iWork für iCloud – Online-Office für alle Systeme

Apples iCloud war bisher ein sehr beschränktes Backup-System für App-Daten, Kalender-Einträge und Kontakte. Dennoch kann man bei Apple 300 Millionen iCloud-Nutzer verzeichnen. Zu iCloud zählt auch das Social-Gaming-Network Game Center. 240 Millionen Accounts gibt es hier. Und iMessage, mit 800 Milliarden verschickten Nachrichten der wohl erfolgreichste Apple Cloud-Service. Wer Push-Mitteilungen auch dazu zählen möchte: 7,4 Billionen wurden zugestellt.

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Kein Wunder also, dass Apple die Cloud-Funktionen erweitern möchte. Neben der verbesserten Vernetzung von Geräten, siehe AirDrop oder iCloud Keychain, will man vor allem Funktionalität auch für Nicht-Apple-Nutzer bringen. Gleichzeitig startet man einen Angriff auf Microsoft und Google.

[werbung] iWork für iCloud wird ein Online-Office-Paket. Im Browser lassen sich dann Pages, Numbers und Keynote nutzen. Egal von welchem System aus, es muss nur über einen Browser verfügen. Ich weiß nicht, ob es nur mir so geht, aber für mich wird das eine große Arbeitserleichterung. Warum? Als Windows-Nutzer bekomme ich oft Dokumente, die in Apples Office-Formaten gespeichert sind. Diese kann ich nur über Umwege öffnen. Das heißt, an das iPad schicken, im entsprechenden iWork-Programm öffnen und als Microsoft Office-Dokument exportieren. Mac-Nutzer kennen diese Problematik nicht, denn andersherum funktioniert es wunderbar.

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Man muss sich iWork für iCloud vorstellen wie Google Docs oder Office 365 von Microsoft. Man kann bestehende Dokumente, egal ob von Microsoft Office oder iWork per Drag & Drop in den Browser zeihen und bearbeiten. Auch die Neuerstellung von Dokumenten ist möglich. Hier stehen Templates zur Verfügung. iWork für iCloud kann alle Formatierungen, Animationen und Grafiken. Es soll ein vollwertiges Office-Programm sein, nur halt eben online. iWork für iCloud soll im Herbst als Beta-Version erscheinen.

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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9 Kommentare

  1. Beeindruckende Keynote! Es sind allerdings nur 7,4 Billionen Push-Notifications. Die Übersetzung hat dir hier zu Schaffen gemacht ;)…

  2. Sascha Ostermaier says:

    @Simon: Ha, erwischt! 😉 In der Tat ist es allerdings so, dass trillion sowohl Billion, als auch Trillion heißen kann (American/British English). Ich rechne mir also nur nen halben Fehler an, ok?

  3. Ist in Ordnung 😉

  4. Exappelianer says:

    aber was soll das kosten? vermutlich wieder mal Miete statt Eigentum?

  5. Ich weiß nicht, ob es nur mir so geht, aber für mich ….
    …. ist es durch die aktuelle Datenaffäre ein zunehmend ungutes Gefühl meine Daten Online zu stellen, zumal diese Daten vom Anbieter dieser Funktionen ohnehin schon für interne Auswertungen durchleuchtet werden.
    Also für mich ist das keine Alternative.

  6. @Sascha Obermaier: Naja, selbst in Great Britain gilt seit 1974 eigentlich die kurze Leiter. Da es in der Keynote aber eh als Zahl dargestellt wird, ist klar, was gemeint ist. 😉
    Außerdem sind es auch 800 Milliarden iMessages, nicht Millionen.

    @Exappelianer: Ich denke, es ist kein Abomodell. Wenn du die software auf Mac oder auf dem IOS-Gerät gekauft hast, ist sie vermutlich auch in der Cloud verfügbar.

  7. 3lektrolurch says:

    240 Millionen, 300 Millionen, 800 Millionen, 7,4 Billionen. Und wenns von allem nur die Hälfte ist? Zahlen, die keine Mensch überprüfen kann.

  8. Vielleicht wären es auch ein paar Accounts weniger, wenn man seine Apple-ID löschen könnte?

  9. Apple-IDs lassen sich löschen.

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