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Huawei Mate 40 Pro 5G: Das neue Smartphone-Flaggschiff von Huawei ist offiziell

Huawei hat heute das neue Smartphone-Flaggschiff aus dem eigenen Hause präsentiert: das Huawei Mate 40 Pro 5G. Man verspricht hohe Leistung und Effizienz durch den ersten 5-Nanometer-Chip mit 5G, den Kirin 9000. Und auch die Kamera soll natürlich wieder für Höhenflüge sorgen. Allerdings gibt es gleich mehrere Hindernisse, welchen sich das Flaggschiff stellen muss.

So fehlen auch hier die Google-Dienste und das Huawei Mate 40 Pro 5G setzt stattdessen auf die AppGallery des Unternehmens. Huawei ist der Meinung, dass letztere bereits als dritte, große Alternative zum Google Play Store und dem Apple App Store wahrgenommen werde. Ich selbst bin da skeptischer und glaube, dass es extrem schwer wird, das Mate 40 Pro 5G in Europa Kunden schmackhaft zu machen. Das führt zum zweiten Hindernis: dem Preis von 1.199 Euro. Im Android-Segment dürfte man es da schwer haben, viele Kunden in jenem Preisbereich zu locken, spekuliere ich.

Dabei wirft man rein im Bezug auf die Hardware so einiges in die Waagschale. Etwa beherrscht das Smartphone einen fünffachen Periskop-Zoom und siebenfachen optischen Zoombereich über die Telephoto-Linse. Außerdem wolle man auch die Bildqualität bei wenig Licht verbessert haben. Ebenfalls willkommen: Die Kameraaussparung an der Vorderseite ist im direkten Vergleich mit dem Vorgängermodell etwas geschrumpft. Weiterhin werden jedoch zwei Sensoren integriert, damit auch die 3D-Gesichtserkennung möglich ist.

Das Smartphone bietet Schutz vor Wasser und Staub nach der IP68-Norm. Zudem verfügt das Mate 40 Pro über Stereo-Lautsprecher und einen Akku mit 4.400 mAh, der sich kabelgebunden mit bis zu 66 und kabellos mit bis zu 50 Watt aufladen lässt. Das passende Netzteil liegt direkt im Lieferumfang bei. Mit dem Mate 40 Pro wird für die Kamera zudem das Feature „Tracking Shot“ eingeführt: Die Funktion hilft Fotografen beim Fokussieren seines Motivs. Ist die Person festgelegt, ist sie mit automatischem Schwenk und Zoom stets im Fokus.

Smart Gesture Control wiederum erlaubt es, ausgewählte Funktionen des Geräts ohne Berührung per Gesten zu steuern. Auch die neue Augenerkennung (Eyes on Display, kurz: EOD) hilft bei der smarten Steuerung, wenn der Nutzer zum Beispiel die Klingelton-Lautstärke nur via Blickkontakt reduzieren kann. Was nicht fehlen darf: Der AMOLED-Screen läuft mit 90 Hz und ist damit ebenfalls auf dem aktuellen Stand.

Preis und Verfügbarkeit

Das Huawei Mate 40 Pro erscheint im November 2020 in Deutschland in den Farben Black und Mystic Silver. Zu einer UVP von 1.199 Euro ist es dann im Handel und im Huawei Online Store erhältlich. Wer das Smartphone bis zum 9. November vorbestellt, bekommt die FreeBuds Pro im Wert von 179 Euro und sechs Monate Huawei Music (9,99 Euro im Monat) kostenlos dazu. Welche Erfolgschancen traut ihr dem Mate 40 Pro 5G zu?

Technische Daten Huawei Mate 40 Pro

  • Display: 6,76 Zoll, 2.772 x 1.344 Pixel, AMOLED, 90 Hz
  • Betriebssystem: Android 10 mit der Oberfläche EMUI 11
  • SoC: Kirin 9000, Octa-Core (1x Cortex-A77 3,13 GHz + 3x Cortex-A77 2,54 GHz + 4x Cortex-A55 2,05 GHz)
  • RAM: 8 GByte
  • Speicherplatz: 256 GByte (erweiterbar um bis zu 256 GByte via NM Card)
  • Hauptkamera: 50 (Weitwinkel, f/1.9, OIS) + 20 (Ultra-Weitwinkel, f/1.8) + 12 (Telephoto, f/3.4, OIS)
  • Frontkamera: 13 MP (Weitwinkel, f/2.4) + Tiefensensor
  • Schnittstellen: 4G / 5G LTE, NM Card, Dual-SIM (Hybrid), eSIM, Wi-Fi 6, Bluetooth 5.2, GPS, NFC, USB Typ-C
  • Akku: 4.400 mAh (mit 66-Watt-Schnellaufladung, Wireless Charging mit 50 Watt)
  • Maße / Gewicht: 162,96 x 75,5 x 9,1 mm / 212 g
  • Farben: Silber, Schwarz
  • Lieferumfang: Smartphone, USB-Headset, Ladegerät, USB-Kabel, SIM-Nadel, Anleitung, Garantiekarte
  • Preis: 1.199 Euro

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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11 Kommentare

  1. Oh, Huawei hat einen iPod Classic auf der Rückseite verbaut 🙂

  2. Gebogenes Display, „nur“ 90Hz, kein Google Playstore, 1199€? Rohrkrepierer in Deutschland, da können die anderen Specs noch so gut sein.

    • Deutschland juckt Huawei nicht sonderlich. Auch mit Europa hält es sich in Grenzen…
      Es reicht offensichtlich, wenn man in so einem kleinen Markt einfach nur present ist.

  3. Huawei und die Smartphones…. erinnert mich ein wenig an Blackberry und Microsoft…. Teure Hardware für eine nischen Zielgruppe, da Google-Dienste fehlen….

  4. Puuuh, habe gerade die Preise bei meinem Provider Telekom erfahren. Nun ja, günstig sind sie dort nicht. Phototechnisch würde ich ja sogar noch Geld in die Hand nehmen, aber bis dato wird nur das Pro dort angeboten…

  5. Ohne Play Dienste ist es kein Smartphone. Für ein Feature Phone gibt niemand 12 Hundert Euro.

    • Oh, da kennt einer nicht den Unterschied zwischen Feature Phone und Smartphone. Damit disqualifiziert man sich selbst schon ein bisschen zur Lachnummer. 😀
      Schon mal dran gedacht, dass nicht jeder Google auf seinem Handy möchte oder benötigt?
      Es scheint ja ein Markt für solche Geräte zu existieren, sonst wäre Huawei trotz allem kaum Marktführer bei Smartphone Verkäufen im 2. Quartal gewesen…

      • Dann erleuchte mich doch mit deiner Weisheit. Und natürlich gibt es für die Geräte einen Markt, der ist aber nicht Westeuropa oder Nordamerika. Und sage mir doch bitte auch, kaufst du ein Android Gerät ohne Play Dienste für 1200 €? Niemand fällt auf Huaweis Zukunftsversprechen rein, denn die ist – zumindest hier – ungewiss.

  6. Man, echt schade. Ich hätte die Kamera(s) gerne. Das mit den Google-Dienste hält mich aber schon ab.
    (Alternativen dazu sind bekannt, aber das wird auf kurz oder lang zu unangenehmen Problemen führen)

    Welche Android Smartphones haben denn ähnlich gute Kameras? Hab da wenig Erfahrungen – Huawei und Samsung bisher. wobei der Sprung vom Samsung auf Huawei schon echt eine Liga war.

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