iPhone 6-Nachfolger soll 32 Gigabyte-Speicher als Basis-Option erhalten

Als das iPhone 6 und das iPhone 6 Plus im vergangenen Jahr präsentiert wurde, kratzten sich doch viele Menschen am Kopf. Grund dafür war, dass Apple erneut das Einstiegsmodell mit 16 GB Speicher ausstattete, was nach Abzug des Betriebssystems und der vorinstallierten Apple-Apps unterm Strich nur noch rund 12 GB zur Nutzung ausmachte. Apple wurde Anfang des Jahres für den Umstand der irreführenden Speicherangabe sogar verklagt.

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Schenkt man nun der Seite Made In China Gadget, kurz MICGadget, glauben, so soll der Nachfolger des iPhone 6 und iPhone 6 Plus tatsächlich 32 GB als Basis-Modell in den Handel kommen. Dies hat den Kollegen eine unbenannte Quelle gezwitschert, die in der Taiwan-Außenstelle von Foxconn Geräte für Apple fertigt. So heißt die Aussage des Foxconn-Mitarbeiters im O-Ton:

“We can’t tell you [what Foxconn] department we received information [from], but we can [say] that the packaging of the new iPhone 6s and iPhone 6s Plus [do not] have [stickers] with ’16GB capacity,“

Was natürlich zusätzlich ins Auge fällt, ist dass der Mitarbeiter ausdrücklich die Bezeichnungen iPhone 6s und iPhone 6s Plus in den Mund nimmt. Der Name wurde ja bereits an mehreren Stellen im Internet heiß diskutiert. Jedenfalls spricht MICGadget-Autor Chan Zhuang davon, dass auf den Stickern der jeweiligen iPhone-Verpackungen ausschließlich 32 GB, 64 GB und 128 GB steht.

Es wäre nicht das erste Mal, dass Apple eine Erhöhung des Basis-Speichers nachgesagt wird. Im Juni sprach die Korea Times davon, dass Apple angeblich mit Samsung in Verhandlungen um höhere Speicher-Chips stehe. Bislang nutzt das iPhone 6 NAND Chips, die zu 50 Prozent von Toshiba, 20 Prozent von SanDisk und 30 Prozent von SK hynix geliefert werden. Samsung stand hier bislang aufgrund zu hoher Preise außen vor.

Der aktuelle Stand der Gerüchteküche besagt außerdem, dass das iPhone 6s und das iPhone 6s Plus mit einem schnelleren A9-Prozessor, Force Touch Display, einem schnelleren LTE-Modem mit Qualcomm MDM9635M LTE Cat.6-Support, dem NFC-Chip NXP 66VP2, 2 GB RAM und einer 12 Megapixel-Kamera inklusive Möglichkeit der 4K-Videoaufnahme daherkommen soll. Angeblich soll das Verkaufsdatum bereits für den Raum China und USA stehen und sich um den 18. September bewegen. Wir werden sehen.

Bedenkt bitte, dass es sich hierbei um Gerüchte handelt und keine 100-prozentige, offizielle Bekanntgabe von Apple oder irgendeinem involvierten Drittanbieter darstellt.
(Quelle: Forbes)

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17 Kommentare

  1. benoslavus says:

    iPhone 5s im ersten Satz 😛 Haha, ist mir letztens genauso auch passiert beim Schreiben 😀

  2. benoslavus says:

    *6 Plus … oh man 😀

  3. Did I miss something: „Als das iPhone 6 und das iPhone 6s „?! Eben auch auf Facebook so veröffentlicht.

  4. Ähhh, iPhone 6s im letzten Jahr? 😉

  5. Pascal Wuttke says:

    Fehler ist korrigiert.

  6. Wow 2gb RAM, endlich vernünftig Multitasking in einem, wenn es blöd kommt, 1000€ Gerät …

    Interessant wäre ob man mal das Gehäuse / Display Verhältnis verbessert, das ist ja seit Jahren annähernd gleich schlecht.

  7. Die Gerüchteküche in der Apple PR Abteilung fängt an die Temperatur zu erhöhen. Was für eine Revolution. 32GB als Basismodel. Wow! #Ironie #off

  8. Hätte mit der Einführung von iPhone 6 schon passieren sollen. Gerade jetzt mit Apple Music, wenn man Musik noch mehr Offline speichert, viele hochauflösende Fotos knippst, einige größere Apps installiert hat, geht der Speicher recht schnell zu Neige.

    Man kommt aber noch mit 16 GB auf einem iPhone gut aus. Viele Google Android Smartphones oder Tablets haben ebenso noch 16 GB als Basis-Ausführung, allerdings bieten diese auch oft einen Micro SD Card Slot an, was den Speicher enorm erweitern lässt. Würde beim iPhone sicher auch gehen, neben dem SIM-Karten Slot, wäre zumindest geiles Feature um Musik, Fotos auf eine SD-Karte auszulagern, dann hätte man auf einem 16 GB Gerät wieder einiges frei.

  9. GongGonzo says:

    @neofelis: Du sollst doch nichts lokal speichern, Apple will seine iCloud-Dienste verkaufen.

  10. 32 is schon okay wenn man nur Fotos schießt und ein Smartphone hat um damit anzugeben! Als Poweruser sind jedoch 64 oder gar 128 Pflicht. Und das können sich viele „Ich hab ein Iphone“-Nutzer nicht leisten 😉

  11. Ich Depp hab ja mein iPhone 6 nagelneu für 100,00 EUR weniger vom Bekannten bekommen, das Teil war noch nicht ausgepackt und mit Original Apple Rechnung von vor ein paar Tagen. Ich war halt zu faul, damit zum Apple Store zu laufen und gegen Aufpreis das 64 GB Modell zu kaufen. Zuerst war es ganz in Ordnung, dann merkte man schon wie schnell 16 GB bei gekaufter und heruntergeladener iTunes Musik, einigen Fotos und ein paar wunderschöne aber um die über 100 MB Apps der Speicher wegfrisst. Wenn man Ruhe haben will, sollte man schon in die 64 GB investieren. Das was halt richtig Speicher frisst, sind die Apps mit mächtigen Caches wie Twitter und Facebook oder halt Messenger die Fotos, Audio-Aufnahmen und Videos speichern. Der Twitter lokale Cache schafft es bei mir auf knapp 1 GB, wenn ich es viel nutze.

    Die gleiche Debatte kann man übrigens auch mit einem MacBook führen. Die nächsten Tage kaufe ich mir ein neues MacBook Pro Retina und da wird auch 128 GB SSD angeboten, nur hier kann man halt noch die Festplatte später tauschen. Nur bin ich gerade am überlegen, ob kleine 128 GB und dann mehr RAM (den kann ich nicht mehr später aufrüsten) … Apple macht es schon ganz geschickt.

    Wegen Preis von iPhone, ich finde den Preis „noch“ aktzeptabel, wenn man Verarbeitungsqualität, die schicken Apps, Service in Betracht zieht. Außerdem kriegt man ein iPhone ziemlich gut bei eBay wieder verkauft.

    Ich finde Apple hätte beim iPhone 6 32 GB und beim neuen MacBook Pro 256 GB SSD längst zum Standard erklären müssen, gerade weil bei den MacBooks auch der Preis nahezu gleich bzw. sogar erheblich teurer geworden ist, je nach Modell.

    Wenn man kurz vorher nachher vergleicht:

    Ich habe für MacBook Pro Retina 15″ Zoll, Intel Iris Pro, Intel Core i7 4. Gen., 8 GB RAM, 256 GB SSD … 1.739,00 EUR bezahlt.

    Jetzt schaffe ich mir ein kleineres 13″ Zoll MacBook Pro Retina mit Force Touch an. Intel Core i5 2.9 GHz 5. Gen., 16 GB RAM, Intel HD 6100 (ohne Pro), 256 GB SSD … für 1.819,00 EUR an.

  12. Wozu? Weil Apples Apps immer größer werden müssen die Kunden mehr blechen? Ich dachte die haben nun mit iOS9 gelernt und packen auch nur noch App-Daten aufs Handy, die wirklich genutzt werden – so wie Microsoft das seit einigen Jahren macht? Fotos werden per WLAN in die Cloud gepustet und Musik/Videos von dort gestreamt, das verbraucht doch alles immer weniger lokalen Speicherplatz. Vor einigen Jahren hätte man das machen können, aber mittlerweile würde ich behaupten, dass immer mehr Leute mit 16GB zurecht kommen.

  13. Finde ich den richtigen Schritt – Speichermodule kosten (im Vergleich zu den verlangten Aufpreisen!) doch kaum noch was. Und Speicher kann man, wie die Erfahrung zeigt, nie genug haben.

    Der Verweis auf die Cloud ist aus Unternehmenssicht richtig und mag auch zum Nutzerverhalten einiger Kunden passen. Zu meinem nicht 😉
    Daher kann ich die Stoßrichtung nur begrüßen, wenn sie auch für mich zu spät kommt.

  14. Dann gibt es für das nächste iPhone nur noch die 32 GB Variante und ich spare mir die 100 EUR. Wahrscheinlich wird aber Apple hier den Preis einfach nochmal ne Schippe höher ansetzen. 😉

  15. Das wird doch ein legitimer Grund für Apple sein, den Preis für das Einstiegsmodell einfach um 100 USD zu erhöhen. Und am Ende wird es heißen, dass die Kunden es sich genau so gewünscht haben. Verrückte Welt…

  16. @neofelis Was denn nun, man kommt gut aus oder du merkst wie verdammt wenig 16GB sind?
    Zur heutigen Zeit sind 16GB nur noch… Ne, 16GB sind für niemanden mehr was.

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