Intel Security übernimmt Passwort-Manager PasswordBox

PasswordBox ist einer der vielen Passwort-Manager, die es für diverse Plattformen gibt. Der Anbieter wurde nun von Intel übernommen und wird nun Teil der Safe Identity Organisation innerhalb der Intel Security Group. Intel Security wurde erst Anfang des Jahres ins Leben gerufen und nutzt die Expertise von McAfee. Das Ziel ist es, eine Lösung für die größten Herausforderungen im Bezug auf digitale Sicherheit zu liefern. Deshalb möchte man durch die Nutzung aktueller und künftiger PasswordBox-Features drei Vorteile für den Nutzer schaffen.

PasswordBox

Diese drei Vorteile sind im einzelnen:

Einfacher Login: Passwörter sollen so komplex wie möglich sein, damit sie schwerer erraten werden können. Allerdings muss man sich diese Passwörter erst einmal merken können. PasswordBox nutzt ein automatisches Ausfüllsystem, das per One-Touch oder One-Click funktioniert. Dadurch kann man sowohl mobil, als auch am Hauptrechner immer bequem seine Passwörter eingeben.

Einfache Sicherheit: Ein einfaches Setup und eine einfache Nutzung für komplexe Sicherheit will Intel in PasswordBox integrieren. Der Nutzer soll keinen Kompromiss zwischen Sicherheit und Bequemlichkeit eingehen müssen. Nutzerfreundliche Authentifizierungs-Methoden zum Schutz digitaler Identitäten, das ist der Plan.

Next Generation-Lösungen: Intel Security hat ein Experten-Team, das sowohl im Hardware- als auch im Software-Bereich Lösungen für künftige Sicherheits-Herausforderungen liefern soll. Intel sieht sich in der Lage, neue Lösungen zu liefern, die den Ansprüchen der Nutzer gerecht werden.

PasswordBox ist ein 2012 gegründetes Unternehmen, das aktuell 48 Mitarbeiter beschäftigt. Alle werden von intel Security übernommen. Weitere Details sind allerdings nicht bekannt. Die Programme und Apps von PasswordBox sind weiter verfügbar.

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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5 Kommentare

  1. Leute, ist ja toll, dass ihr über solche Software und solche Branchennews berichtet. Aber wie unkritisch hier gelegentlich der PR-Sprech der Anbieter übernommen wird, das ist schon haarsträubend:

    >>Das Ziel ist es, eine Lösung für die größten Herausforderungen im Bezug auf digitale Sicherheit zu liefern. Deshalb möchte man durch die Nutzung aktueller und künftiger PasswordBox-Features drei Vorteile für den Nutzer schaffen.

    Das sind Worthülsen, für deren 1:1 Wiedergabe die Marketingtruppe von Intel heute noch intern ausgezeichnet wird: „Hey, Ihr habt’s geschafft: Wir sind bei Cashys Blog w-o-r-t-w-ö-r-t-l-i-c-h drin!“

    Etwas mehr Distanz zur Industrie wäre gelegentlich angenehmer zu lesen. My 2Cents.

  2. Sorry Sascha, aber da bin ich mit Christoph einer Meinung. Das ist hier ein reiner PR-Artikel, nicht die gewohnt kritisch-professionelle Bewertung durch euren ansonsten großartigen Blog. Zumindest eine grobe Erwähnung und Einordnung der anderen Passworttools hätte schon sein müssen.

  3. Ich bevorzuge da weiterhin den Passwordsafe eines deutschen Herstellers, auch wenn der mich jedes Jahr ein paar Euros kostet, aber das ist mir immer noch lieber, als meine ganzen PW einen Unternehmen in den USA anzuvertrauen. Sync zw. Desktop und Mobilgeräten ist kein Problem – zuhause im Netzwerk – und zudem noch einen sehr guten Support

  4. Thomas, welcher Passwordsafe wäre das denn? Ich suche schon lange eine Möglichkeit, Passwörter von mehreren Rechnern aus zu bearbeiten und von überall darauf zuzugreifen.

  5. http://keepass.info/ und gut. Erfordert zwar etwas mehr Einarbeitungszeit, ist dafür aber Multiplatform und Open Source.

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