Kindle Android-App verbessert Sharing, ermöglicht Leseproben ohne Account oder App

Amazon hat seiner Kindle-App für Android ein Update verpasst, das eine bessere Sharing-Möglichkeit bietet. Das neue Sharing erlaubt nicht nur das Teilen von Zitaten aus Büchern mit bestimmten Personen via Messenger oder Mail, sondern lässt den Empfänger auch direkt in dem Buch lesen. Hierfür ist auf Empfängerseite keine Registrierung, keine Anmeldung und keine App-Installation nötig. Die Leseprobe kann auf dem Smartphone, Tablet oder PC gelesen werden, unabhängig davon, ob man selbst Amazon-Kunde ist oder nicht.

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Das Ziel dieser Funktion dürfte klar sein. Auf der einen Seite will man es dem Kunden einfacher machen, sich über Literatur auszutauschen. Auf der anderen Seite ist dies eine gute Möglichkeit für Amazon, neue Kunden zu generieren. Man bekommt die Leseprobe, die man gratis lesen kann. Will man das komplette Buch, kann dies logischerweise auch direkt gekauft werden, als neuer Amazon-Kunde.

Wie so eine Leseprobe mit Zitat-Sharing aussieht, könnt Ihr Euch hinter diesem Link anschauen. Das Feature scheint aktuell nur für US-Nutzer verfügbar, ob es auch nach Deutschland kommt, verrät Amazon nicht. Amazon verrät aber, dass diese Funktion später dieses Jahr auch auf Kindle Readern und anderen Geräten verfügbar sein wird.

(Quelle: Amazon)

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Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

5 Kommentare

  1. Bücher verleihen, das wäre mal was. Nicht so ein Quatsch …

  2. Die Kindle App unter iOS lässt derzeit zu Wünschen übrig. Warum? Man kann dort nur Bücher in die Wunschliste hinzufügen und nicht direkt kaufen. Die Browser-Funktion ist hinter einem Amazon/Kindle Logo rechts oben versteckt. Ich brauchte als geübtes Auge paar App Zugriffe, um zu kapieren, dass dort der eBook Browser dahinter steckt.

    Ansonsten sind einige Teile der iOS Kindle App noch im iOS 6 Style. Apple iBooks ist zwar auch nicht das Gelbe vom Ei, aber läuft vernünftig und Bücher direkt bestellbar. Nachteil bei IBooks, viele Bücher die ich suche finde nur bei Amazon Kindle, gerade für Webentwicklung von einem bestimmten Verlag. Vom Angebot her, taugt iBooks derzeit nichts, keine Ahnung woran das liegt, ob die Konditionen für Autoren bei Apple iBooks schlechter als bei Amazon Kindle sind?

    Amazon Kindle als iOS App sollte unbedingt ein Remake im Design, Usability bekommen sowie halt zusätzlich Shoplösung um direkt Bücher zu kaufen.

  3. Sascha Ostermaier says:

    @neofelis: Kein SHop liegt aber an Apple, die das Verkaufen von Inhalten verbieten, wenn sie nicht dazwischen hängen. Also alle Käufe, die nicht über den App Store abgewickelt werden, sind tabu. Würde bedeuten Amazon müsste die Bücher etwas mehr als 30 Prozent teurer anbieten, damit Apple den 30 Prozent-Anteil erhält und die Käufe müssten über In-App-Kauf abgewickelt werden. In Sachen Design und Usability kann man Amazon aber ruhig den schwarzen Peter zuschieben. 😀

  4. Oje, das bedeutet, ich muss per Amazon umständlich die Bücher kaufen und dann auf das iPhone oder iPad synchronisieren. Da kann ich ja gleich die Bücher über Amazon herunterladen und in die Dropbox Cloud bzw. auch später unter iOS 9 in die iCloud schieben und darüber in die iBooks App synchronisieren. Dann spare ich mir die Amazon Kindle App.

  5. @Jens: Es gibt doch die Onleihe – da kann man – zumindest bei uns in der Bücherei – kostenlos eBooks leihen. Nur leider mit Geräten die DRM können. IOS geht – Kindle nicht..
    leider.