KeePass 2.51 veröffentlicht: Kostenloser Passwortmanager

Der kostenlose Passwortmanager KeePass wurde in Version 2.51 zum Download freigegeben. Nicht verwechseln oder wundern, es gibt zwei Versionen von KeePass. Anwender der klassischen Ausgabe des Passwortmanagers KeePass finden diesen in Version 1.4x zum Download vor. KeePass Version 1 und 2 unterscheiden sich stark in ihren Funktionen, allerdings gibt es eben Nutzer, denen die Version 1 ausreicht. Eine Übersicht der Unterschiede zwischen KeePass 1 und KeePass 2 findet ihr auf dieser Seite.

Die Version 2.51 bekam einige Verbesserungen und der Entwickler hat auch Fehler eliminiert. Die meisten Dialoge von KeePass mit fester Größe erkennen jetzt, ob sie auf den aktuellen Bildschirm passen, und wenn ein Dialog nicht passt (z. B. aufgrund eines sehr hohen DPI-Faktors), wird seine Größe reduziert und es werden Bildlaufleisten angezeigt. Im Hauptfenster wurden die Namen der Eintragsbefehle im Plural hinzugefügt (z. B. heißt der Befehl zum Bearbeiten des/der aktuell ausgewählten Eintrags/Einträge jetzt entweder ‚Eintrag bearbeiten‘ oder ‚Einträge bearbeiten‘, abhängig von der Anzahl der ausgewählten Einträge). In diesem Sinne: Fröhliches Aktualisieren – das komplette Changelog gibt’s hier.

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Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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27 Kommentare

  1. Habe gelesen, dass sie für Version 3.0 immer noch den großen Sprung auf die Windows XP-Designsprache planen.

    • Komisch. Ich meine gelesen zu haben, dass man sich bei diesem Open Source Projekt eher auf Funktionalität und Sicherheit anstatt auf Design für die „Browser-Only“-user Fraktion beschränkt. Müssen wir wohl unterschiedliche Quellen gehabt haben.

      P.S. Menschen wie du sind der Grund, warum viele Open Source Entwickler irgendwann hin schmeißen.

      • Ich glaube die schmeißen eher hin, weil keiner mehr Lust hat ihre hässliche UI zu nutzen. Diese Denke von nur Funktionalität zählt ist Nische und Geek-Mentalität. Und nicht der Mainstream. Und wenn man eben viele User erreichen will, muss man auch auf sowas achten. iOS ist ein schönes Beispiel wie klares Design mit klaren Funktionen sich gut verkauft. Funktionalität muss nicht hässlich sein.

        Und Jens Kommentar war darüber hinaus ziemlich witzig 😉

      • Ich finde Deine Kommentar viel komischer und völlig unangebracht. Es gibt genug Beispiele für Open Source Projekte mit ansprechendem, modernem UI – allen voran die UIs der diversen Linux-Derivate. Und es ist auch keineswegs verwerflich, wie Du es hier gerne glauben machen willst, wenn man an die Usability (und dazu gehört auch ein ansprechendes UI Design) hohe Ansprüche stellt.

        P.S: Menschen wie Du sind der Grund, warum viele glauben, Open Source Entwickler würden so ticken wie Du es hier vorgibst

        • Die Menschen glauben, was sie sehen. Und im KeePass-Fall sehen sie da Gräusliches. Ich feiere Jens Kommentar übrigens auch. Wenn du dich davon auf den Schlips getreten fühlst: never mind. Nutz doch einfach weiter, was du da machst und mach kein Politikum draus.

        • Sommerpustel says:

          Hat Keepass eigentlich noch viele Nutzer? Ich dachte, wirklich, die Mehrheit wäre schon längst zu KeepassXC weitergezogen.

  2. Sieht immer noch aus, wie zu Windows 95 Zeiten 😉 Erfüllt aber zuverlässig und ohne viel Schnick Schnack seinen Zweck und ist je nach Bedarf und Anforderungen mit vielen Plugins an die eigenen Bedürfnisse anpassbar.
    Bei mir liegt die Passwort Datei in der Cloud und ist mit einem sehr guten Kennwort und einem Keyfile geschützt. Das Keyfile liegt dann jeweils lokal auf dem PC und meinen Android Geräten.

  3. Ja. Nutze es seit Jahren.

  4. KeePassDX für Android ist auch gut.

  5. An alle, die sich an der Optik stören:

    Wie „modern“ sieht denn euer Wohnungs- oder Haustürschlüssel aus? So was richtig stylisches im 2022-Design oder doch eher oldschool, wie die Schlüssel halt seit Jahrzehnten eben so aussehen? Und, hat euch das je interessiert oder benutzt ihr den einfach, weil er seine Funktion erfüllt?!? 😉

    • Du hast es auf den Punkt gebracht

    • Sehr gutes Beispiel. Hab gar keinen Hausschlüssel mehr. Alles smart.

    • Sommerpustel says:

      Früher hatten wir mehrere Schlüssel am Schlüsselbund, der ein dickes Mäppchen war und schlecht in die Hosentasche passte. Unten stand noch ein Bartschlüssel raus, der war zu lang für das Mäppchen.

      Heute: Schließanlage. Ein kleiner Schlüssel.

      Deine Analogie war eher ein Aufruf, sich mal nach einer Modernisierung umzusehen, beispielsweise KeepassXC statt das Original zu verwenden. Auch ja: ich verwende KeepassXC. Passt also auch zu deiner Analogie 😀

  6. Für etwas, das auf jedem Desktop OS (Windows, macOS und Linux) läuft UND gut aussieht: https://keepassxc.org/ 🙂

    • Käpt'n Nuss says:

      Ja, solange man die Plugins von KeePass nicht benötigt. Die laufen unter KeePassXC nämlich leider nicht.

      Schick ist das schon, aber wieso regt man sich eigentlich über die UI eines Tools auf, bei dem es a) nicht darauf ankommt, dass es hübsch ist, b) das man am Tag vermutlich höchstens 5 Minuten geöffnet hat, falls überhaupt…

  7. Für mich ist Keepass seit Jahren optimal, jedenfalls unter Windows 7 oder 10,11. Für mein Macbook und Linux verwende ich allerdings KeepassXC aber die sind voll kompatibel und verwursten die .kdbx Datenbank. Für Keepass nehme ich allerdings die Portabel Version. Ist zwar etwas umständlicher bei Updates aber wo es geht nehme ich nur portabel Versionen unter Windows

  8. Welcher Unterschied zu KeePass2Android?
    Was fällt dir ein zu meinen Fragen https://stadt-bremerhaven.de/keepass-2-51-veroeffentlicht-kostenloser-passwortmanager/#comment-1355959?

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