Kassenzettel-App Reposito kommt Anfang 2015 zurück

Im Sommer stellte die Reposito-App ihren Dienst ein. Grund war letztendlich ein nicht vorhandenes, beziehungsweise nicht funktionierendes Geschäftsmodell, das die Betreiber zu diesem Schritt zwang. Wo kein Geld, da kann auch kein Dienst aufrecht erhalten werden. Mit der App war es möglich, Kassenzettel und Quittungen zu scannen, diese zu verwalten und bei Bedarf immer griffbereit zu haben. Das Konzept gefällt anscheinend auch dem Unternehmen Cocus, dieses will die App Anfang 2015 zurückbringen.

reposito_logo

Der Vorstandsvorsitzende von Cocus sieht in Reposito eine gute Ergänzung für Mobile Payment-Angebote. Der digitale Kassenzettel bringt Transparenz und Übersicht in getätigte Einkäufe, was einen großen Mehrwert für die Nutzer darstellt. Man glaubt bei Cocus an das Produkt und hat zudem bereits erste Maßnahmen eingeleitet, um es noch attraktiver zu machen. Letztendlich sieht er in der App auch eine Möglichkeit für den stationären Einzelhandel: “Der digitale Kassenbon hilft auch dem stationären Retail im Wettbewerb mit dem Onlinehandel.”

Unklar ist, was mit bisherigen Daten der App geschieht. Im Sommer wurde verkündet, dass diese gelöscht würden, das wäre natürlich ärgerlich für Nutzer der App, die diese dann 2015 wieder nutzen. Allerdings bot Reposito auch einen Export der Daten an, vielleicht kann man diese beim Relaunch dann auch genauso einfach wieder importieren.

Gefällt dir der Artikel? Dann teile ihn mit deinen Freunden.

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

11 Kommentare

  1. Machen Evernote, Onenote & Co. doch ganz nebenbei..wofür da noch ein Spezialdienst?!

  2. Dazu brauche ich keine separate App. Das erledige ich mit Evernote.

  3. @Matze und Andreas
    Ich glaube das interessante dabei soll quasi sein, dass ihr eben dann nichtmehr scannen müsst (wie das auch bisher bei Reposito musstet), sondern dass der Knackpunkt in Zukunft darauf liegt, dass Ihr quasi beim vorbeiziehen eures Smartphones am Kassenautomaten gleichzeitig zur Zahlung über euren MobilePay Anbieter auch den Kassenbon aufs Smartphone bekommt…also der „Papierkram“ sich von selbst erledigt.

    Klingt in meinen Augen wirklich interessant. Keine rumfliegenden Papierzettel mehr, die auf kurz oder lang die Umwelt verschandeln, den Papierkorb zum überlaufen bringen oder -und das ist mein Lieblingspunkt- in dem Moment in dem man sie bräuchte leider so ausgeblichen sind, dass man nichts mehr darauf erkennen kann.
    Und das alles…vollautomatisch.

  4. Sind solche eingescannten Quittungen denn gültig? Braucht man nicht das original?

  5. @GusGus – das hieße ja, es müssten Vereinbarungen her, Technik herstellerseitig implementiert werden etc. Klappt sowieso nicht…zuviel Aufwand für zuwenig Nutzer/Nutzen.

  6. @Eisfreak7: joh, nach gültiger Rechtssprechung schon. Siehe z. B. http://blog.rewoo.de/sind-eingescannte-rechnungen-gueltig/

  7. @ Verfasser dieses Artikels:
    woher bekommt man eigentlich diese Infos über solch unwichtige Dinge, wie eine App die es eigentlich nicht mehr gibt, keiner benutzt hat (sonst gäbe es vielleicht ein Geschäftsmodell), aber vielleicht Anfang 2015…usw…usw.
    Nächste Woche dann, diese App wird es im „Material Design“ geben, oder auch nicht.
    Das Sommerloch sollte doch eigentlich vorbei sein, oder?
    Ein Blog ist ein Blog, klar…aber ist wirklich jedweder Mist einen Artikel wert?
    Sicher, ich muss Caschys Blog nicht mehr nutzen, finde es aber schade, das ich aufgrund solcher und ähnlicher Artikel mit dem Blog, mittlerweile in zwei Minuten durch bin.
    War mal anders…

  8. Sascha Ostermaier says:

    @vel2000: Die Interessen der Leser sind vielfältig. Dass nicht jeder Artikel den Geschmack eines jeden Lesers trifft, würde ich als normal bezeichnen. Deshalb gibt es ja Überschriften. Da kann man für sich selbst in der Regel recht gut abwägen, ob einen das Thema interessiert und man den Artikel anklickt. Scheinst Du ja auch zu machen, wenn Du in 2 Minuten durch bist, insofern verstehe ich das Problem nicht ganz.

  9. Tja, auch mir wäre es lieber statt von einer unnötigen App die kompliziert ist – hier von einem sinnvollen, kostenlosen, werbefreien Projekt zu lesen von dem jeder Leser hier einen echten Nutzen hat, gerade jetzt vor Weihnachten -leider ist Caschy noch nicht dazu gekommen Wunschbox.at hier vorzustellen -schade.

  10. Eine App die fremde Cloud verschlüsselt nutzt wäre doch ne super Lösung als Pay App (zur finanzierung)

  11. Danke für die Info, ich habe Reposito gemocht, vor allem der Erinnerungsservice, dass bei Gerät ABC bald die Garantie/Gewährleistung ablaufen würde war ein prima Merkmal