iRobot stellt neue Plattform iRobot Genius inklusive neuer App vor

iRobot hat die der App und der Roboter zugrundeliegende Plattform komplett überarbeitet und stellt nun Version 1.0 der neuen Digital-Plattform iRobot Genius vor. Mit dabei ist auch eine neue App und viele neue Features für die iRobot-Geräte.

Im Vordergrund der neuen Entwicklung sollen nun die Bedürfnisse des Nutzers stehen. Der Roboter soll nicht einfach nur ein Helfer im Haushalt sein, sondern ein echter Partner werden, der versteht, was ihr wann macht und helfend unter die Arme greift.

So wurden alle neuen Funktionen sauber in der neuen iRobot-App verstaut, unter anderem kann man die Maps nun mit Reinigungsbereichen rundum Objekte in der Wohnung anreichern. Der Roboter kann also bestimmte Verschmutzungszonen öfter reinigen als die ganze Wohnung oder Räume. Beispiele dafür wären der Esstisch, die Couch oder der Eingangsbereich. Funktioniert natürlich auch per Sprachbefehl via Alexa oder Google Home.

Man führt auch ereignisbasierte Automatisierungen ein, damit die Reinigung nur dann stattfindet, wenn sie euch nicht stört, beispielsweise wenn das Smart Lock tagsüber zuschließt oder ähnliches. Eine tiefe Vernetzung mit anderen Smart-Home-Geräten wird nun also möglich. Weiterhin erkennt der Roboter eure Gewohnheiten und empfiehlt eine Reinigung nach dem Essen rundum denn Esstisch oder ähnliches. Auch kann man nun Favoriten für die Reinigungszeiten festlegen.

Der Roboter lernt auch, wo man besser nicht saugt. Steckt er beispielsweise immer wieder fest, weil er sich beispielsweise in Kabeln unter dem Schreibtisch verfängt, fragt er euch via App, ob man dort besser eine No-Go-Zone anlegt. Auch schlägt er zur Fellwechselsaison oder Pollenflug-Zeiten öfter Reinigungen vor.

Die neue Version der App ist ab heute im App Store und Play Store verfügbar. iRobot möchte die neue Plattform nun in regelmäßigen Zyklen mit neuen Features versorgen und so dem Nutzer einen echten Mehrwert bieten, indem die Geräte immer schlauer werden.

Gefällt dir der Artikel? Dann teile ihn mit deinen Freunden.

Oliver Posselt

Hauptberuflich im SAP-Geschäft tätig und treibt gerne Menschen an. Behauptet von sich den Spagat zwischen Familie, Arbeit und dem Interesse für Gadgets und Co. zu meistern. Hat ein Faible für Technik im Allgemeinen. Auch zu finden bei Twitter, Instagram, XING und Linkedin, oder via Mail. PayPal-Kaffeespende an den Autor

Neueste Beiträge

Mit dem Absenden eines Kommentars stimmst du unserer Datenschutzerklärung und der Speicherung von dir angegebener, personenbezogener Daten zu.

18 Kommentare

  1. Software, alles nur Software …. Hardware ist nur noch Mittel zum Zweck, vieles an KnowHow sitzt heutzutage in Software … Bei Robotern, bei Autos, bei PCs

  2. Da bin ich mal gespannt drauf. Geht leider noch nicht zu laden im Appstore von .

  3. Ich habe einen Roborock S5 – mit dem bin ich auch echt zufrieden.
    Aber was IRobot mit der Software macht ist schon echt cool! und ich bin immer mehr am überlegen, ob ein Wechsel Sinn macht. Kann man beim Roomba eigentlich die Räume manuell definieren? Denn die automatische Erkennung am Roborock fasst zB Flur und Küche zusammen wegen der fehlenden Tür.
    Außerdem ist der Roborock auch recht „dumm“ wenn einmal die Tür bei der Reinigung zu war, verweigert er die Spotreinigung solange bis er wieder komplett gesaugt hat und alle Räume zugänglich waren.

    • Ja, ist möglich. Ich habe auch getrennte Räume, obwohl keine Tür dazwischen ist. Die Automatische Erkennung ist auch nur ein Vorschlag, die Räume lassen sich individuell aufteilen.

    • Die Räume individuell aufteilen, kannst du auch bei deinem Roborock. Einfach auf Karte bearbeiten-> Raum aufteilen

    • Tu es Dir nicht an.
      Ich hatte gedacht, dass man sich mit iRobot den „Mercedes“ unter den Saugrobotern ins Haus holt. Weit gefehlt. Mein Roborock der ersten Generation (Xiaomi Vacuum) ist weitaus leistungsfähiger. Vernünftige Navigation, mal eben einen Bereich zum saugen einrichten, fairer Preis.
      Die Navigation beim iRobot i7+ ist, dank fehlendem Laser, miserabel und er knallt gerne gegen Möbelstücke. Die Absaugstation ist ganz nett (wenn sie nicht verstopft ist, was bei Tierhaaren schon häufig vorgekommen ist). Die Ausdauer ist im Vergleich zum Xiaomi ebenfalls desolat. Der i7 schafft unsere Fläche gerade mal so, der Xiaomi hat nach der Reinigung noch mehr als 50% Akku.

      „Mercedes“ ist bei iRobot einzig und allein der Preis.

      • Die Navigation bei i7 finde ich sehr gut. Das der gerne gegen Gegenstände fährt/knallt ist bei IRobot irgendwie normal. Die fahren immer auf Kontakt, bremsen aber zumindest wenn das Hindernis nicht zu schmal ist ein wenig ab. Ich habe um den Roboter selbstklebende Schaumstoffstreifen angebracht.

        • Bei einem Staubsaugerroboter für 1000€ finde ich das absolut erschreckend. Für den Preis möchte ich nicht Schaumstoffstreifen o.ä. anbringen müssen. Vor allem anderer Hersteller (Roborock, etc.) zeigen ja das vernünftige Navigation kein Hexenwerk ist und man die sogar in günstigen Geräten verbauen kann.

      • Also mein iRobot knallt nicht gegen Möbelstücke. Und ja wenn man die Ecken auch sauber haben will dann hat er auch etwas Kontakt mit einer Kante oder einem Möbelstück. Ich will ja auch das meine Wohnung sauberer ist als ohne Staubsaugerroboter.

        • Hast Du denn den Vergleich mit einem anderen Roboter? Mein Xiaomi fährt definitv sanfter an Hindernisse, als der i7 und reinigt trotzdem.

          • Ich habe einen 980 und nutze sonst im Keller und im DG die Saugroboter von Eufy also Anker. Die knallen schon and die Kante aber da ist es mir egal. Aber der 980 fährt wirklich langsam in der Küche ans Möbel und dann wieder weg…

  4. hat der roomba 980 auch Vorteile von der Aktualisierung?
    Wahrscheinlich nicht….

    aber die Softwareaktualisierung wurde bei mir von iRobot auch per E-Mail angekündigt.

  5. Zugriff auf die Kamera des Roboters über die App wäre schon irgendwie cool^^

  6. Ich kann die neue App im Play Store nicht finden, hat mir jemand eine Tipp?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Du willst nichts verpassen?
Neben der E-Mail-Benachrichtigung habt ihr auch die Möglichkeit, den Feed dieses Beitrags zu abonnieren. Wer natürlich alles lesen möchte, der sollte den Hauptfeed abonnieren. Alternativ könnt ihr euch via E-Mail über alle neuen Beiträge hier im Blog informieren lassen. Einfach eure E-Mail-Adresse hier eingeben, dann bekommt ihr 1x täglich morgens eine Zusammenstellung. Mit dem Absenden willigst du unserer Datenschutzerklärung und der Speicherung von dir angegebener, personenbezogener Daten zu.