iPadOS: Maus- und Trackpad-Support soll kommen

Ich schrieb es schon des Öfteren: Schön, wenn jemand produktiv all seine Arbeiten mit dem iPad erledigen kann – ich kann es nicht. Und ich bin auch nicht gewillt, Workflows zu nutzen, die ich in viel weniger Zeit an einem Notebook erledigen kann. Tatsächlich flotter könnte es mit Maus-Support werden – und da gab es neulich ja bereits erste Informationen, dass Apple dahingehend entwickelt – denn entsprechende iPad-Keyboards sollen vor der Tür stehen. Quellcode, der irgendwie nach Außen gelangte, verrät nun weitere Funktionen, wobei natürlich unbekannt ist, wann etwas kommt und ob überhaupt:

Kein persistenter Cursor – Wenn Sie ein Trackpad oder eine Maus mit einem iOS-Gerät verwenden, verschwindet der Cursor nach einigen Sekunden der Nichtbenutzung, im Gegensatz zu einem Mac, bei dem der Cursor immer sichtbar ist. Er erscheint wieder, nachdem das Trackpad oder die Maus wieder aktiviert wurde.

Mehrere Zeiger – Wie auf dem Mac sehen Sie mehrere Zeiger, je nachdem, was Sie gerade tun. Ein Standard-Pfeil wird die meiste Zeit sichtbar sein, aber er wechselt zu einer Hand, wenn Sie über Links fahren.

Rechtsklick – Es werden Gesten unterstützt, wie z.B. das Tippen mit zwei Fingern auf die rechte Maustaste.

Tippen zum Klicken – Tippen zum Klicken, eine Funktion des Trackpads des Mac, wird auch auf dem iPad Pro Smart Keyboard-Trackpad verfügbar sein.

Wenn es so kommt, dann bin ich sehr gespannt. Das könnte zumindest mich eine Ecke produktiver machen. Und viele von euch vermutlich auch.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei LinkedIn, Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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47 Kommentare

  1. Vielleicht reden wir von verschiedenen Dingen, aber eine Maus kann man auch jetzt schon benutzen.

    • Ich rede nicht von den Bedienungshilfen 🙂

      • Ich auch nicht. Aber seit iOS 13 gibt es doch den USB Support, und damit kann man auch eine Maus anschliessen. Wie sinnvoll und gut das umgesetzt ist, kann man ja durchaus diskutieren… 😉

        • derlinzer says:

          Das sind eben die Bedienungshilfen.

          • Wo ist denn da die Grenze? Letztlich ist doch die Maus ganz generell auch nur eine Bedienungshilfe. 😉

            • derlinzer says:

              Die Grenze ist darauf angepasstes OS oder eben Bedienungshilfe – ganz einfach.

              • Deine Antwort ist absolut nicht hilfreich… Machst du das absichtlich oder weißt du es wirklich nicht besser?

                • derlinzer says:

                  Also gut, weil es offenbar so kompliziert ist.

                  Mausunterstützung: Doppelklick, Rechtsklick, ev. weitere Tasten, kontextsensitiver Cursor,…

                  Um obiges zu ermöglichen, muss OS und wohl auch Apps dafür angepasst werden.

                  Bedienungshilfen: Einfachklick, „Cursor“ –

                  simuliert lediglich das, was ein Finger auch kann, mit einer Maus. Keine Anpassung von OS & Apps nötig.

                  Na, so schwer?

                  • FriedeFreudeEierkuchen says:

                    Ja, das war schwer. Wie soll ein Nicht-Apple Spezialist verstehen, was genau „Bedienhilfe“ meint? Wenn zwei verschieden Nutzer nachfragen, könntest du vielleicht selbst drauf kommen, dass es ein Problem in der Kommunikation gibt. Oder?
                    Zurück zum Thema:
                    Apple gehörte zwar historisch zu den ersten Maus-Nutzern, aber sie hatten schon immer ein Problem, das richtig zu machen. So wahnsinnig komplexe Dinge wie „Rechtsklick“ oder zweite, gar dritte Maustaste haben bei Apple sehr lange gebraucht. Schon damals war die Begründung „es könne die Nutzer verwirren“…
                    Ich wusste nicht, dass diese Geschichte auf dem iPad noch heute weiter geht.

                  • Die Frage gebe ich zurück. War das wirklich so schwer? Oder war es rein die Vorstellung, dass jemand kein iOS-Gerät hat und eben jene Bedienungshilfen nicht kennt…

  2. wäre super, wenn Apple da über seinen ()Steve Jobs) Schatten springt 😉 dann koimt das Ipad dem Laptop Ersatz wieder ein stück näher, denn der jetzige Mauszeiger ist nur eine Notlösung

    • Ja, klar, das geht bestimmt besser. Aber immerhin… Aber irgendwie ist ja was neues in der Pipeline, ich bin gespannt.

    • Und über Jobs‘ Schatten sind sie schon längst gesprungen, spätestens, als sie angefangen haben, diesem unsäglichen Trend zu immer größeren Smartphones zu folgen.

      • Und sich über die Aussage hinwegzusetzen. dass niemand ein 7″ Tablet benötigt (genau so wenig wie ein Handy, bei dem der Daumen nicht mehr von „hier“ bis „hier“ reicht). 😉

  3. Das OS ist einfach zu eingeschränkt um ein echter Ersatz zu sein. Ein Surface mit vollwertigem Windows ist da das deutlich produktivere Gerät. Und steinigung von Apple-Fans und windows hatern in 3, 2, 1, …

    • Naja, es kommt eben darauf an, was man damit macht. Natürlich geht vieles an einem „richtigen Computer“ besser, aber das meiste von dem macht die Masse schlicht nicht. Wenn ich mir anschaue, wofür viele ihren Rechner nutzen, drängt sich das Gefühl geradezu auf, dass sicher mehr als 90% der Nutzer auch mit einem iPad gut bedient wären. Viel mehr als E-Mails abrufen, im Internet surfen und streamen und ab und zu mal ein Schreiben fertigen passiert da nämlich nicht.
      Natürlich gilt das nicht für alle, aber grundsätzlich zu sagen, man könne mit einem iPad nicht produktiv arbeiten, trifft es eben auch nicht.

    • derlinzer says:

      Und wieder die sinnbefreite Duskussion über „vollwertig“ und „produktiver“ – manche wollen es nicht kapieren, gell?

      • FriedeFreudeEierkuchen says:

        Für dich sind alle anderen immer dumm, oder? Wie man schon oben und noch weiter oben sieht… In allen deinen Kommentaren hier auf dieser Seite sind die anderen doof und kapieren nicht.
        Weitere Kommunikation mit dir kann man sich dann wohl sparen. *Kopfschüttel*

        • Ich halte niemanden für dumm. Ich finde es allerdings sinnbefreit, von „vollwertig“ und „produktiver“ zu sprechen, ohne das Aufgaben- / Einsatzgebiet des Gerätes zu kennen:

          Wenn Leute ihre Jobs auf einem maxed out 16″ MacBook Pro, Surface Pro, Surface Laptop, MacBook Air, iMac Pro, Mac Pro, custom Desktop, oder eben iPad (Pro) machen, welches davon ist dann das „produktivere“ Gerät?

          Für Videoschnitt wirst du kein iPad (Pro) verwenden und also lautloses Gerät mit Stifteingabe und angepasste Software für Illustrationen, Annotationen wirst du kein MacBook Pro nutzen. Was bedeutet also „vollwertig“?

          • Diese Diskussion geht mir auch immer auf den Keks. Jeder soll ein Gerät nutzen mit dem er seine Ziele erreichen kann. Nichts anderes bedeutet „produktiv“ (viel (konkrete Ergebnisse) hervorbringend; ergiebig; schöpferisch – laut Duden)

            Ich bin von einem Windows PC zum Macbook, dann zum IPad Pro gewechselt. Für meine Zwecke reicht das vollkommen und freue mich natürlich über solche Nachrichten, dass IPad OS weiter aufgebohrt wird.

            Ich mache viele Notizen (bald Handschrifterkennung im OS = Super)
            Ich schneide Urlaubs – und YouTubevideos (wenn es noch ein Pendant zu AfterEffects oder Apple Motion geben würde = Super)
            Ich mache Musik mit verschiedenen Apps und Midi- Unterstützung.
            Ich male Illustrationen, bearbeite Fotos…

            Alles mit IPad möglich!

            Deshalb ist es Pupsegal, welches Gerät man nutzt. Wichtig ist, dass man seine Ziele damit erreicht.

  4. NanoPolymer says:

    Zum rumspielen mal bisschen surfen sind die Teile toll. Arbeiten? Keine Ahnung wer diese Idee hatte.
    Sehe im Alltag die Kunden mit den Geräten auch nur unbeholfen rumhantieren. Da ist es schon eine Herausforderung das richtige Bild zeigen zu können wenn man es braucht.

    Apple hat zwar viel am OS getan. Man kann mehrere Apps gleichzeitig nutzen. Nur ist es nicht so das man dann noch allzu viel Bild übrig hat. Aktuell kann man sogar Splitscreen + Überlagernde Apss nutzen, also praktisch 3 Apps gleichzeitig. Wozu? Selbst am Mac/PC nutze ich dann lieber den Programmschnellwechsel alt+tab oder direkt mehrere Bildschirme.
    Auf ein NAS zugreifen geht auch nicht nativ und selbst wenn kriegt man 90% der Dateien wieder nicht auf.

    Da verzichte ich lieber ganz auf Mobilität und warte bis ich dann am Desktop Rechner bin als mir das gefrimmel anzutun.
    Zeit sparen tut man da nämlich null.

    • derlinzer says:

      Du schreibst massig Text, ohne sagen zu können, woran die Kunden scheitern, also hilflos rumhantieren.

      Und wenn du Desktop Mobilität vorziehen kannst, zählst du nicht zur Zielgruppe.

    • Nur zum Spielen und Surfen sind diese Geräte, insbesondere die iPads, einfach viel zu teuer.

    • Ist immer dumm, wenn man von sich auf andere schliesst. Ich bin mit einem iPad wesentlich produktiver als mit einem MBP. Manche Dinge, die auf dem iPad möglich sind, gingen so ohne weiteres nicht mal an einem „richtigen“ Rechner.

  5. Florida Boy Orange says:

    Mich erstaunt immer, wie viele Menschen angeblich hauptberuflich oder privat Zeichnungen anfertigen. Mit einem Pen. Ich kenne persönlich und habe noch nie jemanden irgendwo gesehen, der das tatsächlich tut. Vielleicht sitzen die im ICE immer in der 1. Klasse. Keine Ahnung. In der 2. Klasse schauen die sich bloß Filme an.

  6. derlinzer says:

    „…Zeichnungen anfertigen. Mit einem Pen.“

    Wie kommst du auf Zeichnungen anfertigen?

  7. Ich nutze mein iPad privat für Netflix und co. Beruflich liebe ich es als Notizbuch mit OneNote. So spare ich Papier und habe meine Notizen überall dabei. Sehr praktisch weil ich sonst immer 2 Notizbücher im Jahr verschlissen habe. Cool ist auch das man pdf,und Bilder mit einbauen kann, was bei einem Notizbuch nicht so klappt 😉

  8. Das iPad mit Stift hat bei mir das Notebook komplett abgelöst unterwegs. Egal ob Musikproduktion, Fotobearbeitung mit Lightroom und Affinity, Skribbles mit ProCreate, Notizen , Skripte, Präsentationen oder Surfen. Funktioniert für mich alles wunderbar.
    Ich sage nicht, dass das für jeden funktioniert. Steht ja jedem frei ein Notebook zu benutzen.
    Gerade im kreativen Bereich mit Stift gibt es aber einfach keine Alternative.
    Vor allem kein Surface, mit durchweg schlecht optimierten Apps.

    • Klar um mal ein Bild zu bearbeiten. Richtige Fotobearbeitung funktioniert damit aber nicht. Wenn du im Urlaub mal 20gb Fotos hast ist die Bearbeitung auf dem ipad die Hölle.

      • Und? Wenn das, was du unter „richtige Fotobearbeitung“ verstehst, nicht zu den Aufgaben gehören, die man erfüllen muss/möchte, wozu dann Laptop?

        • Ich habe nur die Verallgemeinerung das das alles damit möglich ist eingeschränkt.

          • Wenn Mike schreibt, dass „Fotobearbeitung mit Lightroom und Affinity“ FÜR IHN am iPad funktioniert, dann ist da keine Verallgemeinerung und du brauchst nichts einschränken.

      • Wenn du 20GB im Urlaub schießt, dann hättest du keinen Urlaub!

        Aber auch das geht wunderbar mit dem IPAD. Du bearbeitest ja nicht 20 GB, sondern sortierst normalerweise erstmal aus.

        • So ein Quatsch in 14 Tagen 20gb Bilder zu machen ist nicht wirklich schwierig.

          • Negiert aber nicht meine Antwort, dass man auch das mit dem IPAD erledigen kann. Erst aussortieren, dann die restlichen Bilder bearbeiten. Geht!

            20 GB wären ca. 1000 RAW Bilder. 😮

            • Lass es, er will oder kann es nicht verstehen. donrond weiss schließlich am besten für alle anderen, was die korrekte Anzahl Urlaubsfotos, richtiges Bearbeiten, vollwertige Hardware, etc. ist.

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