Ikea „Shop & Go“ für schnelleres Einkaufen und Bezahlen startet in 54 Einrichtungshäusern

Ikea rüstet auf: Man bietet in seiner offiziellen App die Funktion „Shop & Go“ an. Letztere erlaubt es ab sofort in 54 Einrichtungshäusern per Self-Service zu bezahlen. Ihr scannt also euere Waren selbst über das eigene Smartphone und bezahlt dann an einer der Expresskassen.

Kann man natürlich zwiespältig sehen: Ein Teil der Arbeit der Mitarbeiter wird auf den Kunden verlagert, Stellenabbau könnte langfristig möglich werden. Dabei wurde Shop & Go innerhalb der letzten Monate schleichend in den Filialen von Ikea eingeführt. Ihr nehmt dabei wie gewohnt eure Wunschprodukte mit, scannt sie mit dem Phone, legt sie in eure Tasche bzw. den Einkaufswagen und bezahlt dann an einer der Expresskassen die gescannten Produkte. Beim Betreten des Marktes müsst ihr aber einmalig einen QR-Code scannen, um das Feature zu aktivieren. Beim Bezahlen an der Kasse wird dann ein weiterer Code innerhalb der App generiert, den ihr an der Kasse statt der einzelnen Produkte scannt, um sie zu hinterlegen und zu bezahlen.

Schenkt man Ikea Glauben, dann nutzen bereits ca. die Hälfte der Ikea-Kunden die Self-Service-Angebote in den Einrichtungshäusern. Da rechnet man aber nicht nur Shop & Go ein, sondern generell auch die Expresskassen, an denen ihr eure Waren selbst scannt. In Zukunft soll dabei eben auch die App von Ikea eine immer zentralere Rolle spielen. Ihr könnt in ihr bereits eure Family Card hinterlegen, Einkaufslisten anlegen und bald noch mehr Funktionen nutzen. So gibt Ikea an, dass man Shop & Go weiterentwickeln wolle.

Neben Shop & Go arbeite man auch an einer neuen 3D-Plänungslösung innerhalb der App, mit der die eigenen Wohnräume eingerichtet werden können. Hier ist aber noch offen, wann diese Funktion dann genau verteilt wird.

Was sagt ihr denn dazu: Werdet ihr Shop & Go nutzen, bzw. seid vielleicht schon in den Genuss gekommen? Funktioniert das Feature einwandfrei oder habt ihr eher Ärger damit gehabt?

In diesem Artikel sind Partner-Links enthalten. Durch einen Klick darauf ge­lan­gt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalten wir ei­ne kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Danke für eure Unterstützung!

Gefällt dir der Artikel? Dann teile ihn mit deinen Freunden.

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

Neueste Beiträge

Mit dem Absenden eines Kommentars stimmst du unserer Datenschutzerklärung und der Speicherung von dir angegebener, personenbezogener Daten zu.

35 Kommentare

  1. Verstehe den Sinn nicht wenn man sich danach immer noch an eine der überfüllten Expresskassen anstellen muss.
    Aber generell bin ich dabei wenn es um das Thema Self Service geht…leider gibt es das noch viel zu wenig in Deutschland…andere Länder sind da wie so oft viel weiter…

    • Man muss ja an der Kasse nicht alle Produkte nochmal scannen sondern nur ein Code im Handy, was deutlich schneller geht und schlangen vermeidet.

    • Gibt es auch schon bei modernen Rewe-, Edeka- und Marktkauffilialen zumindest in der Region Westfalen, brauchst bei Rewe aber z.b. auch Payback.

    • Problem ist, dass die immer noch prüfen wollen, ob du wirklich bezahlt hast. Du könntest ja theoretisch alles selbst scannen, nicht bezahlen und dann einfach gehen. Dadurch, dass man an der Expresskasse dann immer noch bezahlen muss (unter Aufsicht der Mitarbeiter die da stehen) wird Ikea das kontrollieren wollen.

      Aktuell wird ja stichprobenartig auch geprüft, ob man an der Expresskasse auch wirklich alles gescannt hat (mir schon passiert).

      Aber im Prinzip gebe ich dir Recht, ein wirklicher USP wäre, wenn man alles per Handy scannt und bezahlt.

    • Stimme ich voll zu. Hiffe das solche Services wachsen. Ich finde die Services toll, im USA Urlaub nutzen wir sher gerne bei den großen Supermarktketten den Carbiside Pickup

  2. Hier in Frankfurt war ja der erste und lange Zeit auch einzige Markt, bei dem das ging. Hat immer gut geklappt und da es eine ganz eigene Kasse dafür gab, war die auch immer leer.
    Nun ist es so, dass die Express-Kassen das mit abwickeln und dadurch ist es jetzt voller aber immer noch schneller, als wenn man alles einzeln an der Kasse scannt oder aufs Band legt. Ich bin zufrieden damit, vor allem sehe ich während des Einkaufs schon, was ich zu bezahlen habe.

  3. Die Kunden haben die Arbeit und IKEA spart Kosten und gewinnt Kundendaten. Ist doch eine Win-Win-Situation – nicht.
    Wenn mich IKEA an deren Kostenersparnis und Kundendatengewinnung beteiligen würde, dann gerne. So aber ein klares NEIN von mir!

    • Du sparst Zeit, indem du deinen Wagen an der Kasse nicht noch einmal ausräumen musst, bzw. indem du weniger Zeit anstehst. Mir persönlich ist es das wert. Wenn sie jetzt noch dafür sorgen, dass mindestens eine Expresskasse nur für die Zahlung freigehalten wird, so dass man eben nicht hinter Leuten warten muss, die noch nie einen Scanner bedient haben, aber trotzdem mit ihren 600 Kleinst-Artikeln an die Expresskasse rollen müssen, wäre es umso besser.
      Noch besser wäre es natürlich, wenn man direkt in der App bezahlen und mit dem gefüllten Wagen einfach rausgehen könnte. Es kann ja gerne ein Mitarbeiter am Ausgang stehen und mit einem Blick auf die App sichergehen, dass auch wirklich bezahlt wurde.
      Sollte das nicht eh funktionieren? Ich meine, als beim letzten Mal darüber berichtet wurde, wurde genau das auch vorgestellt.

    • Oh nein, du meinst, dann weiß Ikea also was du bei Ikea gekauft hast? Das geht natürlich nicht!!11elf

    • Was für Kundendaten gewinnt IKEA, die sie vorher nicht auch schon bekommen haben? Und welche Arbeit habe ich zusätzlich? Der einzige Unterschied ist doch, dass ich jetzt nicht mehr an der SB-Kasse scanne, sondern unterwegs. Ich sehe da keine Mehrarbeit, es geht nur an der Kasse schneller.

      • Es ist schon ein Unterschied ob ich sehe wie viel ich von einem Produkt verkauft habe,
        oder ob ich die Bewegung des einzelnen Kunden durch den Markt sehe (free Wifi) und die Käufe eines einzelnen Kunden auswerten kann.

        • Es macht einen Unterschied, aber Shop&Go macht da keinen Unterschied: Die normale und auch die SB-Kasse weiß wie viel verkauft wurde, das ist nicht wirklich eine Neuerung. Das geht sogar für einzelne Kunden, vor allem mit der Kundenkarte. Die Bewegungen kann ich auch ohne Shop&Go erfassen, z.B. mit Kameras, free WiFi oder mit NFC-Tags an den Einkaufswagen und Taschen. Nichts was ausschließlich mit Shop&Go funktioniert.

        • Mit Verlaub, aber hier schlägt gerade wieder „Mount of Stupid“ zu. Du meinst Ahnung zu haben und das richtig deuten und abschätzen zu können, hast sie aber nicht. Nicht böse gemeint, vielleicht als Hinweis zur Reflexion.

    • Ich glaube, du hast das Konzept von IKEA nicht verstanden…

    • Gratulation IKEA: Wie man hier an den Kommentaren sieht: Alles richtig gemacht. Das Management hat defnitiv einen Bonus verdient. Ich hoffe ihr findet noch viel mehr Möglichkeiten um Kosten zu senken und die Arbeit auf Eure Kunden zu übertragen, denn die wünschen sich anscheinend nichts lieber als das.

      • Die Antwort says:

        Mule wartet lieber xx Minuten in der Schlange Richtung Kasse, um dann die Waren selbst aufs Band zu legen, welche dann die/der Angestellte an der Kasse über den Scanner zieht um dann wieder selbst die Waren in den Einkaufswagen zu packen. Ganz schön clever so viel Zeit „gespart“ zu haben und der/dem Angestellten so viel Arbeit (Produkte über den Scanner ziehen) abzunehmen beziehungsweise dem Kunde so viel Arbeit (Produkte über den Scanner ziehen) zu übertragen.

    • Welche Arbeit? Ich fasse die Ware doch sowieso an. Wenn ich dann noch selber scanne, dann ist das kein Mehraufwand. Und es geht schneller. Denn wieviel Kunden kann eine Kasse in der Stunde abfertigung? Während du in der Schlage stehst, wartest und die Ware an der Kasse ein zweites Mal zum scannen aus dem Wagen nehmen, anfassen, drehen und umlagern musst, hab ich schon im Laden gescannt und bin schon auf dem Weg zum Hotdog stand. 😉
      Wenn dir das nicht gefällt, dann bestelle Online, lass es dir Liefern und aufbauen.
      Wenn auch hier machst du dir sonst Arbeit und musst auch noch die Verpackung selbst entsorgen.

  4. In meinen Augen sehr viel angenehmer als die Self-Service Kassen und dann auch ein echter Mehrwert ggü. konventionellen Kassen: Ich muss den Wagen einmal weniger Aus- und Einräumen.

  5. IKEA spart Zeit und Menschenansammlungen vor den normalen und Expresskassen.
    Man spart sich größtenteils das angrabbeln des Scanners den pro Stunde hunderte in der Hand haben (Hygiene und so). Und man sieht direkt was am Ende bei raus kommt. Allerdings ist nun die entschiedenen Frage wie Coupons und Gutscheinkarten eingebunden werden können – die coupons machen oftmals Mehrarbeit so das Mitarbeiter händisch freischalten müssen. Aber das scannen wenn alles auf dem Wagen ist dürfte allgemein schon einiges an Zeit sparen. Wäre allerdings schön wenn es eine IKEA PWA gebe und ich mir nicht noch eine App ziehen muss die ich sonst nicht nutze.

  6. Wo sieht man denn in welchen Filialen das schon geht? Ich glaub ich bin blind

    • In fünf IKEA Einrichtungshäusern (Berlin-Tempelhof, Dresden, Frankfurt Nieder-Eschbach, Hamburg-Moorfleet, Karlsruhe) ist „Shop & Go“ bereits verfügbar. Bis Sommer 2022 werden nach und nach alle deutschen IKEA Einrichtungshäuser die neue App-Funktion anbieten.

    • Die Antwort says:

      Steht direkt in der Überschrift: Ikea „Shop & Go“ für schnelleres Einkaufen und Bezahlen startet in 54 Einrichtungshäusern

      Funfact: in Deutschland gibt es 54 IKEA Filialen 😉

  7. Wenn ich die Artikel direkt beim Kauf in der App scannen kann und dann nur noch an der Expresskasse den Barcode vom Handy scannen muss, dann ist das in meinen Augen eine gute Lösung. Man muss nicht alles erneut aus und einpacken.
    Die Expresskasse habe ich schon mehrmals genutzt. In anderen Geschäften wird es auch immer mehr mit dem Expresskassen, z.B. Globus

  8. Also in Kaiserslautern hat es am Samstag auch schon ohne Probleme funktioniert

  9. In den letzten zwei Jahren habe ich lieber liefern lassen, wenn meine bessere Hälfte was von IKEA haben wollte. Ist unter dem Strich auch billiger, man spart die Kosten fürs KFZ (->ab 30ct/km) und ganz wichtig: Man spart die Impulskäufe, die ja wichtiger Teil des IKEA-Konzepts sind. Warum soll man denn jetzt wieder da hin gurken und sich in irgendwelche Schlangen stellen?

    • Also ich stöbere gerne durch einen IKEA. Ist halt auch ne Freizeitbeschäftigung wie „shoppen gehen“.

    • Kaktus317 says:

      Weil einiges nur über die Spedition lieferbar ist, man aber nicht weiß, welcher dieser Kleinstartikel es gerade ist, der den Versand auf 39 Euro anhebt. Weil Ikea manche Dinge nur aus Lager x liefert und Lager x lediglich Speditionen bedient.

      Oder man einfach 2-3 größere Sachen braucht, Ikea dafür aber horrende Versandgebühren nimmt.
      Eine Speditionslieferung ist natürlich dann auch ganz einfach, weil man einen ganzen Tag dafür zu Hause sein darf. Die Spedition dann nicht, wie jede andere bisher, die Teile über den Hinterhof tragen möchte (vor der Haustür stehen geht in ihren Augen aber auch nicht), man erstmal 20min am Telefon und mit den Mitarbeitern debatieren darf, die Ware dann einfach in den Hinterhof gerotzt wird, anstatt in den 3OG geliefert zu werden (was ein Vertragsbestandteil bei Speditionslieferung ist).

      Also manchmal ist ein Einkauf vor Ort, trotz Fahrt dorthin, schneller, stressfreier und angenehmer. Aber wenn ein Paketversand geht, dann lohnt sich das oftmals schon. Da hast du recht.

  10. Am Wochenende schon Shop & Go genutzt und es war großartig. Trotz mehr als 30 Paketen konnte man ganz entspannt zur Expresskasse gehen, seinen Kram einfach durchschieben, den QR scannen und war fertig.
    Ja, sicher ist es irgendwo kritisch im Bezug auf die Mitarbeiter zu sehen bzw, dass man die Aufgaben derer übernimmt aber für mich als Kunde hat es den phänomenalen Vorteil, dass ich Ruckzuck aus dem Laden bin. 😉

  11. Mike Fedders says:

    Und wenn mir jetzt jemand aus Versehen was in meinen Wagen legt dann bin ich bei der Stichprobenkontrolle wegen Diebstahl dran? Hatte ich alles schon. Wagen verwechselt (ist mir auch schon passiert), oder kleine Kinder (auch die eigenen) haben einfach was aus dem Regal genommen und in den Wagen gelegt… Wann kommen eigentlich jetzt die seit Jahren versprochenen RFID Chips?

  12. Und augenscheinlich braucht man sich dafür nicht mal in der App registrieren. Finde ich so richtig gut.

  13. Bezahlt werden kann dann aber mir egal was, ja? Oder läuft das auch über die App? Eigentlich zahle ich nur noch mit Apple Pay und mir würde es gefallen, ginge das auch weiterhin.

  14. Am Wochenende schon Shop & Go genutzt und es war großartig, „Shop & Go“ von IKEA ist eine gute Lösung für Kunden.

Es werden alle Kommentare moderiert. Lies auch bitte unsere Kommentarregeln:

Für eine offene Diskussion behalten wir uns vor, jeden Kommentar zu löschen, der nicht direkt auf das Thema abzielt oder nur den Zweck hat, Leser oder Autoren herabzuwürdigen. Wir möchten, dass respektvoll miteinander kommuniziert wird, so als ob die Diskussion mit real anwesenden Personen geführt wird. Dies machen wir für den Großteil unserer Leser, der sachlich und konstruktiv über ein Thema sprechen möchte - gerne auch mit Humor.

Du willst nichts verpassen?

Neben der E-Mail-Benachrichtigung habt ihr auch die Möglichkeit, den Feed dieses Beitrags zu abonnieren. Wer natürlich alles lesen möchte, der sollte den Hauptfeed abonnieren.