IFTTT: Pro-Abonnement mit mehr Features vorgestellt

Jeder hat sich sicherlich schon einmal Gedanken darüber gemacht, wie man bestimmte Dinge automatisieren oder die Zusammenarbeit zwischen verschieden Diensten ermöglichen kann. IFTTT (If this then that) ist genau der Service, der so etwas möglich macht. Damit könnt ihr zwei Dienste miteinander verknüpfen und beispielsweise festlegen, was passiert, wenn ihr eine bestimmte Aktion tätigt. So könnt ihr Tweets automatisch auch in eurem favorisierten Tagebuch-Dienst wegschreiben, das von einer Withings-Waage gemessene Gewicht automatisch irgendwo loggen und vieles mehr. Bisher konnte man aber wirklich nur eine Aktion mit einer anderen verknüpfen.

Mit dem nun vorgestellten IFTTT-Pro-Abo bringt man viele Funktionen, die Unternehmen schon lange nutzen konnten, auch zum Privatanwender. Mit Pro könnt ihr unendlich viele Applets bauen, Applets mit mehreren Schritten, Abfragen, Konditionen und vielem mehr erstellen, eure Applets werden schneller oder gar in Echtzeit ausgeführt und ihr bekommt Support. Alles für theoretisch 9,99 US-Dollar im Monat. Warum theoretisch? Ihr könnt euren eigenen Preis festlegen. Beim Abo könnt ihr entweder zwischen 3,99$, 5,99$ oder 9,99$ wählen oder einen ganz eigenen (min. 1,99$) definieren. Faire Geschichte, wenn man Power-User des Dienstes ist.

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Oliver Posselt

Hauptberuflich im SAP-Geschäft tätig und treibt gerne Menschen an. Behauptet von sich den Spagat zwischen Familie, Arbeit und dem Interesse für Gadgets und Co. zu meistern. Hat ein Faible für Technik im Allgemeinen. Auch zu finden bei Twitter, Instagram, XING und Linkedin, oder via Mail. PayPal-Kaffeespende an den Autor

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32 Kommentare

  1. Ja, super, endlich noch ein Dienst den man monatlich bezahlen muss.
    Jede noch so kleine Software verlangt mittlerweile eine monatliche Gebühr. Und bald darf ich auch noch mein Auto einmalig bezahlen und für die Klima monatlich was abdrücken. Eine wirklich tolle Entwicklung und echt fair.

  2. Als neue Einschränkung für Gratis Accounts sei erwähnt: nur noch bis zu 3 Applets können parallel genutzt werden.

    • Genau das ist für mich der wichtigste Teil, denn aus meiner Sicht hätte es auch gereicht die Pro Features als Paid-Content zu ermöglichen und einfache Applets nicht in der Stückzahl zu begrenzen. Ich habe aktuell 8 Applets laufen, die zumindest (noch) nicht deaktiviert wurden. Aber solange Harmony nicht auf Deutsch vom Google Assistant unterstützt wird, bin mindestens ich auf IFTTT leider angewiesen.

    • Die Beschränkung auf 3 Applets bezieht sich auf eigens erstellte Applets, nicht auf die, die es im IFTTT Universum bereits gibt. Davon könnt Ihr weiterhin unbegrenzt nutzen.

      • Das ist mir bewusst, aber meine Applets sind aufgrund der Konfiguration mit Harmony natürlich so individuell, dass mir das gar nichts bringt.

        Meiner Meinung nach ist der Cut einfach zu hart von unendlich auf 3 runter. Wie schon geschrieben, hätte es auch funktioniert, wenn die neueren komplexeren Applets den zahlenden Kunden vorbehalten blieben oder es eine Preisstaffelung im Sinne von 20 Applets für 2€, 50 Applets für 5€ usw. geben würde.

  3. Ich muss auch sagen, dass ich rund einen Zehner pro Monat auch nicht wirklich günstig finde. Das muss man schon sein. Wenn man damit Geld verdient, also das als Unternehmer nutzt, ist alles in Ordnung, aber als privater Nutzer… Ich selbst wundere mich immer wieder, wofür andere das einsetzen, wirklich sinnvolle Anwendungen konnte ich in all den Jahren für mich nur selten entdecken. Aber selbst bei mir laufen inzwischen vier oder fünf Applets, und ich war froh, endlich mal was gefunden zu haben, was mir was bringt. Wäre schade, wenn nicht mal das mehr funktioniert in Zukunft.
    Es gibt ja noch andere Dienste zu dieser Art, aber wohl keinen, der so viele Dienste Dritter unterstützt. Insofern würde eine Abkehr von IFTTT vielen wohl schwer fallen.

    • Sorry, der zweite Satz sollte heißen: „Das muss man schon wollen.“

      @Caschy: Früher konnte man seine Beiträge auch noch mal fix editieren …

  4. finde DAS auch viel zu teuer. Fuer diesen Dienst wuerde ich max 9,99 Dollar im Jahr oder 0,99 Dollar im Monat bezahlen! Fuer die paar mal……?!

  5. Hab selbst 430 eigene Applets da, plus Dinge auch mit Alexa und IFTTT verknüpft. Für mich sind daher selbst die 9,99 USD noch fair. Evtl. kann ich damit sogar Conrad perspektivisch sparen.

  6. kennt sich einer mit ewelink aus? müsste man da dann ewelink vip und IFTTT pro bezahlen?

  7. Wo genau steht das es nach 12 Monaten 9,99$? Finde das nich?

  8. Schon scheisse mit den Abo Modellen. Euer Arbeitgeber sollte sich das mal zu Herzen nehmen und auch nur 1x zahlen.

    • Darum geht es nicht – wenn ich nur Teilzeit arbeite zahl der Arbeitgeber auch nur Teilzeit. Was fehlt ist eine Abstufung der Preise. So zahlt der Privatnutzer der 6 Applets hat soviel wie eine Firma die 600 Applets verwendet.
      Oder um bei deinen hinkenden Vergleichen zu bleiben – wie fände es wenn der Kollege, der eine Stunde im Monat arbeitet das gleiche Gehalt bekommt, wie du wenn du 50 Wochenstunden hast?

  9. Denke die meisten stören sich eher an dem Preis, Ich persönlich finde es zu teuer und hätte mir das lieber Nutzungsabhäniger gewünscht, den meine 6 Webhocks am Tag werden da kaum auffallen und da sind 10$ einfach zuviel, und dann gibt es ja auch Services wie Ewelink die dann auch nochmals Geld wollen und wenn Ich dann Pro und den Service zahlen muss arten das schon irgendwie aus

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