Google Adsense: Aufgepasst bei der Google Suche für WordPress

Kleiner Tipp für alle Webmaster und Blogger, die wie ich die Google Custom Search einsetzen. Das ist quasi die Google Suche für eure Webseite. Eben jene setze ich hier ein, da bei über 6000 Artikel die WordPress-eigene Suche eher lala war. Die Problematik bei der benutzerdefinierten Suche von Google ist, sofern man Adsense einsetzt: man verstößt gegen Googles Richtlinien.

Heißt: ich kann nicht auf den Suchbegriff Dropbox linken, da man gegen folgende Adsense-Regel verstößt: „VORGEGEBENE SUCHANFRAGEN: Gemäß unseren Programmrichtlinien dürfen AdSense-Publisher den AdSense für Suchergebnisseiten-Code nicht verändern. Ihnen ist beispielsweise nicht gestattet, die Suchfelder im Voraus mit spezifischen Anfragen auszufüllen, Begriffe für die Suche vorzuschlagen oder direkt auf Suchergebnisseiten zu verweisen.“

Heißt für Nutzer der Suche: niemals auf ein Suchergebnis linken, sondern immer schön auf die Einzelartikel. Sonst bekommt ihr auch so eine schöne E-Mail wie ich:

GEFORDERTE AKTION: Bitte nehmen Sie alle erforderlichen Änderungen
innerhalb der nächsten 72 Stunden vor.

Wenn die Verstöße innerhalb des genannten Zeitraums behoben werden, wird
die Anzeigenschaltung nicht beeinträchtigt. Sollten keine Änderungen
vorgenommen bzw. andere Richtlinienverstöße während des Freigabeverfahrens
festgestellt werden, wird die Anzeigenschaltung für Ihre Website
deaktiviert.

KONTOSTATUS: AKTIV

Ihr AdSense-Konto bleibt aktiv. Falls wir jedoch weiterhin auf Probleme
stoßen, deaktivieren wir eventuell Ihr gesamtes Konto. Deshalb empfehlen
wir Ihnen, sich Zeit zu nehmen und Ihr restliches Netzwerk zu überprüfen,
damit sichergestellt ist, dass alle Ihre anderen Webseiten unseren
Richtlinien entsprechen.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei LinkedIn, Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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32 Kommentare

  1. Oha, danke für diesen Hinweis.

    Da habe ich an einigen Stellen wohl etwas Handlungsbedarf. 🙁

  2. Was man nicht alles nicht weiß 😉
    Aber immerhin ist man bei Google wohl so nett dich vorher zu warnen und dir Zeit zu geben es zu ändern.

    Weiß jemand, was es für Google für einen Sinn hat solche Regeln zu haben?

  3. Das ist ja doof!
    Vielleicht solltest du ein extra post machen wo du alle Dropbox posts usw verlinkst…

  4. Musst du jetzt jeden älteren Artikel mit solch einen Link von Hand ändern?

  5. Danke für den Hinweis, einerseits ist es logisch da bei Suchergebnissen auch AdSense-Werbung erscheint wo auch auf PayPerView-Basis bezahlt wird. Aber anderseits denkt man an nichts böses wenn man auf ein Suchergebnis verlinkt.

  6. @geby
    Ich denke mal sonst könnte man zu suchanfragen verlinken bei denen man weiß was man mit Werbeklicks viel Geld verdienen kann
    Also Klickbetrug

  7. Ich verlinke generell nicht auf Suchanfragen. So etwas macht man eigentlich auch nicht. 🙂

  8. Erstaunlich dass sie dich gewarnt haben. Wollten wohl kein PR-Schaden riskieren, denn ich hab schon von zig Fällen gehört, bei denen einfach gesperrt wird und auch auf Anfrage kein konkreter Grund genannt wird…

  9. Wer macht den so was? Google Adsense und Google Custom Search einsetzen?

    Nur so als Tipp: Die zugegebenermaßen nicht berauschende WordPress-Suche lässt sich mit einigen Plugins (Search Everything, Search_Hilite sowie Search Meter) und dem Script von Sergej Müller unter http://playground.ebiene.de/2527/wordpress-suchbegriffe-betonen/ hinreichend verbessern.

  10. Warum arbeitest du denn nicht mit Tags? Du steckst zwar deine Beiträge in Kategorien, doch für jeden Schmarn eine eigene Kategorie anlegen, will man ja auch nicht. Warum also die Beiträge nicht taggen? Dann könntest du direkt auf die Tags verlinken und müsste die Suche nicht füttern.

    Grüße
    Christoph

  11. Ich halte von der integrierten benutzerdefinierten Suche ohnehin nicht viel, da die Ergebnisse relativ wild durcheinander gewürfelt erscheinen. Nicht selten tauchen auf den vorderen Plätzen irgendwelche 3–4 Jahre alte Ergebnisse auf, aber das Relevante aus diesem oder letztem Jahr erst weiter hinten; manchmal sogar erst einige Ergebnisseiten später. Auf der Google-Seite lässt sich das wenigstens noch etwas einschränken.

  12. Besteht die Möglichkeit, dass du dir was neues suchst ?

    Nicht nur die ganze Arbeit die auf dich zukommt. Eine vernünftige suche ist eh nicht möglich. Zumindest nervt es mich an, wenn ich keine chronologische Reihenfolge erhalte bei den Suchergebnissen.

  13. Ich habe mir die Richtlinien von Adsense wohl als einziger durchgelesen!? 😉

  14. @wurstpelle

    oh, oh ROFL!! *tränen wegwisch*! danke für deine seite, selten so gelacht 🙂

  15. ich hab auch erst wieder post von adsense bekommen. google dreht jetzt schon langsam richtig am rad.
    die meinen ich habe spamkommentare in meinem blog. wenn ich die nicht lösche, wird die seite bei adsense gesperrt.
    google kann anscheinend spamkommentare zu 100% von nicht-spam unterscheiden. ich kann das leider nicht!

    „Sehr geehrte AdSense-Kundin, sehr geehrter AdSense-Kunde,
    bei der letzten Überprüfung Ihres Kontos haben wir festgestellt, dass Sie
    derzeit Google-Anzeigen auf eine Art und Weise schalten, die gemäß unseren
    Programmrichtlinien nicht zulässig ist
    (https://www.google.com/support/adsense/bin/answer.py?hl=de&answer=48182&stc=aspe-1pp-en).
    ————————————————–
    BEISPIELSEITE: http://xxx.com/
    Beachten Sie, dass es sich hierbei um eine Beispiel-URL handelt und
    dieselben Verstöße auch auf andere Seiten dieser Website oder andere
    Websites in Ihrem Netzwerk zutreffen können.
    GEFUNDENE VERSTÖSSE:
    SPAM-KOMMENTARE: Gemäß unseren Programmrichtlinien dürfen
    AdSense-Publisher keine Google-Anzeigen auf Seiten mit nicht jugendfreiem
    Content bzw. Content für Erwachsene schalten. Uns ist klar, dass das
    Überwachen von Inhalten, die von Nutzern erstellt worden sind, also etwa
    von Kommentaren auf Ihrer Website, eine schwierige Aufgabe ist. Dennoch
    müssen Publisher überprüfen, ob die Webseiten, die den Anzeigencode des
    Publishers enthalten, unseren Programmrichtlinien entsprechen. Weitere
    Informationen zu dieser Richtlinie erhalten Sie in der AdSense-Hilfe
    (https://www.google.com/adsense/support/bin/answer.py?hl=de&answer=116000).
    GEFORDERTE AKTION: Bitte nehmen Sie alle erforderlichen Änderungen
    innerhalb der nächsten 72 Stunden vor.“

    irre, oder?

  16. Ich finde diese Vorgehensweise von Google recht fair. Andere Konzerne hätten vielleicht gleich die große Abmahn-Keule geschwungen. Ist doch durchaus verständlich, dass Google mit seinen Diensten Geld verdienen muss.

  17. ChrisCross says:

    Mich stört es nicht, ich finde dass das Verlinken auf Suchanfragen, mit das User-unfreundlichste ist was man machen kann. Immer wenn ich auf einen scheinbaren Download-Link geklickt hab, kommt die blöde Suche mit weiteren Artikeln..

  18. Links auf Suchanfragen machen natürlich stellenweise Sinn, und ich brauch dieses „Feature“ auch gelegentlich. Nur jemand eine bestimmte Suchmaschine aufzuzwingen, wie es eben gemeinhin geschieht, das find ich weniger gut. Deshalb hab ich mir ein kleines Script geschrieben, das die Wahl den Usern lässt:
    http://www.fam.tuwien.ac.at/~schamane/_/choose_php
    Ist allerdings GPL-lizensiert 🙂

  19. Ich finde die integrierte Googlesuche eher sinnfrei. Egal was man sucht, man findet fast gar nichts. Was nützen mir Beiträge von 2009 oder noch älter, wenn ich weiß, dass ich den Beitrag erst letztens gesehen habe. Ist mir auf deinen Blog schon des öfteren passiert. Da ist es fast einfacher sich von Seite zu Seite zu hangeln und die Browsersuche (Strg-F) anzuwerfen. Komfortabel ist anders. Ist aber prinzipiell auf jeder Seite so, welche die Googlesuche einsetzt.

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