Huawei entwickelt wohl erste Smartphones mit Under-Display-Kameras

Huawei soll bereits an ersten Smartphones basteln, die ihre Frontkameras unter den Bildschirm integrieren würden. Geplant sind derartige Designs dann wohl für kommende High-End-Serien wie eben die Mate- und P-Reihen. Ab welcher Generation die Chinesen bereit sein könnten, ist aber natürlich offen. Bei den für 2020 geplanten Mate 40 dürfte es wohl noch nicht so weit sein.

Das Artikelbild zeigt dabei nachbearbeitete Bilder von Letsgodigital, die auf einen Patentantrag Huaweis zurückgehen. So ist es wohl Huaweis Ziel, die Rahmen um das Display noch weiter zu reduzieren. Neue veröffentlichte Patente, allerdings bereits eingereicht im Oktober 2019, geben darüber Aufschluss, dass eine Art Vollbild-Telefon angestrebt wird. Auf physische Tasten an den Seiten sollen die Geräte wohl ebenfalls verzichten – eine gewagte Entscheidung. Stattdessen werde der Power-Button an die Oberseite verlagert und die Lautstärke nur noch virtuell geregelt.

Bei beiden Modellen aus dem Patent unterscheidet sich das Design der Rear-Kamera. Einmal sehen wir einen kreisrunden Hügel, einmal die Anordnung untereinander. Huawei ist dabei natürlich nicht alleine mit derartigen Ideen: Auch Oppo und Xiaomi arbeiten an Smartphones, welche die Frontkamera unter den Bildschirm schieben sollen. Man hofft, dass die Technik noch vor Ende des Jahres 2020 marktreif sein könnte. Mit frei erhältlichen Smartphones würde ich persönlich aber nicht vor 2021 rechnen.

Spannend wird aber sein, wie am Ende die Bildqualität ausfallen wird: Denn auch wenn das Design dadurch schicker wird, dürften sich manche Anwender daran stören, wenn dafür die Fotos der Frontkameras qualitativ leiden.

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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9 Kommentare

  1. Ohne physische Buttons? Was ist wenn man doch Mal ein Neustart erzwingen muss und keine der virtuellen Software gesteuerten Tasten klappt mehr?

  2. Wichtig ist, dass es egal ist, auf welche Seite das Smartphone fällt, damit das Display auf jeden Fall splittert. Geplante Obsoleszenz 2.0. Der Nutzer wählt freiwillig ein Gerät von dem er weiß, dass es keine 2 Jahre durchhält. Und das auch nicht erwartet.

  3. Die werden immer dreister. Jetzt patentieren sie die von Samsung geklaute Technologie sogar noch.

    • Markus K. says:

      Sie haben ja auch Erfolg damit!
      Bei Release verschicken die dann wieder ein paar Gratis Exemplare an jeden Youtuber mit mehr als 50 Abos und Faultab und Swagtier erzählen auch „Beschte seit geschnitten Brot“ dann läuft die Sache.
      Samsung kann da nicht mithalten, die wollen frecherweise ihre Testgeräte jedes Mal zurückhaben, wie dem Faultier mal rausrutschte.
      Bezahlte Claquere und dreistes Kopieren zahlt sich halt manchmal doch aus. Und in Europa gibt’s halt niemanden, der dem einen Riegel vorschiebt.
      Dazu sind wir auch gar nicht in der Position, die beste Politik aller Zeiten hat dafür gesorgt, dass wir reine Konsumenten sind. Und jetzt wird das Modell von Truppen Uschi und Adlaten kräftig ausgebaut. Wegen der Zukunft und so…

  4. Markus K. says:

    Huawei muss aber erst noch ein bisschen abwarten, bis Samsung ein fertiges Gerät rausbringt, welches sie dann kaufen und kopieren können. Das S10 hat man ja nun auch mit Huawei Logo versehen und vertreibt es unter eigenem Namen.
    Wenn sie Glück haben, überarbeitet Apple auch irgendwann IOS, dann bekommt Grusel EMUI auch mal ein neues Design.
    Bisher gibt man sich damit zufrieden Features von Samsung und One Plus zu kopieren.

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