ING Deutschland: Kostenloses Konto nur noch unter Bedingungen

Ich erinnere mich noch sehr gut an den Aufschrei vieler Kunden 2016, als die Postbank das grundsätzlich kostenlose Konto beerdigte. Viele Kunden wechselten damals zu anderen Instituten – und das hatte sicherlich nicht nur mit irgendwelchen Kontoführungsgebühren zu tun, sondern auch mit der Langsamkeit in der Entwicklung, die das Unternehmen bis heute durchzieht.

Für viele, die ich persönlich kenne, ging es zur ING Diba, heute ja nur noch ING. Da war man bislang ja gut aufgehoben, was das grundsätzlich kostenlose Konto angeht – und nach einiger Wartezeit hat es da auch mit Apple Pay geklappt. Nun ist es vorbei mit dem grundsätzlich kostenlosen Konto, so die Meldung des Unternehmens.

Das Girokonto bleibt auch 2020 Kernprodukt der ING Deutschland und kostenlos, wenn darauf ein regelmäßiger Gehaltseingang von mindestens 700 Euro pro Monat eingeht. Kunden unter 28 Jahren sowie Kunden mit einem Basiskonto sind von der Regelung ausgenommen. Nach aktuellem Stand bleibt das Girokonto damit für dreiviertel der Kunden bereits heute kostenlos. Wird keine der Bedingungen erfüllt, fallen ab Mai 2020 monatlich 4,90 Euro an.

Solltet ihr also nicht unter die Bedingungen fallen und euch das zukünftige Kostenmodell nicht schmecken, dann müsstet ihr bald nach einer Alternative suchen.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei LinkedIn, Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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155 Kommentare

  1. Was ist den ein Basiskonto ? Hat nicht jeder Kunde ein ganz normales Basiskonto ?

  2. Man will ja auch, dass die Leute Geld bei der Bank lagern, damit damit gehandelt werden kann. Tote Konten bringen der Bank nichts außer Verwaltungsaufwand.
    Somit nachvollziehbar.

    • Quatsch. Banken arbeiten mit Sicherheit nicht mit Geld das Ihnen geliehen wird (das ist auch in der Gesamtsumme viel zu wenig). Daher verursachen ja Giro-Konten eben nur Kosten, welche immer weiter versucht werden auf die Kunden abzuwälzen.

      • Zudem zahlt aktuell jede Bank 0,14% Starfzinsen auf alle Einlagen (sprich Kontoguthaben), die bei ihr lagern. Das Interesse ist also (aktuell) negativ. Auf der anderen Seite steht der Nutzen aus dem Cross-Selling, der schon immer zentral für Banken war.

        • Moment. Strafzinsen werden nur fällig wenn die Banken das Geld bei der EZB parken. Der Hintergedanke dieser Politik ist, dass das Geld eben gerade nicht bei der EZB geparkt wird sondern dem Wirtschaftskreislauf (z.B. in Form günstiger Kredite) zur Verfügung gestellt wird.

      • Vor allem, welche Bank lagert denn bei Negativzinsen noch gerne Geld?

      • Doch tun sie… Es ist auch keine Bank gezwungen das Geld bei der EZB zu lagern. Da ist es halt nur sehr sicher 😉

        • Nicht nur. Die Banken wollen das physikalische Geld eigentlich gar nicht in dieser Menge. Wozu auch? Selbst die eigenen Geldautomaten werden schon lange nicht mehr durch Bankangestellte befüllt. Und schon gar nicht mit dem zerknitterten 20 Euro Schein, den jemand am Schalter hinterlassen hat. Deshalb kommt das physikalische Geld zur LZB, der Buchwert reicht, das Geld anzulegen. Aber selbst das ist seit Jahren schwierig. Und für jede Palette Scheine, die eine Bank selbst einlagern muss, fallen Kosten für Räume, Transport, Sicherung und vor allem Versicherung an. Aber das ist eigentlich nicht das Problem, mit dem Banken heute zu kämpfen haben. Schließlich kommt das Gehalt ja auch nicht per Lohntüte. Nur kann auch eine Bank heutzutage mit dem Geld der GIrokonten nicht mehr so viel anfangen, wie früher. Vor allem die Anschlussgeschäfte werden schwieriger. Sowohl durch die Diversifizierung der Angebote und der Annahme dieser. Als auch durch die schwerfällige Geldvermehrung durch die Nullzinsphase.

          Oder kurz: Banken können Girokonten nicht so einfach wie früher kostenlos anbieten. In der Hoffnung, dass sie mit Cross- und Upselling-Geschäfte das große Geld machen. Deshalb muss für das Girokonto Geld verlangt werden. Die Banken wissen lediglich noch nicht, wie sie es dem Kunden beibringen sollen. Fantasielos eben, wie die Branche es halt nach vielen Jahren in Saus und Braus eben ist.

        • Banken sind sehr wohl verpflichtet eine gewisse Menge an Geld bei den Zentralbanken zu lagern und zwar in Abhängigkeit der Einlagen. Stichwort Mindestreserve. Das brachte den Banken lange Zeit Zinsen ein. Inzwischen zahlen sie dafür noch drauf.

    • Eigentlich will die Bank dein Geld gerade gar nicht, denn im Zweifelsfall muss sie es teuer irgendwo parken und dank Negativzins kostet dein geparktes Geld weiteres Geld statt welches zu bringen.

    • Ein totes Konto hat keinen Verwaltungsaufwand. Und Banken wollen auch nicht, dass man Geld dort parkt. Die Zeiten sind vorbei. Sie können das Geld billiger bei der EZB bekommen.

  3. Ähnlich wie bei der DKB mit den 700 EUR, nur das hier dann eine monatliche Gebühr fällig wird, während die DKB kostenfrei bleibt und nur einige Konditionen verschlechtert.
    Ich finde es ok, 700 EUR sollten bei einem Gehaltskonto kein Problem sein. Andernfalls lassen sich ja auch mit Umbuchungen die 700 EUR erreichen, nutzt man es als Zweitkonto etc.

    • Ist das so, gelten Umbuchen auch?

      • Bei der DKB zumindest schon, ich kenne jetzt nicht die Details der ING, denke aber es ist dort ähnlich.

        • Ich habe aktuell keinen Gehaltseingang, aber 700 Euro gehen regelmäßig auf mein Konto bei der ING. Bleibt mein Konto kostenfrei?“
          Ja, mit 700 Euro Geldeingang oder mehr zahlen Sie nichts, egal, ob das Geld eine Gehaltszahlung, Rente oder Pension ist.
          https://www.ing.de/girokonto/neue-konditionen/

          Finde nur ich den Satz unverständlich? Ja es bleibt kostenlos, dann nennen sie aber wieder „Gehaltszahlung, Rente oder Pension“.

          • Du unterschlägst „… andere Einkommen …“
            Sprich lass dir immer brav 700€ von wem auch immer überweisen und du überweist es 1 Tag später zurück, ist alles im grünen.

          • Oben auf der Seite steht aber wiederum:
            „Als Gehaltskonto bedeutet: mit monatlich mindestens 700 Euro Geldeingang, z.B. durch Ihr Gehalt, die Rente oder Pension.“

            Das „z.B.“ lässt darauf schließen, dass die Art des Eingangs egal ist.

      • Ich kann nicht für die ING sprechen, aber bei der Postbank war es genau so: Die Summe aller Geldeingänge im Monat musste stimmen – woher das Geld kam, war vollkommen egal. Dauerauftrags-Pingpong führt auf Dauer auch zu genug Geldeingang….
        Der Kontrollaufwand für die Bank, was denn jetzt tatsächlich „Gehalt“ ist und was nicht, ist viel zu hoch und nicht darstellbar.

    • Da würde ich nicht drauf wetten. Es wird immer nur von Gehalt, Rente etc. gesprochen, was alles Gehalt oder gehaltsähnlich ist

    • Also Konto Ping Pong mit zwei kostenlosen Konten mit jeweils Dauerauftrag hin und zurück 😉

  4. Kann mir irgendjemand Mal die Logik davon erklären?

    Die Banken wollen doch gar nicht, dass Geld auf dem Konto ist – weil sie dafür zahlen müssen. Machen es aber als Bedingung, damit das Konto kostenlos ist – hä?

    Wieso ist ein Konto, das einen regelmäßigen Geldeingang hat, für die Bank „günstiger“?

    Die anderen kostenlosen Anbieter wird’s freuen, ein paar Kunden werden sicher wechseln. (…um dann auch da später Gebühren einzuführen. Win-Win. Für noch kostenlose Banken, oder so.)

    • Weil die Bank mit dem Geld handelt. Wenn sie das Konto nur verwalten, was schon Kosten verursacht, und es dann nur tot rumliegt, hat die Bank nichts davon.

      • Die Bank „handelt“ damit nicht. Sie kann aus einem Gehaltskonto aber i.dR. die gesamte Bonität und Konsumverhalten baleiten, andere Verbindungen zu Finanzunternehmen und Versicherungen erkennen und darauf ihre Cross-Selling-Aktivitäten ausrichten. Im Übrigen schottet sie so den Kunden auch gegen Konkurenten ab.

        • Bedeutet das, dass die Bank mir Angebote macht? Das hatte ich bis jetzt jedenfalls bei der DKB noch nicht. Früher bei der Sparkasse kam ab und zu mal ein Brief, ob ich mir mit einem Kredit nicht mal „was leisten“ möchte. Was ich immer etwas merkwürdig fand, die Bank weiß ja wieviel Geld auf meinem Konto rumliegt, da macht es meiner Ansicht nach keinen Sinn, mir einen Kredit von ca. 20% meines Vermögens auf deren Konto anzubieten.

        • Tatsächlich ist die Refinanzierung des Kreditgeschäfts an Firmenkunden („wholesale“) bei der ING stark auf Einlagen auf Giro- und Tagesgeld-Konten der Privatkunden aufgebaut („retail“).
          Und die 700€ Grenze sonst Gebühr schreckt halt alle ab die das Konto nicht ernsthaft nutzen. Achim und Gisels die nur für den Urlaub was vom Sparkassenkonto überweisen um eine kostenlose Visa zu haben oder so.
          Die „Armen“, für die sich die Robin Hoods hier plötzlich so interessieren, sind mit unter 700€ Einkommen eh nicht für einen Dispo kreditwürdig und das ist auch die einzige echte Beschränkung des Basiskontos, das weiterhin kostenlos bleibt.
          Also löst sich das ganze Gekreische hier bei näherer Betrachtung in Luft auf, wie so oft heutzutage.

      • Die Banken verdienen auch mit anderen Bestandteil des Kontos Geld. Die Girocard und die Visa sind zwei solcher Bestandteile.
        Für jeden Einsatz der Karte, zahlt der Händler und damit Du, eine kleine Gebühr.
        Von dieser Gebühr behält ein Teil der Zahlungsdienstleister (Telecash, Google oder Apple z.B.) der Rest geht an die Bank.

        Und wenn Du dein Konto als Gehaltskonto nutzt, ist es wahrscheinlicher, dass Du die Karten beim Einkaufen einsetzt.

        Der eine macht es immer, der andere Kaum, ist eine Mischkalkulation. Und Leute mit Geldeingang machen es Anscheinend so gut wie nie.

        Die Transaktionsgebühren für die Händler liegen so bei 7-9 Cent.
        Hinzu kommt bei PIN/NFC Zahlungen per EC-Karte so um die 0,25% vom Umsatz. 100 Euro macht dann noch mal 25cent.
        Bei Visa sind es 1-3% je nach Zahlungsdienstleister.

        Wenn Du also 400€ im Monat per EC-Karte ausgegeben hast, sind das schon Mal min. 1,07€ die sich die Bank und der Zahlungsdienstleister teilen. Oft ist es mehr, weil man seine Einkäufe ja nicht einmal im Monat bezahlt.

    • der echte Florian says:

      Alle stürzen sich wegen Google und Apple pay auf die paar Banken, die diesen Service anbieten. Dann aber nur mit einem Zweit- oder Drittkonto. Dadurch haben die Banken aber nur hohe Verwaltungskosten. Daher wollen die keine Kunden haben, die das Konto nicht also Hauptkonto nutzen.

      • Google Pay kannst du doch mit jeder Bank machen. Dank PayPal brauchst du dafür nichtmal eine Kreditkarte, da wird eine normale Lastschrift daraus.

    • gelesen? https://www.ing.de/girokonto/neue-konditionen/ da steht doch ganz eindeutig, das die ING auch Kosten hat, die sie gern gedeckt haben möchte.
      Die produzieren die Visa- und ec-Karten sicher nicht selber, also Kosten….und die Leute am Telefon wollen auch bezahlt werden, usw.

    • Mischkalkulation funktioniert nicht mehr. Das ist die größte Bank Deutschlands gemessen an Kunden. Die ganzen Zweit- oder Drittkonten treiben den Verwaltungsaufwand und die Ausgaben nach oben (Zahlungsverkehr, Barauszahlung, usw). Solche Kunden wollen die nicht mehr, sondern Leute die das Konto regelmäßig als Hauptkonto nutzen und sich Produkte aufschwatzen lassen, mit denen Banken eigentlich Geld verdienen (Depots, Dispo, Kreditkarten (Zinsen bei Zahlungsverzug), Finanzierung, usw).

    • Regelmäßiger Geldeingang bedeutet, es könnte dein Hauptkonto sein. Banken verdienen bei Kartenzahlung mit. Überweisungen etc. verursachen allerdings wiederum Transaktionskosten.

    • Die Banken wollen sehr wohl, dass Geld auf dem Konto ist, und gerade dass Girokonten auch aktiv genutzt werden sonst verdienen sie kein Geld.

      Die Bank muss nur Strafzinsen bezahlen wenn sie das Geld bei der EZB parkt. Sie kann Dein Guthaben aber z.B. als kostenloses Guthaben nutzen um damit – gegen Gebühr – anderen einen Kredit einzuräumen.

  5. der echte Florian says:

    Ich frage mich, wie viele Kunden davon mit ihrem Hauptkonto betroffen sind? Als Basiskonto und für Kunden unter 28 Jahren ist es kostenlos. Einen monatlichen Zahlungseingang von 700 Euro werden die meisten der anderen Kunden auf ihren Hauptkonto wohl haben. Also trifft dies fast nur Kunden, die das Konto als Zweit- oder Drittkonto nutzen.

    • Es trifft die Armutsrentner, Arbeitslosen, sozial Schwache, Selbstständige Subunternehmer, etc…. Da kommt insgesamt schon was zusammen. Nicht nur nur bei der ING, sondern auch bei allen anderen Banken.

      • Arme können sich auf Basiskonto umstellen lassen und kriegen halt keinen Dispo, was eh in deren Interesse ist, denn bei Geldeingang unter 700 Euro monatlich (!!!) ist jeder Euro im Dispo bereits Schuldenfalle. Somit läuft die ganze Kritik ins Leere.

  6. Eine Folge von Merkelpolitik, EU und EZB!

    • Wohl eher der Börse, immer mehr Gewinn machen zu müssen, weil nur noch das zählt und alles andere sch egal ist.

    • Da isser wieder, der Beißreflex 😀

    • Ja, die EZB Geldpolitik ist schon krank. Aber ohne diese würden möglicherweise einige Staaten in der EU vor dem finanziellen Ruin stehen.

      Draghi als Goldman Sachs Funktionär wird aber sicher auch seine eigenen Interessen gehabt haben – auf dem Papier ist die EZB ja schließlich von der Politik unabhängig.

      Mit Lagarde ist ja in die EZB nun eine weitere kompetente „Größe“ in der EZB-Führung nachgerückt. Sie kann ja schließlich mit Geld umgehen – schließlich hat Sie nur 403 Millionen Euro französisches Steuergeld veruntreut. Gut, dass sich damals Verteidigung und Staatsanwaltschaft für einen Freispruch ausgesprochen hatten und das Gericht dem gefolgt ist – sonst hätte wir jetzt keinen EZB-Vorsitzenden :D.

      • Das kann Granaten Uschi auch, und die wurde zum Oberhaupt dier scheint** EU gewählt obwohl sie 1. nicht zur Wahl stand und in D ein Verfahren wartet!

    • lol
      gibt’s inzwischen nur noch Wutbürger?
      Der spread zwischen Inflation und Leitzins war ca. 1/3 der Existenz der DM hindurch auch negativ. Aber weil Gisela und Achim 3% Zinsen auf das Sparbuch bekamen haben sie die Geldentwertung durch 6 % Inflation, und mehr, zB in den 70ern nicht „gefühlt“ und auch die gute alte Lebensversicherung konnte noch gefühlt Renditen ausschütten.

      Alles, was ein höherer Leitzins bringen würde, wäre mehr Arbeitslosigkeit auch in der Bundesrepublik und ein richtiges Einkommen zu haben, von dem man was weglegen kann, ist auch für die Altersvorsorge dann besser wenn’s keine risikolose Rendite mehr gibt, als zu Hochzinszeiten Hartz IV zu beziehen.

  7. Irre, wenn man Leute mit ohnehin wenig Geld auch noch mit Gebühren belastet, die im Verhältnis auch noch extrem hoch sind. Bad Bank. Bin als Kunde extrem Enttäuscht – auch wenn es mich nicht betrifft.

    • der echte Florian says:

      Das ist ein Unternehmen und nicht die Wohlfahrt. Das Basiskonto ist und bleibt kostenlos.

    • Wahrscheinlich will man die gerade loswerden.

    • RegularReader says:

      Eine Bank ist kein Sozialamt. Verstehe den Zusammenhang mit Gebühren und „wenig Geld“ nicht. Wenn du damit einen Gehaltseingang < 700 Euro meinst: Diese Personen werden wahrscheinlich sowieso ein Basiskonto besitzen und sind damit nicht betroffen.

    • Leute mit wenig Geld auf dem Konto (!) bringen der Bank halt auch nix außer Verwaltungskosten 😉

    • Falls dich das Thema tiefer interessiert, google doch mal nach „it’s expensive to be poor“. Da gibt es viele gute Treffer…

    • Eine Bank ist nun mal ein wirtschaftlich agierendes Unternehmen. Und gerade Kunden am unteren Ende der Einkommensspirale haben statistisch ein extrem hohes Ausfallrisiko.

      Aber abgesehen davon, wird diese Nutzergruppe davon eh zu 99% nicht betroffen sein, da die meisten davon eh ein Basiskonto haben dürften.

  8. Ab wann gilt die Richtlinie?

  9. Schade. Ich habe dort ein Konto seit ca. 4 Monaten. Nicht als Hauptkonto, aber immerhin ist Google Pay problemlos damit möglich, ganz im Gegensatz zu meinem Konto bei der Spasskasse. Aber mit denen läuft es halt rund. Homebanking via HBCI funktioniert tadellos (im Gegensatz zu ING), und Dispo-Veränderungen gehen via Mail mit dem Kundenberater. Ist halt doch recht gut, wenn man seit Jahrzehnten Kunde ist. Mein ING-Konto löse ich halt auf. Und das war es dann. So wichtig ist mit Google Pay dann doch nicht.

    • Über Paypal müssten sich doch alle Spasskassen mit Google Pay nutzen lassen, oder?

    • Du könntest Dir auch ein Konto bei Tomorrow, der DKB oder die Klarna Card holen. Damit hättest Du auch Google Pay for Free, im Fall von Klarna sogar ohne eine Debit/Kreditkarte zu brauchen.

    • Sparkasse Berlin ist da mit 3€ sogar noch recht human. ABER…mit knapp 9€ zahlst meist 1x im Jahr eine Kartengebühr. Das finde ich schon dreist. Immerhin ist es ja wohl heute selbstverständlich eine Girocard zu haben um damit zu bezahlen.

      • Die Volksbank Stuttgart hatte diese unsägliche „Plastikkartengebühr“ bis vorletztes Jahr auch noch, 2,50EUR Monat (der günstigste Tarif „Online Konto“) + 5EUR Jahresgebühr. Macht 35EUR / Jahr.

        Die schlauen Füchse haben die Kartengebühr nun gestrichen und aus den 2,50 EUR glatte 3 EUR gemacht. Und im Jahr 36.

        Wenn man bedenkt, dass ich das Konto damals auf das „Online Konto“ geändert habe, als es noch 1,50 EUR im Monat gekostet hat, vor ca. 8 Jahren, ein ganz schöner Aufschlag inzwischen. Und dazu immer weniger Banken und Geldautomaten, oder Automaten, die mit entsprechenden Öffnungszeiten im Einzelhandel stehen… Ja, das nenn ich Service, der ist 100% Aufschlag in ein paar Jahren definitiv wert.

        • Einfach wechseln, und das Problem hat sich erledigt. Das ist auch die einzige Sprache die derartige Banken verstehen die meinen Gebühren für eine schlechtere Dienstleistung verlangen zu können, die man beim Wettbewerb komplett kostenlos bekommt.

      • Sparkasse ist halt nochmal was anderes weil halt öffentlich gefördert und teils bessergestellt als andere Banken. Da isses wirklich eine Schande, dass man Geringverdiener abzockt.

        • André Hilger says:

          Die Sparkasse ist nicht öffentlich gefördert und ein normales Wirtschaftsunternehmen, welches mindestens kostendeckend arbeiten muss. Andere Unternehmen oder Arbeitgeber haben sicher auch nichts zu verschenken. Fragt mal eure Bank vor Ort, was die Anschaffung eines einzigen Geldautomaten und der jährliche Unterhalt kostet. Dieser Kostenblock fällt bei den meisten Direktbanken weg, deswegen oftmals auch kostengünstiger. Aber die Zeit der kostenfreien Girokonten wird in den nächsten Jahren enden. Eine Bank muss Gewinn machen um das Eigenkapital zu stärken. Denn ohne ausreichend Eigenkapital ist keine Kreditvergabe möglich. Dies wiederrum ist schlecht für das Wirtschaftswachstum im Land. Und leider lassen sich mit den heutigen Kreditzinsen kaum Gewinne erzielen, sondern teilweise nur kostendeckend arbeiten. Deswegen auch die Einführung oder Erhöhung der Gebühren. Aber alles vollkommen legitim. Auch andere Bereiche des Lebens werden regelmäßig teuerer. Warum sollte eine Bank hiervon ausgenommen sein. Und am Ende des Tages diskutieren wir hier über wenige Euro im Jahr…

          • Na ja, dafür zahlen die Direktbanken aber auch nicht gerade wenig Gebühren an die Inhaber der Geldautomaten wenn ihre Kunden diese nutzen. Also jammern braucht da wirklich niemand.

            Und falls Dich die Betriebskosten eines Geldautomaten interessieren, diese liegen bei etwa 20.000 Euro pro Jahr.

            • Zum einen kenne ich die Betriebskosten (mit Anschaffungskosten, Abschreibung usw. kommt man mit dem genannten Betrag nicht hin) zum anderen sind die Gebühren gesetzlich gedeckelt.

              • Es geht um die Betriebskosten des Geldautomaten, nicht um den Kaufpreis. Und die Zahlen sollten stimmen da ich sie aus zuverlässiger Quelle habe, sofern sich daran die letzten zwei Jahre nichts gravierend geändert hat.

      • Sicher dass in dem Vertrag dann nicht so Bauernfängereien drin stehen wie eine Gebühr pro Buchung (kein Scherz!) auf Deinem Girokonto und ähnliches?

    • Boon. ist eine gute kostenfreie Lösung ohne PayPal und der Gefahr von solchen Änderungen. Dazu keine Schufa Einträge oder derlei.

      http://www.beboon.com

    • Du willst mir jetzt nicht erzählen, dass dein Konto bei der Sparkasse günstiger ist als bei der ING, oder? Warum wechselst du nicht komplett zur ING?

  10. Ich hoffe, dass die Ing mir dies dann früh genug mitteilt damit ich rechtzeitig kündigen kann. Das Girokonto hatte ich vor Urzeiten nur wegen des Tagesgeldkontos aufgemacht, welches ich damals auch dort hatte und habe es in den letzten Jahren bestenfalls für 2-3 Überweisungen im Jahr genutzt. So ganz habe ich auch nie verstanden warum die Ing so beliebt wurde. Die Tagesgeldzinsen lagen schon lange unter dem was andere boten und dass das Girokonto so besonders toll war, könnte ich auch nicht sagen. Solange die 1822direkt nicht auf solch dumme Ideen kommt, kann ich auf die Ing gut verzichten.

    • geht mir ähnlich, hatte das Girokonto mit kostenloser VISA Karte vor Jahren eröffnet nachdem ich zunächst nur ein Tagesgeldkonto bei denen hatte. Nutzen tu ich das aber nicht als Gehaltkonto. Bisher hab ich keine Info bekommen, dass sich etwas an den Bedingungen ändert. Mal abwarten….

      • …bei mir gab es eine Benachrichtigung in der Postbox….betrifft mein Nebenkonto, lasse jetzt das Gehalt meiner Frau darauf laufen, dann passt es wohl wieder….

  11. Logischer Schritt, der in dieser Form zu erwarten war. Jedoch fuer die meisten Kunden wohl kein Problem.

    Weiterhin das Beste Girokonto Gesamtpaket in Deutschland.

  12. Benutze das als Zweitkonto und würde definitiv kündigen. Oder kann man sich bei zwei Banken einen Dauerauftrag einrichten und so jeden Monat 700 € hin- und wieder zurückschieben, um der Gebühr zu entkommen?

    • der echte Florian says:

      Tja, ich muss dir leider sagen, dass Kunden wie du der Grund für diese Aktion sind. Ich hoffe daher, dass du damit keinen Erfolg haben wirst, damit ein Hauptkonto zumindest auch in Zukunft mit diesen Konditionen angeboten wird.

      • Ach komm, heul leise. Ich habe eine ernstgemeinte Frage gestellt. Und wenn die mein Geld nicht wollen, ist es mir auch recht.

        • Menschen wie du sind der Grund dafür, dass eine niederländische Bank ein klein wenig niedrigere Gewinne hat.

          Denk mal drüber nach!!

          • Laß mich nachdenken, eine Firma darf alles machen um den eigenen Gewinn zu vergrößern ohne an die Kunden zu denken, wenn ich als Privatmann aber das gleiche, soll ich an die Gewinnreduzierung der Firmen denken?
            Ich geb mal was anderes zum nachdenken:
            Auch auf einem Nichtgehaltskonto liegt Geld, das als Sicherheit verwendet wird, ich gebe also eine Gegenleistung. Dazu beanspruche ich die Services nicht so.
            In meinem Fall habe ich bei einer Konkurrenz ein kostenloses Konto, welches ich als Spesenkonto im Außendienst nutze. Es wird also regelmäßig genutzt, kommen aber nicht monatlich 700€ Euro drauf.

    • bei der Postbank handhabe ich das so.
      Jeden Monat wird ein bestimmter Betrag aufs Konto draufgebucht und umgehend wieder zurück.
      Das funktioniert seit Jahren so. Hatte mal per e-mail nachgerfragt, ob das ok für die ist, aber nur eine lapidare Antwort erhalten:
      Dabei gilt:
      – Es gelten nur Gutschriften aus Überweisungen. Einzahlungen in bar zählen nicht dazu.
      – Es muss kein Gehalt sein. Auch z.B. Rente, Mieteinnahmen zählen.
      – Umbuchungen von Postbank Konten des gleichen Inhabers sind nicht möglich. So werden z. B. Überweisungen zu Lasten eines Tagesgeldkontos nicht berücksichtigt.

      – Wann das Geld eingeht – am Anfang, Schluss oder während des Monats – ist egal. Ausnahme: Im Monat des Produktwechsels in Giro extra plus muss der Geldeingang nach dem Zeitpunkt des Produktwechsels erfolgen.
      – Bei Gemeinschaftskonten: Es zählt der Geldeingang je Konto, die Inhaber müssen zusammen auf 3.000 Euro kommen. Nicht jeder einzeln.

      Wir gehen jedoch in der Kunde-/Bank-Beziehung von einer langfristigen und vertrauensvollen Zusammenarbeit aus. Sollten wir z.B. bei Stichproben feststellen, dass dieses Vertrauen nicht gerechtfertigt ist – also z.B. durch „künstliche“ Habenbuchungen, die nur dazu dienen, die Geldeingangsgrenze zu erreichen – behalten wir uns weitere Schritte vor.

      Die Postbank kann ihre Dienstleistungen und Produkte nicht auf Dauer völlig kostenlos anbieten. Denn die negativen Zinsen belasten die gesamte Banken-Branche. Bisher konnten wir unseren Kunden ein Girokonto kostenlos anbieten, weil wir die Kosten für die Kontoführung selbst decken konnten. Wir haben Erträge erwirtschaftet, indem wir die Gelder auf den Girokonten angelegt haben. Dies funktioniert so leider nicht mehr. Denn mittlerweile zahlen wir bei der Europäischen Zentralbank Gebühren dafür, dass sie Gelder für uns verwahrt. So entstehen uns Kosten, die wir vorher nicht hatten.

      • Ich Frage noch natürlich welchen Vorteil bietet das Konto bei der Postbank damit sich dieser Aufwand lohnt? Juhu man darf mit den anderen Kunden der Post in der Schlange stehen um dann am Schalter Stunden 3 Kontostand zu erfragen?
        Gut ich nutze schon bald 20 Jahre reines online Banking und ich glaub mein letzter Besuch in einer Filiale einer Bank war vor 5 Jahren. Das war aber einfach nur eine allgemeine Beratung.

    • Ja das funtktioniert, hat mir die ING am Telefon bestätigt. Werde ich genau so machen.

    • Zumindest bei der DKB funktioniert dieses Spiel nach dem was man so im Netz liest. Ob es bei der ING auch funktionieren wird kann Dir aktuell wohl noch niemand sagen.

  13. Dann gehöre ich zu den wenigen Kunden, die damit ein Problem haben. Ich habe als Selbständiger keinen regelmäßigen Gehaltseingang, dafür kassieren die aber prächtig Provisionen für mein Depot dort. Das war es dann, nach über 30 Jahren Kunde dort.

    • Es müssen nur 700€ eingehen. Das wird im Monat wohl kein Problem sein, oder?

      • Nein, kein Problem, nur eine weitere Task auf dem Weg in ein unbequemes Leben …

        Habe heute ein Schreiben der ING erhalten. Man erläßt mir als guten Wertpapierkunden bis auf Weiteres die neue Kontoführungsgebühr. Ich bin beschämt, offenbar hat die Marketingabteilung doch nachgedacht. Ein Punkte für die ING. Ich überlege trotzdem, mich dort zu verabschieden und komplett zur DKB zu wechseln. Es eilt ja nun nicht, ich schau mal, wie es weitergeht.

        • Max Mustermann says:

          Ich habe auch ein gut gefülltes Depot (100T€) + gut gefülltes Extra-Konto (30T€) bei ING. Habe aber nur das Schreiben der neuen Kontogebühr im Postfach. Hast Du dort angefragt?

          • Nein, es kam direkt das erwähnte Schreiben. Ich habe jeden Monat ein bis zwei Transaktionen, das läppert sich mit den Provisionen. Nach der Verteuerung (+4,95 pro Transaktion) habe ich deshalb testweise ein Depot bei der DKB eröffnet. Läuft aber nicht wirklich rund, wird wahrscheinlich wieder dicht gemacht. Vielleicht ist auch eine Trennung zwischen Girokonto und Depot (zwei Banken) aus Sicherheitsgründen nicht das Schlechteste.

  14. Mich würde interessieren wie das mit einem Gemeinschaftskonto aussieht. Wir überweisen monatlich insgesamt 500€ drauf. Wenn wir auch 700€ oder mehr monatlich einzahlen müssen dann werden wir definitiv zur DKB wechseln. Ich wollte damals extra eine Debit-Kreditkarte, aber da die ING die Ausgaben auch nicht direkt abbucht sondern immer erst 3-5 Tage später wäre mir das dann auch egal.

    • Hi Denny,
      wegen genau dieses Falls habe ich vorhin dort angerufen. Wenn INSGESAMT 700€ drauf überwiesen werden, genügt das schon. Wir werden unsere jeweilige Überweisung einfach von 300 auf 350€ erhöhen und schon ist die Anforderung erfüllt. Am Jahresende kann man dann ja einfach „überflüssiges“ Geld zurücküberweisen oder damit einen größeren Teil eines Urlaubs begleichen.

      • Danke für diese Info! Bei uns überweisen wir insgesamt weit über 1000 Euro zusammen, aber die einzelnen Buchungen sind nie über 700 Euro. Ich nehme mal an wir sind dann weiterhin kostenlos dabei?!

        • Laut der Mitarbeiterin, die ich vorhin am Telefon hatte, dürftet ihr sehr, sehr sicher kostenfrei dabei sein.

          • ich hab jetzt auch eine Info bekommen (PDF im Posteingang bei ING), da steht folgendes:

            =======
            Sehr geehrte Frau xxx, sehr geehrter Herr xxx,
            im Mai dieses Jahres führen wir ein Kontoführungsentgelt für Girokonten ein, auf denen monatlich weniger
            als 700 Euro eingehen. Diese Konten kosten dann 4,90 Euro monatlich.
            Das Wichtigste: Ihr Konto ist davon derzeit nicht betroffen.
            =======
            wir bleiben also erstmal dort 😉

        • Ich fände es schön, wenn man beim Hauptkonto Möglichkeiten für ein kostenloses Subkonto bekommen könnte. Sei es um für etwas zu sparen oder, wie in meinem Fall, für getrennte Spesenabrechnung. Man braucht nicht einmal eine extra Karte, die Kontonummer müßte nur um 1 Ziffer verlängert werden, so daß 0 am Ende das Hauptkonto und 1-9 Subkonten wäre. Zahlt man irgendwo mit Karte wird vor der PIN Eingabe das Subkonto angegeben mit einer Ziffer. Das wäre alles per Software regelbar, aber es ist nicht gewollt, weil Kontoführungsgebühren eben nicht nur die Kosten decken, sondern Gewinn steigern. Und solange das ok ist, es es für den Privatanwender auch legitim seine Ausgaben zu senken wo es nur geht, z.B. Ringüberweisungen zu machen. Müßten Banken nachweislich Kontoführungsgebühren höchstens kostendeckend erheben, wäre der Weg frei für Innovationen, weil sie tunlichst daa ganze Geld des Kunden bei sich haben wollen. So ist es denen egal, Zweit- und Drittkonten sind ja gewinnbringend.

  15. Ehrlich gesagt würde ich gerne monatlich einen Beitrag für die Verwaltung meiner Geldgeschäfte zahlen. Und dafür eben einen hervorragenden Service erhalten. Aber erstaunlicherweise habe ich den bei keiner Bank erlebt. Selbst Banken mit recht üppigen Kontoführungsgebühren haben sich in der Vergangenheit als Service-Pleiten erwiesen. Nicht nur bei mir, sondern auch in Tests. Meiner Meinung nach geht das Bankenwesen in eine völlig falsche Richtung.

    • Das gab es noch nie. Ich wurde schon vor ca. 15 Jahren von der örtlichen Sparkasse übers Ohr gehauen bei einer Beratung. In dem man exakt das gemacht hat was ich ausdrücklich nicht wollte. Leider gab es zu der Zeit noch keine Beratungsprotokolle…

      • Beratungsgespräche bei Banken waren schon immer das selbe wie beim Autohaus oder im Möbelhaus. Verkaufsgespräche. Alles andere ist naiv.
        Es gab auch schon immer unabhängige Finanzberater, die gegen Honorar Objektiv beraten und nicht von Verkäufen leben.
        Dazu bin ich, ohne ein Genie zu sein, der Ansicht, dass man jedes sinnvolle Finanzprodukt selbst verstehen kann wenn man will und ab und zu darin investierte Lebenszeit einen äußerst guten Stundenlohn ergibt. Finanzprodukte die absichtlich undurchschaubar konstruiert sind sollte man sowieso meiden. Beispielsweise die diversen Riester-Renten, bei denen überhaupt nicht absehbar ist was im Alter netto daraus zur Verfügung stehen wird und die Verwaltungskosten so gestaltet sind den staatlichen Zuschuss wieder aufzufressen.
        Und wäre jemand ein richtiger Aktienguru müsste er, mit Verlaub, nicht in einer Bankfiliale am Schreibtisch sitzen und Normalverdiener intensiv bei der Hand nehmen um Erspartes evtl. in Aktien anzulegen. „Tipps“ dahingehend findet man noch am ehesten in der Wirtschaftspresse und über buy/hold/sell Empfehlungen von Analysten.

        • Alles richtig was Du sagst. Das entschuldigt aber immer noch nicht bewusstes lügen.

          Wenn der Wunsch ganz klar ist (wie es in dem Fall war) eine Geldanlage vergleichbar zu einem Tagesgeldkonto bei dem keine Gebühren und kein Risiko für die Geldanlage besteht. Dann ist das erst mal eine ganz klare Vorgabe.

          Und wenn sich dann im Nachgang herausstellt, dass doch Gebühren anfallen, obwohl das ganz klar und deutlich mehrfach verneint wurde im Beratungsgespräch ist das schlicht und ergreifend mindestens hochgradig unseriös – um das mal sehr vorsichtig auszudrücken.

          • Naja, wenn sich die Banken wenigstens mit ihren Möbeln auskennen würden. Meine „Hausbank“ habe ich jedenfalls verlassen, weil mir die Beraterin die einfachsten Fragen zu dem Produkt nicht beantworten konnte, das sie mir aber „wärmstens“ empfahl. Das war der letzte Tropfen und so kündigte ich mein Konto. Bestätigt wurde die Entscheidung noch durch den Anruf des Leiters des Privatkundengeschäfts. Der wollte wissen, warum ich gekündigt habe. Ich schilderte den Fall und bekam als Antwort, dass man doch mittlerweile zertifiziert sei und ich es doch nochmal mit ihnen versuchen sollte. Mir blieb die Spucke weg. Zwei Wochen nach dem letzten von einigen unterirdischen Beratungen sollte eine Zertfiizierung etwas an einem offensichtlich aktuellen Mangel beheben? Eine Formalität behebt also inhaltliche Defizite? Mir war klar: nimm Dein Geld und verschwinde!

  16. Wie sieht es mit Personen wie Studenten aus ? Gibt es bei der ING da nochmal ein Extrakonto ?

  17. Roger Bergamt says:

    Kool , dann buche ich nun 750 € 1 x pro Monat im Kreis. DKB->ING->Postbank->DKB und alle bleiben kostenlos.Mir geht es in erster Linie darum immer eine Karte zu haben mit der ich Geld ohne Gebühren abheben kann.

  18. Die armen Banken. Ich mache mir ein wenig Sorgen. Wie wollen die ihre Nuttenpartys in Zukunft finanzieren? In welches zwielichtige Rüstungsunternehmen soll dann noch Geld gesteckt werden. Wo kann ich spenden?

  19. Aufgrund der Negativzinsen, per Gesetz gesenkten Interbankengebühren und von der EU vernichteten Geldquellen ( z.B. Überweisungsgebühren innerhalb Euroraum) müssen die Banken andere Wege finden um Einnahmen zu generieren. Aufgrund des Aufschwungs überziehen zu wenige ihr Konto und der Gesetzgeber hat bei den Zinsen grenzen gesetzt.

  20. Eine aus meiner Sicht echte Premium Bank ist die Sparda-Bank Hessen zusammen mit der MasterCard Platinum. Okay das Girokonto ist dort weiterhin gratis. Die MasterCard kostet dafür derzeit 99€ im Jahr. In der Kombination ein echtes Premium Produkt. Ich selbst mache alles online, aber ein Beratungsgespräch in der Filiale war ebenfalls als Premium zu bezeichnen.

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