iCloud Kalender-Spam lässt sich nun als Werbung melden

icloud_kalenderiOS- und macOS-Nutzer kennen das Problem eventuell, über Kalendereinladungen landet Spam im iCloud-Kalender. Es gab bisher nur einen eher aufwändigen Workaround, Apple versprach aber bereits, sich der Sache anzunehmen. Ein Teil davon wurde nun umgesetzt, man kann Kalendereinträge in iCloud als Werbung kennzeichnen und somit löschen. Der kleine Haken: Bisher funktioniert dies nur über den Kalender auf iCloud.com, in den Apps für macOS und iOS ist die Funktion noch nicht vorhanden. Wird sie aber wohl über kurz oder lang sein, dann sollte sich die Frequenz der Spam-Einladungen zumindest stark reduzieren.

icloud_werbung

Um einen Eintrag als Werbung zu melden, wählt man diesen einfach in der Kalenderübersicht aus und drückt den „Werbung melden“-Button. Man erhält daraufhin den Hinweis, dass die Werbung automatisch aus dem iCloud-Kalender gelöscht wird. Bis auf den Umweg über die Webseite und die Tatsache, dass man selbst aktiv werden muss, eine halbwegs akzeptable Lösung. Kalender auf, Spam-Eintrag finden, Werbung melden, Ruhe haben.

kalender_spam_meldung

Für Euch – falls betroffen – erst einmal eine befriedigende Lösung oder dauert Euch das alles zu lange und es sollte auf allen Geräten viel schneller eine Lösung für das nicht selbst verschuldete Problem geben?

(via 9to5Mac)

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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7 Kommentare

  1. Bin bisher von der ganzen Problematik verschont geblieben, finde es aber gut wie Apple reagiert! Im Gegensatz zum Web-Interface lassen sich in die Betriebssysteme nicht von heut auf morgen entsprechende Buttons einblenden. Mit den nächsten großen Updates x.2 wird sich das bestimmt dann auch lokal ganz schnell ändern.

  2. Na hoffentlich macht Google mal was gegen spammy Google Drive-Einladungen.

  3. Ich war betroffen. Allerdings nur ein einziges mal. Obwohl ich zwei sehr kurze 5-stellige @me.com und @icloud.com Emailadressen habe.

  4. Hat gut funktioniert. Erst Mal alle lästigen Einträge rausgeworfen. Wenn bald noch eine Integration in iOS und macOS kommt bin ich zufrieden.

  5. @Kalle
    Ich wette kalle(at)me.com und kalle(at)icloud.com. 😀

  6. Ich habe zum Glück keine einzige dieser Einladungen bekommen.
    Dafür bekomme ich allerdings E-Mail-Spam auf meine @me Adresse, seit dem
    Hack der Anmeldedaten bei Tumblr. Seitdem nutze ich meine Original-@me Adresse nicht mehr, sondern nur noch Aliasse, die ich jederzeit ändern kann.

  7. @BeardMan
    Nope, ist mein Realname (Vorname) 🙂

    Mich wundert aber dass ich so gut wie nie Spam bekomme, obwohl der Name so kurz ist. Im Grunde bis jetzt nur zwei mal, einmal per Email, dann das Kalender-Invite. Allerding benutze ich die nur für persönliche Dinge, kein Internetkram.
    Aber alle paar Wochen hat mal jemand einen Tippfehler bei der Adresse. Interessant was das so alles dabei ist.

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