iOS: Verbreitung erreicht in Deutschland den Höchststand

Traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast. Den Spruch kennt jeder und dennoch erlaube ich mir oft einen Blick in die Statistiken diverser Unternehmen, Ich sehe sie aber selten als etwas Ganzes, eher wie Puzzleteile. Kleines Beispiel: Die Benutzerzahlen unseres Blogs im Monat Juli, aufgesplittet auf jeweils Android und iOS. Da muss man kein Raketenforscher sein um zu wissen: Android hat eine höhere Verteilung. War seit Jahren so. Ist so. Bei uns im Blog: 83 % Android, 17 % iOS.

Die Kantar Group ist eine Gruppe von Marktforschungsunternehmen unter dem Dach von Bain Capital. Das in London sitzende Unternehmen bietet zahlreiche Themen an, darunter die Messung von Einschaltquoten im TV und über das Kantar Worldpanel auch die Messung von Systemen.

Da schaue ich seit Jahren gerne mal rein und nun gibt es auch wieder aktuelle Zahlen über die Verteilung von iOS und Android. Das ist immer ein Auf und Ab, doch erwähnenswert ist, dass iOS seit dem Start der Erhebung den Höchststand hat – so zumindest das Kantar Worldpanel. 26 Prozent stehen bei iOS auf der Uhr, mehr als es bisher der Fall war. Vor zwei Jahren waren es nur 18,8 Prozent – und vor einem Jahr 19,8 Prozent. Übrigens ist der aktuelle Sprung kein großer – die genau aufs Jahr abgepassten Zahlen im Juni zeichnen für 2019 und 2018 ein nicht ganz klares Bild, denn über 20 Prozent war iOS schon des Öfteren, lediglich 26 Prozent erreichte man bisher nie. Ob Apple es hier noch in andere Regionen schafft, über die 30 Prozent?

Ein Blick nach UK zeigt beispielsweise 37,8 Prozent Marktanteil – Spanien hingegen hat „nur“ 10,7 Prozent iOS-Nutzer. Im Heimatland von iOS, also den USA, sieht es anders aus, 43,1 Prozent nutzen da iOS – vermutlich konnte man da den Abwärtstrend der letzten Zeit bremsen. Und wie es in der Realität, abseits von Statistiken aussieht? Die Wahrheit wird vermutlich irgendwo dazwischen liegen.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei LinkedIn, Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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103 Kommentare

  1. Ich habe seit letzten Jahr ein iPhone und möchte ehrlich gesagt nicht mehr zu Android zurück.
    Nicht mir einfach ein zu großes Durcheinander mit der Fragmentierung.

    • Das ist ja auch ein echtes Problem unter Android. Im Grunde muss man alle zwei Jahre ein funktionierendes Gerät entsorgen um einfach weiter mit Updates versorgt zu werden.
      In den Anfangsjahren war es noch relativ normal. Jedes Gerät bot mehr Leistung und Funktionen. Aber mittlerweile haben alle Geräte im Schnitt genug Leistung um problemlos den Alltag zu bestreiten.
      Und die Hersteller versuchen jetzt über Features zu punkten, die aber jetzt nicht ehrlich mehr ein Grund sind alle zwei Jahre zu wechseln.
      Dafür sind die Apps immer wichtiger geworden wie eben auch Banking und mobiles bezahlen. Und jetzt wird über die Schiene Druck gemacht weiter regelmäßig das Smartphone zu tauschen. Sei es wegen Sicherheitslücken die nicht mehr geschlossen werden oder die alte OS Version nicht mehr supportet wird.
      Da hat man unter iOS relativ Ruhe von teilweise mehr als 5 Jahren aber eine recht teure Erstanschaffung. Wobei die Top Android Geräte auch sehr nahe an den Preisregionen dran sind.
      Von daher ist verständlich das iOS aufholt, aber eben auch nicht zu nahe an Android herankommen wird. Dafür gibt es einfach auch genug billige Android Geräte die auch für den schmalen Geldbeutel erschwinglich sind, während iOS auch gebraucht deutlich teuer bleibt.

      • Also ich muss eher alle 2 bis 3 Jahre ein neues Smartphone (iOS dienstlich, Android privat) kaufen, weil der Akku nach der Zeit deutlich nachgelassen hat. Auch beim iPhone bleibt man da eben nicht verschont von.

    • Scio nescio says:

      Deswegen wird es ja auch Fragmendroid genannt.

      (Seit 1990 bei NeXT und nie wieder etwas anderes! – heißt jetzt nur Apple)

    • Thomas Höllriegl says:

      Das liegt aber an den Herstellern, die alle ein eigenes Süppchen kochen wollen. Kaufe dir nur Geräte mit Pure Android (z. B. die Google-eigene Pixel-Reihe) und du merkst nichts von irgend einer Fragmentierung. Verstehe auch nicht, wieso sich die Leute das antun. Ich würde Hersteller, die mir ihre Apps oder ihren Launcher aufzwingen wollen einfach links liegen lassen.

    • Oliver Müller says:

      Du vergleichst Äpfel mit Birnen. Bei den Pixel Geräten (das Pendant zu den iPhones) gibt es keine Fragmentierung.

      • Peter Brülls says:

        Erzähl das mal den Entwicklern, wie gut sie mit einer Pixel-onlY Schiene fahren wurden.

        • Oliver Müller says:

          Das Problem sind die Nutzer. Es gibt Android. Dann gibt es Anpassungen von Herstellern. Wenn eine App auf einem Gerät mit irgendwelchen komischen Modifikationen Probleme macht, jammern die Nutzer in den Bewertungen, wie scheiße doch die App ist. Die Entwickler müssen sich verbiegen, weil die Nutzer zu doof sind. Oder weil die Hersteller Android kaputt basteln.

          Wenn Android, dann Pixel. Alles andere ist zu kaputt. Leider regelt der Markt das nicht, weil die Nutzer lieber viel Geld für blingbling Phones ausgeben, statt zu einem soliden Pixel 4a zu greifen. Muss ja unbedingt eine Rückseite aus Glas sein!

          • Streng genommen ist alles andere als ein Pixel, gar kein Android mehr. Meine Frau hat ein Samsung S10. Die Hardware ist Spitze, aber die Software ist eine Katastrophe. Wie man Android so kaputt machen kann ist mir schleierhaft. Einfach nur schrecklich. Aber das Marketing der Pixel Geräte ist eben nicht so gut wie das von Samsung und Co. Deswegen werden es wohl nur Nischengeräte bleiben.

            • Motorola ist auch annähernd Stock Android. Es gibt nur ein paar Extra Features von Motorola.

              • Oliver Müller says:

                Das wird von OxygenOS auch immer behauptet. Die machen Android aber auch kaputt, um ein paar Prozent Akku zu sparen.

                Es gibt Android auf Pixel Geräten und Android One. Alles andere ist i.d.R. irgendwie kaputt.

            • Ich habe privat auch ein S10 und mir ist noch nicht aufgefallen, dass da funktional etwas kaputt wäre. Was genau meinst Du? Ok, den sinnlosen Bixby-Knopf hätte ich gerne anderweitig sinnvoll belegt, aber sonst ist alles ok.

              • Funktional ist nichts kaputt, sondern die Oberfläche die Samsung darüber legt, ist verspielt, unlogisch und überladen mit Zeug, was die meisten nicht brauchen. Zudem sind die Einstellungen teilweise völlig verändert zu Stock Android. Ich verzweifel jedesmal, wenn ich irgendwas einstellen muss und ich kenne mich sehr gut aus. Wenn man alles benutzt, was Samsung einem unterschiebt, dann mag das funktionieren, aber ich mache meine eigenen Samsung unabhängige Lösungen und da stoße ich auf Hindernisse. Mit meinem Pixel läuft das alles problemlos. Meine Frau ist mittlerweile so gernervt, dass sie sagt, dass das ihr letztes Samsung war. Früher hatte sie ein Motorola und kam wunderbar damit klar.

            • Was ist denn bitte an der Software bei einem S10 eine Katastrophe?

          • Thomas Höllriegl says:

            Das Problem sind die Nutzer. 100% Zustimmung.

          • Nur hat das Pixel immer noch einen um mindestens zwei Jahren kürzeren Supportzeitraum für Softwareupdates. Es wundert mich, dass Google da nicht gleichzieht, um zu zeigen, was möglich ist. Mich beschleicht immer das Gefühl, dass man auch nicht zu gut sein will, um den anderen Anroid Hersteller nicht zu sehr auf die Füße zu treten.

            • Das Problem ist das Google auf Qualcomm SoC setzt und Qualcomm nur zwei Jahre Treiber Updates liefert. Vielleicht wird mit den Pixel 6 das angeblich einen von Google entwickelten SoC (Project Whitechapel ) verwendet besser.

      • Dafür muss man bei den Geräten mit anderen Nachteilen, und schlechtere Hardware leben.

  2. Bin nach gefühlten 15 Jahren Windows / Android vor einem Jahr auch auf iOS / MacOS umgestiegen und liebe es einfach 😮

    • 2018 vom Pixel 2 auf das iPhone XS umgestiegen. Vorher war ich eher Fraktion gemäßigter Apple-Hater. Heute im Einsatz bei uns:
      – iPhone 11 Pro bei mir
      – iPhone 11 bei meiner Frau (Huawei P20 ersetzt)
      – iPad mini (2019) für das Sofa
      – Apple TV 4K (Shield ersetzt)
      – MacBook Pro (2020 mit 10th Gen i5) bei mir
      – MacBook Air (2020 mit i5) bei meiner Frau
      – Apple Watch Series 5 bei mir (44mm) und meiner Frau (40)

      Tolle Hardware und sehr gute Software die im eigenen Ökosystem einfach nur glänzt.

    • Ging mir genau so. Klar mit Android ist man ein wenig „freier“ aber mit Apple fühle ich mich sicherer. Ja man kann nicht alles mögliche einstellen und personalisieren, aber irgendwann macht man zu 90% nur noch das, zumindest ging es mir so. So bin ich zwar limitiert, aber was soll es, so wie es ist gefällt es mir. Finde es auch gut das Apple im App Store so strikte Richtlinien hat, gibt es viel weniger Müll als im PlayStore von Google.

      • Das freier fühlen war mir mit Anfang 20 auch noch wichtiger. Jetzt mit Anfang 30 will ich einfshc nur noch ein gut funktionierendes System haben.
        Aber klar, dass muss jeder für sich entscheiden.

        Nicht umsonst hat Samsung jetzt den Updatezyklus verlängert, was mir jedoch auch nicht reichen würde.

        Ich hatte vorher ein Nokia mit Android One. Aber nachdem hier die Updates auch immer länger gedauert haben und noch andere Probleme (Sofwarefehler + mehrere Defekte) hatte ich keine Lust mehr.

        Klar IOS 11 hatte am Anfang auch kleinere Probleme. War ist mir nie so schlimm aufgefallen.

        • Oliver Müller says:

          Ich bin Anfang 40, und Freiheit ist mir jetzt wichtiger denn je.

          • Peter Brülls says:

            Dafür habe ich einen raspberry und einem mac. Alle zuspielhardware soll einfach nur funktionieren.

            Android ermöglicht mehr Konfiguration und in der Theorie mehr Software. In der Praxis stößt 3rd party Software für Nischenbedürfnisse schnell an ihre Grenzen oder wird sehr teuer. Da ist dann selberschreiben Billiger. Und das geht bei iOS doch jetzt auch ohne pay-Account. (Glaube ich. Hab‘s bisher nicht gebraucht)

            • Oliver Müller says:

              Wenn es eine 3rd Party Software für Android nicht gibt, dann muss man eben iOS nutzen. Die Frage ist, was man macht, wenn man dann mal eine 3rd Party Software benötigt, die es nur für Android gibt?

              Software die es nur für eine einzige Plattform gibt, sollte man generell meiden. Man sollte generell alles meiden, was einen an eine einzelne Plattform oder in das Ökosystem eines Herstellers zwingt, z.B. iMessage oder die Apple Watch.

              Ich kenne Leute, die sind wegen der Apple Watch von einem Android-Gerät zu einem iPhone gewechselt. Die lieben die Apple Watch, aber die meisten verfluchen das iPhone.

              Macht das nicht! Genau das ist das, was Apple will. Freiheit ist wichtiger als irgendeine Smartwatch.

      • Oliver Müller says:

        Apple hat immer noch eine Backdoor auf dein Gerät, verstehe nicht, wie man sich da sicher fühlen kann. Wenn man sicher sein will, nimmt man ein Pixel mit GrapheneOS.

  3. Die Zahlen wirken schon komisch, denn wie konnte Windows von 0,3 auf 0,7% sich steigern? Man wird ja schlecht noch irgendwo einen Container mit alten Handys mit Windows als Betriebssystem gefunden und verkauft haben.

  4. Peter Zillien says:

    Bin von meinen diversen Lumias auf iPhone umgestiegen, a) da ich Google nicht traue und b) auch schon ein Diensthandy von iPhone hatte, da musste ich weniger umgewöhnen. In der Apple-Welt ist die „Verknüpfung“ schon genial, z.B. iWatch und iTV. Als Surface-Jünger (Studio, Pro 3, Pro X) werde ich wohl auch das Surface-Duo nutzen müssen 😉 dann wäre ich aber wieder bei Google :-((

    • Oliver Müller says:

      Das ist so ein Ding, das verstehe ich ja nicht. Warum vertraut man Google nicht, Apple aber schon? Das sind beides große amerikanische Unternehmen, deren Fokus auf Profilmaximierung liegt, und die endlos Daten ihrer Nutzer sammeln.

      Wenn man skeptisch ist, was die großen Tech-Konzerne machen, dann meidet man sie konsequent.

      • Vielleicht weil Apple mit Hardware und Dienstleistungen Geld verdient und Google mit Werbung – sprich Daten. Macht halt einen Unterschied.
        Ja. Apple erhebt auch Daten. Wie jedes Unternehmen. Weiterentwicklung und so… Aber man kann Google und Apple einfach nicht vergleichen.

        • Oliver Müller says:

          Natürlich kann man Apple und Google vergleichen. Beide stellen Telefone her und sammeln die Daten ihrer Nutzer. Was dann am Ende des Tages mit den Daten passiert, weiß man bei beiden nicht.

          • Richtig ist eher: Natürlich kann man Apple und Google vergleichen. Beide stellen Telefone her und der eine ist damit zum wertvollsten Unternehmern der Welt geworden, der andere macht damit Miese.

          • Wozu sollte Apple Nutzerdaten sammeln und Profile erstellen? Das findet einfach nicht statt.

            • Das heißt aber auch nicht, dass sie überhaupt keine Nutzerdaten ansammeln.
              Dazu gibt es einen guten Artikel, bei dem ein Nutzer mal alle Daten bis 2010 angefordert hatte.

              https://www.zdnet.com/article/apple-data-collection-stored-request/

            • Woher weißt du denn, dass Apple keine Nutzerdaten sammelt? Es wäre doch sehr dumm von Apple, wenn sie diese Möglichkeit nicht ausnutzen würden! Informationen sind in der heutigen Zeit Gold wert. Die Sache ist nur die, dass Google hauptsächlich auf Werbung fokussiert ist und wahrscheinlich mehr Daten auswertet als Apple. Am Ende des Tages denke ich aber, dass beide so einige Daten erheben und auswerten.

            • Oliver Müller says:

              Weil sie es können. Wurde mehrfach belegt.

              • Nö, wurde mehrfach widerlegt.

                • Oliver Müller says:

                  Siehe z.B. den Link von Stefan von 0:13. Bitte bei den Fakten bleiben.

                  • Fakten sind nicht so Kalles Ding. Zumindest, wenn die Fakten gegen Apple sprechen.

                  • Thomas Höllriegl says:

                    Kein Fanboy akzeptiert irgendwelche Fakten, die Gegen sein Fanobjekt sprechen.

                  • Und dann erklär auch fairerweise bitte, was denn das für „Nutzerdaten“ sind – zumal Apple ja nicht die „Freiheit“ bietet, mehrere Accounts auf den Geräten anzulegen, sind es vor allem funktionale Log-Dateien für Geräte. Daraus irgendein Profil oder was auch immer für die Nutzung von Werbung oder die Anlage eines Personenprofils zu bilden wird schon interessant. Es taugt aber mit Sicherheit nicht für eine Gleichsetzung „Apple und Google nehmen sich nichts“ – der Unterschied ist gewaltig, ohne Zweifel. Die Aussage, Apple habe keine Nutzerdaten, ist mit Sicherheit nicht richtig, aber die Aussage, beiden seien gleich ist noch viel unzutreffender. Wenn es dir um Datensparsamkeit trotz „Cloudkomfort“ geht, bist du mit Sicherheit bei Apple deutlich besser aufgehoben als etwa bei Google.

                    • Oliver Müller says:

                      Sowohl Apple als auch Google haben zu viel zu viele Daten ihrer Nutzer. Teilweise weil die Daten einfach erhoben werden, teilweise weil die Nutzer sie den Herstellern freiwillig geben, z.B. das in der Google- oder Apple-Cloud gespeicherte Adressbuch oder der dort gespeicherte Kalender. Man hat die Wahl zwischen Pest und Cholera. Nur weil Apple etwas weniger Daten erhebt, sind sie nicht besser als Google. Jedes einzelne Datum, das der Hersteller von seinem Nutzer speichert, ist eins zu viel.

                  • Ich würde empfehlen, mal den Text zu lesen. Vor allem folgenden Teil:

                    > Apple took a little over a week to send me all the data it’s collected on me, amounting to almost two dozen Excel spreadsheets at just 5MB in total — roughly the equivalent of a high-quality photo snapped on my iPhone.

                    > Facebook, Google, and Twitter all took a few minutes to an hour to send me all the data they store on me — ranging from a few hundred megabytes to a couple of gigabytes in size.

                    Apple hat offensichtlich Daten, die man selbst dort hinschickt. Wenn man iCloud Sync für Kontakte, Bookmarks, Fotos, etc nutzt, dann sind die dort gespeichert. Oder wenn man eine App kauft, dann ist diese Information im Account gespeichert. Mehr nicht. Wenn man das nicht nutzt dann fallen auch keine Daten an. Das meiste wird Offline verarbeitet, und wenn ein Dienst wie Siri, Karten, usw involviert ist, dann geschieht das mit einer anonymen und temporären ID, die nicht mit der Apple ID verbunden ist.
                    Jetzt vergleich das mal mit Facebook und Google, die jeden stalken wo sie nur können, Daten sammeln, Profile anlegen, usw.

                    • Oliver Müller says:

                      > Apple hat offensichtlich Daten, die man selbst dort hinschickt.

                      Wie kommst du aus dem Zitat das du genannt hast auf diesen Rückschluss?

                      Da steht weder, dass das nur die Daten waren, die er dort hin geschickt hat, noch dass die Daten vollständig waren.

  5. Bei mir war es umgekehrt:

    Nach vielen Jahren, seit der Einführung des iPhone, vorletztes Jahr auf Xiaomi und Android umgestiegen.
    Für 1/3 des Preises 85% der Leitstung eines iPhones waren einfach unschlagbar.

    Auch ansonsten wüsste jetzt nicht, wo da der Schuh drücken sollte – arbeite zumeist mit Macs (Imac, Macbook, MacMini, aber auch mit Windows (vor allem im Betrieb). Arbeitet alles im Team, bestens.

    Das hängst aber vielleicht damit zusammen, dass ich nie die „Ökosysteme“ (also was einen an einen Anbieter fesseln soll) wirklich genutzt habe und immer eigene und alternative Lösungen bevorzuge und nutze.

    Mac, iPhone, Windows, Linux, Xiaomi, Android, Huawei – mir egal, hauptsache es funktioniert und Preis/Leistung stimmen.

    • Genau so sehe ich das auch. Ich habe ein Pixel und ein iPad. Aber ich nutze auf beiden Systemen so gut wie nichts was mich ans Ökosystem bindet. Von der Software bin ich klar bei Android, was für mich viel logischer funktioniert. Das iPad ist ein tolles Gerät, aber nichts bei iOS würde mich dazu animieren noch was von Apple zu kaufen. Ich kann diesen Hype und diese „liebe“ bei manchen zu Apple überhaupt nicht nachvollziehen.

      • Oliver Müller says:

        Das mit dem iPad kann ich sogar nachvollziehen, seit Google keine Tablets mehr baut, gibt es keine brauchbaren Tablets mehr mit Android.

    • Volle Zustimmung. Die Bindung an eine Marke oder Firma käme mir nicht in den Sinn. Mir ist das Gerät am liebsten, dass mir am wenigsten auf den Keks geht und einigermaßen das macht, was ich erwarte. Privat habe ich ein Galaxy S10, ein Ipad und mein Hauptrechner läuft seit 4 Jahren mit Fedora. Dienstlich habe ich ein iphone XR, auch nett, aber ich finde das S10 einfach angenehmer. Mit ’nem Mac habe ich immer wieder geliebäugelt, aber jedesmal wenn ich mit dem Macbook Pro meiner Frau irgendwas machen soll, bin ich davon kuriert. Einfach nicht mein Ding. Windows muss ich jeden Tag im Büro nutzen, privat habe ich das zwar auch noch, der Rechner wird aber nur alle paar Wochen mal zum Updates-ziehen gebootet.

    • Ist bei mir genau so. Habe Beruflich ein iPhone XR, welches ich nicht mehr nutze. Nutze zurzeit mein Privates One+ 8Pro (dual Sim ist schon praktisch).
      An sich ist Apple nicht schlecht, aber es ist mir an so manchen stellen einfach zu umständlich. Das One+ bzw Android Allgemein ist da simpler und praktischer.
      Ich zum Beispiel schreibe beruflich mir meine Apps selber, da ich beruflich 3rd Party Anwendungen möglichst meide, allein aus Datenschutzgründen. Apps auf Android zu installieren ist nunmal einfacher und schneller als bei iOS, Daten Übertragung ist generell besser und simpler unter Android gelöst, da Android Geräte an jedem Rechner wie USB Sticks behandelt werden.
      Aber naja man muss halt mal beide Welten ausprobiert haben um zusehen was für einen praktischer ist. Für reines Medien konsumieren finde ich persönlich iOS (nur in Verbindung mit dem iPad) besser, für alles ander wiederum Android.
      Mir sind zudem weitestgehend Systemupdates egal, ob Android 8,9,10 oder 11 ist mir völlig egal, Sicherheitsupdates sind mir da schon etwas wichtiger, im Zweifelsfall installiere ich LineageOS oder vergleichbares und auch das Problem wäre vom Tisch, daher als jemand der selber in der Lage ist in seine IT einzugreifen macht iOS für mich persönlich kein Sinn.
      Aber wie gesagt, muss jeder selbst wissen was er/sie will und wie er/sie seine/ihre Geräte nutzt.

  6. Na, wir machen es uns aber kuschelig heute 🙂 Gebe zu, ist bei mir genauso, Wir haben nur noch Iphones, Ipads (fast nur Pro mit Stift als die „Normalen“ das noch nicht konnten) und zwei MBP.

  7. Japan ist interessant. Mehr iOS als Android. Seit Jahren. Mir scheint eine klare Korrelation zw. Wohlstand/Einkommen und iOS-Anteil gegeben zu sein. Kan ich auch in meiner Nabelschau bestätigen. Je mehr Einkommen, desto eher IOS in meinem Umfeld. Übrigena auch für die einzelne Person im Zeitablauf. Früher weniger Einkommen, also Android. Je mehr das Einkommen wächst, desto wahrscheinlicher der Wechsel zu iOS.

  8. Thomas Höllriegl says:

    Ich und meine Freundin nutzen Android, die Tochter meiner Freundin hat ein iPhone. Ich könnte nun keinen Grund nennen, der mich dazu bewegen würde, mein Pixel 4 (Android) gegen ein iPhone einzutauschen. Wirklich keinen. Aber Geschmäcker sind bekanntlich verschieden, das sorgt für Vielfalt. Und das ist auch gut so.

    • Oliver Müller says:

      Meine Freundin nutzt ebenfalls ein iPhone. Der einzige Grund, warum sie noch nicht auf ein Pixel gewechselt ist, ist iMessage, das sie sehr intensiv nutzt.

      • Thomas Höllriegl says:

        Das passiert, wenn man ein n Hersteller-spezifischen Dienst nutzt. 😀

        • Wer mal in USA gelebt hat, macht tatsächlich öfters folgende Erfahrung: wessen Handynummer in iMessage grün ist (=SMS, da Androide), gilt unter Teenagern als Asi. Das geht soweit, dass Unternehmern an „grüne“ Empfänger nicht zustellen, da sie das eher mit geringer Bonität assoziieren. Kein Scheiss. Für uns total krass. Dort aber mehrfach erlebt.

  9. Ich habe über die Jahre Erfahrungen mit so einigen Handys und Smartphones gemacht, mein erstes Gerät war das damals topaktuelle Siemens S6 D Power. Das erste Smartphone war ein Samsung Wave mit Bada als Betriebssystem (furchtbar, einfach nur kaputt von vorne bis hinten. Von der Bedienung her ok, aber die Stabilität war unterirdisch.) danach verschiedene Androiden und irgendwann dann ein iPhone 5s. Bin bei den iPhones geblieben. Der Grund: Das iPhone nervt mich nicht. Wenn ich etwas von ihm will, funktioniert es. Ich muss mich nicht mit seltsamen Problemen beschäftigen. Die Androiden konnten alles, was das iPhone kann, auch – keine Frage. Aber man musste sich ums System kümmern, nach dem Fehler suchen, Workarounds finden und so weiter. Unterm Strich hatte ich bei den Androiden nie das Gefühl, dass ich mich auf das Gerät verlassen kann. Und genau das ist bei meinen iPhones anders. Ich war noch nie in einer Situation, in der mich ein iPhone „im Stich“ gelassen hat oder ich irgendwas basteln oder fummeln musste. Wenn ich das Teil aus der Tasche nehme, erwartet mich ein definierter Zustand. Und das ist mir den Aufpreis wert.

    • Thomas Höllriegl says:

      Ich habe ein Pixel 4 und habe das alles nicht, was du da an Problemen aufzählst. Ich vermute, du hattest kein Pure Android sondern irgend eine Hersteller-vermurkste Version. Denn sowas kenne ich von anderen, Arbeitskollegen z. B.
      Niemals eine Hersteller-vermurkste Version von Android kaufen, immer darauf achten, dass da Pure Android drauf ist. Google Pixel Reihe oder Nokias Smartphone Reihe bieten das.

      • Alles übertrieben dargestellt von dir und vielen hier in den Kommentaren. Die Hersteller eigenen Launcher bieten vllt mehr feature als die Pixel Geräte und sind etwas bunter (ist immer Geschmacksache, einige finden vllt auch das Pixel Design langweilig monoton), aber die Basis läuft exakt genauso stabil und zuverlässig. Die Update Geschwindigkeit variiert vllt aber mehr auch nicht (mir persönlich sind Systemupdates nicht wichtig). Habe Erfahrung mit Samsung (S2,S4,S6,S8), Google Pixel (1, 3a XL), Sony (Z1,XZ) und aktuell One+ (8Pro).

        In den meisten Fällen ist der User selbst das Problem, da einfach zu faul und manchmal einfach zu b***. Ein klassisches Problem der heutigen verwöhnten Gesellschaft.

      • Ich hatte ein Nexus 5, 6P, Pixel, dann iPhone und kann genau nachfühlen was er sagt, auch das mit dem definierten Zustand.

        • Gegenbeispiel 1:
          Skifahren mit der Familie. Frau hat ein S7, ich ein Iphone SE. Wir beide machen gleichzeitig Fotos von unseren Kids, nach dem 2. stürzt das Iphone ab (Akku war definitiv > 50%). Es schaltete sich aus und war nicht mehr einzuschalten. Ich war dann den restlichen Tag ohne funktionierendes Telefon im Skigebiet unterwegs :-(. Wieder zuhause im Internet recherchiert: Probleme bei Temperatur von 0°C sind bekannt …

          Gegenbeispiel 2:
          Fahrradtour mit Kind, mache ein paar Fotos (normale Außentemperatur < 30°C). Zuhause bei genauerer Kontrolle ist ein Bild mit "verrutschtem Gesicht" dabei – habe sowas noch nie erlebt.

  10. In Amerika gibt es aber auch immer wieder richtige Hammerangebote für iPhones, zwar oft nicht für die aktuelle Version, aber man kriegt da teilweise Angebote, wo das iphone aus der vorigen Generation weniger als 300 Dollar kostet. Wenn man das dann drei bis fünf Jahre nutzt, dann hat man zumindest in den USA eigentlich auch preislich keinerlei Grund, um nach einem Androidtelefon zu gucken. Die haben in der Preisklasse alle schlechtere Kameras und eine verbastelte Software.

    In Deutschland bleiben die Preise stabil, weil die ganzen Selbsständigen und Firmen den Krempel über die Steuer subventioniert kriegen. Hat natürlich auch den Grund, dass man da nur ein Gerät supporten muss und nicht zig Androiddevices ohne Securityupdates und mit Spyware by Design.

    Und bekanntermaßen kriegt man mehr zurück, je mehr man ausgibt. Da wäre man schön blöd, sich statt dem iMac ein Chromebook hinzustellen, dass in keinem Fall die 5-8 Jahre Support kriegt. Darüber finanziert sich ja auch die Automobilbranche und dergleichen. Und Apple wäre blöd, wenn es hierzulande die amerikanische Preispolitik fahren würde. Die machen wahrscheinlich hierzulande auf den Kunden gesehen mehr Marge, obwohl sie weniger Marktanteil haben. Dreifacher Preis bei gleichen Ausgaben.

    Spanien ist pleite, da kann sich wirklich keiner mehr ein iPhone leisten, die Jugendarbeitlosigkeit astronomisch, die Mieten ganz oben, Lebenshaltungskosten allgemein für viele kaum zu schultern. Die haben wirklich ganz andere Prioritäten zur Zeit.

    • Wolfgang D. says:

      @Lars
      In den USA wird Apple als letzter Geräte-Hersteller des Landes halt heftig gesponsort, und hier bei uns (und anderswo) holen die sich ihr Geld. Ich mein, sogar Trump hält sich etwas zurück, Tim Apple nicht zu sehr zu schädigen.

      Unternehmen könnte ich da sogar verstehen, wenig verschiedene Geräte, alle mit demselben OS, Verwaltungsinstrumente. Muss man allerdings gut bezahlen (Personal), und wenn man lieber auf die Gängelung der Nutzer aka Lohnsklaven verzichtet und denen ’so‘ die Handys überlässt, hat man unter dem Strich mehr Gewinn über. Bleibt immer noch das Statussymbol, je teurer desto ranghöher.

      • Oliver Müller says:

        „Bleibt immer noch das Statussymbol, je teurer desto ranghöher.“

        Ich habe ja eher Mitleid für Leute, die sich ein Telefon für > 1000 Euro anschaffen, um damit zu protzen. Ganz arme Würste.

        • Wolfgang D. says:

          @Oliver Müller „Leute, die sich ein Telefon für > 1000 Euro anschaffen, um damit zu protzen“
          Darum geht es nicht.
          Das Gerät bekommt man quasi als Rangabzeichen verliehen, und kauft es nicht selber. So kann jeder im Unternehmen schon am Telefon die Stufe ablesen, auf der man steht. Und die Leute machen begeistert mit, was das eigentlich Erschütternde ist.

          • Kann sein, dass sowas als Incentive genutzt wird, aber je größer die Firma ist, desto unwahrscheinlicher wird das. Jedes weitere Modell im Warehouse kostet Verwaltungsaufwand, also gibt’s 1-2 Standardgeräte, das war’s.

        • Ganz arme Würste sind für mich Leute, die anderen, die ein iPhone besitzen, pauschal unterstellen, ein Statussymbol zu brauchen oder damit protzen zu wollen.
          Mein iPhone hat ne schicke Hülle also nix mit protzen, einfach nur nutzen.
          Und nebenbei bemerkt, das aktuellste und neueste iPhone bekommt man direkt von Apple ab 467 Euro. Habe noch nie >1000 Euro für ein neues iPhone bezahlt.

          • Oliver Müller says:

            „Ganz arme Würste sind für mich Leute, die anderen, die ein iPhone besitzen, pauschal unterstellen, ein Statussymbol zu brauchen oder damit protzen zu wollen.“

            Das tut hier niemand. Und natürlich packt man sein Smartphone in eine Hülle, egal ob es nun 400 oder 1400 Euro gekostet hat.

  11. Ich nutze nur Apple Geräte aber auch eher mit mittlerer Leidenschaft. Die angeblich so geniale Zusammenarbeit zwischen den Geräten leuchtet mir nicht ein. Was soll damit überhaupt gemeint sein? AirDrop ist manchmal ganz nützlich aber schon AirPlay finde ich mäßig, weil gerne mal auch die Verbindung abreißt, wenn man auf seinem iPhone gleichzeitig etwas anderes macht (bei Videos auf dem AppleTV). Als der AppleTV herauskam, hätte ich auch gedacht, dass das Ding vielleicht auch Anrufe anzeigt oder Benachrichtigungen. Tut es natürlich nicht. Da ist noch viel Luft nach oben, aber immerhin laufen iPhone Apps bald auf dem Mac. Letztendlich mag ich das mehr an Sicherheit, den langen Supportzeitraum und die schickeren Apps unter iOS. Auch das iPad ist leider fast alternativlos und die Watches unter Android eine Katastrophe. Welten dazwischen sehe ich aber nicht.

    • Oliver Müller says:

      Das „mehr an Sicherheit“ ist ein Märchen, Stichwort GrapheneOS. Und jetzt kommt nicht mit dem „das läuft aber nur auf Pixel Geräten“ Argument, iOS läuft auch nur auf Apple Geräten.

      Der lange Supportzeitraum ist ein Punkt, der geht an Apple, wenn man mal Custom ROMs außen vor lässt. Im Gegensatz zu Google hat Apple aber den Supportzeitraum AFAIK nirgendwo schriftlich festgehalten, die könnten das also von heute auf morgen ändern. Inzwischen ziehen aber auch Android-Hersteller nach, Fairphone z.B. unterstützt seine Geräte mindestens fünf Jahre.

      Das iPad ist leider in der Tat recht alternativlos, das was die Android-Hersteller an Tablets im Angebot haben ist mehr als schwach. Hier werkelt noch ein Nexus 9, das ich Ende 2014 angeschafft habe allerdings macht da der Akku auch langsam schlapp.

      • Der Unterschied ist: iOS ist vorinstalliert, GrapheneOS und Custom ROMs sind es nicht. Nicht jeder will sich ein Smartphone kaufen, nur um dann zuerst einmal das komplette OS ersetzen zu müssen. Mal ganz abgesehen davon, dass man dadurch bei den meisten (wenn nicht allen) Herstellern die freiwillige Herstellergarantie verliert.

        • Oliver Müller says:

          Dass man irgendeine Garantie verliert ist ein Märchen. Das gilt nicht für als Privatperson angeschaffte Geräte. Google ist dein Freund…

          • Oliver Müller says:

            Das war in dem Zusammenhang natürlich Käse… DuckDuckGo ist dein Freund… 🙂

            • Das ist kein Märchen, sondern Tatsache. Die gesetzliche Gewährleistung bleibt davon vielleicht unangetastet, die freiwillige Herstellergarantie jedoch nicht. Google ist dein Freund…

              • Oliver Müller says:

                https://fsfe.org/activities/android/flashingdevices.en.html

                Die gesetzliche Gewährleistung beträgt in Deutschland zwei Jahre. Wenn ein Hersteller diesen Zeitraumf freiwillig verlängert, kann er dafür natürlich die Voraussetzungen selbst definieren.

                Und jetzt die eigentlich relevante Frage: Welcher Hersteller liefert freiwillig mehr als zwei Jahre Garantie auf Smartphones?

                Das Argument, beim Einsatz von Custom ROMs würde bei Smartphones irgendeine Garantie verloren gehen, ist Humbug.

                • Höh? Du kennst ganz offensichtlich nicht den Unterschied zwischen gesetzlicher Gewährleistung und der freiwilligen Herstellergarantie 🙂

                  Bei der gesetzliche Gewährleistung musst du im Falle eines Defektes, wenn mehr als 6 Monate seit dem Kauf vergangen sind, nachweisen können, dass der Fehler schon beim Kauf vorhanden war. Wenn du das nicht kannst, was in aller Regel der Fall ist, dann bringt dir die Gewährleistung überhaupt nichts.

                  Die gesetzliche Gewährleistung ist damit in keiner Weise mit der freiwilligen Herstellergarantie vergleichbar.

                  „Bemerkt der Kunde laut Grau erst später als sechs Monate nach dem Kauf den Mangel, so ändert sich die Beweislast, d.h. nun muss er beweisen, dass der Gegenstand schon bei der Übergabe einen Mangel aufwies.“
                  https://www.channelpartner.de/a/der-unterschied-zwischen-garantie-und-gewaehrleistung,2593115

                  Befasse dich besser erst einmal mit dem Thema ausführlicher, bevor du noch mehr Blödsinn und Halbwahrheiten schreibst…

                  • Oliver Müller says:

                    Die gesetzliche Gewährleistung beträgt in Deutschland zwei Jahre. Und genau das war der Punkt, um den es hier ging.

                    • Nö. Hier ging es um meine Aussage, dass du bei den meisten Herstellern die freiwillige Herstellergarantie verlierst, wenn du eine Custom ROM installierst, was du als „Märchen“ bezeichnet hast 😀

                      Das du jetzt plötzlich mit der Gewährleistung argumentierst die ich a) in meinem ursprünglichen Beitrag überhaupt nicht genannt hatte und die b) rein gar nichts mit der freiwilligen Herstellergarantie zu tun hat (und diese auch nicht im Ansatz ersetzen kann), zeigt nur, dass du den Unterschied zwischen Herstellergarantie und Gewährleistung entweder nicht kennst oder nicht begreifst.

                      Du kannst gerne noch fünf mal behaupten, dass meine Aussage „ein Märchen“ oder „Humbug“ ist, das macht deine Falschaussage aber keinen Deut richtiger.

                      „Viele Hersteller – wie zum Beispiel auch Motorola – behaupten zudem auf ihren Webseiten und Garantieschreiben, dass durch das Rooten oder Einspielen eines Custom-Roms die Garantie verloren geht. Die Behauptung ist durchaus rechtlich korrekt, aber wiederum nur zum Teil richtig. Die Aussage bezieht sich lediglich auf die freiwillige Herstellergarantie, aber nicht auf die gesetzliche Gewährleistung über den zweijährigen Zeitraum nach dem Kauf.“
                      https://www.android-user.de/root-custom-roms-und-das-liebe-recht/

                      „Auf die Garantie könnt ihr euch beim Root somit nicht verlassen: Da der Hersteller bzw. Händler hier selbst den Rahmen der Zusatzleistung bestimmt, ist in den meisten Fällen davon auszugehen, dass die Garantie erlischt, wenn ihr die Software eigenständig „modifiziert“ habt. Bei der Gewährleistung sieht es jedoch anders aus.“
                      https://www.giga.de/apps/android-os/news/wie-sieht-es-mit-gewaehrleistung-und-garantie-bei-root-aus/

      • Ich kannte GrapheneOS tatsächlich nicht aber ein OS ohne die Google Services ist wohl keine echte Alternative zu iOS. Man wird GooglePay nicht benutzen können und ebenso einige Apps nicht, die nur mit GoogleServices laufen. Das ist ein ziemlicher Pain, wenn man auch einfach alles haben kann bei iOS.

        • Oliver Müller says:

          Wenn man meint, man braucht solche Apps unbedingt, dann muss man sich eben das entsprechende Gerät zulegen. Wer meint, auf der Autobahn mit 300 Sachen rasen zu müssen, braucht dafür ja auch ein entsprechendes Fahrzeug.

          Ich fahre seit Jahren sehr gut ohne Google Dienste auf meinen Android Smartphones, sei es nun mit LineageOS oder seit ca. einem Jahr eben mit GrapheneOS.

          • Das kann ich dir nicht so einfach beantworten, weil ich dafür wissen müsste, welche Apps konkret nicht laufen. Es gibt sicherlich einige auf die ich nicht verzichten wollte. Instagram oder WhatsApp zum Beispiel. Auf ApplePay oder eben GooglePay, würde ich auch nicht gerne verzichten. Ich verwende das mehrmals täglich und müsste also wieder auf unbequeme und weniger sichere Kartenzahlung umsteigen.

  12. Ich bin seit 2008 fast nur auf iOS unterwegs gewesen, stellenweise sogar fast schon ein Fanboy. 2014 der erste Versuch mit Android endete nach einem 3/4 Jahr mit dem kompletten Verkauf meiner Nexus Geräte. 2017 kam mein erster Mac, was für eine Endtäuschung, mittlerweile komme ich klar fühle mich aber absolut nicht wohl mit MacOS, der nächste wird wohl wieder einer mit Windows, oder ich bleibe bei ChromeOS das seit 2 Monaten bei mir im Test ist und Überaschen gut ist.

    Seit letztem Jahr kam nach 10 Jahren Mal wieder ein Samsung Tablet zu mir, ein S5e, ein gutes Tablet es nervt OneUI, die Android Version ist echt mies, das Tablet aber insgesamt sehr gut mit Amoled Display und Dolby Atmos. Das Samsung kam weil Apple nicht in der Lage war in der Mittelklasse dünne Displayränder und gescheiten Sound anzubieten. Das iPad pro kam wegen Bandgate 2.0 nicht in Frage. Ein iPad Air 2 liegt hier auch noch rum, nutzen tut es keiner mehr wegen Mono Lautsprecher und eher mäßigen Display im Vergleich. Außerdem kamen bei mir vor einiger Zeit viele Apple Mängel auf mich zu, bei diversen Geräten, was mich am der Qualität von Apple Produkten doch stark zweifeln ließ.

    Seit letztem Monat nutze ich neben meinem iPhone X ein Motorola Edge, ich muss zugeben dass mich das Smartphone sehr stark überrascht hat. Was Motorola für den Preis bietet ist echt genial, es läuft deutlich flüssiger und schneller als mein iPhone X, die Akkulaufzeit ist abartig gut und schlägt mein iPhone deutlich.

    Das Problem bei den Apple Gadgets sehe ich in der Akkuhaltbarkeit und am geschlossenen System, obwohl ich zugeben muss das Apple nicht mehr ganz so geschlossen ist wie noch vor einigen Jahren.

    Apple bietet nicht alles und wenn man Mal was anderes will, steht man schnell vor Problemen. Eine Uhr mit WatchOS ist in Verbindung mit einem iPhone eine Zumutung.

    Momentan nutze ich zu 90% mein neues Motorola und vermisse zu keiner Zeit iOS, im Gegenteil, ich genieße die Freiheit vieles einstellen zu dürfen, und habe super laufende Google Dienste. Ob ich jemals wieder ein viel zu teueres iPhone kaufen werde muss ich erstmal sehen, mir passiert bei den iOS Updates viel zu wenig und es wird schnell langweilig. Apps nutze ich auf iOS so gut wie keine mehr, aufgrund der Preise, Abomodelle und der AppStore Politik. Ich hätte niemals gedacht das ich Android mal besser als iOS finden würde, momentan tut es das auf jeden Fall. Für das große Motorola Edge Display hätte ich bei Apple eine große Stange Geld hinlegen müssen.

    Ich kann sehr gut nachvollziehen das es viele komfortabel finden in der Apple Welt unterwegs zu sein, ich war es viele Jahre lang. Mittlerweile heben sich meine Interessen aber wieder in Richtung Technik verschoben, mir macht es wieder mehr Spaß Probleme zu lösen oder einfach Dinge neu auszuprobieren was mit Apple nur bedingt bis gar nicht geht. Ein bereits verstorbener Arbeitskollege hat zu Win XP Zeiten Mal einen guten Spruch zu mir gesagt, er meinte das XP ein Hausfrauen Betriebssystem sei, ich finde das passt auch ganz gut zu iOS. Wer mit Technik nicht viel am Hut hat sollte wohl eher zu iOS greifen, Apple nimmt den Nutzern vieles ab, bei Android muss man dafür hier und da selbst Hand anlegen.

  13. Also ich hab gerade erst vom iPhone X zu einem Xiaomi Mi 10 gewechselt. Nachdem ich eigentlich seit dem ersten iPhone (bis auf ein Galaxy S8 mal für 1,5 Jahre) Apple-Nutzer war. Ich war die Bevormundung einfach leid… wobei man mit iOS 14 ja immerhin bald einen eigenen Standard-Browser setzen kann.

    Außerdem nervt mich FaceID nur noch (spätestens seit COVID-19 und Gesichtsmasken).

    Der iMac wurde schon vor zwei Jahren von einem Dell (mit Linux) abgelöst. Endlich kann ich mit dem Android auch KDEConnect nutzen. Oder Alexa als Standard-Sprachassistent hinterlegen. Und ich hab meine Widgets auf dem „Homescreen“. Oder auch das Always-On-Dispaly.

    Davon abgesehen sieht MIUI 12 einfach Hammer aus. Da wurde sehr viel Liebe in die Details gesteckt („Super-Wallpaper“) wie ich es sonst bisher nur von Apple gewohnt war.

    Ich bin einfach sehr zufrieden und sehr froh, den Schritt getan zu haben. Die Apple Watch (Series 4) hat meine Frau bekommen. Momentan hab ich ein Mi Band 5 (wirklich sehr cool für 39,-€). Schaue mich in Zukunft aber eventuell mal bei Fossil oder so um. Find ich sehr Schick.

    Die AirPods (1st gen) sind nach fast 2 Jahren auch hinüber. Hab jetzt mal die OnePlus Buds bestellt.

    Ich freu mich einfach auf mein neues Spielzeug. 🙂

  14. Die „Langzeitunterstützung“ von Apple ist mit Vorsicht zu bewerten:

    Ja, offiziell werden Geräte recht lange mit Updates versorgt. Irgendwie werden diese im Laufe der Zeit jedoch dabei immer langsamer, so dass tatsächlich kaum jemand vom ganzen Unterstützungszeitraum Gebrauch macht. De Facto haben auch Apple-Nutzer regelmäßig neue Geräte und unterscheiden sich darin kaum von den Android-Nutzern.

    Und jetzt melden sich sicher Vereinzelte „aber ich hab mein IPhone schon voll lange und so…“

    • Naja würden alle iPhone/ iPad Nutzer ihre Geräte die vollen 5 Jahre nutzen (was ja meisten das Haupt Argument für iOS zu sein scheint), dann würde Apple nicht Jahr für Jahr solche Verkaufszahlen erreichen.
      Die meisten Apple Nutzer hier im Blog, aber auch auf sonstigen Plattformen, sind einfach Heuchler. Greifen andere an und werfen ihnen vor Android wäre aufgrund der Update-Zyklen minderwertig, aber kaufen schön brav jedes Jahr oder zweites Jahr selber ein neues iPhone/ iPad.

  15. Ich bin vor längerem schon von iPhones auf Android gewechselt und damit sehr zufrieden.
    Alleine das Allways-on Display von meinen letzten Smartphones würde ich bei einem iPhone schmerzlich vermissen.

  16. Ich komme mit iOS nicht klar. Stock Android finde ich einfacher zu bedienen.
    Vielleicht reichen 2 Jahre Eingewöhnungszeit noch nicht 😉
    (Pixel 4 & iPhone SE 2020 als Zweithandy)

  17. Ich bin vor einigen Jahren von einem S5 mit Lineage wieder auf ein iPhone (SE) gewechselt und bereue es nicht. Im Gegenteil. Ich hatte vorher schon Erfahrung mit iOS, weil ich das 3G hatte, damals aber noch mit Jailbreak und diversen Modifikationen mit denen ich es auch totgeflasht habe. Jetzt brauch ich kein Jailbreak, weil noch mehr Softwareseitig umgesetzt worden ist als noch zu iOS3-Zeiten.
    Primär bin ich von einem offenen Android zu iOS gewechselt um meine Musik wieder gut zu verwalten und im Endeffekt bleibe ich bei Apple, weil alles andere auch sehr gut funktioniert und mir das Ökosystem zusagt, da es läuft wenn man es tatsächlich braucht.
    Inzwischen sind dann auch ein iPad, Watch und AirPods dazugekommen, sowie mein PC jetzt tripple-boot hat (Mint, Win & Mac), somit kann ich beinah vollständig den goldenen Apple-Käfig nutzen.

    Mir macht es keinen Spaß mehr Probleme zu beheben und Drittsoftware (kostenlos mit Werbung) zu nutzen um Features zu haben die im Apple-Universum standardmäßig vorhanden sind. Direkte Kommunikation zwischen den Geräten, vorhandene Backup-Verwaltung und funktionierende Features sind für mich die Hauptargumente für iOS.

    Achja die Argumente die ich damals für ein Android (S5) und nicht wieder für ein iPhone hatte sind seitens der Android Hersteller eliminiert worden: wechselbarer Akku, einfach zu installierende CFW, mehr (Hardwareseitige) Auswahl. Heute sind die Akkus alle nicht mehr wechselbar, CFWs werden aktiv versucht zu unterbinden und in Richtung Hardware gilt nur eins: größer, schneller, dünner, das auf Kosten der Akkulaufzeit, der Bedienbarkeit, der Haltbarkeit, sowie der Variation.

    Leider hat mein SE (1 Gen. – 4 Jahre in Nutzung, 2 mal den Akku getauscht) aufgrund eines Unfalls eine Macke und ich bin nicht mehr bereit in die doch sehr teure Reparatur zu investieren um dann nicht zu wissen ob es wieder vollständig nutzbar ist, deswegen werde ich jetzt wieder Apple Geld in den Rachen werfen für ein neues iPhone.

  18. Zitat: „Bei uns im Blog: 83 % Android, 17 % iOS.“

    In den Kommentaren sieht das irgendwie nicht so aus. Aber das nur als „gefühlte Wahrheit“ 😀

  19. Bei mir fing es mit dem dienstlichen iPad an. Das Teil fand ich so gut im Vergleich zu meinem Nvidia-Tablet, dass ich mir mittlerweile ein iPad Pro 11 Zoll gekauft habe.
    Ich habe auch ein dienstliches iPhone XR. Das macht mich aber nicht annähernd so glücklich, wie mein OnePlus 6.
    Was mich am Tablet von Apple zufrieden stellt, fühlt sich beim Telefon für micht nicht annähernd so gut an. Keine Ahnung, warum das so ist.

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