KeePass Touch: KeePass für iOS

Solltet ihr KeePass nutzen, so stehen euch verschiedene Programme zur Verfügung, die mit den Datenbanken umgehen oder diese erstellen können. Da gibt es zum einen das Original, aber auch zahlreiche Dritt-Apps, mit denen das Anzeigen von Passwörtern und das Bearbeiten der Passwort-Datenbank möglich ist. Ein paar dieser Apps findet ihr auch hier im Blog. Sofern ihr eure KeePass-Datenbank auch unter iOS nutzen wollt, so gibt es da beispielsweise KeePass Touch. Trotz des Namens keine offizielle App der KeePass-Macher. 

Sie kann mit Datenbanken von KeePass umgehen, diese öffnen und auch bearbeiten. Selbst ein Erstellen auf dem iPad oder iPhone ist möglich, hierfür stehen dem Benutzer die Formate aus KeePass 1 und 2 zur Verfügung. Synchronisiert werden kann selbstverständlich auch, hierfür stehen dem Nutzer die Möglichkeiten Dropbox, FTP-Synchronisation und auch das lokale Synchronisieren offen.

Beim zuletzt genannten Punkt wird die aktuelle IP-Adresse des iPhones eingeblendet, die dann im Browser eingegeben werden kann. Hier steht dann ein Löschen, ein Herunterladen und ein Hochladen von KeePass-Datenbanken zur Verfügung.

In den Einstellungen der App, die werbefinanziert ist und ohne Werbung 99 Cent kostet, findet man nützliche Dinge, beispielsweise das Voreinstellen einer Datenbank, PIN-Schutz, oder auch Unterstützung von TouchID. KeePass Touch kommt mit integriertem Browser daher, dieser lässt sich aber auch in den Einstellungen deaktivieren.

Alternative: MiniKeePass

KeePass Touch
KeePass Touch
Entwickler: Innervate
Preis: Kostenlos+
  • KeePass Touch Screenshot
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Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

15 Kommentare

  1. Benutze seit Jahren auf meinem iPhone / iPad die MiniKeePass App und bin sehr zufrieden. Die Datenbank wird auf meinem Rechner gepflegt und alle 3-4 Wochen manuell auf die iOS Geräte via iTunes übertragen (ist für meine Bedürfnisse absolut ausreichend). Ein Cloud Sync kommt für mich bei KeePass nicht in Frage. Bin noch am Grübeln, ob die angebotene Touch ID (welche ich zum Entsperren der Geräte genial finde) speziell bei KeePass meinem Sicherheitsempfinden gerecht wird …

  2. Nutze ich seit ich mir vor 2 Monaten ein iPhone geholt habe. Mit Dropbox sync und Keydatei sehr praktisch. TouchID finde ich hier sehr praktisch, die anderen Apps bieten dies meines Wissens nach nicht an.

  3. Keepass2Android unterstützt übrigens seit Version 1.0 das Entsperren per Fingerabdruck unter Android.

  4. ich bevorzuge ‚KyPass 3‘ unter iOS (unterstützt ebenfalls schon seit Jahren TouchID)

  5. MiniKeePass kann ebenfalls TouchID, würde ich aber nicht nutzen.

  6. Warum können alle keepass Apps unter iOS kein Sync mit OneDrive? Das ist echt ätzend. Bei android mit org keepass App hat es perfekt funktioniert. Ich habe eine nas auf die ändere ich die Datei. Diese Sync in die OneDrive cloud. Ich brauch jetzt nur ne App die sich immer die aktuelle gesyncte holt. Aktuell muss ich die Datei per Pfad aus der OneDrive cloud runter laden und speichere diese lokal auf meinem iPhone. Sehr unbefriedigend. Bin für jeden Tipp dankbar…

  7. Warum nicht?

  8. Unter Android geht das ganz einfach mit dem Sync zum NAS, da braucht man auch keine Cloud dazwischen. Einfach mit FolderSync.

    Aber iOS ist ohne echte Zugriffsmöglichkeit aufs Filesystem halt kein richtiges Betriebssystem. 😉

  9. @bernie0007: Das mit dem Sicherheitsempfinden ist ja manchmal so eine Sache. Ich z.B. nutze den Fingerprint explizit *nicht* zum Entsperren des Smartphones, darüber hinaus allerdings schon. Meinem Sicherheitsempfinden nach ist es deutlich schwieriger für Dritte, den Code zu knacken als „einfach“ meine Finger auf den Button zu legen.

  10. Hinter der App steht die sogenannte Innervate UG (Haftungsbeschränkt) und hinter dieser steht die Lüers UG (Haftungsbeschränkt) und hinter dieser ein einzelner Entwickler namens Aljoscha Lüers.
    Noch nie gehört von dem Menschen, was bei solchen sicherheitskritischen Anwendungen erstmal nicht so toll ist. Ich wäre da erstmal vorsichtig mit dem Hochladen meiner Passwörter.

  11. @everal:
    Doch funktioniert. Installier die OneDrive App und Öffne die Datenbank aus der App. MiniKeePass kann damit umgehen

  12. Unterstützt es die Integration als Passwortmanager in iOS? In der eBay-App kann man bspw. das Passwortfeld aus 1Passwort füllen lassen.
    Wie sieht es hier mit KyPass3 aus?

  13. @x00, es werden doch gar keine Passwörter irgendwo hochgeladen. Die App greift auf die lokale Datenbank zu. Außer du triffts die Entscheidung diese nach Dropbox zu laden. Aber damit hat der Entwickler doch immer noch keinen Zugriff auf deine Datenbank.

  14. Ich rate dazu einen grossen Bogen um die App zu machen. Ich hatte folgendes seltsames Verhalte:
    Eine Datenbank mit Passwort geöffnet. Danach die App gelöscht und neu installiert. Die selbe Datenbank wieder auf die App „geschoben“. Dann konnte ich ohne (!) Passwort-Abfrage öffnen.
    Woher weiss die App denn das Passwort noch?!?

  15. Aljoscha says:

    @x00
    Ich wollte mich mal hier zu Wort melden. Ich vertreibe diese App unter meiner Firma neben meiner Arbeitstätigkeit als Software-Entwickler. Mir war es wichtig, einen Passwort Manager zu haben, der Fähigkeiten wie Dropbox-Sync und Touch-ID-Entschlüsselung automatisch bietet, daher habe ich diesen programmiert und ihn zur Verfügung gestellt. Ich hatte gehofft auch mehr Zeit für weitere Features zu finden, dies wird aber wohl nun erst bald soweit sein.

    @rogoo7
    Das Datenbankpasswort liegt verschlüsselt in der Apple Secure Keychain. Daher persistiert es verschlüsselt vom Betriebssystem gespeichert auch über Installationen hinweg.
    Mehr dazu u.a. hier:
    https://developer.apple.com/documentation/security/keychain_services

    Für weitere Fragen gerne auf die Kontaktseite der App zugreifen, auch wenn ich aktuell nicht allzuviel Zeit finde.

    Beste Grüße

    Aljoscha || KeePass Touch