Joplin: Open-Source-App für Notizen und Aufgaben

Wir hier im Blog als Team sowie ich persönlich haben schon eine ganze Menge an Notiz- und To-Do-Apps getestet. Da gibt es einen ganzen Schwung da draußen und pauschal kann man keine Empfehlung abgeben. Warum auch? Es gibt so viele Anwenderprofile, da kann man nicht einfach eine Empfehlung aussprechen. Kollaboration mit mehreren? Da fällt Microsoft To-Do derzeit noch raus und Wunderlist steht auf dem Abstellgleis. Todoist? Macht Laune, auch wenn die Pseudo-Apps auf dem Desktop einfach Schrott sind.

Zu den zahlreichen Apps, die wir bereits vorstellten, gesellt sich nun auch noch Joplin. Joplin ist eine kostenlose Open-Source-Anwendung, die Notizen in Notizbüchern verwaltet und zudem noch To-Dos beherrscht. Die Notizen sind durchsuchbar, können direkt aus den Anwendungen oder aus dem eigenen Texteditor kopiert, markiert und verändert werden. Notizen können ganz normal verfasst werden, alternativ ist auch das Verfassen von Texten in Markdown möglich, hier lassen sich dann diverse Ansichtsmodi einstellen.

Die Notizen können mit verschiedenen Cloud-Diensten wie Nextcloud, Dropbox, OneDrive oder dem Dateisystem (z.B. mit einem Netzwerkverzeichnis) synchronisiert werden. Beim Synchronisieren der Notizen werden Notizbücher, Tags und andere Metadaten in Textdateien gespeichert, die leicht eingesehen, gesichert und verschoben werden können. Die Benutzeroberfläche des Terminal-Clients ist laut der Entwickler auf der großen Terminal-Kit-Bibliothek aufgebaut, der Desktop-Client mit Electron und das Android-Client-Frontend mit React Native. Eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung ist aktivierbar. Zu haben ist Joplin für Windows, macOS und Linux, auf der mobilen Seite stehen Clients für Android und iOS zur Verfügung.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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38 Kommentare

  1. Black Mac says:

    Es ist Open Source. Es ist so unglaublich hässlich. Es ist alles gesagt.

    • Yep, aber weniger Uber die SW als über Dich 😉
      Über Geschmack läßt sich streiten, aber OS ist ein Vorteil und und markdown kein Nachteil.

  2. Warum nen Markdown Editor? Mit nem vernünftigen WYSIWYG-Editor hätte ich es länger als 2 Minuten getestet.
    Ich suche immer noch eine coole Open-Source/Selfhostet Alternative zu OneNote. Evernote finde ich persönlich auch nicht so geil. Allein schon aufgrund des Abos.

  3. Ach lustig, ich hatte vor einigen Monaten eine umfangreiche „Tool-Recherche“ gestartet weil mal wieder eine NotizApp dichtgemacht hatte. Viele Tools sind für mich von vorneherein rausgefallen weil ich keine Lust hab nach 2-3 Jahren schon wieder auf ein neues Tool umzusteigen weil der Cloud-Hoster o.ä. das Tool dicht macht etc…. und bin tatsächlich bei Joplin hängengeblieben. Für meine Bedürfnisse ideal.

  4. Qownnotes? NC und Git sync inbegriffen…

    • Gerade mal angesehen. Guter Eindruck: Z.B. selektiver Sync, gut Suche. Scheint umfangreicher zu sein, als Joblin.

      Aber 5 Minuten später: Stürzt beim Import gnadenlos ab. Und Kategorien habe ich keine gefunden. Und tschüss.

  5. Joplin finde ich gut, aber es hat keine webobeWebober und fällt damit dur mich raus.

    • webobeWebober :-))

      Evernote bleibt bei mir nach dem Test aller in den Kommentaren genannten Alternativen doch die erste Wahl. EN fehlt nur Markdown, bzw. Überschriften, ansonsten ist es noch um Längen von seinen Mitbewerbern entfernt. Auch was „webobeWebober“ angeht. Und auch mein Wiki, welches ich parallel als Alternative derzeit aufbaue, kann viel mehr. (DokuWiki). Allerdings hat dies ausschließlich „webobeWebober“ und keine App. Lässt sich dank Plugin aber gut im Browser mobil bearbeiten.

      • Wenn es für dich kein Problem ist, deine Daten bei Evernote liegen zu haben ist es wohl ok.
        Ich finde gerade den Vorteil die Daten auf meinem Server, oder auf einem Fremdserver, dann aber verschlüsselt, liegen zu haben, gewichtiger.

      • Nitram Akloh says:

        Was ist dies für ein Plugin, mit denen du deine DokuWiki-Seite mobil im Browser bearbeiten kannst? Ich betreibe ebenfalls eine DokuWiki-Seite und bin über alle Erweiterungsmöglichkeiten erfreut.

  6. Klingt für mich erst Mal interessant. Meine, Olli hatte entweder hier oder bei sich selbst auch schon einen Betrag dazu. Aber da schien es noch nicht so weit zu sein. Danke daher!

  7. Ich benutze Joplin auch seid ein paar Wochen, es fehlt mir noch einiges, besonders copy/paste von Fotos. Aber der Entwickler ist sehr aktiv, zur Zeit konzentriert er sich noch auf Fehlerbehebung, ich hoffe danach kommen noch ein paar neue Features dazu. Updates gibt es recht häufig.
    Aber eine OneNote Alternative, die ähnliche Formatierungsmöglichkeiten bietet, besonders auch leichte Einbindung von Fotos und Webclippings ist schwer zu finden, wenn man seine Noitzen nicht in fremden Clouds haben möchte. Habe auch etliche Programme getestet und letztlich bin ich erstmal bei OneNote geblieben, allerdings ohne OneDrive, sondern eigenem Webdav Server und Outline App auf iOS, es gibt aber leider kein Möglichkeit unter Android auf OneDrive zu verzichten.
    Notebooks 8 ist noch ganz gut, aber habe ich nur am PC getestet.
    Wenn jemand noch weitere Ideen hat, wäre ich dankbar für Tips!

  8. Sieht interessant aus. Wenn das über Dateipfad synchronisieren kann, geht das dann auch über WebDAV? Oder gibt es ein Paket für Synology?

  9. Über WebDAV geht auch. Z.B. zum Strato Hi-Drive.

  10. Ich kapier das nicht. Ich erwarte, dass Anwendungen Standardformate nutzen.

    Im Falle von Notizen ist das CalDAV. Nicht anderes. Kein komisches Sync von irgendwelchen Datenbanken über irgendwelche Dienste, sondern CalDAV.

    Wenn mir der Service-Anbieter nicht gefällt, suche ich mir einen anderen, ohne Datenverlust.
    Wenn mir die App nicht gefällt, suche ich mir eine andere, ohne Datenverlust, oder betreibe beide gleichzeitig, bis ich mich entscheiden kann.
    Auf dem Android-Handy ebenso wie auf dem iPhone. Auf dem Mac. Vermutlich auch unter Windows und Linux.
    Selber hosten? Auch kein Problem, die Software kost nix.

    Der Mac bringt alle Software dafür schon mit. Das Programm „Erinnerungen“ enthält die ToDos. „Kalender“ die Termine.

    Ich verstehe nicht, wie man sich da irgendwas proprietäres antun kann.

    • Ich verstehe nicht, warum man sich vor solchen Kommentaren nicht erst einmal wirklich mit den Anwendungen beschäftigt, bevor man sowas raus haut. Und CalDAV für Notizen? Verwechselst du da was?

      „Ich erwarte“ und „die Software kostet nichts“. Was meinst du, was mich daran gerade zu meinem Kommentar bewegt?

      • > warum man sich vor solchen Kommentaren nicht erst einmal
        > wirklich mit den Anwendungen beschäftigt

        Wenn ein Mailprogramm kein SMTP kann, sondern irgendwas tolles eigenes mit total viel mehr Features („Anwaltsmail“, „Deutschlandmail“), dann ist es für mich sofort „raus“. Erst kommt das Standardformat/-protokoll als Mindestanforderung — dann kommt die Software, die drauf aufsetzt.

        Da steht ja nicht „Du darfst nicht“, sondern „ich verstehe nicht“. Ich verstehe nicht, dass man heutzutage so wenig Wert darauf legt, seine Daten zu behalten, wenn sich die Welt verändert. Anbieter, Lizenzen und so weiter, kann alles dichtmachen, und dann steht man da. Mit Fotos und Musik im Dateisystem, Kalender, Notizen in CalDAV, Adressdaten in CardDAV, Emails in maildir/mbox nutzt man halt Standards und wird nie seine Daten verlieren oder konvertieren müssen. Das ist mir wichtig.

        > Und CalDAV für Notizen? Verwechselst du da was?

        CalDAV unterstützt neben Terminen, wie man sich das vorstellt, auch ToDo-Listen mit oder ohne Datum, mit Prioritäten und Gruppen. Deswegen schrieb ich oben, auf dem Mac sieht man die Termine in „Kalender.app“, die ToDos aber in „Erinnerungen.app“ — was ein irreführender Name ist. Man hat halt Textlisten.

        > „Ich erwarte“

        Natürlich erwarte ich. Erwartest Du von Software nix? Dann machst Du was falsch.

        > und „die Software kostet nichts“.

        Das ist ein wichtiges Feature — nicht nur, weil man 2 Euro spart, sondern weil ich eine sichere OpenSource-Anwendung habe, wo keine PR-Abteilung in die Features reingrätscht, die ich ggf. fixen oder anpassen kann, wo keine Lizenz abläuft und die ich einfach mal ausprobieren kann.

        Wenn ich was kostenlos kriege, dann nehme ich das ja wohl erst mal das. Und nicht das kostenpflichtige.

        • @Jörg: Werden die Daten auf einem CalDAV-Server verschlüsselt abgelegt?
          Oder genauer gefragt, kennst du einen CalDAV-Server sowie Client der/die das beherrschen?

          • CalDAV läuft über https, also kannst Du den Transfer verschlüsseln. Die Speicherung im Backend kommt natürlich auf den Anbieter an — ich hoste das selber und lege persönlich keinen Wert auf die Verschlüsselung meiner Einkaufslisten 🙂 — spontan käme mir in den Sinn, sqlite auf einem verschlüsselten Filesystem, aber das ist nichts, wo ich vom Fach wäre.

            • Ich denke auch nicht über Einkaufslisten nach, sondern über ein Notiz-System, da wird es funktionell mit CalDAV eng.
              Und die Daten wären bei CalDAV demnach serverseitig nur dann vor neugierigen Blicken geschützt, wenn niemand außer mir Zugriff hat, also wenn der Server mir gehört.

              So schön transparent CalDAV auch ist, zielgerichtet ist es für ein Notiz-System mit serverseitiger Verschlüsselung leider nicht.

              • Hi, kann ich alles nachvollziehen, ich würde nur gern ein bisschen Senf draufpacken. 🙂

                > CalDAV […] nur […] geschützt, wenn der Server mir gehört

                Da wird es meiner Meinung nach am engsten. Einer Verschlüsselung zu vertrauen, wo Du die Gegenstelle nicht kontrollierst, ist eher schwierig. Zur Verarbeitung der Daten muss der Anbieter ja mit „offene“ Daten hantieren, und das ist selbst bei gutem Willen schwierig, wenn Tempfiles, Caches und Daten im RAM existieren. Ich glaube nicht realistisch an böswillige Anbieter, aber selbst ohne „da kann ja nie einer drauf kommen“ ist eine spurlose Datenverarbeitung schwierig.

                Wenn Du verschlüsselte Dateien in einer Cloud ablegst, dann ist ja super. Aber dein Request muss ja zumindest unverschlüsselte Meta-Daten enthalten, selbst wenn die Software den Inhalt verschlüsselt.

                > wenn niemand außer mir Zugriff hat

                Vermutlich ist das „multifunktionale Endgerät“, also das Handy und der Rechner, auf dem alles mögliche gemacht wird, da ein lohnenswerterer Angriffsvektor, als ein Server. Hat der Angreifer lokal die Zugangsdaten geklaut, kommt er damit mglw. weiter, als wenn er eine Datenbank erbeutet.

                Bitte nicht als Kritik verstehen — vermutlich hast Du deinen Kram im Griff und alles ist OK. Das waren einfach mal meine Gedanken.

                • Kein Problem, Jörg, alles im grünen Bereich.

                  >Da wird es meiner Meinung nach am engsten. Einer Verschlüsselung zu vertrauen, wo Du die Gegenstelle nicht kontrollierst, ist eher schwierig.
                  >Zur Verarbeitung der Daten muss der Anbieter ja mit „offene“ Daten hantieren,

                  Da allerdings missverstehst du die Software wie Joplin wohl.
                  Ver- und Entschlüsseln tun hier die Clients.
                  Alles was zum Server geht, welcher Art von Hosting-Service auch immer, bekommt ausschließlich verschlüsselte Daten.

                  Es ist halt ein anderer Ansatz.

                  • Ah, verstehe.

                    Das schliesst natürlich dann alle Art von „Services“ rund um die Daten aus, also Remindermails, Weboberfläche und so — denn dafür muss der Anbieter ja „reingucken“ können.

                    Danke für die Erläuterung.

                    Dann habe ich da einen anderen Schwerpunkt, meine Einträge sind dermaßen belanglos („Urlaubsort aussuchen, Kaffee kaufen, Autowaschanlage“), dass ich sie genau so gut an die Wand sprühen könnte, und es will gar keiner lesen. 😀

        • Auch hier verwechselst du wieder was, Open Source heißt nicht zwangläufig kostenlos. Über die anderen Punkte sind wir uns eigentlich einig. Ich sehe das genau so, daher favorisiere ich auch Markdown und deswegen will ich von Evernote weg, weil die weder HTML noch Markdown können.

          Aber ich sehe bei den hier thematisierten Programmen keine Einbahnstraße, die können alle exportieren. Und wie willst du bitte bspw. eine Kategorienstruktur in CalDAV abbilden? CalDAV ist Kalender und nicht Notizen. Ja, man kann auch eine Notiz darin hinterlegen.

          „ich erwarte“ hörte sich bei dir so fordernd an. Wie oft hast du in deinem Leben Open Source Software gefixt? 😉 Und es ist dir sicher klar, dass auch Open Source nicht vom Himmel fällt und die Menschen die das machen, nicht von Luft und Liebe leben?

          • > Auch hier verwechselst du wieder was,
            > Open Source heißt nicht zwangläufig kostenlos.

            Ich verwechsel gar nix. Ich verwende keine OpenSource-Software mit „Businessmodellen“, weil das früher oder später zu Ärger führt.

            > Aber ich sehe bei den hier thematisierten Programmen keine Einbahnstraße,
            > die können alle exportieren

            „Exportieren“ ist nicht „Standardformat/-protokoll“. Proprietäre Lösungen können immer ihr Format ändern. Die WhatsApp-Migration auf dem Handy meiner Frau hat mich einen kompletten Abend gekostet, inklusive der Installation von bekannt-löchriger Alt-Apps, damit der Exporter durch die Sicherheitslücke auf die Datenbank kommt.
            Über den Export von mbox oder Maildir kann man sicherlich reden. Aber der selbst geschriebene Export meiner Fotos aus „iPhoto“ hat mich Wochen gekostet und ebensoviel Metadaten vernichtet. Das war mir eine Lehre, da lasse ich mich nie wieder drauf ein.

            > CalDAV ist Kalender und nicht Notizen

            Ist es eben nicht. CalDAV verwaltet abstrakte Einträge. Und die Einträge müssen weder einen Termin noch einen Alarm haben, sie können in der Reihenfolge sortiert werden oder gruppiert.

            Die meisten Kalender nutzen nur Einträge, die als EVENT getagged sind, es gibt aber auch andere Eintragstypen. Das geht jetzt alles zu sehr ins Detail — es gibt in CalDAV normale Listen. Würde ich dir meine zeigen, kämst Du gar nicht auf die Idee, dass da CalDAV dahinter steht.

          • > Wie oft hast du in deinem Leben Open Source Software gefixt?

            Genug, da mach dir mal keine Sorgen.

            Ich finde dieses Argument übrigens wenig hilfreich. Wir Entwickler sind auf JEDES Feedback angewiesen, und wenn technisch unbewanderte Menschen uns einfach nur Probleme mitteilen, dann ist auch das „helfen“. Es geht nicht nur um Commits. Es geht um ein Ökosystem von freier Software, in der auch Grafiker, Designer, Nutzer Leistungen erbringen können. Nicht nur Entwickler.

            Es sind in den wenigsten Fällen die Entwickler selber, die sich über User-Feedback beschweren. Eigentlich ist es meistens das „Open-Source-Umfeld-Gefolge“, das Grundsatzdiskussionen über die erlaubte Zeilenlänge von Bugreports vom Zaun bricht, und die Undankbarkeit von Anwendern, und und und. Die meisten Entwickler sind darüber überhaupt nicht glücklich. Wenn mir jemand schreibt, dass das „nicht geht“ und der in seiner Freizeit lieber Robbenbabys rettet statt mir einen Patch zu schicken (zu können!), dann ist doch alles super.

            > Und es ist dir sicher klar, dass auch Open Source nicht vom Himmel
            > fällt und die Menschen die das machen, nicht von Luft und Liebe leben?

            Ich lebe selber von Software. Ich habe auch keine Probleme mit proprietärer Closed Source Software. Womit ich Probleme habe, ist „Open Source“ die nicht „Freie Software“ ist, und die nur als Werbeversion für die Vollversion dient und dadurch echte Freie Software kaputt macht. Ich verwende für meine privaten Sachen ausschliesslich GPL v3, weil mir „Schnorrerlizenzen“ wie BSD & Co zu unfrei sind.

            • Ich mach mir da mal gar keine Sorgen. Aber bei so einer Ansprache steige ich aus Diskussionen aus. Und wenn man für OpenSource den Entwicklern einen Betrag spendet, ist das noch lange kein „Businessmodell“. Frohes Schaffen dann noch.

              Dein Robbenbaby-Beispiel ist ziemlich daneben.

    • Grundsätzlich bin ich vollkommen bei Dir. Im Moment verwende ich dementsprechend auch Open Tasks, Synchronisiert mit Synlology Kalender Paket, am Rechner tut es Lighning in Thunderbird. 100 % zufrieden bin ich damit aber nicht. Auf der einen Seite spinnt das Synology-Paket irgendwie (andere CalDAV-Server zum Laufen zu bringen ist nicht so schön einfach), auf der anderen Seite bieten die Apps nicht so ganz die gleiche Funktionalität wie Joplin, beispielsweise kann ich keine Bilder hinzufügen, Formatierungen unterstützen meine Clients auch nicht. Ich habe leider auch noch keine entsprechenden Clients gesehen, die z.B, Markup können.

      Daher guck ich mir das am nächsten freien Wochenende mal an. Termine bleiben natürlich bei CalDAV.

      • > andere CalDAV-Server zum Laufen zu bringen ist nicht so schön einfach

        Kenne ich, obwohl ich Webentwickler mit guten DevOp-Kenntnissen bin, bin ich an der Installation der Apple-Implementation von CalDav unter Linux auch mal gescheitert. 🙂

        Ich nutze Baïkal, http://sabre.io/baikal/

    • Kalender und Erinnerungen sind proprietär. Joplin ist FOSS.
      Joplin unterstützt WebDAV, genau passend, und Du forderst CalDAV?
      Für Notizen?
      Joplin speichert fein Plaintext und Du …
      Ich weiß auch nicht. Das kann doch nicht Dein Ernst sein.

      • Das ist jetzt ein etwas wirrer Text von dir.

        > Kalender und Erinnerungen sind proprietär.
        Was gen au meinst Du damit? Irgendwelche Apps?
        An CalDAV ist nichts proprietär, und bei der Software hast Du freie Auswahl, u.a. FOSS zu nutzen.

        > Für Notizen?
        CalDAV ist das „Standardformat“ für Notizen (lies: Es ist das abgesegnetes RFC-definiertes Format für diesen Zweck). Das viele Entwickler nicht wissen, dass CalDAV auch für Notizen ist, ändert daran nix. Ist halt ein doofer Name.

        > Joplin speichert fein Plaintext und Du …
        Was hat DAS denn jetzt wieder mit dem Thema zu tun? Praktisch alle Protokolle und Formate rund um das Thema sind irgendwie *ML und Plaintext. CalDAV ist halt standardisiert, wenn andere irgendwelche Textdateien schreiben, ist das dadurch längst nicht vernünftig offen nutzbar.

        > Das kann doch nicht Dein Ernst sein.
        Ich werde das Gefühl nicht los, dass Du da irgendwas falsch verstehst…
        CalDAV ist DAS Format für Notizen. Alles andere ist proprietär im Sinne von „wir haben uns da was Eigenes ausgedacht“, egal ob Löhnware oder FOSS.

  11. Habs Ausprobiert, für mich ist das ein schlechtes Tool.

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