Instagram Limits: Neues Tool soll Hassreden eindämmen

Instagram hat mit Limits ein neues Tool vorgestellt, das in persönlichen Krisenzeiten eingreifen soll. In einem Video weist der Kopf von Instagram, Adam Mosseri, darauf hin, dass Limits es dem Nutzer erlaube, sein Konto temporär in eine Art Lockdown zu schicken. Anlass dieses Schritts waren die rassistischen verbalen Angriffe in Social Media auf die Fußballspieler Bukayo Saka, Marcus Rashford und Jadon Sancho, nachdem ihr Team (England) bei der Euro 2020 im Finale verloren hatte.

So beging Instagram da einige Fehler und hob Hasskommentare sogar versehentlich durch seinen Algorithmus hervor. Vermutlich lag das auch an den verwendeten Emoji, die durch den Algorithmus missinterpretiert wurden. Dieses Problem sei laut Mosseri mittlerweile behoben worden. Der Manager erinnerte auch an Funktionen wie „Block & Restrict“, die dafür sorgen, dass ein Nutzer Kommentare erst freigeben muss, bevor sie erscheinen. Zumal es auch möglich ist, bei Instagram Keywords zu hinterlegen, die dann automatisch dafür sorgen, dass alle Kommentare, die sie enthalten, automatisch blockiert werden.

Limits kann eben dafür sorgen, dass temporär Kommentare und Messages von bestimmten Nutzergruppen oder Followern gesperrt bzw. eingeschränkt werden. Das lässt sich z. B. so einrichten, dass nur Nutzer gesperrt werden, die dem jeweiligen Konto nicht folgen oder dass kürzlich hinzugekommene Follower keine Kommentare und Messages absondern dürfen. Denn darunter könnten in solchen Szenarien Konten sein, die lediglich eingerichtet worden sind, um Leute zu belästigen.

Diese Limits können zeitlich z. B. für mehrere Tage oder auch Wochen greifen. So oder so solle die Funktion laut Mosseri Anwendern helfen, die in einer bestimmten Situation der Gefahr ausgesetzt seien, belästigt zu werden und sich deswegen etwas zurückziehen möchten bzw. sicherstellen wollen, dass nicht jeder Kommentar und jede Messsage durchgehe – auch wenn sie im Normalfall da vielleicht etwas liberaler wären.

Aktuell steht Limits noch nicht für alle Nutzer zur Verfügung, sondern wird in einigen Ländern mit ausgewählten Nutzern getestet.

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Ein Kommentar

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