Huawei Mate 40E 5G: Neues Smartphone ist offiziell

Wer hätte das gedacht: Huawei erweitert verspätet seine Reihe der Mate 40 um das neue Modell Huawei Mate 40E 5G. Es wurde zunächst für den chinesischen Markt vorgestellt. Als SoC dient hier der Kirin 990E, dem 8 GByte RAM und bis zu 256 GByte Speicherplatz zur Seite stehen. Es ist auch wieder eine Kamera mit Leica-Branding an Bord.

Die Triple-Kamera bietet auch einen Telephoto-Sensor mit optischer Bildstabilisierung, was schon einmal interessant klingt. Lasst euch nicht von den vier runden Aussparungen irritieren: Die vierte Öffnung ist für den Laser-Autofokus. Erwähnenswert ist auch der OLED-Screen des Geräts, der mit FHD+ auflöst und auf 6,5 Zoll Diagonale 90 Hz anlegt bzw. 240 Hz für Touch-Eingaben. Die Frontkamera sitzt in einem Punch-Hole am linken Rand und kommt auf 13 Megapixel.

Enttäuschend ist, dass ab Werk noch Android 10, natürlich mit Huaweis Überzug EMUI 11, als Betriebssystem dient. Das müsste 2021 nicht mehr sein, da schon Android 12 vor der Tür steht. Erfreulicher sind die Lademöglichkeiten. Kabelgebunden könnt ihr mit bis zu 50 Watt aufladen, kabellos sind es 40 Watt. Auch Reverse Wireless Charging ist an Bord. Zusätzlich bringt das Huawei Mate 40E 5G weiterhin einen Port für 3,5-mm-Audio mit und ist nach Schutzklasse IP53 resistent gegen Staub und Wasser.

Das Huawei Mate 40E 5G wird in drei Farben zu haben sein und erscheint in China am 18. März 2021. Für die Version mit 8 / 128 GByte fallen dort umgerechnet ca. 595 Euro an. Wer auf 8 / 256 GByte setzen möchte, soll 660 Euro zahlen. Ob und wann Huawei dieses Smartphone auch nach Europa bzw. Deutschland schieben könnte, ist leider aktuell offen. In China erweiterte man im Übrigen auch das Huawei Mate 40 RS Porsche Design um eine neue Variante mit 8 / 256 GByte, die dort umgerechnet 1.420 Euro kostet und ebenfalls ab dem 18. März 2021 verfügbar sein wird.

Technische Daten des Huawei Mate 40E

  • Display: 6,5 Zoll, OLED, 90 Hz, Touch-Abtastrate 240 Hz, FHD+ (2.376 x 1.080 Pixel), 16,7 Mio. Farben
  • Betriebssystem: Android 10 mit EMUI 11.0
  • SoC: Kirin 990E (Acht Kerne, 2x Cortex-A76 2,86 GHz + 2x Cortex-A76 2,36 GHz + 4x Cortex-A55 1,95 GHz)
  • GPU: ARM Mali-G76
  • RAM: 8 GByte
  • Speicherplatz: 128 / 256 GByte
  • Hauptkamera: 64 (Weitwinkel, f/1.9) + 16 (Ultra-Weitwinkel, f/2.2) + 8 (Telephoto, f/2.4, OIS) Megapixel
  • Frontkamera: 13 (Weitwinkel, f/2.4) Megapixel
  • Akku: 4.200 mAh (Schnellladung mit 50 Watt, drahtlose Aufladung mit 40 Watt, Reverse Wireless Charging)
  • Schnittstellen 4G / 5G LTE, Wi-Fi 6, Bluetooth 5.2, USB-C (3.1 Gen 1), 3,5-mm-Audio, NFC, Dual-SIM, GPS
  • Maße / Gewicht: 158,6 x 72,5 x 8,8 mm / 188 g
  • Besonderheiten: Schutzklasse IP53, Fingerabdruckscanner im Bildschirm, Stereo-Lautsprecher
  • Farben: Silver, Weiß, Schwarz
  • Lieferumfang: Smartphone, Ladegerät, Kopfhörer, USB-Kabel, SIM-Nadel, Schutzhülle, Kurzanleitung

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Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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6 Kommentare

  1. Enttäuscht über Android 10? Gibt es da nicht ein klitze kleines Problem für Huawei mit den Google-Diensten?

    • Ich denke nicht, dass es daran liegt, immerhin ist Android selbst ja Open Source.
      Es zahlt sich nur nicht aus, noch Zeit in Android zu stecken, nachdem ja an einem eigenen OS gearbeitet wird.
      Soweit ich das bis jetzt verstanden habe, nutzt das aber eh auch Android als Basis.
      Hat sich das jemand schon genauer angeschaut?
      Ist HarmonyOS mit FireOS vergleichbar von der Idee her?

  2. Immer dran denken: ohne google-Dienste wird das Leben etwas schwer.

    • Kann ich so nicht nachvollziehen.
      Wobei ich schon immer wenig Google Dienste genutzt habe, wahrscheinlich fällt es mir deswegen nicht allzu negativ auf.

      • Absolut. Mit microG läuft auch Push via Google (wenn man das denn will) und die Standordbestimmung mit Dejavu und lokalen Datenbanken für WLAN/GSM ist sogar schneller als mit Google. Dazu auch Offline.
        Keine Google-Software zu haben ist für mich inzwischen ein Pro-Argument.

  3. Der iPod is zurück ;).

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