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Huawei Mate 40 Pro im Test: Die Traum-Kamera mit dem Software-Problem

Huawei lässt es wieder krachen: Das Mate 40 Pro ist das neue Flaggschiff des Unternehmens. Ich habe mich rund zwei Wochen mit dem Smartphone beschäftigt. Dabei habe ich auch persönlich das erste Mal die AppGallery genutzt und mir die Eigenheiten der aktuellen EMUI-Version angesehen.

Reden wir nicht um den heißen Brei drumherum: Dass die Google-Dienste fehlen, wird für viele das Mate 40 Pro aus der Wunschliste kicken. Aber ist das wirklich gerechtfertigt? Immerhin solle sich die AppGallery laut Huawei enorm entwickelt haben. Außerdem hat die Kamera des Mate 40 Pro bei DXOMark deftig abgesahnt. Und auch die technischen Daten lesen sich gut – seht selbst.

Technische Daten Huawei Mate 40 Pro

  • Display: 6,76 Zoll, 2.772 x 1.344 Pixel, AMOLED, 90 Hz
  • Betriebssystem: Android 10 mit der Oberfläche EMUI 11
  • SoC: Kirin 9000, Octa-Core (1x Cortex-A77 3,13 GHz + 3x Cortex-A77 2,54 GHz + 4x Cortex-A55 2,05 GHz)
  • RAM: 8 GByte
  • Speicherplatz: 256 GByte (erweiterbar um bis zu 256 GByte via NM Card)
  • Hauptkamera: 50 (Weitwinkel, f/1.9, OIS) + 20 (Ultra-Weitwinkel, f/1.8) + 12 (Telephoto, f/3.4, OIS)
  • Frontkamera: 13 MP (Weitwinkel, f/2.4) + Tiefensensor
  • Schnittstellen: 4G / 5G LTE, NM Card, Dual-SIM (Hybrid), eSIM, Wi-Fi 6, Bluetooth 5.2, GPS, NFC, USB Typ-C
  • Akku: 4.400 mAh (mit 66-Watt-Schnellaufladung, Wireless Charging mit 50 Watt)
  • Maße / Gewicht: 162,96 x 75,5 x 9,1 mm / 212 g
  • Farben: Silber, Schwarz
  • Lieferumfang: Smartphone, USB-Headset, Ladegerät, USB-Kabel, SIM-Nadel, Anleitung, Garantiekarte
  • Preis: 1.199 Euro

Ich bin jedenfalls ganz offen an das Huawei Mate 40 Pro herangegangen. Und am Ende meines Testzeitraums blieb sowohl sehr viel Begeisterung als auch sehr viel Ernüchterung zurück. Verantwortlich sind ganz unterschiedliche Aspekte des Geräts.

Ausstattung und Verarbeitung

Wow – das ist mal ein richtig, richtig schickes Gerät. Das Huawei Mate 40 Pro bietet die wohl edelste Smartphone-Rückseite, die mir bisher untergekommen ist. So reflektiert die Kehrseite des Geräts je nach Einfallswinkel das Licht. Dadurch kann das Smartphone schimmern wie ein Regenbogen. Haptisch wirkt das Phone ebenfalls sehr edel, da passt einfach alles perfekt. Lediglich der gebogene Bildschirm dürfte einige von euch stören, denn dieses Design kann speziell bei der einhändigen Bedienung auch mal zu Fehleingaben führen.

So schön die Rückseite des Huawei Mate 40 Pro auch sein mag, die meisten Besitzer dürften es wohl rasch in eine Schutzhülle stopfen. Das ist auch notwendig, denn das Smartphone hat aufgrund des um den Rahmen gebogenen Bildschirms wenig Grip. Der Kamerahügel der Rückseite ragt im Übrigen nicht sehr stark hervor. Und nach etwas Eingewöhnung fand ich das runde Design der Aussparung ebenfalls ganz ansehnlich.

Lediglich der Rahmen oben / unten ist optisch mit seinem Chrom-Look nicht ganz so mein Fall. Allerdings starrt man da wohl nur selten hin.

Die Frontkamera findet ihr in einem Punch-Hole am linken Bildschirmrand. Ich finde das Huawei Mate 40 Pro in Sachen Design und Verarbeitungsqualität jedenfalls ganz stark. Da platzieren sich die Chinesen definitiv ganz vorne. Doch allein die Hardware ist bekanntermaßen nicht alles.

Mein Alltag mit dem Huawei Mate 40 Pro

Ich habe das Huawei Mate 40 Pro ca. zwei Wochen genutzt. Diese Zeit war voller Höhen und Tiefen. Das erste Kopfschütteln kam schnell: Auf dem Homescreen prangen App-Empfehlungen, die sich nicht entfernen lassen und sich in sage und schreibe 5 (!) Ordnern tummeln. Die einzige Möglichkeit sie wegzubekommen, ist, den App-Drawer zu aktivieren.

UPDATE (03.11.2020): Mittlerweile wurde der Fehler tatsächlich behoben! Die App-Empfehlungen in den Ordnern lassen sich entfernen und wenn die Ordner dann leer sind, verschwinden sie. Das war also offenbar tatsächlich ein Bug.

Oben erblickt ihr die Misere: Die Ordner „Geschäftlich“, „Unterhaltung“, „Social Media“, „Lifestyle“ und „Spiele“ enthalten ausschließlich App-Empfehlungen und wurden vom System ohne mein Zutun angelegt. Da fällt das vorinstallierte Snapchat fast gar nicht mehr auf. Laut Huawei handele es sich dabei um einen „Fehler“, dass die Ordner nicht zu entfernen seien. Korrigiert wurde dieser Umstand allerdings in meinem Testzeitraum nicht. Somit kann und muss ich nur anmerken, dass so ein App-Verramschen auf dem Homescreen bei einem Gerät für 1.200 Euro dreist ist.

Huawei mag dabei auch die AppGallery über den grünen Klee loben: Für viele Menschen wird das Fehlen des Play Stores ein K.-o.-Kriterium sein. Beispiel: Die App NAH SH, die etwa Auskunft über den öffentlichen Nahverkehr in Kiel gibt, fehlt.

Damit fiele das Huawei Mate 40 Pro für Studenten in meiner Heimatstadt raus, denn die App wird für das Semesterticket benötigt. Nun mögen Studenten nicht die Hauptzielgruppe des Mate 40 Pro sein. Aber es dürfte viele solcher Beispiele geben. Ja, die AppGallery wächst. Aber sie ist noch sehr unausgegoren.

So eine fette Fullscreen-Werbung nach dem Start (siehe der Screenshot) – muss die etwa sein? Laut Huawei verdiene man an jenen Einblendungen kein Geld, sie seien vielmehr „sinnvolle Empfehlungen“ und würden laut Unternehmenssprechern gerne genutzt. Kann ich mir hingegen schlecht vorstellen. Zumindest wirkt es insgesamt echt unschön, wenn man an einem Premium-Smartphone derart mit „Empfehlungen“ bombardiert wird. So edel das Design des Huawei Mate 40 also wirkt, so ramschig wirken Teile der Software. Da gibt es Nachbesserungsbedarf.

Alles andere als ramschig wirkt hingegen die Kamera des Huawei Mate 40 Pro. Da stellte sich bei mir rasch Begeisterung ein. Insbesondere der zehnfache aber auch der fünffache Zoom der Kamera beeindrucken. Oben seht ihr etwa drei Fotos, die ich von derselben Position aus geknipst habe – einmal normal, einmal mit fünf- und einmal mit zehnfachem Zoom. Schon beeindruckend wie gut die Aufnahme selbst beim zehnfachen Zoom immer noch ist.

Auch die Ultra-Weitwinkel-Kamera knipst tolle Fotos, da gibt es nichts zu meckern. Was mir sehr gefällt, ist auch der natürliche Bildeindruck. Huawei hält die Nachschärfung in Grenzen und pusht weder Farben noch Kontraste übermäßig. Ähnlich wie sonst eigentlich in diesem Ausmaß nur Apple setzt man auf möglichst natürliche Bilder, welche dem Motiv auf unverfälschte Weise so nahe kommen wie möglich.

Selbst bei relativ wenig oder moderatem Licht sehen die Aufnahmen immer noch gut aus. Falls ihr euch einmal selbst überzeugen wollt, dann findet ihr hier einen Ordner mit unkomprimiertem Bildmaterial. Die Fotos habe ich an einem bewölktem Herbsttag geknipst.

Die Kamera beherrscht, ähnlich der Google Lens, auch noch weitere Kniffe wie die Sofortübersetzung oder die Möglichkeit Objekte zu erkennen, um Shopping-Tipps zu geben. Auch die KI-Erkennung funktioniert dabei sehr gut – etwa wurden „Herbstblätter“ auf obigem Bild ausgemacht. Akkulaufzeit? Ich behaupte, zwei Tage kommt man hin, wenn nicht gerade GPS-Dauernutzung oder ewiges Zocken angesagt ist.

Abseits des bisher erwähnten: Die Performance ist im Alltag am Huawei Mate 40 Pro natürlich reibungslos. Der AMOLED-Bildschirm ist traumhaft und die 90 Hz sorgen für eine sehr flüssige Darstellung beim Scrollen durch die Oberfläche. Schnellaufladung mit 66 Watt (kabelgebunden) bzw. 50 Watt (kabellos) sind nette Boni, die mich persönlich zwar nicht zum Sabbern bringen, das sehen andere Anwender, die viel auf Achse sind, aber eventuell anders.

Das Huawei Mate 40 Pro eignet sich auch zum Telefonieren – und das sehr gut. Klare Verständlichkeit auf beiden Seiten. Zudem taugen auch die Stereo-Lautsprecher etwas. Der Sound ist für ein Smartphone überdurchschnittlich. Smart Gesture Control und EOD (Eyes on Display) – muss man meiner Ansicht nach nicht unbedingt haben, zumal bei meinem Herumprobieren auch manchmal Gesten ignoriert wurden. Ich bin da der Meinung entweder sowas muss perfekt klappen oder man nutzt es im Alltag, abseits der anfänglichen Neugierde, ohnehin nicht.

Fazit

Wäre das Huawei Mate 40 Pro eine Kamera, dann würde ich das Gerät fast empfehlen. „Fast“, da es zum Preis von ca. 1.200 Euro sehr gute Systemkameras gibt, die in Sachen Fotos und Videos natürlich deutlich überlegen bleiben – egal was das Marketing da schreit. Doch im Smartphone-Kamera-Segment macht dem Mate 40 Pro derzeit kein Gerät etwas vor. Insbesondere der Zoom lässt einem schon die Kinnlade herunterklappen. Da macht das Fotografieren tatsächlich einen Heidenspaß. Zumal die Bilder sehr ausgewogen und natürlich wirken – klasse!

Performance? Die ist aktuell bei keinem Smartphone jenseits der 400 Euro ein Problem. Der Kirin 9000 zieht sein Ding durch. Dazu kommt, dass das Mate 40 Pro designtechnisch eines der schönsten Smartphones ist, das ich je auf dem Tisch liegen hatte. Die reflektierende Metallrückseite sieht edel aus. Wireless Charging mit 50 und kabelgebundenes Laden mit 66 Watt tun ihr Übriges, um die High-End-Specs vollzumachen. Vom knackscharfen AMOLED-Bildschirm mit 90 Hz und toller Farbwiedergabe möchte ich da gar nicht erst anfangen.

Doch dann kommen die Schattenseiten: Huawei mag seine AppGallery noch so loben: Für viele Nutzer essenzielle Apps fehlen – etwa Apps für regionale Verkehrsanbieter. Dass zudem direkt auf dem Homescreen schamlos für nicht installierte Apps geworben wird, geht bei einem Gerät für fast 1.200 Euro gar nicht. Tja, und dann fehlen da eben die Google-Dienste. Das dürfte den potenziellen Käuferkreis des Huawei Mate 40 Pro in Deutschland arg reduzieren.

HUAWEI Mate 40 Pro – Smartphone mit 50 MP Ultra Vision Kamera, 8GB RAM, 256GB ROM, Android 10 ohne...
  • Der 4400 mAh große Akku arbeitet mit dem KI-Stromspar-Algorithmus zusammen
  • Häufiges Aufladen gehört der Vergangenheit an: Dank der 66 W HUAWEI SuperCharge Technologie und 50 W HUAWEI Wireless SuperCharge
  • Hochauflösende 50 MP Ultra Vision Kamera für unvergessliche Momente

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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32 Kommentare

  1. Zwangswerbung scheint bei immer mehr Androidherstellern zum guten Ton zu gehören.

  2. 2006 habe 1200€ für einen Sony Bravia Flatscreen bezahlt. HD ready!

    2020 bezahlt man für ein Handy was die Größe einer Fernbedienung hat 1200€.

    Wo werden wir in 10 Jahren stehen?

  3. Kannst du die Bilder in maximaler Originalauflösung mal irgendwo hochladen? insbesondere beim zoom wäre es interessant. kann man in zukunft die digicam zuhause lassen. zoom ist für mich ein game changer.

  4. Danke für den Test. Ich bin immer noch sehr wehmütig was Huawei anbelangt, ohne Google nützt es mir nichts (ich seh ja in der App Gallery was es gibt, kein Electronic Banking, kein Garmin , kein blue Iris (für meine Videoüberwachung) usw.

    Dann bin ich durch das P20Pro gebrandmarkt wie langsam bzw. gar nicht mehr die Updates gekommen sind.

    Schade Schade

    • Ja, die Hardware ist wirklich gut. Aber ohne die Google Dienste, den Play Store und die Play Services sind die Geräte auch meiner Meinung nach leider plus/minus wertlos und nicht sinnvoll einsetzbar.

    • Jesper Bolvig Petersen says:

      Bei Huawei gibt die Petal Suche, Hier kriege man die Garmin und Blue Iris app. Beide laufen auf meine Huawei Matepad. Banking app gibt auch, aber die Pushtan ist eine Problem, da die sind irgenwie mit google zusammenhängen.

  5. Oliver Müller says:

    Die fehlenden Google Dienste sind ein Feature.

  6. Oliver Müller says:

    Ach so, und statt NAH SH einfach Öffi oder Transportr nutzen, gibts beide im F-Droid Store.

    • Wer lesen kann… (Semester) Tickets gibt ts dadurch trotzdem nicht…

    • André Westphal says:

      Die nutzen aber nichts, wenn du als Student dein Semester-Ticket in der regionalen App abrufen / hinterlegen musst – so macht die Kieler Uni das. Ich selbst bin davon nicht betroffen, aber dadurch fallen schonmal zwangsweise alle Studenten weg, denen es so geht. Wird sicherlich nicht nur in Kiel so sein. War vor allem aber eben als Beispiel gedacht.

  7. Ted Stryker says:

    Ohne Apps für die Banken, bei denen Konten habe, ohne die Google Pay-App und ohne Microsoft Authenticator wäre das Gerät für mich nur ein teurer Briefbeschwerer mit Fotofunktion. Und dann auch noch mit Werbung zugeballert zu werden, ist schon frech.

  8. Werbung und nicht entfernbare Ordner? So einen Mist erlaubt sich nicht mal Samsung. Ab in den Müll damit, da kann die Kamera noch so toll sein.

    • André Westphal says:

      Laut Huawei soll das ja ein Fehler sein – wir hatten deswegen extra mal nachgehakt. Aber ich kann natürlich nur wahrheitsgetreu beschreiben, wie es sich bei mir verhalten hat. Und im Testzeitraum waren die Ordner an meinem Gerät schlichtweg nicht entfernbar.

  9. Gut geschriebener Test André, vielen Dank!

  10. Genau das mangelhafte Software/Betriebssystem ist der Grund warum ich mir kein Huawei mehr kaufen würde, ob mit oder ohne Google Diensten. Desweiteren hält Huawei versprechen nicht ein, mein Mate10pro hat z.b. immer noch Android 9 und somit nur ein Majorupdate bekommen.

  11. Bartenwetzer says:

    Die „edle“ Rückseite spielt doch keine Rolle. Ich sehe sie fast nie. Besonders dann, wenn eine Schutzhülle sie verdeckt !

    Verfügbare Apps spielen die entscheidende Rolle. Erst durch sie wird das „Smartphone“ smart.
    Die Fotofunktion und das Display sind doch für die Augen von Otto Normalverbraucher kaum ein Kriterium. Er sieht die Feinheiten kaum.
    Stereo Lautsprecher? Überwiegend nutzt man doch heute Wireless Kopfhörer.
    Datteln ist doch stark gefragt – wenn da vieles angesagte fehlt – kein Kaufanreiz.
    Bleibt noch die Update Politik.
    Sie war und ist für mich und bestimmt viele andere wichtig. Da hakt es im Android Bereich doch ein wenig.

    .. Zwei Tage Nutzung kriegt man hin – wann wird man das schon brauche, weil man ja um es sicher weiter nutzen zu können eher wenn möglich auflädt.
    50 bzw. 66 W Aufladung finde ich gut. Wie es auf Dauer der Batterie bekommt, muss sich erst beweisen.

    Unerwünschte Apps die sich noch dazu nicht entfernen lassen? Absolutes NoGo.

    Test Fazit, da fehlt mir nach 14 Tagen Nutzung einiges.
    Wie sieht es bei dem Display bei Nutzung in heller Umgebung aus? Sichtwinkel ? Wie funktionieren Sicherheitsfeatuires?

  12. Ich bin ja schon ein paar Tage dabei und durchaus im Thema, aber selbst dann, wenn man sich auskennt, ist das Smartphone-Leben ohne Google Dienste nicht immer leicht. Es geht dabei ja nicht nur um den Playstore und um die Verfügbarkeit verschiedener Apps. Und für den normalen Endverbraucher da draußen kann man ein Android Smartphone ohne Google Dienste leider nach wie vor nicht wirklich empfehlen, jedenfalls meiner Meinung nach.

    • Welche Google-Dienste sind Deiner Meinung nach für fie Allgemeinheit unverzichtbar? Oder, wie Merkel es gerne sagt, „alternativlos“? Ich nutze ja auch gerne Google-Dienste, aber ich denke schon, dass es Alternativen gibt. Bezüglich der Google-Dienste sollen ja folgende Apps nicht funktionieren:

      Google Docs
      Google Drive
      Google Duo
      Gmail
      Google (Discover)
      Google Play und alles damit verbundene (Filme & Serien, Musik, Spiele, Store)
      Google Sprachausgabe
      Google Home
      Google Tabellen
      YouTube

      Quelle: curved.de

      Wenn man seine E-Mail-Adresse bei einem anderen Anbieter hat und Youtube nicht sonderlich spannend findet, sind die großen Anwendungsgebiete wohl kein Problem mehr.

      • Es sind ja nicht nur die Google Apps. Alleine schon der fehlende Google Play Store und die fehlenden Google Play Services für die Hintergrunddienste in etlichen Apps (Push usw.) disqualifizieren die neuen Huawei Smartphone völlig.

  13. Nun, es hat länger gedauert, bis viele Apps auf Android verfügbar waren, die zuvor schon auf dem IPhone liefen (und es gibt solche immer noch, siehe Graphic Apps von Adobe). Hat Android am Ende nicht aufgehalten.

    Ob das am Ende für mich wirklich ein Feature wäre, was fehlt?
    Wenn ich die Apps auf dem aktuellen Androiden durchgehe, bei mir eher nicht – denn zu Not ließen die sich auch ohne den Appstore installieren.

    Es wäre ja sogar zu wünschen, wenn diese Gebundenheit an Google endlich ein Ende hätte.

    Konkurrenz belebt das Geschäft.

  14. Das mit den Ordnern ist wohl wirklich ein Fehler in der Software speziell bei dem Model. Die Ordner waren beim Budgetphone Honor 9A auch angelegt. Da konnte man aber die einzelnen „Links“ wie auch die ganzen Ordner einfach löschen.

  15. Wolfgang D. says:

    Und die verbauen immer noch dieses unsägliche Edge Display mit den Spiegelrändern.

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