Jabra Elite 3 und Elite 7: Neue TWS-Kopfhörer vorgestellt

Mit den Elite 7 Pro, den Elite 7 Active und Elite 3 stellt Jabra drei neue TWS-Kopfhörer für sein Portfolio vor. Damit startet man gleichzeitig auch eine neue „Ära“ der Elite-Serie, in welche das Knowhow aus sechs Produkt-Generationen einfloss, so Jabra. Mit der Elite-Serie spricht man vor allem Einsteiger an. Die aktuellen Jabra Elite 3 sind bereits vor der Vorstellung durchgesickert.

Mit der Elite-Active-Reihe richtet man sich an Sportler, für jene hat man eine spezielle Beschichtung für die feuchtigkeitsresistenten Kopfhörer parat. Und zuletzt sei da noch die Elite-Pro-Kategorie, für eine Zielgruppe, welche Wert auf beste Qualität beim Musikhören und bei Anrufen lege.

Das neue Flaggschiff im Portfolio ist mit den Jabra Elite 7 Pro klar definiert. Es kommt mit der neuen Jabra MultiSensor-Voice-Technologie daher und richtet sich daher insbesondere an Personen, die mit ihren TWS-Kopfhörern telefonieren wollen. Jabra kombiniert in den Elite 7 Pro einen Bone Conduction Sensor mit vier Mikrofonen. Erkennt ein Sensor in den Elite 7 Pro Windgeräusche, dann kommt die Geräuschreduktion durch Analyse des Knochenschalls zum Einsatz. Hier wird dann die Stimme mittels der Vibrationen im Kieferknochen übertragen. Ansonsten setzt man auch weiterhin auf Mikrofone und Algorithmen, die eine klare Stimme beim Telefonieren realisieren sollen. Man setzt hier also auf einen Hybriden, der beide Technologien heranzieht.

Trotz neuen Sensoren sind die Elite 7 Pro im Vergleich zu den Elite 75t (vormals die kleinsten Jabra-Kopfhörer) um knapp 16 Prozent geschrumpft. Die Bauform richtet sich nach einem ermittelten „Durchschnittsohr“. Zudem sollen die Hearables knapp 5,4 Gramm je Earbud auf die Waage bringen. Auch aktive Geräuschunterdrückung (ANC) darf bei TWS-Kopfhörern der gehobenen Klasse nicht fehlen. Jene lässt sich mittels MySound an die eigenen Hörgewohnheiten anpassen, zudem hat man den Transparenz-Modus „HearThrough“ parat. Mit aktivierter Geräuschunterdrückung sollen die Elite 7 Pro rund 9 Stunden durchhalten. In Verbindung mit dem Ladecase knapp 35 Stunden. Binnen fünf Minuten sollen sich wieder eine Stunde Hörgenuss nachladen lassen.

Und sonst so? Die Verbindung zum Smartphone erfolgt mittels Bluetooth 5.2. Eine IP57-Zertifizierung ist vorhanden und neben den Smartphone-internen Sprachassistenten gibt es eine eingebaute Alexa-Funktionalität. Die Möglichkeit, dass man nur einzelne Kopfhörer nutzen kann, möchte Jabra via Upgrade nachreichen. Ebenso eine Multi-Connect-Funktion, welche die gleichzeitige Verbindung zu zwei Endgeräten ermöglichen soll.

Mit den Elite 7 Active auch wieder ein Modell für Sportler im Gepäck. Jenes unterscheidet sich von den Elite 7 Pro technisch durch das Fehlen der Multisensor-Voice-Technologie. Hier arbeitet man bei Windgeräuschen nach wie vor mit Mikrofonen gegen. Im Gegenzug hat man hier eine Flüssigsilikon-Beschichtung („ShakeGrip“) verwendet, die für optimalen Halt sorgen soll – auch unter Einfluss von Schweiß, Feuchtigkeit und bei Bewegung.

Mit den Jabra Elite 3 hat man nun auch ein günstiges Einsteigermodell parat – einen Markt, den Jabra bisher nicht bediente. 6-Millimeter-Treiber kommen hier zum Einsatz, die für ordentlichen Klang sorgen sollen. Zur Telefonie hat man vier Mikrofone verbaut. Besonders in dieser Preisklasse: Man bringt Qualcomms aptX-HD-Audio-Codec mit. Eine aktive Geräuschunterdrückung gibt es nicht, hier möchte man passiv durch die Bauform arbeiten. Wohl aber gibt es den Transparenz-Modus „Hear Through“. Eine Akkuladung soll sieben Stunden durchhalten, in Kombination mit dem Ladecase sind 28 Stunden Hörzeit möglich. Die Verbindung zum Smartphone erfolgt über Bluetooth 5.2, für Android-Nutzer unterstützt man „Google Fast Pair“. Im Mono-Mode lässt sich auch nur ein Earbud nutzen. Eine IP-55-Zertifizierung ist ebenfalls vorhanden. Die Elite 3 kommen in den Farben Dark Grey, Navy, Lilac sowie in Light Beige.

Die günstigen Elite 3 sind bereits ab dem 1. September für einen Preis von 79 Euro verfügbar. Elite 7 Pro und Elite 7 Active werden zum 1. Oktober nachfolgen. Preislich liegt das Active-Modell hier bei 179 Euro, für das Pro-Modell werden 199 Euro fällig.

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Baujahr 1995. Technophiler Schwabe & Studienreferendar. Unterwegs vor allem im Bereich Smart Home und ständig auf der Suche nach neuen Gadgets & Technik-Trends aus Fernost. Twitter. PayPal-Kaffeespende an den Autor. Mail: felix@caschys.blog

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8 Kommentare

  1. Ist hier auch ein „Lüftungskanal“ wie bei den AirPod Pro`s gegen Trittschall verbaut?

  2. NocheinDirk says:

    Endlich wieder Active. Die 85t waren an sich super, sind mir nur leider immer wieder aus dem Ohr gefallen. Daher gingen sie zurück. Ich hoffe, dass die neuen das Problem nicht haben werden,

  3. Was meint ihr, die neuen Jabra Elite 3 oder doch lieber für 50 Euro mehr die Elite 75T?

  4. Ich mag die 75t. Die einzigen In Ears, welche mir nicht aus dem Ohr fallen und ein relativ brauchbares ANC haben und einen sehr guten Hear Through Modus.
    Hatte schon einige Modelle, unter anderem die Sony WF-1000m3 oder die Bose QC. Leider sind die so dermaßen groß, dass das tragen sehr unkomfortabel ist und beim Joggen sich durch ihre trägheit langsam aus dem Ohr bewegen. Beides kein Problem bei den 75t Modell. Bin sehr gespannt auf die Elite 7 Pro 🙂

  5. Oh je, das Nachreichen mit der Einzelhörernutzung hat schon bei den 75t nicht geklappt und jetzt soll auch noch Multi-Connect nachgereicht werden. Das ist die Funktionalität, die mich immer wieder zu Jabra-Kopfhörern greifen lässt.
    Andererseits haben sie die 75t nachträglich mit ANC ausgerüstet. Trotzdem erst mal abwarten und die 75t aufbrauchen.

  6. Ich würde schon gerne die Pro Version haben, aber eben auch für Sport. Kann ich dann nicht einfach die Aufsätze von der active Version separat kaufen, um den besseren Sitz zu haben? Oder ist der spezielle Überzug bei den active Modelle noch woanders angebracht?

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