Google Glass: Video zur alltäglichen Nutzung in 20 Beispielen

Das Project Glass Team hat ein neues Video veröffentlicht, das zeigt, wie man Google Glass im täglichen Leben für die Suche einsetzen kann. Hat man eine Frage, stellt man diese einfach und erhält sofort die Antwort. Der echte Name von Prince? Mathe-Aufgaben lösen? Einheiten umrechnen? Alles kein Problem für Google Glass. Interessant ist vor allem, dass man anscheinend nciht einmal besonders deutlich sprechen muss. Google Glass als Personal-Assistent. 20 Anwendungs-Beispiele seht Ihr in dem Video. Hot or not?

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Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

10 Kommentare

  1. Hey Leute,
    definitiv hot… Ich mein, wie cool ist das denn alles 😉 Die Zeiten werden sich bald ändern, dann wird es nicht mehr im iphone gesucht, sondern in der Brille nachgeschaut.
    Liebe Grüße, Sarah

  2. Hot! Bleibt nur zu hoffen, dass es auf deutsch ähnlich gut funktioniert

  3. NAchher rennt jeder mit so einer Brille rum und irgendwann gibts keine Handys mehr sondern man kann über diese Brille telefonieren usw….

  4. Seien wir doch mal realistisch: Der Hype um Glass ist doch nur gehypt. Die Technik ist alles andere als „WOW“. Schauen wir uns die Trivialität anhand eines anderen Beispieles an: die Freisprecheinrichtung. Sie erspart einem Punkte in Flensburg und erhöht die Sicherheit im Straßenverkehr. Geht man davon aus, dass jeder eine solche Einrichtung oder Kopfhörer hat, stellt sich doch die Frage, wieso zum Teufel:
    1. gefährden einige Menschen willentlich andere Menschen (weil sie mit Handy am Ohr fahren)
    2. wieso geht man für den geringen Aufwand sich ein Knopf ins Ohr zu stecken, die Gefahr ein, seinen Führerschein abgeben zu müssen (im Extremfalle) [oder noch schlimmer jemanden überfahren zu haben]

    ….

    Die Antwort ist:

    Weil der Mensch faul und dumm ist!

    Daher Glass ist nicht das WOW wie es viele sehen wollen / oder hoffen. Es ist leider eine unvollkommende Anzeigematrix / Spielgerät, an dem man die Lust verliert, sobald man es besitzt (denn das fehlen dieses Teils ist doch eher das spannende).

    Doch direkt zu Glass:
    Vorteile?
    – Gesichtererkennung (in Zusammenabreit mit der NSA ;-P)
    – Terminerinnerungen (siehe oben)
    – Routennavigation ohne aufs Handy schauen zu müssen – FALSCH – man muss nach oben schielen…
    – was habe ich vergessen??? (was mein Smartphone nicht genau so gut könnte?)

    Nachteile:
    1. Brille!!! Die Kontaktlinsen wurden nicht erfunden, damit man sich jetzt wieder eine Brille aufsetzt (das muss man sich mal vorstellen)
    2. Ein Klotz hängt oben im rechten Sichtfeld.. – immer – auch wenn man es nicht benötigt (ein teil ist durchlässig, aber … dennoch ist der Klotz deutlich zu sehen)
    3. man muss nach rechts oben schielen!!! um etwas sehen zu können.
    usw……

    Besonders Punkt 3 – das schielen nach rechts oben – übersehen viele. Es mag Situationen geben, da ist Glass sicher vom Vorteil. Jedoch kann ich mir aktuell keine Situation vorstellen, die nicht einfacher und besser durch andere Lösungen gelöst werden können.

    Solange man seinen Blick ändern muss um an Informationen zu kommen, ist dieses Teil nicht mehr als ein schlechtes Smartphone, dass man nicht in den Händen halten muss.

    Auf die Nase fällt man trotzdem, weil man die Wurzel auf dem Gehweg übersehen hat, als man wieder Hans guck in die Luft gespielt hat.

    Noch ein weiterer Gedanke, der gegen Glass auch mit besserer Anzeigetechnik spricht:
    Der Mensch kann sich dauerhaft nur auf eine Sache konzentrieren, daher gehört es zu den bis dato fast ungelösten Problemen vieler Firmen ihre Mitarbeiter hoch konzentriert arbeiten zu lassen. Hier ein Telefonat, dann die E-Mail oder der Kollege, der etwas fragt. Die Erkenntnis, die sich in dieser Situation verbirgt ist: Informationen müssen abrufbereit sein und nicht einem aufgedrängt werden. Glass erfüllt jedoch das „Bedürfnis“ eine Neuigkeit sofort zu bekommen, ungeachtet dessen, was man gerade macht. Sicher kann man das per Software auch irgendwann lösen, jedoch ist Glass in dieser Konzeption unnötig bzw. nur eine Spielerei auf dem Weg zu hoffentlich einer wesentlich besseren Lösung.

  5. 3lektrolurch says:

    Das Beispiel hier, auf gesprochene Fragen eine Antwort zu bekommen, halte ich für eine unnötige Anwendung der Brille, weil sowas würde auch mit einer simplen Bluetooth-Freisprecheinrichtung und Smartphone gehen – ohne lästige verschmierte Brille.

    @Wixxer Wie ich das sehe wird die Brille sehr wohl für viele das WOW werden. Die Leute sehnen sich doch schon lange nach etwas grundlegend Neuem, nach einer Wiederholung der Euphorie, die einst das iPhone ausgelöst hat.
    Mir fehlte an der Brille aber noch die Möglichkeit, die Gläser hochzuklappen oder sowas in der Art.

  6. normanddd says:

    dieser fette rechte bügel sieht einfach nur idiotisch aus

  7. @normanddd
    aber irgendwo muss die Technik hin.
    Bringt ja nix wenn Du am Hinterkopf die ganze Technik hast und Dich dann beschwerst es wäre unbequem.
    Das sind alles noch Designstudien. Ich meine gelesen zu haben, dass Google auf einige Brillenhersteller (u. a. Ray Ban) zugegangen ist um da was zu machen.

    Das Teil ist noch etwas davon weg, FERTIG zu sein.

  8. Ich bin kein Google Glas Gegner, auf Google Glas gespannt und werde mir zum ausprobieren auf jeden Fall welche holen, wenn einigermaßen erschwinglich.
    ABER: Für das Frage Antwort Spiel brauch ich kein Google Glas, oder? 10€ Headset und Google Now am Smartphone (oder Siri) ist das gleiche, wenn die Antwort eh Akustisch kommt. Ich denke da gibts interessantere Anwendungen

  9. Ich würde es auf jedenfall ausprobieren wollen. Um mir ein eigendes Bild davon zu verschaffen. Wieso schon alles verurteilen bevor mans überhaupt probiert hat?! An der Optik lässt sich allerdings noch etwas verbessern finde ich.

  10. In den letzten hundert Jahren hatte ich noch nie das Bedürfnis auch nur eine der dort genannten Fragen in der freien Wildbahn zu stellen. Und selbst wenn so hätte die Beantwortung einer solchen Frage auch locker ein Paar Stunden Zeit gehabt. Ich kann und will mir auch nicht vorstellen, daß auch nur 1% mit so einer „Brille“ rumläuft, zumindest in Deutschland.