem angeschaut wird (besonders im Bus). Seitdem kann ich das sehr gut nachempfinden, was Behinderte zum Teil durchmachen müssen.

  24. Was soll ich sagen?
    Eines der besten Clips, welche ich in letzter Zeit gesehen habe.
    Allein schon der Bär, das „aufeinander zu gehen“ hat mich berührt. Der Schluss setzt dann nochmal einen richtig drauf.
    Und nein, ich glaube fast niemand kann sich von dem frei sprechen, einmal diesem Thema „ausgewichen“ zu sein. Viele wissen nicht wie man damit umgehen soll.

  25. Meine Devise:
    Nähere dich dem Menschen so, als sei er gerade erst geboren, als nehme er das Leben unbeschwert und beschwingt wahr.
    (Ich begleite dementiell erkrankte Menschen, Menschen in Krankenhäusern, Menschen, die sich dem Lebensende nähern.)
    http://selbsthilfehannover.de/

  26. Moin Moin Caschy,

    DANKE für dieses Video!!

    Die Botschaft wird wohl aber leider nur von ganz wenigen verstanden. Den allermeisten, besonders aber den Verantwortlichen in den Verwaltungen der Städte, wird dieses Video völlig egal sein.

    Durch einen unverschuldeten Unfall bin ich seit nunmehr 6 Jahren auf einen Rollstuhl angewiesen. Genauso lange kämpfe ich in unserer Stadt darum, dass die künstlichen Barrieren beseitigt werden, die nicht nur uns Rollifahrern das tägliche Leben unnötig schwer machen. Was soll ich sagen – seit 6 Jahren interessiert es niemanden von den Verantwortlichen, im Gegenteil, man wird noch verspottet.

    Eines sollte niemand vergessen – jeder, wirklich jeder kann von einer Sekunde zur anderen absolut unverschuldet selber zum Behinderten werden. Das an sich ist schon ein Gedanke, mit dem man sich in einer ruhigen Minute einfach mal befassen sollte. Wenn dann aber das „neue Leben“ zusätzlich noch Tag für Tag mit künstlichen Barrieren und Ausgrenzung durch die lieben Mitmenschen eingeschränkt wird, dann kann ich nur sagen: Armes Deutschland, du hast überhaupt nichts verstanden!

    Auch wenn besonders in der Politik immer und immer wieder von Integration bzw. Inklusion gesprochen wird, so bleiben es doch nur hohle Worte – solange immer zuerst nach den Kosten dafür gefragt wird, wird sich in diesem Land noch Jahrzehnte lang nichts ändern.

  27. Was soll man dazu sagen? Geniales Video.

  28. Wieder mal so eine Gutmenschen-Sülze. Eklig. Der abgestandene Bombastosound kann beliebiger nicht sein und passt daher wie die Faust ins AL.

  29. An Paul:
    Über die Form der „Gutmenschen-Sülze-Präsentation“ kann man sicher unterschiedlicher Meinung sein …
    Eklig ist in meinen Augen etwas anderes.
    Paul, Gesundheit und Glück für dich.

  30. Ich finde so etwas fängt doch im normalen Alltag an, wenn man jemanden in der Stadt sieht der körperlich behindert ist, soll man hinschauen? Darf man überhaupt hinschauen?

    Ich glaube da ist auch viel Aufklärungsbedarf, denn keiner weiß so genau wie man so etwas reagieren soll, denn ich glaube nicht das viele eine Abneigung gegen körperlich oder seelisch beeinträchtigte haben, sondern einfach nur unsicher sind und ihnen so aus dem Weg gehen…

  31. geniales Video. Die Wahrheit ist aber leider, hätte er die Bärenkopf nicht aufgehabt, wäre keine hingegangen :/

  32. Danke Caschy für das bewegende Video!!! Bitte mehr davon!

  33. Geniales Video, regt zum nachdenken an.

  34. Super dass du das Video hier gepostet hast…hat sich gelohnt, es bis zum Schluss anzuschauen.

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