Huawei Watch GT 2 offiziell vorgestellt, kommt im Oktober


Huawei hat heute nicht nur seine neue Mate-30-Serie vorgestellt, sondern im Bereich der Wearables auch die Huawei Watch GT2. Auch sie war schon aus Leaks bekannt, aber immerhin handelt es sich hier um eine Vorstellung, zu der Huawei auch einen Preis sowie die Verfügbarkeit nennen kann. Die Uhr ist mit dem neuen Kirin A1 ausgestattet, der durch seine Energieeffizienz eine Akkulaufzeit von rund 2 Wochen ermöglicht (bei großen Modell). Wobei man hier Abstriche machen muss, was den Funktionsumfang angeht. Im GPS-Modus erreichen die beiden Modelle nur noch Laufzeiten von 30 bzw. 15 Stunden (46 mm und 42 mm Modell), was aber immer noch gut ist.

Die Huawei Watch GT 2 trackt 15 Sportarten und kann auch für Telefonie genutzt werden, das Telefonbuch wird dafür vom Smartphone gespiegelt. Neben der Herzfrequenz lässt sich mit der Uhr auch der Schlaf tracken, dieser wird nicht nur analysiert, sondern man bekommt auch gleich noch Verbesserungsvorschläge.

Ausgestattet ist die Huawei Watch GT 2 auch mit der TruRelax-Technolopgie. Sie soll dabei helfen, Stress zu vermeiden, erinnert aber zum Beispiel auch daran, wenn man sich zu wenig bewegt.

Die Huawei Watch GT 2 wird in verschiedenen Varianten ab Mitte Oktober verfügbar sein. Für das 42-mm-Modell werden 199 Euro bis 249 Euro fällig (je nach Variante), das 46-mm-Modell schlägt mit 229 Euro bis 279 Euro zu Buche.

Hier noch die beiden Datenblätter zu den Modellen:

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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16 Kommentare

  1. Schönes Teil.
    Leider wieder kein GooglePay nutzbar.

    • Das macht die Dinger für mich auch wertlos. Wenn ich auf einer SmartWatch nicht einmal Google Pay nutzen kann brauche ich auch keine SmartWatch.

    • @ maat

      Schließ mich dir an.. Frag mich gerad nutze seit einem Monat das MiBand 3 was So eine Uhr außer eingebautes GPS denn mehr kann?

      • EWingebautes GPS? Man muss sein Handy nicht immer doof mit rumschleppen? Wer natürlich keinen Sport macht braucht das nicht.
        Größeres Display? Nicht jeder hat in jedem Alter noch Adleraugen.

        Da meine Bank kein G-Pay unterstützt wärs mir so oder so egal. Aber ich würde es auch nicht nutzen wenn sie es tun würde.

        • Ich persönlich brauche auch kein G-Pay, muss aber sagen, dass ich die Watch GT2 als Downgrade gegenüber der Watch GT empfinde.
          – kleineres Display mit geringerer Auflösung und Pixeldichte (1,20 Zoll bei 390×390 Pixel gegenüber 1,39 Zoll bei 454×454 Pixel bei der Watch GT)
          – kleinerer Akku (215 mAh gegenüber 420 mAh bei der Watch GT)
          – nahezu identische Sensoren (Puls, GPS (Watch GT2 zusätzlich GLONASS), Beschleunigung, Magnetometer, Barometer, Gyroskop, Umgebungslicht)
          – identischer RAM mit 16 MB
          – beide 5 ATM

          Bleibt also unterm Strich mehr interner Speicher mit 4 GB (wobei man sich fragt, was man damit bei der Watch GT2 anfangen soll) und ein kleinerer Formfaktor, den Leute mit kleinerem Handgelenk zurecht bevorzugen könnten (den man allerdings auch mit der kleinen 1,2 Zoll Version der Watch GT bekommen kann). Die Unterschiede der CPU (HI 1132 vs ARM Cortex-M4 bei der Watch GT) kann ich nicht einschätzen, würde jetzt aber mal tippen, dass die auch nur marginal sind.

          Für mich also kein Kaufgrund und kein wirklicher Fortschritt zur Watch GT, sondern eher ein Rückschritt. Gerade die Akkulaufzeit von etwa 2 Wochen war für mich bei der Watch GT ein schlagkräftiges Kriterium, weil ich keine Lust hatte, meine Uhr alle 2 oder 3 Tage aufladen zu müssen.

  2. Die Uhr will keine Smartwatch sondern eine Uhr mit Trackingfunktionen sein, nehme ich an?
    Weil… 16 MB RAM und ohne GPS zwei Wochen Akkulaufzeit bei 250 mAh. Kanns ja auch nicht anders sein. Dafür finde ich die Preise schon etwas hoch. Oder sind bei den größeren Uhren zumindest größere Akkus verbaut?

  3. Die Apple Watch 3 kostet jetzt 229.– resp. 329.– (mit GPS und LTE). Dort hast du dann alles, was das Herz begehrt.

    Oder man zahlt etwa gleichviel oder ein paar Euro weniger und hat dann … dieses Ding.

    Es lebe der freie Markt!

    • Die ApplaWatch ist schon was feines, für die würde ich auch 500EUR ausgeben. Leider bin ich kein APPLE User und will es auch nicht werden, aber die AppleWatch ist schon was feines. Schade das sie nur im Appleuniversum funktioniert.

  4. Die ApplaWatch ist schon was feines, für die würde ich auch 500EUR ausgeben. Leider bin ich kein APPLE User und will es auch nicht werden, aber die AppleWatch ist schon was feines. Schade das sie nur im Appleuniversum funktioniert.

    • Ja, so ein Porsche ist auch was geiles. Ich wohne aber in ner 30’er Zone. Kann man machen, muss man aber nicht.

      G-Watch ist selbstverständlich nur per IPhone bedienbar. Holt Dir halt ein altes 6S, dann kannst auch Porsche fahren.

  5. Was soll denn die Messung einer Einzelherzfrequenz sein?

  6. Hat die Uhr einer eigene SIM, so dass man ohne Handy telefonieren kann? Ist NFC verbaut für kontaktloses Bezahlen?

  7. 15 Sportarten, von denen dann 10 im Datenblatt auftauchen…dafur aber 2x das gleiche Datenblatt. Irgendwas ist schief gelaufen.

    Als Sportuhr ist sie mit den paar Sportarten aber schon mal raus. Zumal nicht deutlich wird, wie dort weitere Apps drauf kommen. Mein Maßstab ist eine alte LG G Watch aus dem Jahr 2014.
    400 mAh, 4 GB (reicht locker), 256 MB RAM (reicht meist) zum Aktionspreis von 99€ (ohne Aktion wären es 199 gewesen). Die hält noch immer 2 Tage bei normaler Nutzung und vieler Benachrichtigen, lässt sich durch Apps erweitern und somit können z.B. deutlich mehr Sportarten erkennen, teils automatisch. Von Rückmeldungen der Apps oder angezeigten Inhalten aus diesen Apps will ich gar nicht erst anfangen.

    Abgesehen vom Messen der Herzfrequenz (das ist inzwischen mit einem richtigen Sensor gelöst) oder dem akkufressenden GPS erkenne ich keinen Mehrwert, der 5 Jahre später ansatzweise 280€ rechtfertigt, dafür aber noch Fragen ans Konzept offen lässt.
    Sowas wie eSim oder NFC sind immerhin ein Ansatz, wobei auch das für ein halbes Jahrzehnt im IT-Bereich eher schwach ist. Und das beim selben bzw. einem höheren Preis.

  8. Ist jetzt etwas „spät“ aber du hast bei den Datenblättern zwei Mal das 42 mm-Modell eingefügt.

    Ansonsten finde ich es schade, dass die Uhr keine EKG-Funktion besitzt. Wäre dann durchaus eine Überlegung gewesen. Bin mal auf die Ergebnisse der Galaxy Watch Active 2 gespannt. Und nein, Apple kommt mir nicht ins Haus.

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