Hugo Barra erklärt, warum Xiaomi keine microSD-Slots in neuen Smartphones verbaut

Hugo Barra, seines Zeichens Ex-Googler und heute CEO von Xiaomi, hat in einem Interview erklärt, warum man keinen SD-Karten-Slot mehr in den Flaggschiff-Modellen des Herstellers vorfindet. Auch unter Android ist dies keine Seltenheit mehr, Google selbst setzt bei den Nexus-Modellen schon seit langer Zeit auf die Ausstattung mit fest verbautem Speicher. Dennoch gilt die Möglichkeit der Speichererweiterung bei vielen Nutzern noch als Vorteil von Android angesehen. Wer viele Daten speichert, vor allem Musik und Videos, kann heute immerhin zig GB mittels kleiner Karte nachrüsten.

Xiaomi

Hugo Barra erklärt nun also, dass man in High Performance-Geräten keinen microSD-Slot mehr verbauen wird. Der Grund ist einfach, Speicherkarten sind zu langsam und zu anfällig. Hinzu kommt, dass es bei Speicherkarten einen großen Anteil an Fälschungen gibt. Schlechte Karten, die dann noch schneller zu Problemen führen. Für diese Probleme werden dann oft das Smartphone oder Hersteller dessen verantwortlich gemacht, obwohl die Probleme von der Speicherkarte ausgehen.

Um dies zu vermeiden, setzt Xiaomi in seinen Flaggschiffgeräten, wie dem eben erst vorgestellten MiNote Pro, auf fest verbauten Speicher, der weniger anfällig ist. Der Kunde muss dann zwar mit der begrenzten Speicherkapazität leben, ist dafür aber auch ein Stück weit vor funktionalen Problemen geschützt. Barra geht davon aus, dass Speicherkarten immer mehr verschwinden werden. Samsung verzichtete beim Galaxy S6 / edge auch auf einen microSD-Slot, erntete dafür aber auch Kritik.

Für Menschen mit einem hohen Speicheraufkommen ist das natürlich keine schöne Entwicklung. Aber auch hier spielt Android wieder seine Vielfältigkeit aus. Man wird immer Geräte finden, die einen microSD-Slot haben. Außerdem gehen die Hersteller langsam dazu über, Geräte mit von Haus aus genügend Speicher zu verkaufen, das macht dann Speicherkarten automatisch überflüssig.

(Quelle: Engadget)

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30 Kommentare

  1. Ich habe mal gehört, es liegt am fehlenden DRM auf Speicherkarten (gibt es bei FAT32 nicht). Viele Rechteinhaber, aber auch Vertragspartner wie Googe, versuchen daher, bewusst Speicherkarten von den Geräten verschwinden zu lassen. Bisher wurde im AOSP ja schon ein paar mal die API für Speicherkarten geändert, rausgelöscht und auch wieder zurück eingebaut. Die Nutzer scheinen es eher zu wollen. Und die, die es wollen, sind sehr hartnäckig. Ich finde es nicht mehr so schlimm, wenn sie verschwinden, da nun auch immer mehr Geräte mit großem Speicher erworben werden können. Mit USB 3-Typ-C werden die Speicherkarten dann wohl wirklich Nostalgie. Bei der Bandbreite können die Controller der Karten ja bisher nicht mal ansatzweise mithalten. So langsam verdrängen die Cloud Dienste physische Datenträger, Komfort ist vielen wichtiger als Kontrolle. Das ist zwar irgendwie auch schade, aber die Entwicklung lässt sich wohl kaum noch aufhalten.

  2. Ist doch jeder selber schuld ob er sich ne Fälschung von unseriösen Händlern riskiert oder Vollpreis im Mainstream Handel… Für mich ist sowas nur eine Rechtfertigung dass man die Ausgaben in Modelle mit größeren Speicher nich an die Konkurrenz verlieren will. Und schnelleren Speicher kann man auch entwickeln. Und wenn es (zusammen mit Google) ein neues Format wäre dann würde es sich auch durchsetzen denk ich.

    Es geht vielmehr um die Project Ara Idee… Hab mit 16 angefangen und mit den Geräten immer die alte Karte übernommen bis ich mir größere gekauft hab. Bin bei 64 jetzt und werde vl. demnächst wenns preiswerter wird 128 holen. Will aber zudem auch min. 16 (Midrange) bzw min. 32GB (Highend) internen Speicher haben. Mehr als 128GB haben die wenigsten ohne fehlenden Slot

    Und wo wir dabei sind:
    Akku will ich für Akkupulls zum wechseln haben…

  3. Wie logisch. Warte darauf das ein Kamerahersteller solch einen Stuss von sich gibt. Jeder hat andere Anforderungen an sein Endgerät und ich möchte mir nicht vom Hersteller vorschreiben lassen was ich mit meinem Speicher anstellen darf. Es gibt ja Gott sei dank genug andere Hersteller/Geräte.

  4. @Sean K. Woods
    Das ist zu kurzfristig gedacht. Dem normalen Nutzer ist ja überhaupt nicht bewusst, dass er eine schlechte Speicherkarte gekauft hat und diese die Ursache für seine Probleme sein könnte. Auf die Idee wird er niemals kommen, wenn nicht gerade die Speicherkarte sofort nach dem einsetzen den Geist aufgibt. In allen anderen Fällen ist der Hersteller vom Gerät „Schuld“ in den Augen des Kunden.
    Genau so wie auch das „scheiss Windows“ immer prinzipiell Schuld daran ist wenn irgendetwas nicht funktioniert. Auf die Idee, dass es an den fünf installierten „Systemoptimierungstools“, den zehn Toolbars und den zwei parallel laufenden Virenscanner liegen könnte kommt der „normale Nutzer“ auch in dem Fall nicht :).

  5. Hugo Barra ist doch kein CEO von Xiaomi. Wenn man die Quelle richtig gelesen hätte: the company’s Vice President of International

  6. Selten so einen Quatsch gehört. Schon komisch, wie dann so ein Raspberry Pi 2 so schnell arbeiten kann obwohl da sogar das gesamte Betriebssystem auf einer angeblich so langsamen und anfälligen microSD-Karte läuft.

  7. Android mit Zusatzspeicher war schon immer Grütze!!! App2SD – das kam mir vor wie damals unter MS-DOS Zeiten der Speicher über 640 kb (die Älteren unter uns erinnern sich). Man kann den Speicher nicht wahlfrei benutzen, gerät durch die Limitierung des Grundspeichers ständig an Grenzen (obwohl der Zusatzspeicher noch genug Platz hat) und ist gerade bei Geräten mit kleinerem mitgebrachten Speicher ständig am Umschieben und Weglöschen. Ich habe schon seit Anfang an Androiden und iOS-Geräte. Ärger mit geringem Speicher, Updateprobleme und fehlgeschlagene Installationen kenne ich nur von Android. Klar hat sich Apple den größeren Speicher immer horrend bezahlen lassen. Das Ergebnis war aber so, wie man sich ein Handy vorstellt. Da war Android von Anfang an eher Frickelkram. Wenn ich die Updatepolitik, wo man Monate und Jahrelang teils vergeblich auf Android-Updates wartet, das fehlende Vollbackup, die rudimentäre Datenmitnahme auf neue Geräte, die fehlenden Sicherheitseinstellungen pro App (einzeln Kamera, Mikrofon, Datenverbindung, GPS etc. wie bei iOS konfigurieren zu können) ansehe, ist Android auch nach Jahren der Entwicklung noch weitab von der Durchdachtheit und intuitiven Bedienung eines iOS. Die Hardware ist inzwischen bei Spitzengeräten top, das Betriebssystem hält dabei leider nicht Schritt. Da erstaunt es, wie schnell die von mir am wenigsten geliebte Firma Microsoft mit ihrem WP aufholt. WP8.1 und wie man erahnen kann WP10 ist dabei, Android links zu überholen. Sicherer, stabiler, recourcenschnender und durchdachter. Kein Frickelkram, nur häßlich. Aber auch das ist Geschmackssache.

  8. @elknipso,

    spar dir die Mühe…

  9. Komisch, bei NAS Systemen können Hersteller „funktionale“ Speichereinheiten testen und die Funktion bei Verwendung von Platte xyz (mehr oder weniger) garantieren.

    Für mich riecht das derb nach „Wenn der Speicherplatz nicht mehr ausreicht, musst du dir halt ein neues, besseres Modell mit mehr Speicherplatz kaufen.“ So sichert man sich halt auch Absatzmärkte für die Zukunft. Hier wäre die EU gefragt, pauschal Erweiterungsmöglichkeiten vorzuschreiben, ebenso wie grundsätzlich austauschbare Akkus. Bei den Ladeanschluss klappt(e) das ja auch.

  10. @elknipso
    Es gibt auch unabhängige Tests und bei Markenherstellern sind die meist nicht so schlecht dass genau das eintritt

    @Erik
    Hää wieso?!?

  11. Christian says:

    Wenn ich mir den Preisunterschied ansehe bei Speicherkarten und bei Handys, dann macht es schon einen riesen Unterschied aus ob ich das Handy mit 64GB mehr kaufe oder eine gute 64GB Karte.
    Und die Karte ist auch mal schneller mit Daten gefüllt, sofern man dafür nicht daß Handy neu starten muss.

  12. FlyingT says:

    @elknipso

    Xiaomi könnte aber auch einfach selber SD Karten vermarkten bzw mit dem Handy verkaufen. Die 50€ für 64GB würd man bei einem 400€ Hobel noch akzeptieren 😉

  13. @Sean,

    sorry, das war nicht auf dich persönlich bezogen, auch wenn es sich so liest.

  14. Totorito says:

    @elknipso: Deshalb gibt es doch die Klassen für SD-Karten.

  15. Auch wenn’s uns nicht gefällt – da ist schon was Wahres dran. Oder hat jemand schon mal Probleme mit dem internen Speicher eines solchen Geräts gehabt? Mit Speicherkarten aber sicher.

    Abgesehen davon: Wenn der Preisverfall von Speicher so weitergeht, ist es eh abzusehen, dass man keinen Wechselspeicher mehr braucht – bald wird nämlich in jeglichem Gerät einfach mehr als genügend Speicher eingebaut sein. Auch in Kameras, wetten?
    Es ist nur eine Frage der Zeit.

  16. Ist aber was dran.
    Auf meinem alten Galaxy S hab ich damals drei Micro SD Karten verbraten. Eine 8 GB Sandisk, und je eine 16 GB Sandisk und Kingston. Da waren dann nicht nur die Karten quasi hin, sondern auch dauernd Probleme mit dem Smartphone und installierten Apps. Mit meinem Nexus habe ich keinerlei vergleichbaren (eigentlich überhaupt keine :D) Probleme.

  17. Gerade im Heimatmarkt von xiaomi ist da was wahres dran mit den Speicherkarten. Hab ein paar Freunde in China und hab mal nachgefragt.

  18. Es geht wohl eher darum den Internen Speicher dann teuer zu verkaufen. Sind wir mal ehrlich der Aufpreis ist deutlich höher als eine SD-Karte zu kaufen.

    Das Problem mit den Karten ist auch hausgemacht. FAT32 kann man zb unter Win 7 gar nicht mehr Formatieren. Liegt es an den Karten oder doch eher an den Geräten. Selbst bei Modernen steht immer nur 32 Gig FAT32 da. Ok sie können auch meistens mehr. Aber da beginnt auch schon das Frickeln.

    Ich brauchte 2 Monate bis ich die SD Karte zum laufen brachte. Was aber nicht an der Karte sondern an den Geräten lag. Stichwort Logische oder Primäre Partition.

    Komisch das der PC mit den Karten nicht laufend rumzickt.

    Für mich sind Geräte ohne Slot gleich gestorben.

  19. Habe viele micro sd Karten und nutze diese schon über mehrere Jahre ohne Probleme. Da ist mir eher mal ein Handy verreckt. Eine Karte nutze ich an der Fritzbox als zentrales Seichermedium. Mir kommt kein Handy ohne kartenslot ins Haus.

  20. Tja sollen sie machen, dann werd ich mir eben ein Saygus V2 kaufen, das hat alles was ich will

  21. Da wird mich wohl der nächste Smartphone Kauf wieder zu Apple ziehen.
    Mal schauen wie HTC da in den nächsten 2 Jahren vorgeht, wenn die es auch streichen gibt es nicht mehr wirklich viele Gründe um bei Android zu bleiben.
    Der Preis der Smartphones liegt auf Höhe von Apple mittlerweile, wenn zum Teil nicht sogar drüber, siehe Samsung zum Teil …

  22. „Außerdem gehen die Hersteller langsam dazu über, Geräte mit von Haus aus genügend Speicher zu verkaufen, das macht dann Speicherkarten automatisch überflüssig.“
    Naja dann sollten aber >=128GB Standart sein, da kostet ein Samsung S6 dann z.B. auch schon ±900€. (iPhone 6 geht schon für <800€ raus)
    Von den anderen Herstellern, habe ich ein entsprechend vernünftig mit Speicherausgestattetes Gerät noch gar nicht gesehen.

  23. Stimmt schon, der „normale“ Kunde kennt sich mit der Technik nicht halb so gut aus, wie viele, die hier schreiben und mitlesen. SD – SDHC, SDXC— egal, SD-Karte ist doch SD-Karte…. Geschwindigkeitsklassen – was ist das?
    Da wird dann die preiswerteste Karte genommen die man bekommen kann oder die, die im Supermarkt an der Kasse hängt.
    Bei Smartphones ist es aber auch so, dass viele vorher nicht unbedingt einschätzen können, wieviel Speicher man benötigt. Eigentlich wollte man zunächst keine Musik auf dem Handy oder nicht damit fotografieren und ein Navi hatte man auch separat…
    Dann bekommt man mit, dass es recht praktisch sein kann, alles in einem Gerät dabei zu haben – und plötzlich sind 16 oder 32 GB voll.
    Eine Kamera ohne Speicherkarte kann ich mir momentan überhaupt nicht vorstellen. Abgesehen davon, dass u.U. viele Giga in wenigen Stunden voll sind – wenn ich mehrere Karten benutze, ist es recht wahrscheinlich, dass wenigstens einige davon ganz bleiben bzw. nicht alle verloren gehen. Ich habe keine Problem, wenn eine Speicherkarte wider erwarten voll ist – so lange ich genügend Karten bei habe – wenn man z.B. abseits von PC und WLAN unterwegs ist.
    Beim Smartphone sehe ich das Problem nicht so: zur Not werden paar Titel oder Landkarten o.ä. gelöscht – aber eine Kamera mit vollem Speicher und keine Möglichkeit, den mal schnell zu tauschen/ersetzen – für mich ein wenig Horror.

  24. Sorry, ich verwende alle meine SD-Karten seit Jahren. Keine ging kaputt, keine führte zu Problemen auf den Telefonen. Von Sony, über Samsung bis LG hab ich alles mögiche benutzt. App2SD? Ja, dass ist auch ganz sicherlich der typische Anwendungsfall für normale Menschen die Telefone kaufen. Sorry, bei so mancher Argumentation hier greif ich mir an den Kopf. Angeblich ist der Käufer überfordert von einer simplen Karte, dann aber kann er App2SD Operationen irgendwo in den Tiefen des Systems vornehmen? Soll ich lachen?

    Das Problem sucht wohl seine Ursachen eher im persönlichen Nutzungsverhalten von App-Messies. Die müllen jedoch 16GB genau so zu wie 32, wie 64 und irgendwann eben auch 128. Wer App2SD nutzt, dem ist klar das er etwas im System verbiegt, dass kann bei einer Softwareplattform wie Android und hunderten von verschiedenen Hardware Ansätzen zu Probleme führen. Das ist be Windows, ebenfalls einer Softwareplattform mit hunderten Hardware Varianten, wenn ich den Installationspfad auf andere Partitionen als C verbiege,eben auch nicht anders. Schaffen wir deswegen externe Platte, oder die zweite eingebaute Festplatte ab?

    Ausnahmslos alle „Normalos“ in meiner Umgebung verwenden SD Karten wie ein Windows User seine externe Festplatte, d.h. zum speichern von Fotos, MP3s, Dokumenten und das wars meist auch schon. App2SD ist denen schlicht unbekannt. DIe Probleme die hier angeblich so einige mit SD´s haben, basieren aber meist darauf.

    Auf die PC Welt übertragen kann man das genau so. Na, wie gefällt die Vorstellung das man Netbooks, Laptops oder stationäre Rechner nur noch mit gekapselten Festplatten bekommt, die fest mit dem System verbunden sind und nicht erweiterbar. Weder durch USB noch per Einbau einer neuen Patte? Weil Euch muss schon klar sein, die meisten Anwender überfordert das total wenn sie so eine Datei von C auf D schieben wollen. Und die Geschwindigkeit leidet ja auch enorm. Vor allem aber leidet der Cashflow der Hersteller, die mit propitären Lösungen auf Hardware-Ebene Kunden abzocken!

  25. Mich kotzt am meisten an, dass die Hersteller darüber befinden, was für den Kunden gut und richtig sein soll, und dass bestimmte Dinge einfach als schlecht eingestuft werden, obwohl der Kunde das durchaus anders sieht. Aber Hauptsache, die Gewinnmarge maximiert… Widerlich.

  26. @John: „Das Problem mit den Karten ist auch hausgemacht. FAT32 kann man zb unter Win 7 gar nicht mehr Formatieren.“

    Komisch, wie hab ich dann gestern unter Win7 eine 16GB-SD-Karte mit FAT32 formatiert? Ach ja, mit Bordmitteln?
    Lösung: Bei Wechseldatenträgern geht das mit Bordmitteln. Schwierig wirds mit Massenspeichern, sprich externen USB-Festplatten. Da geht dann nur noch NTFS, das stimmt.

  27. @Dina

    „Vor allem aber leidet der Cashflow der Hersteller, die mit propitären Lösungen auf Hardware-Ebene Kunden abzocken!“

    /sign

    Klar wird genau der auf unserer Seite sein… gg

    Geschätzte 70% ziehen Vorteile daraus, geschätzte 5% haben Nachteile dadurch. Deswegen schafft er den Slot uns zuliebe ab! hahahaha

  28. coriandreas says:

    Ich habe bisher keine Probleme mit Speicherkarten gehabt (außer die von Aldi!). Vielleicht kaufe ich auch keine Biligware und auch nicht bei unerfahrenen und Dumping-Händlern. Was soll ich zu diesem Problem nur sagen? Vielleicht das: Mit ein bischen gesunden Menschenverstand wäre das alles nicht passiert! Aber unter der blinden Gier müssen alle intelligenten Menschen leiden. Wann kann man sich denn endlich sein eigenes Smartphone ausdrucken oder zumindestens kostengünstig modular fakturieren lassen? Dafür verzichte ich auch gern aufs schicke Design! (aber bitte dann mit USB 3.1 und SDXC und UHS-II)

  29. coriandreas says:

    Und wenn hier jemand behauptet, die Geräte werden von Haus aus mit genügend Speicher verbaut, den verweise ich an mein heimisches Speichervolumen (ohne Backups!) auf jenseits 10 TByte. Sollte ein handelsübliches Smartphone dann tatsächlich 100 TB verbaut haben, wie HP es mit dem Memristor bis 2018/19 ankündigte, dann soll es mir recht sein! Aber auch nur dann! Mit 64 GB lass ich mich nicht abspeisen!

  30. Herrlich, genug Speich kann man ja nie haben! Das ich nicht lache!
    Ein Smartphone ist mit 32 GB mehr als ausreichend ausgestattet. Mehr kann man ohnehin nicht verwalten – Leute, die behaupten > 32GB zu brauchen kann man nur belächeln.

    Jetzt mal ehrlich: Was wollen die Leute mit soviel Platz? MUSS ich ständig meine gesamte Foto oder Musik oder Filmsammlung mit mir rumschleppen?! WOFÜR?

    Beachtrachtet man die Möglichkeiten dieser mobilen Abspieler, dann fällt schnell auf, dass es keine Software gibt um derartige Bibliotheken sinnvoll zu nutzen oder verwalten.

    Völliger Unfug!

    Demzufolge kann ich @Matze nur zustimmem. Weniger ist mehr (wenn es richtig funktioniert)